Nino ist ein obdachloses Mädchen welches unter der Brücke wohnt. Sie behauptet von der Venus zu kommen und ist auf der Suche nach ihrer großen Liebe. Diese Suche endet als sie Kous Leben rettet und ihn bittet ihr fester Freund zu werden. Es scheint allerdings noch mehr Dinge an ihr zu geben die man nicht auf den ersten Blick erkennt.
Ichinomiya, "Riku" Kou (一ノ宮 行):
Seiyū: Kamiya, Hiroshi
Der 22 jährige Kou ist der älteste Sohn der Ichinomiya Familie und damit gleichzeitig auch der Erbe des Familienunternehmens. In seinem bisher eher kurzem Leben besitzt er bereits ein eigenes Apartement und ein gut gefülltes Bankkonto und das aus eigener Kraft. Seit seiner Geburt wurde ihm beigebracht niemals jemandem etwas schuldig zu sein. Dies beeinflusst sein Leben enorm, so trägt er z.B. die Familenkrawatte welche das Familenmotto darbietet oder stellt sich vor wie er Situationen in denen er in Schuld geraten könnte am besten aus dem Weg geht. Wenn er nervös oder großem Stress ausgesetzt ist neigt er zu Asthma-Anfällen, wie viele seiner Familienmitglieder auch. Seine neuer Name unter der Brücke lautet "Riku" ,abgeleitet von Recruit, was auf einen neu angeworbenen Geschäftsmann hinweisen soll.
Village Chief "Mayor" (村長 そんちょう):
Seiyū: Fujiwara, Keiji
Er ist der Chef im "Dorf" unter der Brücke. Der Mayor ist ein grüner Kappa der im Teich nahe des Flusses lebt. Nur er besitzt das Recht neuen Bewohnern eine Aufenthaltsgenehmigung zu erteilen. Er fühlt sich aufgrund seines Erscheinungsbildes oft von den Menschen diskriminiert und scheint einsam zu sein.
Erster Eindruck:
Nach der ersten Folge kann man sagen das SHAFT und Akiyuki Shinbo sich bisher eigentlich 1 zu 1 an die Vorlage von Hikaru Nakamura gehalten haben. Das fällt schon allein dadurch auf, dass man die Folge sogar in einzelne Kapitel gegliedert hat wie man sie auch im Manga findet. Leider sind derzeit nur 4 Kaptiel übersetzet, was die spätere Beurteilung der Vorlagentreue etwas erschwert.
Typisch SHAFT'isch oder eher Akiyuki Shinbo'isch gings dann auch los. Also der Stil ist mal wieder unverkennbar und erinnert mich an manchen Stellen schon mal an Bakemonogatari, vor allem was die Farbgebung und die Lichtspiele betrift. Ansonsten gibt es die üblichen strangen Kameraeinstellungen und die obligatorische Blende auf das Auge. Wobe ich sagen muss das mit diese Augenblende diesmal ein wenig zu oft eingestzt wird und dadurch mittlerweile ein wenig abgedroschen wirkt und das schon in der ersten Folge.
Von musikalischer Seite hat min in der ersten Folge nicht all zu viel mitbekommen, ein paar Takte am Anfang aber mehr ist mir nicht unbedingt aufgefallen. Opening und Ending gab es leider auch noch nicht. Immerhin kann man sagen das die Rollen von den Synchronsprechern her passend besetzt sind. Also ich fand nicht das irgendeine Stimme nicht zum jeweiligen Charackter gepasst hat.
Die Story ist ziemlich unterhaltend und basiert, wie Bakemonogatari, wohl überwiegend auf Dialogen und Interaktionen der Characktere. Die Komik kommt im Anime, meiner Meinung nach, deutlich besser rüber als im Manga. Die Characktere könnten natürlich unterschiedlicher nicht sein und das nicht nur vom sozialen Stand aus gesehen. Kou ist ja wirklich zielstrebig während Nino eher eine laxe Einstellung zum Leben an sich hat und ihre Mitmenschen ihr eher gleichgültig sind. Dadurch entstehen natürlich besonder komische Situationen, wie z. B. als Kou an dem Brückenpfeiler hängt nen Abgang macht und sie ihm ganz kalt viel Glück wünscht.
Nicht weniger lustig war auch Kou's Ausflug in seiner Vergangenheit. Allein der Vater der Kou's Schuld ihm gegenüber beglichen haben wollte und dann natürlich seine Klassenkameradin bei der er auf keinen Fall in der Schuld stehen wollte.
Was mir ein wenig Sorgen bereitet ist die Frage ob der Anime noch andere Handlungsort als die Brücke hat. Ich befürchte nämlich fast das dieses Szenario ähnlich wie Seitokai no Ichizon mit der Zeit doch etwas langweiliger wird. Allerdings fehlen ja noch einige Characktere, insofern könnte diese Sorge natürlicha auch völlig unebgründet sein.
Naja wie dem auch sei, ich wurde äußerst gut unterhalten und freu mich jetzt schon auf die nächste Episode. Für mich bisher ein hoffnungsvoller Kandidat für diese Season.
Arakawa under the bridge war einer der Anime, auf die ich mich am meisten gefreut habe, obwohl ich die Vorlage nicht kenne, und ich wurde nicht enttäuscht.
Ich kann mich, ausgenommen der ersten Folge vom suizidgefährteten Lehrer, an keinen Anime erinnern, der mich schon bei der ersten Episode so zum Lachen gebracht hat.
Die Geschichte scheint total sinnlos zu sein und die Charaktere sind auf ihre Weise alle irgendwie sehr komisch. Besonders Kou und der "Village Chief" scheinen ziemlich krank sein und ich freue mich auf weitere Konversationen zwischen den beiden.
Besonders hervorheben muss ich auch den Zeichenstil, der mir sehr gut gefällt. auf der einen Seite ist er sehr schön und auf der anderen Seite fängt er die Atmosphäre des Anime perfekt ein.
Weiterhin gefällt mir auch die Aufteilung in verschiedene Kapitel, da man sich den Anime so auch mal zwischendurch angucken kann, um einfach mal zu lachen. Die Einteilung erinnerte mich fast ein bisschen an Lucky Star, da es bei Lucky Star ja auch pro Episode mehrere Kapitel gibt.
Auf jedenfall freue ich mich schon auf Episode 2 o<o"
Aber warum machen die Leute keine Juden- und Negerwitze? Weil sie Angst vor ihrem eigenen schlechten Gewissen, vor ihren faschistoid verseuchten Gedanken haben. Dabei gibt es Arschlöcher überall auf der ganzen Welt, ob in Zentralanatolien, im Kaukasus oder in Alaska. Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung. Und erst wenn man das begriffen hat, ist man wirklich frei von den Fesseln, die einem anderen auferlegt haben, in ihrer political correctness, die doch nichts anderes ist als versteckte Intoleranz.
Ich kann mich, ausgenommen der ersten Folge vom suizidgefährteten Lehrer, an keinen Anime erinnern, der mich schon bei der ersten Episode so zum Lachen gebracht hat.
Also so viel gelacht habe ich eigentlich gar nicht. D: Ich gebe ja zu: ich hatte keine wirklich Ahnung, um was es geht, sondern bin einfach mal blindlinks in den Anime reingelaufen und hatte zu Beginn der ersten Episoden herzlich wenig Ahnung, worum es überhaupt gehen soll. Entsprechend, hatte ich fast die ganze Episode ein dickes Fragezeichen im Gesicht stehen, weil ich nicht kapiert habe, was der Blödsinn eigentlich soll.
Am Ende hab ich's zwar kapiert, aber ich muss zugeben, dass meine erste Assoziation mit diesem Anime folgende war: "WTF?" und zwar einwesentlich größeres WTF als bei besagtem suizidgefährdeten Lehrer. Und wo wir gerade bei Sayonara Zetsubou Sensei sind (wer nicht gesehen hat: schauen gehen
), so muss ich doch sagen, dass mich gerade der Beginn von Arakawa Ep 1 sehr stark an SZS erinnert hat.
Ich glaube sogar gesehen zu haben, wie Kou einmal folgendes gemacht hat: >>I'm left in Despair!<< Also wenigstens nach links und nach rechts hat er geschaut und der Stil hatte schon sehr an SZS erinnert gehabt. Hommage?
Übrigens: bin ich die einzige, die diese Augen-Close-ups nicht mag? Das kam in Bakemonogatari schon so oft, wenn das so weitergeht, entwickle ich noch eine Phobie dagegen. X__x
Ich denke, wenn ich mich mehr auf den Humor des Animes einlasse, werde ich mehr in der Lage sein ihn zu mögen, denn er ist eindeutig eigenwillig und irgendwie seltsam, aber das macht ihn nicht zwangsweile schlecht. Ich bin gepspannt wie es weitergeht und wie der Anime seine Charas im Verlauf der Story so darstellen wird... eigentlich bin ich überhaupt schonmal sehr gespannt, was da überhaupt noch so an Story folgt.
Ich kann mich, ausgenommen der ersten Folge vom suizidgefährteten Lehrer, an keinen Anime erinnern, der mich schon bei der ersten Episode so zum Lachen gebracht hat.
Also so viel gelacht habe ich eigentlich gar nicht. D: Ich gebe ja zu: ich hatte keine wirklich Ahnung, um was es geht, sondern bin einfach mal blindlinks in den Anime reingelaufen und hatte zu Beginn der ersten Episoden herzlich wenig Ahnung, worum es überhaupt gehen soll. Entsprechend, hatte ich fast die ganze Episode ein dickes Fragezeichen im Gesicht stehen, weil ich nicht kapiert habe, was der Blödsinn eigentlich soll.
Dem kann ich mich nur anschliessen. Aber bis zum Schluss hab ich nicht kapiert was das Ganze eigentlich soll.
Mir kommt das ganze vor wie ein Topf in dem man einfach ein paar verrückte Charaktäre reingeworfen hat, um zu sehen was daraus wird.
Also irgendwie waren mir die Charaktäre schon zu abgedreht.
Das Motto das Hauptcharaktärs "Sei nie jemanden etwas schuldig" hat er wirklich mit so einer Besessenheit durchsetzten wollen. Das war einfach nicht mehr glaubhaft.
Ein Typ der als Kappa (oder Frosch) verkleidet im Fluss herumschwimmt.
Und Nino ... die sich nicht mal ein Gesicht länger als einen Tag merken kann.
Also das ist mir alles viel zu übertrieben und zu weit hergeholt.
"Bakemonogatari lässt grüssen" dacht ich mir schon nach ein paar Minuten. Bakemonogatari fand ich damals aber von Anfang an ziemlich gut. Wogegen ich bei Arakawa pausenlos mit einem "WTF"-Gesicht dasitzte. Vielleicht verträgt mein Gehirn auch nicht 2 solche Serien.
Vielleicht wird das Konzept auch nach einmaliger Verwendung schon wieder ausgeleiert.
Zitat
Übrigens: bin ich die einzige, die diese Augen-Close-ups nicht mag? Das kam in Bakemonogatari schon so oft, wenn das so weitergeht, entwickle ich noch eine Phobie dagegen. X__x
Ja ich auch.
Ob ich die Serie nun weiterverfolge hängt vor allem davon ab was diese Season noch zu bieten hat.
Mich hat die erste Folge von Arakawa under the Bridge positiv überrascht. Ich hatte keine Ahnung, worüber die Serie eigentlich geht, aber relativ schnell ist mir aufgefallen, dass...
Zitat von kenni
...Und wo wir gerade bei Sayonara Zetsubou Sensei sind...
Ging mir genauso, die Parallelen sind unübersehbar. Bei der Stelle, an der Ko/Rekrut die typische "I'm in despair"-Pose hinlegt habe ich mich echt weggeschmissen. Allerdings mag ich Sayonara Zetsubou Sensei eh schon sehr gerne. Leute die SZS schon nicht mochten, werden wahrscheinlich auch an Arakawa nichts finden. Allerdings nur wahrscheinlich, den Arakawa kommt mir bis jetzt wesentlich ruhiger vor als SZS. Die Animationen sind nicht auf extrem schräg gestylt und bis jetzt kamen auch nur drei Charaktere wirklich vor. SZS hat da von Anfang an mehr Chaos verbreitet. Und obwohl die Charaktere definitiv nicht normal sind, kommen sie mir bisher doch "normaler" vor als Itoshikis Klasse.
Mal von den offensichtlichen Parallelen zu SZS abgesehen gefällt mir die Serie auch sonst ziemlich gut. Ich mag den Humor und die Charaktere. Der Bürgermeister scheint ein eher ernster Kerl zu sein, sieht man von seinen Klamotten mal ab. Ko/Rekrut ist mal was anderes als die üblichen Anime-Helden. Keine besonders große soziale Ader und definitiv mehr Geld als der Durchschnitt. Vielleicht nicht der sympathischste Held seit Menschengedenken, aber immerhin mal ein Interessanter. Nino dagegen finde ich klasse. Ich mag ihre stoische und ruhige Art. Die Kommentare zu Kos Kletteraktion kamen jedenfalls genial 'rüber.
Als SZS-Fan werde ich mir die Serie wohl auf jeden Fall anschauen, ich bezeifle das sie wirklich abbaut, den das hat das ähnliche SZS mit seiner eher simplen Grundhandlung auch nicht geschafft.
Zitat von Insane
Zitat von kenni
Übrigens: bin ich die einzige, die diese Augen-Close-ups nicht mag? Das kam in Bakemonogatari schon so oft, wenn das so weitergeht, entwickle ich noch eine Phobie dagegen. X__x
Ja ich auch.
Ich nicht.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Tomo am 07.04.2010 13:52.
Arakawa under the Birdge ist definitiv irgendwie beängstigend.
Wie Insane schon sagt, Kou´s zwanghaftes klammern an diese Regel wirkt schon teilweise sehr unrealistisch, wobei ich nicht glaube dass dies der Faktor ist auf den der Anime versucht Wert zu legen.
Im moment verhält es sich zudem alles sehr gewohnt Shaftig-seltsam.
Was die Figuren sonst angeht kann man (wenn man dazu bereit ist^^) da durchaus jetzt schon ein System erkennen. Sie verhalten sich alle ab einem gewissen Punkt sehr kontrovers. Kou der nicht von seiner Tradition abweichen möchte (Asma hin oder her), Nino die lieber in und nicht auf ihrem Bett schläft bzw. ein ganzes Haus ablehnt oder letztendlich der Masterchief der nicht zgueben mag dass er ein Mensch ist, obwohl er sich am Verschluss seines Kostümes herumziept.
Ich habe bisher die Vorstellung, dass man alle Figuren als metaphern auffassen sollte und nicht darauf achten sollte wa ssie machen, sondern wer sie sind. Im Mittelpunkt selbst steht die namensgebende Brücke.
Man nehme die Eigenschaft einer Brücke, zwei getrennte Orte (und die damit verbundenen Personen) miteinander zu verbinden.
So verbindet diese Brücke unter sich nun (bisher) drei verschiedene Figuren welche allesamt nicht-rational (aus der Sicht des Zuschauers) handeln.
Kou wirkt da noch am normalsten, aber eben seine Verbissenheit bezüglich der Familientradition lässt ihn abnormal wirken.
Nino kommt aus einer ganz anderen gesellschaftlichen Sicht als Kou (sie selbst beschreibt den Abstand ja mit Venus), die stört sich aber nicht daran. Die dreht sogar dke Fronten um. Sie geht nicht mit Kou, sondern bringt ihn dazu bei ihr zu bleiben.
Damit zeigt sie das sich Prioritäten nicht verallgemeinern lassen, bzw Leute die nicht mit der allgemienen Meinung übereinstimmen sow irken als kommen sie von einem anderen Planeten.
Der Masterchief ist aber soweit für mich die interessanteste Person. Er gibt vor jemand zu sein um dadurch besser in ein anderes Umfeld zu passen (Fluss). Er ist also ein Mensch der sich verkleidet um woanders hin zu passen, achtet aber nicht darauf dass diese Kleidung auf andere Leute wirkt. So versucht er sich dadurch mehr slebst zu täuschen. Wie ein Kind was die Augen schließt und glaubt unsichtbar zu sein.
Interessant ist der umgekehrte Effekt seines Kostüms. Er versucht damit jemand anderes zu sein weil er nicht akzeptiert wird, aber gerade durch dieses wird er von Kou (ersteinmal) nicht für voll genommen.
Also wäre er in dieser Situation wohl besser ohne Verkleidung dabei gewesen. Das spricht wieder dafür dass er sie trägt um sich selbst zu täuschen, nicht andere.
Nun werden diese drei Figuren, welche alle drei irgendwo eine extreme subjektive Eigenart besitzen, miteinander verbunden.
Das ist natürlich nun sehr viel Herumgedenke und Phiolosphie wo vieleicht kein Platz dafür ist. Jedenfalls denke ich dass die Figuren auf einer symbolischen Ebene sehr interessant gewählt wurden.
Technisch sieht alles eigentlich einwandfrei aus, der Stiel ist typisch eigen. Besonders auffällig ist wieder diese Kegelförmige Lichtquelle. Gut auf Sicl Screen´s zu erkennen (Szene mit dem Vater).
Was das Design angeht finde ich besonders Nino´s reflexionse Augen klasse. Überhaupt wirkt ihr Blond / Blau Schema sehr herausstechend.
Ich bin wirklich gespannd wie es weitergeht, und ob sich weitere Figuren ebenso mit ihren Eigenheiten zeigen. Sollte dem Schema gefolgt werden dürfte ja wirklich keine "normale" Figure auftauchen.
Hm, Arakawa under the Bridge war schonmal die erste Serie diesen Frühling, die mich halbwegs auch schon vorher interessiert hat und ich hab auch das bekommen was ich mehr oder weniger erwartet hab, zumindest nachdem ich gelesen hab das die Serie von Shaft ist.
Aber ich muss sagen das es mir doch recht gut gefallen hat, auch wenn ich ja eher ein Fan von realistischen Serien mit glaubhaften Charakteren bin, so gefiel mir diese Überdrehtheit mit diesen doch sehr merkwürdigen Charakteren und imo passt dieser typische Shaft Stil hier besser als z.B. zu Bakemonogatari (wobei mir Bakemonogatari eh nicht sonderlich gefallen hat).
Ich muss sagen das diese durchgeknallten Charaktere einen gewissen Charme haben besonders in der Kombination zusammen, ich meine Ko und Nino sind ja wirklich sehr unterschiedlich, ob das mit den beiden wirklich gut gehen wird wage ich ja zu bezweifeln, aber interessant wird es sicherlich. Besonders wenn um die beiden herum noch weitere merkwürdige Leute auftauchen wie der Kappa Major da.
Ich werd die Serie erstmal auf alle Fälle weiter verfolgen, ob ich sie aber auch zu Ende schaue hängt, wie bei Insane, auch davon ab wieviele Serien ich diese Season noch finde die mich richtig begeistern können.
Mir gefällt es nicht so gut, dass man die Figuren mit derartigen Macken versehen hat, dass ein Scheitern in einer normalen Welt die einzige Möglichkeit ist. Es stellt sich ja eh die Frage, wie Kou bisher durch sein Leben gekommen ist, wenn er so ein selbstzerstörerisches Motto hat. Aber was solls, es ist ja eine Komödie und da kann manches ruhig etwas absurd sein. Deshalb sind es wahrscheinlich nicht unbedingt die Absurdidäten per se, die mich an der Serie stören. Eher, dass man immer schon vorhersehen kann, wo eine Figur als nächstes anecken wird. Und dass die Figuren ihre Macken so dermaßen feiern. Wie oft hat zum Bsp. Kou auf sein Lebensmotto hingewiesen? Wäre es nicht interessanter gewesen, wenn man als Zuschauer selbst erkennen müsste, dass er ein Problem damit hat, in jemandes Schuld zu stehen? Nein, stattdessen redet bzw. schreit er von nichts anderem. Irgendwie unerträglich plakativ. Es gibt auch keine Momente, wo die Konflikte erst einmal auf den Zuschauer wirken können, denn da wurden die Sachverhalte schon zigmal toterläutert. Ja, die Hautfarbe des Kappamannes war grün. War grün. Grün war sie. GRÜN! Herrgott, ich sehs doch selbst und es war ja eh schon klar, dass sie grün sein würde, weil Kou sich vorher schon so aufgeschlossen und tolerant gab, sodass feststand, dass seine aufgeklärte Haltung gleich auf die Probe gestellt werden würde. Jedenfalls trifft der Humor meinen Geschmack gar nicht und dass obwohl ich es eigentlich mag, wenn Figuren (in Maßen) durchgeknallt sind.
Für Harakiri und die anderen Unwissenden da draussen:
Zitat
Arakawa gehört dem Denpa-kei Subgenre an, das sich um das Leben skurriler Figuren dreht und die Prämisse hat, dass bizarre Verhaltensweisen durch elektromagnetische Wellen (denpa) ausgelöst werden.
Und das ist das Tolle daran. Endlich mal keine Standardcomedy , die wir schon x-mal gesehen haben. Für mich schon mal die beste Serie aus der Saison, denn Shaft hat sich zurückgehalten und der Stil des Anime passt einfach zu Shaft. Die Überdrehtheit der Charaktere gefällt mir schon mal sehr gut, insbesondere der Kappa, und ich fand den Humor einfach klasse. Beispiel Hautfarbe (ich bin selber farbig^^): Kou diskriminiert natürlich keine Personen aber nachdem Nino ihn dem Chef vorgestellt hat und sich herausstellte, das er kein Kappa ist... Zu geil
Oder am Ende der Folge die Szene mit dem Bett... Einfach herlich. Ich bleibe sicher an der Serie dran und hoffe, dass sie das Niveau der Serie bis zum Ende beibehalten oder sich noch steigern können. Um ein kleines Fazit zu ziehen: Verrückte Situationen, abgedrehte Charaktere, netter Soundtrack und ordentliche Animationen (für Shaft-Verhältnisse^^).
Habe gehört das uns im Oktober schon eine 2. Staffel erwartet. Wenn sich die Serie gut verkauft, dann können wir uns auf eine Saint Young Men Adaption (gleiche Mangaka) freuen.
Das ist genau die Art Humor, die mir gefällt. So abgedreht und völlig irsinnig, dass es einfach nur lustig ist. Am besten bislang der Chief, der sich als Kappa verkleidet im Wasser tümpelt. Das ist schon...sehr skurril
Aber Nino hat auch ordentlich einen an der Klatsche.
Mein Highlight war mit Abstand, als sie sagte, sie würde nochmal ins Bett gehen und sich nicht ins wirklich Bett/Sofa legte, sondern die Schublade unter dem "Sofa" öffnete und sich darin verkroch.
Aber Kou, oder Recruit, wie er jetzt zu heißen scheint, passt anscheinend auch sehr gut in diese völlig abstruse Welt. Schließlich war seine Kindheit geprägt von Psychosen. Er hat ja richtige Zwänge, die ihm verbieten, irgendjemanden etwas zu schulden. Das ist wohl auch die einzig mögliche Erklärung wieso er sich unter diesen Verrückten weiter aufhält.
Überzeichnet finde ich den Anime nicht, aber krass ist er an manchen Stellen schon. Die Zeichungen/Animationen sind erfrischend und so bestimmt nicht in jedem Anime zu finden, daher, danke Shaft.
Ich bin sehr gespannt wie es weitergeht und mich interessiert auch die künftige Entwicklung der Story + Charaktere.
Ich wollte schon gleich ganz am Anfang antworten, habs aber nicht geschafft und jetzt steht hier schon wieder so viel....T_T
Mein Eindruck:
Ich hatte echt absolut keine Ahnung, was mich erwartet. Hab nur das Bild gesehen und gedacht, dass ich da mal reinschaue. Vorher nicht informiert, gar nichts gewusst. Das mache ich immer so, da hab ich mehr Spaß dran. ^^
Deswegen war ich auch erstmal irritiert, als ich festgestellt habe, dass es gar keine Romance istl. XD Aber das hat mich nicht weiter gestört, denn ich musste zu sehr lachen, als Kou da so schön am Brückenträger rumhing. XD Dann nahmen die Skurrilitäten auch immer weiter zu und ich kam nicht mehr aus dem Lachen heraus. ^^ Da ich auch Zetsubou mag, kann mir der hier ja nur gefallen.
Außerdem Hiroshi Kamiya und Maaya Sakamoto in den Sprecherhauptrollen, was tolleres gibt es nicht. ^.^ Ich war mir bis zu dem Zeitpunkt, wo man Kappa-Chiefs Reißverschluss sieht, auch nicht wirklich sicher, ob ich Ninos Aussagen, dass sie von der Venus käme, ernstnehmen soll. (Fantasy? Oder doch nicht? ^^)
@Kiri - die Wiederholungen:
Dadurch, dass es so oft wiederholt wurde, wirkte es irgendwann so dämlich, dass es wieder lustig war. Ich kann mit dieser Art von Humor was anfangen. ^^
Im Moment denke ich auch nicht allzuviel über das, was ausgesagt werden soll, nach. Das ist ja wie im Deutschunterricht. O.o Da musste man auch immer was reininterpretieren und irgendwann wirkt die Geschichte selbst gar nicht mehr. Ich genieße das, ohne nachzudenken, denn im Moment sehe ich da ehrlich gesagt auch nicht besonders viel Ansatz dazu. Klar haben die alle mehr oder weniger Macken, aber die dienen in erster Linie der Unterhaltung.
Bisher ist das die interessanteste Serie aus dieser Season. Freue mich schon total auf die zweite Folge. ^.^
Also, eines muss ich der ersten Folge schon mal lassen: soviele Absurdität auf einmal hab ich echt selten gesehen. Und das tolle ist noch, dass es verdammt nochmal sehr viel Spaß gemacht hat das alles zu sehen.
Soviele Kuriositäten, soviel nonsens aber doch irgendwie mit Liebe zum Detail fängt das ganze irgendwie an.
Kreativ ist es auf alle Fälle schon mal und wenn das sich so bis zur letzten Folge hält und durchzieht, kann die Serie sicherlich einiges erreichen.
Ich wußte wie einige heir auch nicht so Recht auf was ich mich hier einlasse, aber man muss sich ja mal heranwagen und gucken ob es sich lohnt und die erste Folge macht auf alle Fälle Appetit auf mehr. Es hat mir richtig Spaß gemacht den dreien, besonders Kou dabei zuzusehen, wie er in diese, ich sag es einfach mal so, abstrakte Welt hineingeworfen wird und damit im Prinzip klarkommen muss. Weil am Ende er es sich selbst eingebrockt hat. Würde er sich nicht immer verpflichtet fühlen anderen Menschen in Schuld stehen zu müssen, weil sie einem helfen wollen, dann wäre es nicht in diese Situation geraten.
Und diese gesamte Aneinanderreihung skurriler Ereignisse ist Klasse gemacht und macht wirklich Spaß diesem "Treiben" zuzusehen, weil es herrlich schräg ist.
Sei es das hochstehende Haar was als Antenne fungiert, der Mann mit dem Kostüm das kein Kostüm ist, dass tolle Bett was nicht so benutzt wird wie es sollte und etc. Herrlich.
Selbst diese "Asthmaanfälle" sind sehr gut gemacht. Diese Situationskomik funktioniert bis jetzt auf alle FÄlle sehr gut und ich bin doch weiterhin sehr gespannt wie es weitergeht.
Nino mit ihrer eher ruhigen Art schafft es immer wieder Kou auf die Palme zu bringen und gerade einige Sätze bringt ihn zur Verzwefeilung, weil sie damit ja Recht hat mit dem was sie sagt^^ Es entspricht doch nur seinen Ansichten
Musikalisch wird da nun nicht wirklich viel geboten, aber es pasts doch sehr gut.
Animation passt recht gut. Ist etwas anders, gerade die Charaktere, aber es ist nun nicht schlecht. Etwas anders, aber es pasts doch recht gut zu der Serie...irgendwie.
Zitat von Azure
Wie Insane schon sagt, Kou´s zwanghaftes klammern an diese Regel wirkt schon teilweise sehr unrealistisch, wobei ich nicht glaube dass dies der Faktor ist auf den der Anime versucht Wert zu legen.
Hmm, find ich jetzt nicht so extrem. Gut, dass mit dem Radiergummi ist shcon übertrieben gewesen, sorgte aber für einen guten Lacher.
Es ist halt ein Ideal und eine Philosophie die seine Familie strikt verfolgt und dadurch zum Erfolg gekommen ist und er beugt sich unweigerlich diesem Druck. Er passt sich sozusagen dieser Reihe einfach an, weil er sonst keine andere Wahl hat. Das wird ihm seit Kindheit eingeprägt. Und so fixiert er sich komplett auf sein Ziel, was sogesehen auch von Kindesbeinen an klargemacht wurde.
Doch amüsant finde ich es dabei zu sehen, dass auf seinem geraden Weg zum Ziel ein paar Steine und Umwege sich befinden könnte, er damit aber nicht gerechnet hat, und was jetzt doch passiert ist.
Und während der strikt nach Vorschrift und dem ideal einer Familie lebt, gibt es halt die das komplette Gegenteil darstellen, Nino und der Dorfchef ^^ Man könnte fast sagen: die entziehen sich gänzlich dem System, wollen sich nciht anpassen und wollen individuell bleiben. Irgendwie Rebellen.
Das hast du mit der metaphorischen Sichtweise schon mal gut gesehen. Und finde das auhc durchaus interessant, weil ich das bi jetzt noch nicht so gesehen habe.
Die Brücke könnte auch als Übergang zu einem neuen Leben dienen.
Auf alle Fälle bleib ich am Ball, gerade weil die Erwartungen und Hoffnungen nach der ersten Folgen irgendwie da sind ^^
Ich kann mich, ausgenommen der ersten Folge vom suizidgefährteten Lehrer, an keinen Anime erinnern, der mich schon bei der ersten Episode so zum Lachen gebracht hat.
Also so viel gelacht habe ich eigentlich gar nicht. D: Ich gebe ja zu: ich hatte keine wirklich Ahnung, um was es geht, sondern bin einfach mal blindlinks in den Anime reingelaufen und hatte zu Beginn der ersten Episoden herzlich wenig Ahnung, worum es überhaupt gehen soll. Entsprechend, hatte ich fast die ganze Episode ein dickes Fragezeichen im Gesicht stehen, weil ich nicht kapiert habe, was der Blödsinn eigentlich soll.
Dem kann ich mich nur anschliessen. Aber bis zum Schluss hab ich nicht kapiert was das Ganze eigentlich soll.
Mir kommt das ganze vor wie ein Topf in dem man einfach ein paar verrückte Charaktäre reingeworfen hat, um zu sehen was daraus wird.
Das währe wohl eine ordnetliche Definition dieses Animes... ich meine es beginnt ja schon mit albernheiten...und wie kann man
so Krank sein...selbst wenn man von der Venus kommt...
Zitat von Insane
Also irgendwie waren mir die Charaktäre schon zu abgedreht.
Das Motto das Hauptcharaktärs "Sei nie jemanden etwas schuldig" hat er wirklich mit so einer Besessenheit durchsetzten wollen. Das war einfach nicht mehr glaubhaft.
Ein Typ der als Kappa (oder Frosch) verkleidet im Fluss herumschwimmt.
Und Nino ... die sich nicht mal ein Gesicht länger als einen Tag merken kann.
Also das ist mir alles viel zu übertrieben und zu weit hergeholt.
Der Kapa war ja die Krönung,und dann kommt er sich Diskriminiert vor XD
Und wie sie in gerufen hat erst
Zitat von Azure
Ich habe bisher die Vorstellung, dass man alle Figuren als metaphern auffassen sollte und nicht darauf achten sollte wa ssie machen, sondern wer sie sind. Im Mittelpunkt selbst steht die namensgebende Brücke.
Man nehme die Eigenschaft einer Brücke, zwei getrennte Orte (und die damit verbundenen Personen) miteinander zu verbinden.
So verbindet diese Brücke unter sich nun (bisher) drei verschiedene Figuren welche allesamt nicht-rational (aus der Sicht des Zuschauers) handeln.
Das ist in der Tat möglich,aber dennoch etwas weit hergeholt,da der Grund warum die Personen zusammen kommen einfach
nur noch alberner ist....
..aber naja wer weiß das schon,aber ich hoffe Stark das die Brücke nicht der einzige Schauplatz währe.
Nunja und nicht zu vergessen da gibt es ja noch die Ferien Wohnung XD ,die Spitze eines Pfeilers oder so(Warum is da überhaupt ne Leiter rauf?!),
Naja und mein Highlight,war die Szene mit Arakawas Vater,wie er sich da als Baby verkleidet von seinem Sohn verwöhnen(?) hat lassen^^
Diese Szene war einfach nur Göttlich
Zitat von Azure
Sollte dem Schema gefolgt werden dürfte ja wirklich keine "normale" Figure auftauschen.
Hier liegt die Change bei 100% und ohne zweifel...
...naja ob ich die Serie bis zu Ende sehen werde...ist ne Frage welche ich mir noc nicht beantworten kann,
aber da es sich um ne Komödie handelt ist die Change sehr hoch.
Shaft ist für mich absolutes Neuland, von Augen-Close-Ups, Lichtkegeln und diversen anderen scheinbar für das Studio charakteristischen Erkennungsmerkmalen habe ich keine Ahnung. Auch sonst bin ich komplett ohne Erwartungen an diese Serie herangetreten.
Zitat von tomokazu_kyon
Mich hat die erste Folge von Arakawa under the Bridge positiv überrascht.
Und möchte nach der ersten Episode gerne in den befürwortenden Tenor mit einstimmen. Wie limis hatte ich eigentlich mit einer Romance gerechnet und war dann zunächst etwas irritiert und vor den Kopf gestoßen, als die Anfangsminuten nach allem Anderen als kitschiger Love Story aussahen, sondern mir stattdessen erste Schmunzeln entlockten, als Kou seinen Lebensweg und seine derzeitige Situation schilderte.
Entsprechend surreal ging es weiter. Die Charaktere sind maßlos überzeichnet, auf Glaubwürdigkeit wird nicht der geringste Wert gelegt und über einen möglicherweise versteckten Sinn dahinter habe ich ehrlich gesagt keine Lust nachzugrübeln.
Zitat von limis
Das ist ja wie im Deutschunterricht. O.o Da musste man auch immer was reininterpretieren und irgendwann wirkt die Geschichte selbst gar nicht mehr. Ich genieße das, ohne nachzudenken [...]
Der Humor schwingt bisher exakt auf meiner Wellenlänge, erfrischend lächerlich und skuril finde ich ihn. Würde ich jetzt anfangen, die Diskriminierungsproblematik hinter dem Dorfvorsteher beispielsweise zu hinterfragen oder krampfhaft nach irgendwelchen verborgenen Deutungsansätzen über die Brücke und die Gegensätze zwischen den Figuren zu suchen, wäre der Spaßfaktor um mindestens die Hälfte reduziert. Genauso wie man ein gutes Gedicht kaputt macht, indem man es bis in seine Einzelteile zerlegt, würde Arakawa auf diesem Wege seinen Unterhaltungswert einbüßen. Ich stimme limis da vollkommen zu: nicht nachdenken, wirken lassen!
Auf mich persönlich hat es seine Wirkung nicht verfehlt, ich bin wirklich sehr angetan.
Kou ist zwar nicht der sympathischste Hauptcharakter, aber es passt zu ihm, wie er sein Familienmotto offen zur Schau trägt und alle paar Minuten erwähnen muss. Nino hat eine herrlich trockene Art, eigentlich verrückte Situationen zu kommentieren, und beim Kappa habe ich mich dermaßen gekringelt angesichts des Fauxpas mit seinem verklemmten Reißverschluss.
Über 12/13 Folgen kann es auf diese Weise meinetwegen gerne weitergehen. Mehr wäre eventuell kritisch, da ich nicht glaube, dass es einen Schauplatzwechsel geben wird.
"What? Do people here save each other only because they want something?"
Hm... Das war eine nette Einstiegsfolge, doch ich bezweifle, dass man es schaffen kann dieses wackelige Gebilde mit nur 3 Figuren weitere 12 Folgen aufrecht zu erhalten.
Auf den Witzen wird herumgeritten wie sonstwas, was schnell nervig werden könnte. Das ganze erinnert mich an Zetsoubo Sensei, nur mit viel weniger Spielereien und weniger Figuren (genau die zwei Dinge, die Zetsubou Sensei immer wieder vorm Abgrund retten).
Die Charaktere gefallen mir eher mittelmäßig. Ich finde, sie wirken schon gezwungen lustig... Hoffentlich kommen noch ein paar dazu.
Eine gute Idee ist jedenfalls jede Folge in kleinere Segmente einzuteilen. Wäre auch um einiges besser dem Puplikum jeden Tag eine neue kleine 2Minütige Minifolge vorzusetzen als das hier. Naja, ich werde wie bei Sengoku no Night Raid erstmal dran bleiben - unregelmäßig. Mal schaun, wie sich das ganze entwickelt.
Ach ja, und von dem ganzen Hineinterpretieren halte ich erstmal gar nichts, da ich nicht glaube, dass die Serie mehr ist als stumpfsinnige Unterhaltung.
Also, ich habe gerade Folge 1 hinter mir und fand sie doch sehr amüsant.
Stellenweise lag der Witz gerade darin, dass man schon ahnte, was als nächstes passiert:
Kou betont lautstark, dass er nie im Leben jemandem etwas schuldig sein wird - prompt kommt es genau dazu.
Kou beteuert, dass er niemanden wegen seiner Hautfarbe diskriminieren würde - und am Ende läuft es genau darauf hinaus.
Er sagt, dass er mit jedem Namen zufrieden wäre - und dann hat er doch wieder etwas zu meckern.
Ich finde, das ist eine herrliche Art von Humor, da sie genau mit den Erwartungen des Zuschauers spielt. Finde ich jedenfalls besser als abgedroschene Sachen, die lustig sein sollen, die man aber entweder schon zigmal gesehen hat oder lahm rüberkommen.
Alle drei Hauptcharaktere sind ziemlich abgedreht. Überhaupt ist alles an diesem Anime abgedreht - angefangen damit, wie es überhaupt zu der Situation kommt, dass Kou in den Fluss fällt. Diese Kinder, die seine Hose da oben aufgehängt haben, müssen genau so einen Knall haben wie Kou, der Asthmaanfälle bekommt, sobald er glaubt, in der Schuld eines Menschen zu stehen, wie Nino, die behauptet von der Venus zu kommen und der Bürgermeister, der darauf besteht, ein echter Kappa zu sein, obwohl das Gegenteil offensichtlich ist.
Gerade das macht die Charaktere aber in meinen Augen unglaublich sympathisch, da es sich ziemlich abseits von dem meisten bewegt, das ich bisher gesehen habe. Auch bei mir kam ein gewisses Bakemonogatari-Feeling auf, was durchaus auch an Hiroshi Kamiya liegen könnte, dessen Tonfall dem von Koyomi Araragi doch sehr ähnelte). Dass der Anime von Shaft ist, wusste ich zwar vorher nicht, aber beim Gucken hatte ich schon den Eindruck, dass es nur von ihnen sein könnte... Im Gegensatz zu Dance in The Vampire Bund, das mich nicht so richtig zu überzeugen wusste, passen hier Studio und Story scheinbar perfekt zusammen.
Ja, die Zooms auf Kous (?) Auge fand ich auch etwas nervig, die hätte man auch weglassen können. Aber ansonsten fand ich das Ganze doch sehr sympathisch gemacht. Die Serie ist auf jeden Fall was für zwischendurch, schöne Abwechslung zwischen einem Haufen erster Animes, den man sich gerne mal anguckt.
Ich wollte schon gleich ganz am Anfang antworten, habs aber nicht geschafft und jetzt steht hier schon wieder so viel....T_T
Mein Eindruck:
Ich hatte echt absolut keine Ahnung, was mich erwartet. Hab nur das Bild gesehen und gedacht, dass ich da mal reinschaue. Vorher nicht informiert, gar nichts gewusst. Das mache ich immer so, da hab ich mehr Spaß dran. ^^
°__°""""""" Ja was meinste wie es mir ging, ich wollte auch recht früh antworten aber irgendwie kamen jeden Tag mehr und mehr Antworten bis ich am Ende ganz die Lust verlor ^^
Aber sehr löblich das es außer mir noch andere Leute gibt die es so machen, ich hatte nämlich auch wie so oft keine Ahnung was mich erwartet, mit Romance hatte ich allerdings nicht gerechnet ^^ Eigentlich wollte ich die Serie auch nicht wirklich schauen, aber habs aus einer Laune raus doch gemacht und war ziemlich begeistert wie ich zugeben muss. Ich musste sehr viel lachen und der Humor sagt mir total zu, ka wie Leute sich so viele seltsame Gedanken dazu machen können anstatt einfach zu lachen o>o"
Zitat von yaoighost
Über 12/13 Folgen kann es auf diese Weise meinetwegen gerne weitergehen. Mehr wäre eventuell kritisch, da ich nicht glaube, dass es einen Schauplatzwechsel geben wird.
Das ist eigentlich meine einzige Sorge, nämlich nach dem ich Folge 1 so genial fand fragte ich mich wie man das Niveau halten will auf so viele Episoden und nach dem ich nun auch Episode 2 gesehen hab, muss ich leider sagen man kann es wohl nicht. Folge 2 war zwar nicht schlecht, aber ich fühlte mich nicht mehr ganz so gut unterhalten wie in Folge 1. Die neuen Charaktere fand ich verglichen mit den ersten 3 auch deutlich weniger beeindruckend. Ok diese komische Nonne war schon sehr abgedreht, aber mein Fall wars nicht wirklich, blöd rumballernde Freaks sind doch irgendwie schon sehr abgelutscht. Im Vergleich dazu finde ich die Frau von der Venus und den Kappamann doch wesentlich frischer und auch Kou mit seiner interessanten Zwangsneurose ist mir um einiges Lieber.
Zitat von Jitsch
Im Gegensatz zu Dance in The Vampire Bund, das mich nicht so richtig zu überzeugen wusste, passen hier Studio und Story scheinbar perfekt zusammen.
Dem stimme ich zu, ich hab immer Versucht Vampire Bund ernst zu nehmen, was wohl ein schwerer Fehler war, denn diese ganzen Effekte passen einfach nicht zu einer Serie die man ernst nehmen soll. Hier bei Arakawa passt es aber wirklich perfekt, es gibt wohl nix was zu abgedreht wäre um es hier nicht zu bringen und es wird wohl auch kaum negativ ins Gewicht fallen.
Ich bin aber wohl der einzige hier der Sayonara Zetsubou Sensei nach einer Folge gedroppt hat und Arakawa trotzdem toll findet ^^" Ka wieso alle die Serien so viel miteinander vergleichen o>o"
Als Nino da in Folge 2 aus dem Fass steigen will dachte ich btw schon fast es gibt ne kleine Ecchieinlage, aber leider dann doch nicht, ich hatte wohl ähnliche Gedanken wie Kou in der Situation xD Naja ich bleib auf jeden Fall dran und bin gespannt wie sich das ganze noch entwickelt o<o"
Ich wollte schon gleich ganz am Anfang antworten, habs aber nicht geschafft und jetzt steht hier schon wieder so viel....T_T
Mir geht's sogar noch übler - ursprünglich mal wollte ich dich wenigstens als erster mit dieser Aussage zitieren, aber selbst da ist mir Pred noch mit zuvor gekommen!*
Zum Ausgleich hat er mir wenigstens einen kleinen Aufhänger geboten, der mich dazu bringt, dann doch mal meinen Hintern hoch zu bekommen:
Zitat von Predator
Ich bin aber wohl der einzige hier der Sayonara Zetsubou Sensei nach einer Folge gedroppt hat und Arakawa trotzdem toll findet ^^" Ka wieso alle die Serien so viel miteinander vergleichen o>o"
Die Funktion der Charaktere ist in beiden Serien recht ähnlich, jedenfalls kommt mir das so vor und ist der Grund, warum ich nach der ersten Folge auch an den alten, verzweifelnden Sensei erinnert wurde:
Im Mittelpunkt steht ein Kerl, den man zwar auch nicht gerade einen Ausbund an geistiger Gesundheit nennen kann, dem es dann aber tatsächlich obliegt, für gewöhnlich die Rolle des „Straight Man“ respektive der Zuschauer-Projektionsfläche mit gesundem Menschenverstand zu übernehmen, weil seine Umgebung schlichtweg noch ein gutes Stück verrückter ist. (Und dann werden die beiden Protagonisten Kou und Sensei auch noch vom selben Kerl synchronisiert, der mal wieder seinen herrlich fassungslos-aufgebrachten Tonfall anschlägt, welcher offenbar sein Markenzeichen ist…)
Die Charaktere im Umfeld dieser beiden finden am eigenen Betragen dagegen nie etwas ungewöhnlich und verhalten sich, als wäre es das normalste der Welt, sich für einen Venus-Menschen zu halten/manisches Nachstellen zu betreiben/sich für einen Kappa auszugeben/sich einem zwangsneurotischem Ordnungswahn zu unterwerfen/[Bitte beliebigen Irrsinn eintragen]…
Und es wurde beides von Shaft fabriziert, wollen wir nicht vergessen, deren Stil doch recht… eigen ist und auf jeden Fall überdurchschnittlichen Wiedererkennungswert zu haben scheint.
Aber es stimmt schon, wenn man von diesen dann letztlich doch relativ oberflächlichen Gemeinsamkeiten mal absieht, haben die beiden Serien bisher eher wenig gemeinsam, wobei ich hoffe, dass das auch so bleibt. Arakawa bietet bislang doch tatsächlich einen inhaltlichen Zusammenhang zwischen den Einzelgeschehnissen, während Zetsubou-sensei zuletzt zum sinnfreien Gelaber der Woche degeneriert war. Man könnte fast von einem roten Faden sprechen, der sich aus Kous „Aufgabe“ entspinnt, sich in Nino zu verlieben um seine Schuld zu begleichen.
Wenngleich Arakawa allerdings natürlich mit recht abgedrehtem Humor und keiner sonderlich ausgeklügelten Rahmenhandlung punktet.
Wie wiederum so manch andere hier habe ich aber meine Zweifel, wie lange sich diese Sorte Humor durchhalten lässt, ohne sich zu sehr abzunutzen, wenn es halt darauf hinausläuft, dass Kou stets wieder blöd aus der Wäsche guckt, wenn seine Umgebung sich so rasend irrational verhält, wie sie es eben tut.
Da war es schonmal gut zu sehen, dass die Romanze zwischen Kou und Nino nicht bloß Aufhänger zu bleiben scheint, sondern womöglich die Chance hat, sich auch auf die eine oder andere Weise zu entwickeln. Andernfalls dürfte die Serie zumindest schnell auf der Stelle treten… Zetsubou-sensei sollte uns allen zur Mahnung gereichen, wie es schlimmstenfalls enden kann…
Ahja, als Anmerkung für alle vielleicht noch, die Kou für nur minder weniger verrückt als seine neugewonnenen Freunde am Fluss halten, lässt entgegen halten, dass Kou eigentlich denkbar rational handelt:
Er ist mit einer Krankheit geschlagen, die ihm lebensbedrohliche Asthma-Anfälle beschert, wenn er sich einem gewissen Maß Stress ausgesetzt fühlt. Sein freundlicher Herr Papa hat ihn nun so indoktriniert, dass „Jemandem etwas schuldig sein“ bei ihm besagten Stress auch auslöst. Wenn er vor lauter Asthma-Attacken nicht röchelnd am Boden liegen möchte, bleibt ihm wohl wenig anderes übrig, als sein Familienmotto in der vorgestellten, fanatischen Weise zu verfolgen.
Der wahre Verrückte ist wohl eher Vater Ichinomiya; was in dessen Kopf vorgeht, seinen Dreijährigen Sohn seine „Schulden“ abbezahlen zu lassen, ist nur geringfügig weniger rätselhaft als die Ursache für die diversen Geisteskrankheiten, die sich da unter und in der Nähe der Brücke versammelt haben. o_ô"
____________________________________ * Ein weiterer Kommentar, mit dem andere mir schon zuvorgekommen sind, betrifft übrigens Azures Auffasung, wie er sie weiter oben geschildert hat:
Zitat
Ich habe bisher die Vorstellung, dass man alle Figuren als metaphern auffassen sollte und nicht darauf achten sollte wa ssie machen, sondern wer sie sind. Im Mittelpunkt selbst steht die namensgebende Brücke.
Man nehme die Eigenschaft einer Brücke, zwei getrennte Orte (und die damit verbundenen Personen) miteinander zu verbinden.
So verbindet diese Brücke unter sich nun (bisher) drei verschiedene Figuren welche allesamt nicht-rational (aus der Sicht des Zuschauers) handeln.
Nur für’s Protokoll möchte ich auch angemerkt haben, dass mir das ebenfalls doch deutlich überinterpretiert vorkommt. o_ô
, die Art von den Animationen/Zeichnungen haben mir schon in Bakemonogatari ganz gut gefallen, bis auf die Realszenen auf die ich ganz gut verzichten kann, aber auf diese hatte ja Arakawa under the Bridge bis auf in der Vorschau noch nicht. Als ich dann noch gelesen habe Comedy und Romance war es für mich schon ein muss den Anime anzuschauen.
Die Charaktere an sich gefallen mir auch ganz gut allen voran Nino und Recruit, die Art von den beiden und wie sie zusammen interagieren passt einfach Perfekt zusammen und zeigt für mich die Lustigsten Szenen in diesem Anime bis jetzt.
Auf einen weiteren Charakter auf dem ich gespannt bin ist Maria.
Die Comedy gefällt mir sehr die ist einfach so was von Skurril und stellenweise auch überraschend, wie zum Beispiel am Ende der ersten Episode als sich Nino ich schlafen legen wollte war ich eigentlich schon darauf gefasst das jetzt gleich etwas passiert aber bestimmt nicht darauf, dass sie sich in die Schublade von dem Sofa legt und sie dann noch auf ein ziemlich komische weise schließt, dass war einfach zum Brüllen.
Aber auch die zweite Episode hat mir gut gefallen, als Nino Recruit den Fisch zum Essen in sein Zimmer bringt und er realisiert, dass er zum ersten mal mit einer Frau, nein doch eher seiner Festen Freundin in seinen Zimmer ist und jetzt er eigentlich etwas machen sollte und ihn dann aber nichts einfällt und geistig immer wieder total in seinem Gedanken versinkt, war auch ganz Lustig anzusehen.
Zitat von Predator
Als Nino da in Folge 2 aus dem Fass steigen will dachte ich btw schon fast es gibt ne kleine Ecchieinlage, aber leider dann doch nicht, ich hatte wohl ähnliche Gedanken wie Kou in der Situation xD
Das ging mir genau so
Ich bin auf die dritte Episode mal gespannt und wie sich die Beziehung zwischen Nino und Recruit weiter entwickelt.
Diese Anime Saison gefällt mir bis jetzt ganz gut ich hatte schon lange nicht mehr so viele neue Serien in einer Saison die mir gefallen, ich hab bis jetzt fünf Serien angefangen zu schauen und alle gefallen mir ziemlich gut (Ichiban Ushiro no Daimaou, B Gata H Kei, Arakawa Under the Bridge, KissXsis, K-ON!!) mal schauen was ich noch finde
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von SaekoNogami am 13.04.2010 12:09.
Hm... Das war eine nette Einstiegsfolge, doch ich bezweifle, dass man es schaffen kann dieses wackelige Gebilde mit nur 3 Figuren weitere 12 Folgen aufrecht zu erhalten.
Da hat man sich positiverweise getäuscht, denn in Folge 2 kommen so manche neue CHaraktere vor.
Ich gebe zu, ich hatte das selbe gedacht, aber die Überraschung mit Folge 2 ist doch mehr als gut gelungen und die neuen CHaraktere sind es im Prinzip auch das, worauf man sich hier erstmal in der 2. Folge konzentriert.
Sei es nun eine Nonne wie sie es glaub ich nie vorher gegeben hat und wohl nie wieder geben wird; ein Stern und wohl zwei Kugeln und eine Biene. Und noch diverse andere Gestalten.
Die Messe ist ja wohl mal die Krönung gewesen.
Die Messe ist stärker besucht, seitdem Rec da ist und alle wollen sie ihn am liebsten K.O. schlagen
Aber sonst ist der Humor in Folge 2 eher weniger geworden, aber dennoch ist die Folge sehr gut gewesen. WIe shcon erwähnt ist der FOkus eher darin gewesne die neuen Charaktere vorzustellen, die nun auch eine Bedeutung haben, Rec loszuwerden, weil sie Nino halt mögen, aber der interessanteste Aspekt der angesprochen wurde, kam von der "Schwester": Nino hat ihn ausgesucht und damit müssen die anderen nun leben.
Da kann man nun hineininterpretieren, wieso gerade sie ihn ausgesucht hat, wo es doch so viele andere gibt. Denke mal liegt vielleicht daran, dass er keine Maske trägt ^^ Kann aber auch, nja, sagen wir mal ein 6. Sinn gewesen sein (auch wenn es wiet her geholt ist), der ihr gesagt hat, er braucht Hilfe. Er muss das Leben genießen und er muss einfach das Leben nehmen wie es ist ohne zu denken, dass man für den Gefallen den man getan hat, etwas zurückzahlen zu müssen. Klingt weit hergegriffen, aber die Idee an sich könnte machbar sein, weil man lernt immer mehr von Kou kennen und er hatte eine geprägte Kindheit.
Sehr toll find ich aber, auch wenn es sehr aus den Haaren herbeigezogen ist, ist diese kleine Stadt da die man sich aufgebaut hat. Quasi eine "exkusive" Gesellschaft direkt neben einer Großstadt. Besser gesagt, inmitten dieser Großstadt.
Zitat von Predator
Als Nino da in Folge 2 aus dem Fass steigen will dachte ich btw schon fast es gibt ne kleine Ecchieinlage, aber leider dann doch nicht, ich hatte wohl ähnliche Gedanken wie Kou in der Situation xD
Ja, hehe, da dachte ich auch, huiuiui, Nino nackig...aber, nja....hätte aber ehrlich gesagt auch nicht wirklich reingepasst. ich denke mal jegiche Ecchi Einlage in dieser Serie wäre total fehl am Platz.
Aber hey, vor der Ermahnung durch die Polizei wäre das möglich gewesen ^^
Zitat von Gomery
Er ist mit einer Krankheit geschlagen, die ihm lebensbedrohliche Asthma-Anfälle beschert, wenn er sich einem gewissen Maß Stress ausgesetzt fühlt.
Weiß icht, das ist noch so mit Abstand das einzige was ich für unwirklich halte. Wäre es ei wirklich lebensbedrohlicher Anfall, wo ist dann dieses Inhalierungsgerät das ihm hilft? Nirgends. Es gibt Krankheiten die man sich auch irgendwie einbildet. Ob es bei ihm der Fall ist, mag sein. Beweis gäbe es, da er sagt, dass es seine Familie hat und das immer unter Stress vorkommt. Mir sind die Symptome von Asthma bekannt, aber ich glaube da eher weniger dran.
Ich bleibe auf alle Fälle am Ball, da das Schlussbild mit dem Stern und den anderen am Fenster war cool.
Das Opening ist, nja, so lala. Tolle Bilder keine Frage aber das Ending gefällt mir um Längen besser. Tolle Bilder und Lied. Super
Spontan würd ich mich Kenshin anschließen - die Sorgen, die 2. Folge könnte nachlassen, waren für mich völlig unbegründet.
Ob man die neuen Charaktere nun mag oder nicht, es gibt genug Absurditäten um noch einigen Unfug von denen verzapfen zu lassen und ich finde viele von denen auch durchaus drollig. Mein bisheriger Liebling bleibt trotzdem Nino, ihre ganze Art ist einfach toll ^^
Der Humor trifft eben auch genau meinen Geschmack, ich hab mich köstlich amüsiert, obwohl ich auch ohne jegliche Vorstellung an die Serie rangegangen bin und am Anfang nur "WTF?!" denken konnte.
Immerhin hat mich Folge 2 gelehrt, dass es auch Umstände gibt, die sogar mich dazu bewegen würden, zu einer Messe zu gehen
Außerdem hat Kou es so parademäßig geschafft, gleich mal eigentlich alle gegen sich zu haben, ich erwarte da schon noch einige witzige Szenen, wenn er sich mit den anderen Herren auseinander setzen darf
Ansonsten gefielen mir in Folge 2 vor allem die Szenen zwischen Nino und Kou. Mal ganz davon abgesehen, dass ich auch darüber herzlich lachen konnte, interessiert mich nun schon, wie sich die Beziehung der beiden weiterhin entwickeln wird - man könnte jetzt meinen, dass das eigentlich einfach zu erraten ist, aber ich meine schon wirklich wie, und nicht nur "wohin". Immerhin bezweifle ich stark, dass Ninos Vorstellung eines Geliebten mit der übereinkommt, die Kou in trauter Zweisamkeit so überkommen hat
Die Animationen empfinde ich als durchweg passend, daher gefallen sie mir auch sehr gut.
Nur diese Augen-Close-ups, auf die hätte ich in der 2. Folge auch öfters mal lieber verzichtet. Das eine Element vermiest mir aber sicher nicht den Anime, dafür machts ansonsten viel zu viel Spaß.
Azures Interpretationen finden ich im Gegensatz zu vielen anderen übrigens nicht übertrieben, sondern durchaus inetressant. Zwingt einen doch keiner, dass danach genauso zu sehen
In diesem Sinne, ich freue mich schon auf Folge 3!^___^
Er ist mit einer Krankheit geschlagen, die ihm lebensbedrohliche Asthma-Anfälle beschert, wenn er sich einem gewissen Maß Stress ausgesetzt fühlt.
Weiß icht, das ist noch so mit Abstand das einzige was ich für unwirklich halte. Wäre es ein wirklich lebensbedrohlicher Anfall, wo ist dann dieses Inhalierungsgerät das ihm hilft? Nirgends. Es gibt Krankheiten die man sich auch irgendwie einbildet. Ob es bei ihm der Fall ist, mag sein. Beweis gäbe es, da er sagt, dass es seine Familie hat und das immer unter Stress vorkommt. Mir sind die Symptome von Asthma bekannt, aber ich glaube da eher weniger dran.
Ja, das Fehlen eines Inhalators ist mir sowieso komisch vorgekommen, auch wenn man jetzt davon ausgeht, dass sein Asthma doch nicht so schlimm ist (obwohl ich den Eindruck hatte, als wäre es im gegebenen Falle schon ziemlich heftig und würde ihm kaum noch Luft zum Atmen lassen) oder sogar nur seiner Einbildung entspringt. Denn in jedem Fall wäre es ja klug, ein Mittel bei sich zu tragen, dass einem die Atemwege wieder befreit. Entweder handelt Kou also doch irrational (oder präziser: übermäßig selbstsicher), insofern er er davon ausgeht, es schon nicht nötig zu haben (weil er ja sowieso danach strebt, nie jemandem etwas schuldig zu bleiben); oder... ich weiß auch nicht.
Aber bei solchen Serien wie Arakawa muss man über sowas im Zweifelsfall halt hinweg sehen, was so ziemlich die einzige Antwort ist, die ich auf solche Merkwürdigkeiten zu bieten weiß.
Aber dass dir ausgerechnet dieser Punkt am komischsten vorkommt, wundert mich schon fast, bei einer Serie, die vor Merkwürdigkeiten nur so wimmelt.
Ich kenne mich jetzt nicht besonders gut mit der "medizinischen Infrastruktur" Japans (speziell im Bereich der Behandlung von Geistesstörungen...) aus, aber mir käme es an aller erster Stelle schonmal komisch vor, dass man Kappamanns fröhliche Dorfgemeinde da am Fluss frei rumlaufen lässt und noch nicht in die geschlossene Anstalt überwiesen hat...
(Was der Geschichte ein unspektakuläres Ende bereitet hätte, bevor sie überhaupt losgegangen wäre.)
Meine Sorge mit der aufkommenden Langeweile infolge fehlender Schauplatzwechsel hat sich mittlerweile größtenteils erübrigt. Der Ort wird zwar in dem Sinne nicht geändert (wir befinden uns zu jeder Zeit "under the bridge"), aber das bunte Treiben in der Quasi-Dorfgemeinschaft bringt doch bedeutend mehr Leben und Abwechslung in die Szenerie, als ich vermutet hätte. Die Ansässigen bauen sich dort ja regelrecht eine eigene kleine Gemeinde auf, von der Außenwelt abgeschottet und unbemerkt sozusagen. Nur um die Lebensmittelversorgung steht es etwas einseitig, wobei Omega 3 ja sehr gesund ist...
Ich bin ebenfalls der Meinung, dass im Vergleich zur ersten Episode humoristisch unwesentlich abgebaut wurde (hauptsächlich in den letzten paar Unterkapiteln), aber an Ideenvielfalt mangelt es der Serie nach wie vor nicht. Ich fand es schon herrlich, wie Kou sich Gedanken darüber machte, worüber man sich auf der Venus wohl so unterhält, nur um letztendlich auf das abgedroschene Wetterthema zu sprechen zu kommen. Auch die stupide, ehrliche Freude in seinem Kommentar, er habe schon immer davon geträumt, mal in einem Ölfass zu baden, kam richtig super rüber.
Die neuen Charaktere fand ich dann teilweise nicht ganz so witzig, kann mich aber insgesamt über die Folge nicht beklagen.
Was Kous Asthma angeht:
Zitat von Monty
Entweder handelt Kou also doch irrational (oder präziser: übermäßig selbstsicher), insofern er er davon ausgeht, es schon nicht nötig zu haben (weil er ja sowieso danach strebt, nie jemandem etwas schuldig zu bleiben)
Das erscheint mir am einleuchtendsten. Man erinnere sich nur an die Schulszene mit dem fallen gelassenen Radiergummi. Kou betreibt sein Selbsthelfertum schon von klein auf so konsequent und mit der Überzeugung, niemals in die Lage zu geraten, jemandem etwas schuldig zu sein, dass er es trotz des Wissens um interfamiliär vererbte Reaktionen auf Stress nicht für nötig befindet, einen Inhalator mit sich herumzutragen. Und sollte er doch einmal in eine kritische Situation geraten, kann er sich notfalls immer noch auf seinen finanziellen Background verlassen, mit dem er schließlich auch zuerst versucht hat, Nino zu ködern.
Teilweise stimme ich auch Kenshin zu. Predator hat es doch so schön als "Zwangsneurose" beschrieben. Ich glaube, da steckt auch viel Einbildung dahinter bzw. kommen seine Anfälle - anders als er meint - weniger dadurch zustande, dass Kou in einem bestimmten Moment glaubt, in jemandes Schuld zu stehen, sondern hängen vielmehr damit zusammen, dass sein Kopf automatisch in derartigen Situationen unangenehme Erinnerungen aus seiner Kindheit abruft. Er prahlt zwar stets mit altbewährter Familientradition, aber ihn denke, diese stellt gleichermaßen eine lebenslange Belastung für ihn dar, die er praktisch angesichts der Ungezwungenheit unter der Brücke erstmals wirklich abstreifen und sich frei fühlen kann. Selbst wenn er dabei nur von reihenweise weltfremden, skurilen Gestalten umgeben ist.
Ich seh das ganze eigentlich mehr als Comedy denn als ernste Charakterstudie.
Klar sieht man das Recruit mit seiner "niemanden etwas schulden" Hysterie doch ne riesige Innere Macke hat die ihm sein Vater da eingebrockt hat,aber das ist doch erstmal nur für den groben Handlungsrahmen relevant.
Arakawa under the Bridge gefällt mir soweit sehr gut ,ich steh sowieso auf abgedrehte Comedy.
Die Dialoge finde ich sehr erfrischend.
Die Wahl der Synchronstiimen empfinde ich hier auch als sehr gelungen.
Unter Brücke leben ziehmlich durchgeknallte Typen.
In Folge 2 hat mir der Priester gut gefallen, mal der etwas andere Gottesdienst
Ich bin gespannt was da noch alles passiert
Die zweite Floge betrachte ich mit ein wenig gemischten Gefühlen, einerseits geht es mit gewohnter Manie weiter und diverse wundervolle neue schräge Charaktere betreten die Bildfläche...
Ich weiß jetzt immer noch nicht, wer mir von ihnen am besten gefallen hat!
Sister ist ja auf jeden Fall ein Klassiker, mit seinen Knarren und seiner Auffassung eines Gottesdienstes, ebenfalls dieser grandiose Typ, der immer seinen weißen Streifen folgen muß. Irgendwie drängte sich mir der Vergleich zu "Besser gehts nicht" auf, muß ich gestehen.
Die Vorschau auf die nächste Folge vermittelt auch den Eindruck, das dies "Gott sei Dank" auch so bleiben wird, denn ehrlich gesagt gefiel mir der Annäherungspart der zwei Hauptcharakter Nino & Kou nicht wirklich ganz so gut, was vielleicht daran liegen mag, das ich mir erst vor kurzem Bakemonogatari angesehen habe und mich speziell dies zu sehr an die beiden Hauptcharakter und ihre, man kann es ja nicht anders sagen, seltsame Verbindung zueinander, erinnert hat.
Trotzdem kommt "under the Brigde" immer noch recht unterhaltend rüber und ich hoffe das dies so bleibt und sich nicht zu sehr an Bakemonogatari angleicht, immerhin hatten wir es da ja auch schon mit einer Menge schräger Vögel zu tun.
Ansonst zu Kous Asthma...
Nun, unter Stress so einen Anfall zu bekommen ist eigentlich ein sehr "klassisches" Verhalten einer Person, die sich hilflos fühlt und unter Umständen mit eben diesem Anfall der Situation auszukommen versucht, indem sie eben solch einen Anfall bekommt. Dazu benötigt man keine Medikamente, da sich das alles eigentlich nur im Kopf abspielt, wenn man sich nicht zu sehr hineinsteigert. Kou familiäre Vorgeschichte und der Druck, dem er sich selbst aussetzt mit seiner Perfektion sind eigentlich ein klares Anzeichen dafür das sich wirklich nur um eine selbstgemachte "Krankheit" handelt.