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Voice
MoveMeant
    

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Start: 07.10.2007
Episoden: 12
Genre: Drama, Romance
Studio: SHAFT
Website: http://www.ef-memo.com/
Soweit eine kurze Inhaltsangabe der ersten Hälfte der ersten Episode. Wundert euch nicht über die Schreibweise und den Punkt, das gehört sich so ^^;
Das Game "ef - A Fairy Tale of two" von der Softwareschmiede minori erschien am 22. Dezember 2006 in Japan (also ein Jahr und einen Tag früher als die Serie enden wird) und ein zweiter Teil namens ef - the latter tale soll noch dieses Jahr erscheinen. Die Original Story der Visual Novel besteht aus verschiedenen Lovestories, immer jeweils mit zwei anderen Hauptcharakteren, die widerrum in anderen Handlungsbögen Nebencharaktere sind. Dadurch sind die Geschichten alle auf eine gewisse Weise miteinander verknüpft, sodass die Story alles andere als linear ist. SHAFT hat sich entschieden, gleich mehrere Stories parallel zueinander laufen zu lassen. Das nimmt die Gefahr eines abrupten Endes für einen Handlungsbogen und so ergibt sich ein ineinander verwobenes Bild, ohne dass man einen wirklichen Verlauf einschätzen kann. Das Ausgangsszenario "Verschiedene Romanzen in der Weihnachtszeit" hat mich gleich an Tatsächlich.. Liebe (Actually Love) erinnert. Zwar sind die Gemeinsamkeiten bis auf die genannten Komponenten minimal, aber hier scheinen sich auch verschiedene Verläufe abzuzeichnen, die zu unterschiedlichen Enden führen könnten.
Die Musik macht einen überdurchschnittlich guten Eindruck. Zwar bekommt man in der ersten Episode noch kein Opening zu hören, dafür gibt es zahlreiche schöne BGMs aus der Feder von Tenmon, der bereits mit seinen OSTs zu Beyond the Clouds oder 5 cm per Second sein Talent für feinfühlige Melodien beweisen konnte. Man kann förmlich den Schnee rieseln hören, so sensibel sind die Klanggeräusche. Dadurch kommt eine wunderbare Atmosphäre auf, die in nur einer Folge das schafft, wofür andere Genrevertreter viele Folgen benötigt haben. Makoto Shinkai war übrigens auch mit am Game beteiligt (Movie Sequenzen).
Das Charakterdesign kann natürlich das Rad nicht neu erfinden. Es stammt übrigens von Naru Nanao, die die schon mit Da Capo und sola Erfahrung sammeln konnte. Von einem Visual Novel-Drama hat man ein bestimmtes Bild, dem auch ef treu bleibt. Das bedeutet große Augen und moe-Style. Allerdings ist keiner der Charaktere noch im Kindesalter, es handelt sich um Teenager. Die männlichen Charaktere haben dabei nichts besonderes, die weiblichen fallen auch nicht näher aus dem Rahmen. Doch da sind die ungewöhnlichen Uniformen, die aus einem Fantasyfilm stammen könnten, die den Figuren etwas Geheimnisvolles einhauchen.
Optisch ist ef für eine TV-Serie auf einem phänomenalen Niveau. Stellenweise erinnert die Serie ein wenig an Makoto Shinkai. Wir haben wieder einmal optisch beeindruckende Hintergründe mit besonderen Winkeln und ausgefallenem Lichteinfall, darüber hinaus gibt es aber viele Spielereien. In einer Szene wird Hiro komplett schwarz-weiß dargestellt, während sein Gegenüber sich in Farbe befindet. Der Himmel scheint ein absolutes Eigenleben zu führen und lenkt gelegentlich von der Handlung ab, weil man die Wolken förmlich vorbeiziehen sieht. Die Animationen sind nicht ganz so dynamisch wie Kyoto Anis CLANNAD, überzeugen aber auf ganzer Linie. Der Sprung von SHAFTs Sayonara Zetsubou Sensei auf ef ist riesengroß.
Die Pilotfolge hat mir sehr gut gefallen. Die Idee, gleich drei männliche Charaktere von verschiedenen Punkten aus starten zu lassen mit ineinander verstrickten Stories, ist eine langersehnte Genrerevolution. Ebenso die verwinkelte Erzählweise, die keinen des Personennetzes hevorhebt, sondern den Zuschauer zunächst im Unklaren lässt, macht die Serie noch wesentlich interessanter als einen Standard-Onii-chan, um den sich die Haremetten scharen. Die Inszenierung trägt den Glanz eines Wintertraumes und ich wollte mich nach den 20 Minuten gar nicht mehr ausklinken, weil der spielende Wechsel zwischen Abendröte und Schneeflocken einfach faszinierend ist.
Die Serie steckt voller Potenzial, endlich mal Schwung in das mittlerweile angestaubte Genre zu bringen. Technisch top und inhaltlich in einer anderen Liga als andere derzeitige Erscheinungen. Man spürt einen gewissen Makoto Shinkai Touch förmlich.
  
  
  
 
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11.10.2007 21:57 |
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Gendo
Yassan
   

Dabei seit: 06.04.2006
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Eine sehr schöne erste Episode... Ich hatte eigentlich konventionellere Animationen, inklusive Lichtspielereien, erwartet, so dass die Serie wie ein Shinkai-Film wirkt. Aber stattdessen sind die Animationen in manchen Szenen ziemlich experimentell und ungewöhnlich. Ich bin überrascht und gespannt, ob das die komplette Serie so bleiben wird. Aber für SHAFT ist das schon wieder typisch... Eher normal, aber trotzdem hübsch, sind die Charakterdesigns. Die Hintergrundzeichnungen waren relativ gut, aber von Shinkai-Niveau verständlicherweise noch meilenweit entfernt (es ist ja auch nur eine TV-Serie).
Zur Musik hat ja Voice schon positives geschrieben: Mir gefiel die Musik auch sehr gut. Tenmon hat mal wieder sehr ruhige und gefühlvolle Musik geschrieben, die zu solch einer Serie natürlich hervorragend passt. Ich vermisse noch das Lied aus dem Trailer (bzw. von der Webseite). Vielleicht ist es ja das Opening?
Durch die Einteilung der Serie in verschiedene Handlungsbögen scheint die Serie interessant zu werden und auch die Charaktere gefielen mir bis jetzt ganz gut. Insgesamt gibt es also jede Menge gute Gründe dranzubleiben und die Serie zu genießen...
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11.10.2007 23:56 |
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Valnes
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Bisher habe ich 3 Episoden gesehen, die Story scheint mir ganz gut zu sein, nichts wirklich weltbewegendes, dafür mit viel Spielraum für den Dramateil. Was mich sofort fasziniert hat sind die extrem künstlerischen Bilder, wirklich wunderschön in Szene gesetzte Naturbilder, dann der wechselnde Stil zwischen schwarz/weiß und Farbe, der das ganze optisch auch nochmal interessanter gestaltet. Musikalisch auch auf gutem Niveau, scheinbar wechseln sich die Titel für Opening und Ending ab, was natürlich für Abwechslungsreichtum sorgt.
Was mir etwas auf den Magen geschlagen hat ist die ziemlich wirre Erzählweise, manchmal fällt es schwer der Story zu folgen, da sich Szene und Akteure teilweise schlagartig ändern und mir manche Zusammenhänge zwischen den Charakteren auch noch nicht ganz klar geworden sind.
Also mit Sicherheit ein schwieriger, komplexer und anspruchsvoller Anime, der auf mich bisher wie ein "bewegtes Gemälde" wirkt, dem teils schwer zu folgen ist. Somit sticht der Anime schonmal aus der Masse herraus, da er einfach einen ganz eigenen Style entwickelt, der mich zumindest schon jetzt anspricht.
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Anime Top3
1. Elfen Lied/Kanon 2006/Kimi Ga Nozomu Eien
2. Monster
3. 5 Centimeter per Second
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26.10.2007 18:35 |
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geheim
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ef ist seit langem mal wieder ein anime der es dem zuschauer nicht so einfach macht. es werden fragen aufgeworfen,andeutungen gemacht und alles wird nicht gleich wieder eine folge später aufgelöst.
durch die 2 bis 3 parallelstorys wirkt der anime auch nicht so simpel.
die normalen bilder sind schön gezeichnet genau wie der hintergrund.
Die mischung mit den den abstrakten und häufig seltsammen bildern macht für mich bisher den hauptcharm der serie aus. damit setzt sich ef eindeutig von den meisten anime ab und erzeugt eine ganz eigene atmosphäre. die bilder untersteichen und unterstützen meiner meinung nach auch den erzählstil.
ich mag die story auch ganz gerne, dieser 13 h memorie effekt von Chihiro wirkt imho allerdings ein bischen sehr künstlich und unrealistisch, aber dadurch bekommt die story zumindest etwas sehr dramatisches
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für mich neben sketchbook bisher die beste serie der aktuellen herbstseason ^^
ps: @voice: hier bin ich
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04.11.2007 23:43 |
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christian
- träumer -


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Für mich ist „ef“ auf jeden Fall eine der interessantesten Serien der Saison. Ich fand die bisherigen 4 Folgen allesamt sehr gut und hab auch nur wenig daran auszusetzen. Optisch und akustisch gefällt mir die Serie ausgesprochen gut. Der Wechsel zwischen schwarz/weiß und farbigen Bildern ist zwar durchaus interessant, passt aber meiner Meinung nach nicht immer zu den einzelnen Szenen. Dieser Eindruck kann aber auch dadurch entstanden sein, weil mich solche Wechsel nicht sonderlich ansprechen. Deshalb fällt für mich dieser Aspekt auch kaum ins Gewicht.
Toll finde ich das die Storys der Hauptcharaktere parallel zueinander ablaufen und miteinander verstrickt sind. Hier bin ich wirklich gespannt in wie weit sich die einzelnen Handlungsstränge beeinflussen werden. Was mir hier allerdings meist gar nicht gefällt sind die Übergänge zu den verschiedenen Handlungssträngen. Diese sind für mich einfach zu hektisch und lieblos. Allerdings muss ich gestehen das ich auch nicht weiß, wie man diese Übergänge hätte flüssiger gestalten können, da bisher die einzelnen Storys nur geringfügig miteinander in Verbindung zu bringen sind. Im weiteren Verlauf der Serie sollte dies allerdings leichter möglich sein.
Ein weiterer Pluspunkt sind die Charaktere. Nicht nur das mir alle Charaktere sehr sympathisch sind, nein sie sind auch noch größtenteils glaubwürdig strukturiert. Allen voran ist hier Chihiro zu nennen. Ob es nun eine solche Krankheit gibt, bei der das Kurzzeitgedächtnis so stark geschädigt ist, oder nicht kann ich nicht beurteilen aber wenn das Gehirn durch einen Unfall stark geschädigt wurde, dann kann ich mir so etwas eigentlich sehr gut vorstellen. Interessanter ist allerdings, wie sie mit Ihrem Gedächtnisproblem zurecht kommt und dann doch wieder nicht. Wie sie niemanden mit ihrer „Krankheit“ zur Last fallen will aber doch indirekt um Hilfe fleht ... Wie sie eigentlich alleine sein will und dann doch die Nähe zu Hiro sucht ... usw. Selten habe ich Charaktere nach so geringer Screenzeit so faszinierend gefunden.
Ich kann nur sagen das sehr viel potential in der Serie steckt und ich hoffe das dieses auch ausgenutzt wird. Ich für meinen Teil werde auf jeden Fall an der Serie dran bleiben!
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05.11.2007 16:41 |
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Voice
MoveMeant
    

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Genau wegen solchen Bildern stehe ich total auf ef
Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können. Ich habe mir Folge 2-5 noch ein zweites Mal angesehen. Zum einen ist es optisch und akustisch einfach ein Erlebnis, zum anderen merke ich, dass es gar nicht so einfach ist, der Handlung zu folgen. Ich habe das Gefühl, dass mir zu viele Details entgehen. So übermäßig gelungen wie Christian finde ich die Charaktere bislang aber gar nicht. Mir kommt es so vor, als setzt die Dramatik schon vor der Charakterentwicklung ein.
Am sympatischsten ist mir bislang unser Filmfreund Kyosuke, weil er den reifsten Eindruck von allen macht. Die anderen scheinen bislang noch recht farblos zu bleiben. Aber eines muss man ef lassen, ich habe noch nie gesehen, dass ein Charakter beim Kochen und Essen Punkte zählt
Am interessantesten ist allerdings Yuko für mich, durch ihre sporadischen Auftritte und das plötzliche Verschwinden.
Chihiros Krankheit gefällt mir ziemlich gut und sorgt für reichlich Tragik. Ich frage mich nur, wohin die Story sich mit dieser Krankheit entwickeln soll. Die Strandszenen sind totaler Genuss, ich kann mich daran gar nicht sattsehen. Dieses Geigenstück, was immer leise im Hintergrund läuft scheint das aus dem Trailer zu sein. Ich warte sehnsüchtig auf die schnellere Version, die uns bestimmt noch bis zum Ende geboten wird.
Was mich gar nicht anspricht, sind die Eifersüchteleien rund um Hiro. Ich hoffe, er wird nicht nur darauf reduziert, Hahn im Korb zu sein. Bei den Mangas sind übrigens immer wieder mal bekanntere Bilder mit dabei, Conclave blendet ja freundlicherweise Infos ein.
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11.11.2007 15:30 |
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Gendo
Yassan
   

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Ab Episode 7 scheint es bei ef nun richtig loszugehen, jedenfalls zwischen dem Dreieck Kei - Hirono - Miyako. In Episode 6 gab es ja bereits Keis Ankündigung und was dann am Ende von Episode 7 passierte, fand ich ziemlich schaurig.
Ungefähr 5 Minuten lang hört man die Anrufe von Miyako! Dazu gibts abstrakte Animationskost. Am Anfang ist sie noch ganz ruhig, aber dann wird sie immer verzweifelter. Mir tat sie furchtbar leid... Außerdem scheint sie auch größere psychische Probleme zu haben (in den Rückblenden hat man ja einiges gesehen).
Was Kei nach dem Ending gemacht hat, fand ich richtig böse. Sympathisch finde ich sie spätestens jetzt bestimmt nicht mehr, aber für mich war sie auch schon vorher kein großer Sympathieträger in der Serie. Irgendwo ist Hirono auch ein kleiner Trottel, da er zuerst Einkaufen geht und sein Versprechen mit Miyako scheinbar völlig vergessen hat (genauso wie sein Handy vorher!).
Die Szene am Strand mit Chihiro und Renji war auch sehr seltsam. Renji hat die Diskussion über das "abnormale" Mädchen aus dem Buch ziemlich durcheinander gebracht, so dass er selbst nicht mehr sicher ist ob er Chihiro nun als süßes, nettes Mädchen oder besser als "abnormal" (und deshalb zwangsläufig auch als abstoßend?) betrachten sollte.
Spannung ist jedenfalls vorhanden und ich warte sehnsüchtig auf die nächste Episode. Mich würde interessieren ob die beiden Geschichten weiterhin nebeneinander laufen werden oder ob sie sich an irgendeiner Stelle überschneiden oder sogar zusammengeführt werden. Und welche Rolle spielt eigentlich diese Kirche, Yuko und Chihiros Aufpasser? Es gibt jedenfalls noch genug Stoff für den Rest der Serie...
Von den Romanzen aus der aktuellen Saison gefällt mir ef bis jetzt am besten. Aber Clannad scheidet für mich sowieso aus, da das Charakterdesign genau nicht meinen Geschmack entspricht. Und ich habe keine Lust mich darüber mehr als 20 Episoden zu ärgern...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gendo am 23.11.2007 22:14.
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23.11.2007 22:09 |
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Voice
MoveMeant
    

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Wahnsinn, mit Folge 7 & 8 hat ef sich zu meinem Saison-Liebling gemausert. Die Serie bietet nicht nur Drama, nein - sie ist obendrein auch noch ein Psycho-Drama. Das Ende von Folge 7 ist das Verstörendste, was ich bislang in Sachen Animes gesehen habe und übertrumpft sogar das Psycho-Ende von Evangelion und Rena aus Higurashi in ihren Bestzeiten. Ich habe Gänsehaut bekommen, die Seiyuu macht eine super Arbeit und ich war selbst total verstört, so beklemmend war die Stimmung. Man kann sich aber auch nur zu gut in Miyako hineinversetzen - ich finde sie alles andere als psychisch angeknackst (bislang!), sondern einfach nur mächtig verzweifelt. Es hört sich an, als hinge von diesem Anruf ihr Leben ab. Einfach Wahnsinn, ich bin tief beeindruckt.
Ich lese öfters in englischsprachigen Foren, dass ef seelenlos sei. Das mochte bis vor kurzem vielleicht noch gestimmt haben, kann ich aber keineswegs bestätigen. Ich betrachte es weniger als Charaktertiefe, eher als eine ganz bestimmte, bittere Form der Poesie. Wirklich seltsam, aber die Anziehung ist riesig.
Bis auf das Ende geht es in Folge 8 nicht ganz so spektakulär weiter, aber man merkt förmlich, wie die Fäden angezogen werden, um sich allmählich auf das Ende hinzubewegen. Bin sehr gespannt, ob die Geschichten noch etwas stärker ineinander übergreifen. Derzeit sind alle anderen neben dem Dreieck eher nebensächlich.
Jepp. Ich musste mich auch manches Stilmittel erstmal gewöhnen. ef ist da einfach sehr sehr abstrakt, aber genau das gefällt mir sehr gut. Ich liebe ja die schwarz-weiß-Szenen mit dem Schnee total.
Zu Clannad: Ich denke, die Serie wird gegen Ende sogar überraschend ähnlich zu ef werden, was ich bislang so gelesen habe. Aber die Erwartungen an ef sind auf jeden Fall sehr hochgeschraubt.
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28.11.2007 22:52 |
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Serenity

Serenity
 

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Eure Kommentare haben mich so neugierig gemacht, dass ich mir die Serie unbedingt ansehen musstet. Und ihr habt nicht zuviel versprochen
Besonders in die Zeichnungen habe ich mich vollkommen verliebt
Die Sonnenuntergänge geben mir ein Urlaubsgefühl, schön ^-^ Nach der siebten Folge war ich allerdings ziemlich verstört, weil das Ende so psycho ist. Ich wusste gar nicht, was die Serie jetzt von mir will und fühlte mich aufeinmal total unter Druck gesetzt, als ob ich das Telefonat entgegennehmen müsste. Im April kommt wohl der Soundtrack raus, den ich mir unbedingt importieren muss.
Mir gefällt es, was sie mit dem Chihiro x Renji Subplot machen und auch die Szenen mit Hiro und Miyako am Strand berühren mich jedes Mal aufs Neue.
Die Folge 9 brachte genau das was ich erwartet hatte.
Die Beziehung von Hiro und Miyako hat sich nicht zu schnell entwickelt und erreicht jetzt ihren Höhepunkt, das gefällt mir 
Ich glaube, beide haben erwartet, dass das passieren würde. Hiro hat nicht überrascht gewirkt.
Die Sache mit Renji und dem Buch fand ich lächerlich -.- Ich habe das Gefühl, Chihiro wird irgendwann noch Selbstmord begehen.
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10.12.2007 17:49 |
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Voice
MoveMeant
    

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Und die wird in Folge 9 & 10 fortgeführt. Folge 9 bietet vor allem diese beinahe legendäre Strandszene mit dem wunderbaren Licht.
Zu Renji und Chihiro kann ich nicht viel sagen, da sie für mich zu nebensächlich geworden sind. Ich merke auch, wie meine Aufmerksamkeit bei Renji schnell flöten geht, weil er bislang für die am wenigsten spannendsten Szenen verantwortlich war. Wenn ich mir dazu das geniale Drama aus Folge 10 ansehe - kein Vergleich. Was in dieser Folge wieder abging, hat mich emotional packen können (das gelang in letzter Zeit nur NANA) und gleichzeitig war sie wieder ein halber Psycho-Thriller.
Der Counter ließ auf Großes warten, aber dann kam es doch anders. Um ehrlich zu sein habe ich damit gerechnet, dass Miyako sich nach Ablauf des Counters die Kugel gibt o.ä. Immerhin hat sie sich ja zuvor von Hiro verabschiedet, weshalb ich das recht naheliegend fand. Kam wohl doch nicht so, eigentlich schade. Nach der Folge kann ich sagen, dass sie bei mir ganz unten auf der Sympathieskala steht, während Kei wirklich menschlich erscheint. Wie Hiro die Bindung zu ihr unterbrochen hat, hat mich ziemlich getroffen. Ich habe mir ja schon länger eine Serie gewünscht, in der das Thema Schlussmachen ernsthaft und überzeugend behandelt wird. Und mit dem Resultat kann ich leben.
Ich schätze mal, dass da noch ein größerer Knall ansteht. Ich vermute sogar ebenfalls, dass es mit einem Tod enden wird. Miyakos Psychoproblem muss dringend nochmal aufgegriffen werden.
Übrigens laufen nach dem Abspann immernoch kurze Szenen, ist mir vorhin erst aufgefallen. So wird z.B. in der berühmten 7. Folge Kei gezeigt, die Miyakos Anrufe löscht.
Großer Respekt übrigens an die Musik von Tenmon. Sie gefällt mir von Folge zu besser und macht die Serie noch melancholischer, als sie es ohnehin schon ist. Die Hauptmelodie hat sich bei mir schon festgefressen.
Ach ja, das mit dem Buch fand ich auch unheimlich deplatziert. Ich verstehe den Sinn dahinter nicht O_o? Das Blut kam so... seltsam.
Kei
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14.12.2007 22:07 |
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geheim
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Dabei seit: 02.11.2007
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@voice: dir ist davor nicht aufgefallen, dass es nach dem abspann noch weitergeht ? oO da hast du aber was verpasst >.< gerade die szene wo kei all die anrufe löscht, die Miyako immer verzweifelter gesprochen hat, ging mir doch sehr zu herzen und hat sie eindeutig zu meinem hasschara gemacht.
kei mag ich insgesammt nicht besonders, nicht erst seit dieser szene, sondern auch schon davor. Miyako hingegen weckt bei mir irgend einen beschützerinstinkt ^^
Die Counterszene war göttlich. Ich dachte auch, dass das ganze mit einem Selbstmord endet, aber es kam ja dann doch nich so. Als der Counter abgelaufen war und Hiro den wichtigsten Satz nich mehr sagen konnte, hatte ich irgendwie voll den Lachflash. Ich musste das Video anhalten und hab bestimmt 2-3 Minuten einfach nur gelacht. Ich hab ehrlich gesagt selbst nicht wirklich eine Ahnung was diese Reaktion bei mir ausgelöst hat. Aber ich denke mal es war die Bitterkeit ud "Ironie" dieser Szene.
Die Fogle war herrlich, ich finds super, das die beiden jetzt anscheinend eine ernsthafte Beziehung eingehen (auch wenn ich auch so eine vorahnung von einem bösen ende habe)
Insgesammt gehört ef iinzwischen zu meinen alltime favorites. ein absoluter spitzenanime.
gibts die games zum anime eig. mit englischer sprache ? würde die gerne mal zocken
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14.12.2007 23:59 |
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Gendo
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ef ist eine der wenigen Serien bei denen ich noch auf den aktuellen Stand bin. Momentan habe ich leider nicht viel Zeit für Animes, aber hier lohnt es sich jedenfalls dranzubleiben, denn ef ist bis jetzt ein sehr schöne Serie... Die Episoden 9 und 10 hatten mal wieder einige tolle Momente zu bieten. Die Geschichte mit Hirono, Kei und Miyako ist zwar die dramatischere Geschichte, aber durch Renji+Chihiro kommt auch etwas angenehme Ruhe in die Serie. Und auch hier gab es eine dramatische Szene... und später dann eine sehr süße Szene:
Die dramatische Stelle war die Szene in der Chihiro alle Erinnerungen verloren hatte. Wirklich süß fand ich dann die Szene in der Chihiro einfach herausplapperte, dass sie in Renji-kun verliebt ist... Das sie sowas wichtiges nicht in ihr Tagebuch geschrieben hat.
Bei Hirono & Co gab es wie zuvor in Episode 7 wieder jede Menge Dramatik: Die "Aussprache" zwischen Hirono und Kyosuke in Episode 10 gefiel mir wirklich gut, aber auch vorher und nachher gab es noch ein paar sehr schöne Szenen (Stichwort: Telefonkarte).
Lieblingszitat aus Episode 9:
"If I don't have my drawing paper, i can't come up with lines" - "Then take me to a place with drawing paper."
Eine ganz neue Variante der altbekannten Frage: "Gehen wir zu dir oder zu mir?"
Es fehlen jetzt nur noch zwei (oder drei?) Episoden. Die letzten beiden Episoden (9 und 10) wirken schon wie ein kleiner Abschluss der Geschichte, deshalb bin ich jetzt gespannt was uns noch erwarten wird. Ich hoffe, dass noch irgendeine Verbindung zwischen Hirono & Co und Renji+Chihiro hergestellt wird, damit beide Geschichten nicht ganz so lose nebeneinander herlaufen (oder "her laufen"?). Die Charaktere aus den beiden Handlungssträngen sollen sich wenigstens einmal in der Serie begegnen...
Die Musik und Optik war in den letzten Episoden wirklich toll. Ich meine in der einen oder anderen Szene in Episode 10 das Lied aus dem Trailer erkannt zu haben. Jedenfalls wurde kurz die Einleitung gespielt, auf die vollständige Version warte ich immer noch. Aber ich nehme an, dass sie erst zum Abschluss gespielt wird. Zum Thema "Optik" poste ich einfach ein Bild...
Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Gendo am 17.12.2007 00:38.
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17.12.2007 00:13 |
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Amagi

Routinier
 

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Ende Folge 12
Wow. Ich muss sagen, die Serie hat mich begeistert. Wirkte der Anfang auf mich noch ein bisschen seelenlos und die Charaktere noch flach (am Anfang schien es mir so, als sei alles auf die tollen Animationen ausgerichtet, man dafür aber das Gefühl etwas außer acht lässt), hat sich die Serie ab der Hälfte in meinen Augen ganz schön zum postiven entwickelt. Die tolle Stimmung, die sich aus den Zeichnungen, Lichteffekten und der Musik ergibt, ist sowieso grandios; aber was mir fast noch mehr gefallen hat, waren dann Sachen wie diese (eher unerwarteten) Psychoeinlagen; vorallem in Episode 7; sowie die Ausarbeitung von Chihiros Gefühlsproblemen gegenüber Renji wegen ihrer Krankheit, oder ihre geschriebene Geschichte, die ihre Innenwelt sozusagen reflektierte.
Die letzte Episode war dann sogar noch besser als ich es erwartet hatte. Es passiert nicht unbedingt etwas vollkommen unerwartetes was jemanden umhauen würde, aber die Art wie alles rübergebracht wurde war einfach perfekt. Und endlich zeigte auch mal Renji, der bis dahin eher blass erschienen war, Entschlussbereitschaft.
Dass die Sache mit Yuko und Yu-kun nicht näher ausgearbeitet wurde, fande ich persönlich gut. Ein weiterer Handlungsstrang hätte alles zu wirr erscheinen lassen; und zudem finde ich, dass alles was man über die beiden hätte wissen müssen in der letzten Folge gut rübergebracht wurde (wenn auch nicht direkt erklärt) und vorallem die letzte Szene ist sehr schön.
Für mich eines der wenigen, aber tollen Anime-Highlights des Jahres 2007.
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29.12.2007 18:03 |
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Gendo
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Episode 11 und 12
Die beiden letzten Episoden (12 und 13) befassten sich hauptsächlich mit Renji und Chihiro, was aber nicht wirklich verwunderlich war, da die Handlung rund um Hirono eigentlich schon in Episode 10 abgeschlossen wurde. Was dann zwischen Chihiro und Renji in den letzten beiden Episoden noch passiert ist, fand ich kurz gesagt einfach toll.
Chihiro will Renji vergessen, aber ihr Vorhaben ist dann doch ziemlich aussichtslos. Ich meine, wenn man verliebt ist, wie will man dann 13 Stunden lang nicht an die andere Person denken??? Da würden nur 13 Stunden Schlaf helfen, aber auch das muss man erst mal hinkriegen.
Das Chihiro dann am Ende wie durch ein Wunder "geheilt" wird, mag den einen oder anderen vielleicht etwas überzogen erscheinen, aber ich fand es einfach nur schön.
Und noch ein kleines Fazit...
Ich kann mich eigentlich nur Amagi anschließen: Die Serie ist ein kleines Highlight aus dem letzten Jahr und zeigt (mal wieder) was man in 13 Episoden alles machen kann. Die Punkte, die geheim und Ge!st kritisieren, empfand ich als nicht wirklich störend. Es stimmt zwar, dass die beiden Handlungstränge nicht wirklich miteinander verbunden werden, aber diese Verbindung wird dann doch wenigstens durch die letzte Szene vor dem Ending hergestellt. Die Szene hat mich etwas an das Serienende von Evangelion erinnert (ich schreibe nur "Congratulations!"), aber sie gefiel mir sehr gut.
Am Ende der letzten Episode gab es dann endlich das erwartete Lied, aber sogar in einer Version mit Gesang (die Sängerin ist die Sprecherin von Yuko). Auf welcher CD ist dieses Lied? Auf dem normalen Soundtrack? Die OST-CD erscheint erst im Februar.
An der Optik habe ich überhaupt nichts zu bemängeln, oft sind die Animationen etwas experimentell und an manchen Stellen hat man es vielleicht etwas übertrieben, aber dafür nutzt man es an anderen Stellen gekonnt aus, um bestimmte Szenen in einer interessanten und auch passenden Optik darzustellen.
Insgesamt also eine tolle Serie...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Gendo am 29.12.2007 22:39.
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29.12.2007 22:39 |
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Ceres
Titel


Dabei seit: 29.10.2007
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Ich habe mich nun auch dazu durchgerungen mir den Anime anzusehen, hab die ersten 3 Folgen gesehen und teils finde ich den Anime seltsam aufgrund der der rasch wechselnden Animationen und teils finde ich dies auch geradezu genial gemacht. ef sieht schonmal echt umwerfend aus keine Frage, aber das mal eine Person "leuchtet" wie ein Geist, verstehe ich noch nicht so ganz. Die musikalische Untermalung gefällt mir auch, recht gut gemacht und schön stimmig.
Die Chihiro erinnert mich spontan an die Lucy aus 50 erste Dates. Die hatte auch einen täglichen "Reset" ihrer Erinnerungen.
Glaubwürdig ist mir das ganze demnoch nicht, wenn schonmal gut 3 Leute "keine Lust" auf Schule haben und ständig dieselbe schwänzen, wo die doch vom sozialen Standpunkt her es gar nicht nötig hätten. Na gut, der Hiro ist hat nen Job und muss Manga zeichnen, aber gleich dermaßen oft nicht zur Schule zu gehen ... naja. Schlecht macht es die Serie aber für mich keineswegs, habe erst gedacht das wäre nichts für mich, aber so kann man sich irren. Bin begeistert.
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"Ich wurde noch nicht einmal ignoriert!"
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29.12.2007 23:16 |
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Izumizuki

Das Glück ist ein Schmetterling


Dabei seit: 10.12.2007
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Wieder einmal fehlen mir die Worte, aber nicht weil ich soooo geschockt bin, sondern weil ich wirklich begeistert bin.*g*
Ich habe nix auszusetzen, Musik war toll, Animation war super, Charas toll, alles toll*g*
Vor allem die "kleinen großen Kleinigkeiten" haben mir gefallen, z.B. wie die schwarz weiß Szenen die durch "gewisse" Umstände (*g*) bunt wurden oder Chihiro gefangen auf dem Kirchenfenster, ihre geschriebene Geschichte...
Ach.. es war einfach alles so toll, genau nach meinem Geschmack*g*
Ich fand es richtig schade, dass es nach 12 Ep. schon zu Ende war und hoffe, wie Parnso, das es bald weitergeht*g*
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01.01.2008 17:34 |
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Excullo
Hmm... Hmmm...
   

Dabei seit: 14.10.2007
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Vorweg:
Ich könnte
Ein Anime der mir das Jahr gerettet hat.
Wer mich nen bisschen kennt weiß, dass ich fürchterlich auf Dramen-Animes stehe und ich hab seit Kimi ga Nozomu Eien (auch wenn der Vergleich nen bissl hinkt) nichts so gutes mehr in diesem Genre gesehen.
wtf.
genau das war ernsthaft mein erster Gedanke bei Folge 7
ca.7Minuten hört man nur Miyako wie sie immer und immer wieder auf Hironos Handy anruft, durch die Visuelleumsetzung dieser Szene war das mit Abstand eine der krassesten Szenen die ich je gesehen habe, und genau dafür liebe ich diese Seire ^^
Animationen/Zeichstil:
Wunderschön, an manchen Stellen mehr ein Kunstwerk als eine Serie im TV.
Animations und Effekte technisch eindeutig auf dem neuesten Stand. Ob schwarz weiß, nur Schatten zu sehen sind oder aber sich der Hintergrund durch die Figur selbst bewegt. Es ist einfach immer schön anzusehen und aus meiner Sicht gibts nichts zu bemängeln.
Musik:
Tenmon.
Mehr muss man kennern eigenetlich nicht sagen und sie wissen das ihre Ohren verwöhnt werden. Das Opening "Tenmon feat. Elisa - Euphoric Field" ist sehr schön und passt perfekt für diesen Anime (die Japanische Version ist noch besser ,)).
Von den Endings muss ich gestehen hat mich keins so wirklich gefesselt und ich weiß auch nicht einen Namen ^^.
Auch die BG-Musik ist genial, von Orchestralerbegleitung hin zu feinen Pianoklängen ist alles vertreten und passt wie immer perfekt.
Charaktere:
Charakterentwicklung wird hier wahrlich groß geschrieben.
Von scheinbaren Stereotypen (Kleines schwaches Mädchen mit Traum, Mädchen das den Hauptcharakter seit ihrer Kindheit insgeheim liebt blablup) zu sehr gut herausgearbeiteten Charas mit einer Menge Potential welches auch nicht verschenkt wird.
Das allerdings trifft nur auf den weiblichen Teil des Casts zu.
Der Männliche Part ist zwar keines Wegs schlecht, aber er kommt im Vergleich doch recht knapp bei weg. Über die Vergangenheit der beiden weiß man einen Hauch von nichts. Es ist ein kleiner Makel über den aber auch hinweggesehen werden kann, da die Vergangenheit der beiden nicht wirklich die Story von ef "beeinflussen" würde.
Fazit:
Für mich das klare Highlight '07.
Im Endeffekt aber dennoch "nur" 9/10 Punkten, da:
(Wer auf diesen Spoiler drückt ohne die Serie zu Ende gesehen zu haben wird sich selbst abgrundtief hassen >.<)
Daaas Ende von Chihiro und Renji passt für meinen Geschmack nicht wirklich. Wunderheilung inc. oO?
Das beide Story's mit einem HappyEnd enden mussten war für mich zuviel des Guten. Bei Miyako und Hirono war das immerhin noch möglich und uach wunderbar verkauft, aber bei Chihiro und Renji passt es einfach nicht.
Es ist ein irreparabler Defekt ohne Hoffnung auf Heilung, mag hart klingen ist aber so.
Hätte die Serie aufgehört als Chihiro die Seiten weggeworfen hat wäre das soooo gut gewesen und der glatten 10 hätte nichts im Wege gestanden, aber naja man kann nicht alles haben 
.
Und ja ich mags tragisch und nicht HappyEnd mäßig^^
Alles in allem dennoch ein Must-Have für jeden Drama-Fan und ich hoffe stark auf eine zweite Staffel
Edit: Rechtschreibfehler und kleine Ergänzung.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Excullo am 20.09.2008 10:20.
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10.01.2008 21:24 |
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Jumper
Hitokiri
 

Dabei seit: 06.04.2007
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So nachdem ich ja lange Zeit gezögert hab mir den Anime anzuschauen (vor einiger Zeit hatte ich bereits die ersten Folgen versucht) hab ich ihn mir jetzt doch mal angeschaut.
Und insgesamt hat die Serie mich durchaus positiv überrascht, wo ich anfangs befürchtete das es in die von mir verabscheute typische Bishoujo Richtung geht (a la Kanon), ist es doch einen etwas anderen Weg gegangen. Die Charaktere sind über die Serie halbwegs glaubwürdig geblieben, was für mich ein recht wichtiger Faktor ist.
Insgesamt muss ich allerdings sagen das mir die Dreiecksgeschichte um Hirono, Kei und Miyako wesentlich besser gefallen hat als die um Chihiro und Renji.
Die zweitere war für meinen Geschmack einfach zu dick aufgetragen (ich weiß ist ne schlechte Formulierung, aber irgendwie kann ich es nicht anders beschrieben), ausserdem passte dort imo das Happy End einfach nicht. Ein Sad End hätte hier einfach besser gepasst, das wirkte so ein bisschen gezwungen.
Die Dreiecksgeschichte hat mir auch wohl besser gefallen, weil sie schlichtweg natürlicher war. Es ist schlichtweg etwas das eher in der Realität geschiehen könnte als die andere Geschichte.
Sehr positiv an der Serie ist natürlich die Optik, die wirklich hübsch ist, wenn man mal vom Standart-Bishoujo-Charadesign absieht.
Ach sehr nett sind diese etwas abstrakten Szenen, ähnlich wie sie auch in Sayonara Zetsubou Sensei verwendet werden.
Im Endeffekt gebe ich der Serie eine schwache
jedoch mit der Einschränkung das ich die Serie vermutlich, wenn etwas Zeit vergangen ist auf 7.5 abwerten werde (imo kann man einen Anime mit etwas mehr Abstand einfach besser beurteilen).
Also für mich zwar kein Highlight des Jahres 2007 aber dennoch immernoch eine gute Serie (imo besser als Death Note und TTGL XD)
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02.03.2008 21:15 |
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Homura

Kaiser

Dabei seit: 22.04.2007
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Eine wunderschöne kleine Perle haben Shaft uns da beschert.
Rein optisch ist ef umwerfend, abwechslungsreich und faszinierend. Die Charakterdesigns sind ziemlich Standard, gefallen mir nicht wirklich, haben aber auch nicht gestört, die eigentliche Bildsprache stand sowieso im Vordergrund. Und hat mich positiv an Utena erinnert *nostalgie* Ganz toll fand ich, dass man als Zuschauer auchmal mitdenken muss und einem nicht alles erklärt wird.
Von mir bekommt Shaft den Preis für das kreativste und erfrischenste Studio, was sich mal traut Animes bzw Animationen auch als echte Kunst mit Symbolik und Interpretationsmöglichkeiten zu nutzen, auch wenn dadurch das Risiko besteht, dass manch einer dem ganzen nicht folgen kann/will.
Das Opening ist wunderschön, hat mich aber ständig an Pani Poni Dash vom gleichen Studio erinnert xD Insgesamt muss ich sagen, dass Shafts aktueller Animationsstil doch bei einem Drama wesentlich besser rüberkommt und mehr zu der Atmosphäre beiträgt als bei einer Comedy. Würde mich nicht stören wenn da noch mehr kommt. Gerade hier fand ich die Liebe zum Detail auch toll. Jedes der Mädchen bekommt ein eigenes Ending und das Opening wird für die letzte Folge richtig gut angepasst.
Zu den Charakteren: Ich fand sie fast alle, vorallem für eine Spieleverfilmung, ziemlich gut ausgearbeitet. Sie hatten allesamt mehrere Seiten und waren nicht einfach so oder so und fertig. Auch toll fand ich dass der Cast aus mehreren Männchen und Weibchen bestand und keiner wirklich der Hauptcharakter ist, um den sich alle streiten. So gesehen fand ich es auch nicht schlimm, dass Chihiro/Renji nicht mit der anderen Geschichte verbunden war - wobei es auch wieder komisch ist, dass Kei und Hiro die Arme niemals besuchen, sondern nur SMS schreiben.
Miyako fand ich am Anfang zum kotzen, ich kann diese egoistischen, "ich mache was ich will und wenn ich nicht kriege was ich will heul ich dann - aber in Wahrheit hatte ich ja nur eine schwere Kindheit oder sonstige Depressionen, darum darf ich mich so benehmen"-Charaktere nicht abhaben.
Kei fiel ebenfalls schwer in dieses Schema - als sie sich dann um Hiro gekloppt haben dachte ich nur noch "Zickenkrieg!!" XD
Aber ich kann wirklich nicht nachvollziehen wieso Kei schlimmer sein soll als Miyako, fand sie beide gleichermassen unsympatisch. Und doch, und das war das tolle an der Serie, hat man sich Mühe gegeben auch ihr Inneres und ihre Gründe zu zeigen. Wobei Kei hier imho besser wegkommt bzw mehr Aufmerksamkeit bekommt. Insgesamt finde ich sie als Charakter besser ausgearbeitet und realistischer als Miyako.
Die Szenen mit dem Handy und später in der Telefonzelle waren mir eindeutig zu lang (der Counter hat genervt), die Dramatik und der Schock ist bei mir nach ein paar Minuten weggewesen, obwohl ich es sehr gut gemacht fand. Die Synchronsprecherin hat ganze Arbeit geleistet.
Auch fehlte mir zwischen Miyako und Hiro die Chemie, man hat gar nicht wirklich gemerkt, dass da tiefere Gefühle sind. Vorallem bei Hiro.
Hiro hat mich sowieso schwer genervt. Er war Schuld an dem ganzen Mist, weil er nicht mal klar und deutlich sagen konnte, was er will und einfach mal mit zwei Mädchen gleichzeitig eine Verabredung ausmacht, beziehungsweise sich von Miyako reinreden lässt, aber dann Kei nicht absagt?! bzw nichtmal Miyako kurz anrufen kann, dass er ganz schnell zu Kei muss weil sie verletzt ist. Schon am Anfang Kei einfach sitzenzulassen, weil er ein fremdes Mädchen trifft, wenigstens mal Bescheid sagen und erklären sollte drin sein. Und dann erzählt er Kei auch noch "ja, Miyako hab ich das erste Mal an Weihnachten getroffen". Idiot.
Und genau an diesem Punkt fand ich Kyosuke als Charakter echt toll. Er hat Hiro genau das gesagt, was ich gedacht habe und hat ihm noch dazu schön eine reingehauen >D Als Charakter fand ich ihn ingesamt schon fast interessanter als Hiro. Wäre schön gewesen, wenn da noch etwas mehr gekommen wäre. Vorallem hat er sich echt toll um Kei gekümmert, die sich ihm gegenüber imho ziemlich mies benommen hat.
Renji und Chihiro waren eher das süsse Pärchen, wenn gleich wesentlich tragischer, durch Chihiros Krankheit. Diese fand ich gar nicht so unrealistisch, immerhin gibt es Alzheimer und das läuft in etwa ähnlich ab. Und es ist gerade für die Mitmenschem am schwersten. So unglaublich erschöpfend und verzweifelnd, wenn man einer Person immer und immer und immer wieder die gleichen Dinge sagen muss. Und wenn diese Person auch noch der eigene Partner ist, der dann die schönen Dinge, die man zusammen erlebt vergisst ... will gar nicht wissen, wie schlimm das ist...
Ich fande auch, dass die Charaktere der beiden recht gut ausgearbeitet waren. Vorallem die Szene in der Bibliothek, wo auf einmal dieser Bildeffekt, als würde man zurückspulen, zappen oder schlechten Empfang haben, einsetzte, fand ich ziemlich beeindruckend. Ich habe es so verstanden, dass sich Renji langsam dem ganzen Ausmass von Chihiros Krankheit bewusst wurde und sich selbst plötzlich als Spielball in ihrer Geschichte sah. Da er die gleiche Diskussion über das Ende mit ihr bereits öfter geführt hatte (er hat Striche gemacht für welches Ende sie sich öfter entschieden hat) und er davon eventuell erschöpft war und sich gleichzeitig bewusst wurde, dass Chihiro selbst die Gefühle nicht unbedingt fühlt, sondern nur aus dem Tagebuch "glaubt", dass sie es fühlt.
Hier ist auch das was ich am unrealistischten fand, Chihiro steckt bei 12 Jahren fest und benimmt sich doch so erwachsen, das sollte man sich eigentlich innerhalb von ein paar Stunden Tagebuch lesen sich nicht so leicht aneignen können. Aber ok, damit kann ich leben.
Am uninteressantesten fand ich irgendwie Yuko, die immer so aus dem Nichts auftaucht und tolle Ratschläge gibt und wieder verschwindet. Hätte man sich sparen können, wenn man schon ihre Geschichte dann nicht erzählt oO; Aber vielleicht soll es Leute neugierig auf das Spiel machen
Naja, tolle Serie, teilweise ein bisschen kitschig, aber das darf auchmal sein. Ich fand das Happy End nett, muss nicht immer alles traurig sein. Und allein wegen der tollen Bildsprache ist es ein must-see. Persönlich finde ich Nana und Honey & Clover besser, was Charaktere und Drama angeht - aber die beiden haben zumindest nicht so tolle erfrischende Animationen.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Homura am 06.03.2008 21:35.
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06.03.2008 21:32 |
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