 |
 |
 |
 |
 |
 |
e103epsilon
Wahnsinnig aus Leidenschaft


Dabei seit: 03.04.2008
Alter: 26
Beiträge: 201
Herkunft: München Pet: Chopper
Sammelalbum
Credits: 303
gekaufte Marken: 4
verdiente Marken: 59
 |
|
Mit etwas Verzögerung geht's zu Folge 3 =)
Das mit dem "Erwachsen sein" sollte Mirai dann wohl noch etwas üben ^^'
Aber ich gebe die Recht, ich weiß nicht, wie ich in dieser Situation gehandelt hätte. Vor allem, da allein das gesamte Erdbebenszenario für uns so irreal wirkt und ich persönlich auch noch in keiner annähernden Katastrophensituation wie dieser war.
Wie ich eben bei Wolfapo schrieb, ist für mich wahrscheinlich einfach die Gesamtsituation nicht in Gänze greifbar. Von dem, was ihr schreibt, wirkt der gedankenlose Sprung über die zusammenbrechende Treppe zumindest teilweise nachvollziehbar. Ich störe mich dennochetwas an ihrer Starrsinnigkeit als sie Maris Warnung schlichtweg ignoriert oder eben gedankenversunken überhört...
Davon ab, dass ich die japanische Gesellschaft für noch weit anonymer halte als die unsere, glaube ich, dass bei uns zumindest aus irgendeiner Ecke ein "Geh' da lieber nicht rein, Kleine!" gekommen wäre. Also außer dem Polizisten... Ein paar der Erwachsenen schauen ja zumindest etwas irritiert.
Wir befinden uns noch auf der Treppe, wo wir unsere drei Heimwegsuchenden zuletzt gesehen haben. Mari ist fort und Mirai übt sich wieder in ihrer depressiven und genervten Phase. Dem folgt ein verzweifelter Wutausbruch Mirais, da sie nicht weiß, wie es ihren Eltern ergangen ist. Ich finde hier sowohl Yukis Sorge als auch Mirais Abwehr, sich mit dieser Frage auseinander zu setzen, verständlich. Bevor alles noch weiter eskaliert, taucht auch wieder Mari auf, um die Lage etwas zu entspannen.
Diese Eigenschaft tritt auch während dem Weg zur Fähre zum Vorschein: Mari hilft einer jungen Frau deren Kinderwagen in einem Loch stecken geblieben ist. Ich finde es klasse, dass es anscheinend trotz allem noch jemanden, wie Mari gibt. Der Rest läuft weiterhin gedankenverloren weiter. Auch, wenn hier sicher auch Mirais Einwand der Aufdringlichkeit zu gewissen Teilen zutrifft.
Bei dem Weg zur Fähre merkt man auch, dass die Katastrophe nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei geht. Ein paar der umherwandernden Leute reagieren extrem gereizt auf Mirai, die in der Menge stehen bleibt und nach Mari und ihrem Bruder Ausschau hält. Im ersten Moment fand ich die Reaktion(en) etwas heftig, aber nach den Geschehnissen sind wohl viele der Beteiligten einfach nur noch Nervenbündel...
Maris Rolle bei dem Dreiergespann gefällt mir auch richtig gut. Sie versucht, die Stimmung nicht kippen zu lassen und ist einfach in ihrer Rolle als hilfsbereite und "richtige" Erwachsene gut aufgehoben. Sie versucht trotz allem, einfach die Nerven zu behalten. Ihr Verhalten kommt zwar manchmal etwas gestellt rüber, aber in dem Fall halte ich das durchaus für gewollt.
Die Szene, als die Drei auf die Fähre kommen, fand ich sehr gelungen. Dass Mari mal eben als Mutter durch geht, war schon beinahe amüsant. Auch das nahende Unglück mit der einstürzenden Brücke und der daraus resultierenden Welle, die die erste Fähre erwischt, wirkte beängstigend. Aber auch hier behält Mari weitgehend die Nerven.
Ob die Beiden nur durch Zufall ähnliche Namen haben, ist eine gute Frage. Beide sorgen sich um ihre Familie, aber beide zeigen es anders. Da zeigen sich eben auch die Vorteile des Kindseins: Mirai darf auch einfach mal emotional reagieren, während bei Erwachsenen eher ein etwas durchdachteres und rationaleres Verhalten erwartet wird.
Interessant fand ich auch die eine Szene recht am Anfang als sich vor Miarais Augen eine Familie den Nachwirkungen des Erdbebens stellt und ein Junge meint, es sei die Hauptsache, dass die Familie zusammen ist. Hier kommt nochmal ganz gut zum Vorschein, was sich Mirai im Grunde wünscht.
Ich finde es auch gut, dass hier weniger auf Splatterelemente gesetzt wird. In so manchen Szenen würde sich das mit Sicherheit anbieten, aber das würde in meinen Augen auch einen Großteil der Serie zerstören. Immerhin geht es primär um die Folgen eines Erdbebens in Tokyp sowie um das unmittelbare Umfeld der Betroffenen und nicht darum, auf welchen Wegen Menschen dabei umkommen können.
An der Stelle finde ich es übrigens auch interessant, zu sehen, wie in Japan auf Katastrophen reagiert wird. Immerhin sind binnen kürzester Zeit mehrere Teams an Hilfskräften, Verpflegungsstellen und Notunterkünfte bereit gestellt.
... Folge 4 und 5 folgen dann die Tage :\
Erstmal noch einen schönen Abend
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
"no matter how much time passes, the pain of losing someone important to you never goes away... the loneliness never heals " - Yuuko (xxxHolic)
|
|
09.05.2012 21:54 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Grimangel
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 22.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 1.636
Pet: Pinguine
Sammelalbum
Credits: 110
gekaufte Marken: 186
verdiente Marken: 332
 |
|
Sorry das ich ein Bisschen das vor mir hingeschoben hab, jetzt hol ich aber auch nach. Wollte auf die DVD box noch warten um es auf deutsch zu genießen. Ich kannte die ersten Episoden schon als es Onair lief, leider kam ich nicht sehr weit und hatte warum auch immer abgebrochen(verstehe ich selbst nicht, lag wohl an der mangelnden Zeit als an dem Anime), aber jetzt werde ich aufjedenfall die Serie mit euch bis zum Ende durchziehen. Die deutsche Synchro ist auch ziemlich hochwertig, meiner Meinung nach, das kann locker mit der japanischen mithalten, das muss ich echt loben. AUch mag ich schonmal den Titelbildschirm mit dem Intro Song (ich mag den total)
Wieso denn das? Also ich find ihre Anssicht toll, ein Kuchen muss rund sein, weil man ihn zusammen mit der Familie ansschneiden soll, es geht da auch um das familiäre Zusammensein. Wenn der Alltag so hektisch ist, ihre Eltern permanent Arbeiten kommen sie ja schlecht dazu und ihr ging es darum, das zumindest dann zu diesen Anlässen der Kuchen zusammen genossen wird. Sind es stücke esst ihn jeder für sich alleine, dann wenn sie die Zeit finden oder am ende verkommt er dann noch und endet als Frühstück .
Aufmüpfig ist sie trotzdem, aber dazu hat sie ja auch einen Grund ich find das ganz normal, jeder hat hier Ecken und Kanten auch Mirai ist nicht die perfekte Schwester. Wenn sie zum Beispiel statt den Ausflug mit ihren Bruder zu genießen, lieber auf ihr Handy Display starrt.
Ja sie will die Erwachsene spielen, das merkt man immer wieder. Ich mochte ja das was man dem kleinen Bruder angesehen hat, früher war sie nicht so und genoß auch das Spielen mit ihm bestimmt. Und da sah man ja das Foto wo sie noch alle zusammen waren, vielleicht bekommt man ja dann mal ein Rückblick. Ich wette auch das damit gespielt wird, also das sowohl Mirai ihr Kindsein wieder entdeckt und dem nicht mehr so abgeneigt ist, auch weil diese Extremsituation sie natürlich überfordert hat. Aber auch das sie sich dann mal beweist und die große Schwester seien kann. Ich mochte auch die Stelle wo sie sich zusammen reißt und für ihren Bruder sich in die Trümmer wagt. Aber wiederum war es gut, das sie dabei so unsicher war als sie auf der Suche war und nicht wusste wie sie da vorgeht, da steckt echt eine gute Portion Realismus drin.
Das finde ich auch arg verdächtig, ich hoffe es liegt einfach daran das sie die Ruhe bewahrt, weil wenn sie sich sorgen macht, übertragt sich das auf die Kinder, ich glaub sie will einfach nicht das man das ihr anmerkt. Außerdem kann sie dagegen auch nichts machen in der Situation, also muss das warten. Ich hoffe ja inständig, dass der kleinen Tochter es gut geht, bitte lass sie nicht schon verstorben sein, das wäre so Klichee. Das sie sich dann deshalb den beiden so verpflichtet fühlt zum Ausgleich dafür das sie ihre Tochte "damals" nicht hat beschützen können. Das gäbe von mir schon paar Einbußen, weil es einfach Klichee ist. Ich hoffe einfach das sie sich so benimmt, weil es auch unter Menschen solche und solche gibt und an ihr zeigt sich, dass in solchen Extremsituationen auch noch so normale Personen zu Heldenfiguren sich mausern können.
Vielleicht schafft sie ja von ihrer Handysucht wegzukommen, also nicht da sie jetzt ganz dem Handy entsagt, aber ich wette das sie schlussendlich sich nicht mehr so in ihr Handy verkriecht. Ich hoffe aber das sie so eine Kritik dezent lassen, heutzutage ist das schon Normalität xD
Ist das wirklich speziell japanisch, ich würde fast schon meinen es ist doch überall so. Ein großteil der Menschen ist auf sich selbst bedacht und sorgen sich lieber um sich selbst und ihre Familie, kann man ihnen ja nicht übel nehmen. Wo kommt man denn dahin wenn man jeden helfen würde wollen. Aber es gibt ja immer wieder Figuren die davon abweichen, natürlich Mari, aber auch die Frau die noch Yuki vor dem herunterstürzenden Regal geschützt hat. Vielleicht will der Anime auch so ein Hilfsbewusstsein als Botschaft vermitteln, eben das solche Leute aufgezeigt werden, aber auch ein gutes Augenmerk darauf geworfen wird, das dem nicht ausschließlich so ist.
Find ich schon etwas Schade das sie so denkt, vorallem das si dann als sie so austickt, es fast sich schon wünscht das sie endlich auseinander gehen, wenn sie denn nur immer streiten. Sie hat es aber gottseidank nicht ausgesprochen, aber man merkts ja auch daran, dass sie dem Vater vorwirft, er solle sie nicht als Grund nehmen. Für mich waren das noch kleine Streitereien nichts großes, die eine Scheidung bedeuten sollten, find das auch schon ganz normal (kommt natürlich drauf an was man gewohnt ist) Aber ich glaub mal die Eltern machen sich unheimliche Sorgen und unternehmen auch gerade schon etwas. Wenn das Mirai fesstellt, wird es sie auch wecken. In so einer Extremsituation finden dann ja auch meistens die Familien wieder zusammen, sie müssen einfach nur "wachgerüttelt" (oh das passt sogar ganz gut xD) werden. Wenn man nahe dem Verlust ist, wird einen das bewusster.
Ich muss sagen mir gefällt schonmal so einiges, natürlich das Setting, das auch außerordentlich gut umgesetzt ist, aber auch viele der kleinen Botschaften die noch nebenbei hier eine wichtige Rolle spielen.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
09.05.2012 22:46 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nightfox

of House Stark
 

Dabei seit: 10.01.2012
Alter: 20
Beiträge: 253
Herkunft: Winterfell Pet: Sadaharu
Sammelalbum
Credits: 93
gekaufte Marken: 23
verdiente Marken: 25
 |
|
Sprich, ihr ging es weniger um den Kuchen selbst als vielmehr um die fehlende Harmonie in ihrer Familie? Das ist ein Blickwinkel über den ich noch gar nicht so gedacht hatte. Aber es stimmt schon, das gemeinsame Kuchen essen ist schon was wichtiges, vor allem, wenn man noch so jung ist, das Kuchen anschneiden kann da dann fast schon was traditionelles haben. Mirai war also mehr enttäuscht, dass es kein gemeinsames Kuchen essen geben würde, hat das aber hinter der Beschwerde, es solle doch bitte ein runder Kuchen sein, so ein wenig versteckt. Das es irgendein Fertig-Kuchen aus dem nächsten Bäckerladen war, hat man ja sehr deutlich gesehen und den durften Mirai und Yuuki am Ende auch noch alleine verspeisen.
In dieser Folge geriet Mirai immer wieder in nicht allzu nette Situationen. Ob nun in der warteschlange vor dem Klo oder bei der Essensverteilung oder einfach in der Gegend rumstehend. Sie wurde ständig angerempelt, auf den Fuß getreten, vor ihren Augen entfaltete sich eine Prügelei (in der Szene hat man übrigens gesehen, wie klein sie eigentlich noch ist, da war ein netter Kontrast. Mirai hatte es an diesem Tag wohl nicht sehr leicht.
Dann streitet sie sich auch noch mit ihrem Bruder, wirft ihm böse Dinge an den Kopf, bereut diese aber schnell wieder. Die Szene, wo sie einander gegenüberstanden und heulten war ein wenig übertrieben. Klar, sie sind noch sehr jung und die Situation ist auch nicht gerade rosig, aber sich in die Gegend stellen und ne Runde heulen, diese Szene wirkte unfreiwillig komisch, sprach aber aus, dass sie beide um die Eltern und ihr Heim, um ihre Zukunft fürchteten. Mirai, die sonst immer so erwachsen tut, hat nun auch endlich mal Gefühl gezeigt.
Wo immer man Katastrophen zum Thema macht, kommt man um diese supermegabrenzligen Situationen nicht herum, diese Katastrophengeschichten leben davon, davon und von der Verzweiflung ihrer Charaktere (und wie diese sich dann zusammenraufen, wie die brenzligen Situationen neue Bänder knüpft und so). Klar kann man da übertreiben oder es ziemlich gut verpacken, diese Katastrophen bleiben aber. Ich nehme mal an, dass man auch irgendwie den Durchschnittszuschauer bei Laune halten will. Ist jetzt nur so meine Theorie.
Sehr erfrischend fand ich ja, dass Mirai ihr Handy in ihrer Wut doch tatsächlich fortgeworfen hat, ich weiß nicht ob sie es wieder eingesammelt hatte, aber allein schon der Gedanke, sie, Mirai, könnte ihr Handy fortwerfen, war schon sehr amüsant, obwohl die Stimmung in der Szene gerade sehr ernst war.
Gesamthandlungstechnisch ist relativ wenig passiert. Unser Trio weiß jetzt seinen Weg. Wahrscheinlich werden die drei sich weiteren kleineren Katastrophen entgegenstellen müssen.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
11.05.2012 20:59 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Grimangel
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 22.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 1.636
Pet: Pinguine
Sammelalbum
Credits: 110
gekaufte Marken: 186
verdiente Marken: 332
 |
|
Ich muss sagen der Anime schafft es gut eine Anspannung beim Zuschauer zu erzeugen, dass man sich gut in die Situation einfühlen kann
Sie ist soo hilfsbereit, mag ich eigentlich loben, aber wie sehr sie das vorheben wollen, ich hoffe nicht das sie sich nur so verhält, weil dies für ihre Tochter tun will (ich hoffe der geht es gut) es ist aber schon wirklich verdächtig das sie nicht nach Hause telefoniert und sie hat zudem noch ihren Mann verloren, sie kann ja schlecht due Tochter allein lassen. Entweder sie ist da bei verwandten oder sie hat auch sie verloren und will es nur nicht aussprechen, bitte nicht
Man kann es ihr nicht mal übel nehmen, was ihr alles widerfahren ist, wie oft sie angerempelt wurde oder was sie für Unhöflichkeiten erdulden musste. Aber schon unfair das sie es an Yuki rauslässt und was sie ihm an den Kopf wirft ist schon fast zuviel, vonwegen er hätte an allem schuld und sollte die Fragerei endlich aufhören. aber gut auch ist normal das mal die Emotionen überkochen. Ich fand es schön das man wieder und wieder an Yukis Verhalten eigentlich mehr sehen konnte, dass er versuchte sie zu beruhigen und aufzumuntern damit sie wieder den Mut fasst, leider hat sie die Gesten falsch gedeutet. Und auch das er die Reise nur unternehmen wollte um ihr die Brücke zu zeigen, wo sie als Familie damals so eine tolle Zeit hatten. Welch Ironie des Schicksals das sie dann zusahen wie die Brücke zusammenbrach, schon schmerzlich. Ich hoffe ja nicht das es auch dafür steht, das die schönen Zeiten mit der Familie ein Ende haben.
ja das wirkte schon sehr kindisch, sie mag noch so auf erwachsen spielen aber mit so einem dickköpfigen Verhalten, wirkt sie einfach wie ein Kind. In der Szene hat eher Yuki Pluspunkte gesammelt, sie sieht alles pessimistisch und er erkennt auch das sie es nicht so meint und das ihr eigentlich das Handy wichtig ist. Es war halt nur ein Gefühlsausbruch, aber schon gemein das Mirai sich von seinem Optimismus gestört fühlt und ihm die Realität vor dem Kopf wirft um ihn einfach zu verletzten. Ich wette aber das sie es bereuen und sich entschuldigen wird für dieses Verhalten.
Also ich dachte es hätte sich schon ausgelutscht nach dem anfang der Folge drei, wo alles soo ruhig ablief, zwar gab es ein Gedrängel aber da keine Panik vorherrschte, dachte ich das es nach den spannenden ersten Folgen abflaut. Ich finde es jetzt auch nicht ganz so übertrieben, es sind eben nachbeben und die Bauten sind ja sowieso sehr angeschlagen, dass ein weiteres dann diese zum Einsturz bringen könnten. Okay das der Tokyo Tower selbst umfällt wirkt wirklich etwas übertrieben, aber wir wissen auch wenig wie sich das Beben ereignet hat vielleicht hat es ja das Fundament angegriffen. Und wenn 6Mio [?] Menschen obdachlos geworden sind, dürfte das Beben ja sehr verherrend gewesen sein, das man mal ne Vorstellung davon bekommt.
Ich finde es jetzt auch nicht so actionreich, der Fokus liegt eindeutig auf den Missständen, wie die Rettungskräfte die Betroffenen versorgen und versuchen der Lage Herr zu werden.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
11.05.2012 21:50 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wolfapo
~Howling Wolf~
  

Dabei seit: 04.11.2009
Alter: 27
Beiträge: 600
Herkunft: Frankfurt am Main Pet: Kyuubee
Sammelalbum
Credits: 325
gekaufte Marken: 32
verdiente Marken: 59
 |
|
Sie hatte ja am Anfang erwähnt, dass sie sich mehr um ihre Tochter kümmern hätte sollen. Derzeit ist ihre Tochter ja bei der Mutter und wird dort versorgt, aber durch die Arbeit, die Mari macht, kommt nicht wirklich viel Geld rein und da bleibt eben wenig Zeit als alleinerziehende Mutter sich um die Tochter zu kümmern. Ich hab derzeit mehr so das Gefühl, als ob sie richtige Gewissensbisse hat und sich auch deshalb um Mirai und Yuuki kümmert, um auch ihr eigenes Gewissen zu beruhigen.
Man merkt sehr gut, wie sie sich Sorgen macht und wie schon erwähnt wurde, ihre gute Laune mehr aufgesetzt wirkt, was wohl auch definitiv der Fall ist.
In Episode 5 kommen Mirai und Yuuki zum ersten Mal richtig mit dem Tod und Leiden in Berührung. Die ganze Zeit war das alles eher surreal. Sie wussten, dass es Tote gibt, aber sie kannten die Leute nicht. Nun kommt MIrai in die Schule und sieht dort eine ihrer Klassenkameradin, die ihre Mutter verloren hat. Zum ersten Mal ist auch Mirai von der Trauer betroffen. Man merkt das richtig gut, wie sie plötzlich die ganze Katastrophe ganz anders sieht.
In Episode 4 fühlte sie sich noch stark, hatte aber immer wieder Pech und das sollte ihr wohl zeigen, dass sie eben nicht so stark ist.
In Episode 5 dann die Wende, die erste Berührung mit dem Tod, obwohl es "nur" eine Klassenkameradin war, mit der sie nicht unbedingt befreundet war.
Und dann war da noch Furuichi-san. Das ist so ein Schicksalschlag, den man wohl nicht in Worte fassen kann. Da kommen die Enkelkinder zu Besuch, das Erdbeben passiert und die Enkelkinder sterben dabei. Seine Frau ist komplett mit den Nerven am Ende und hält Mirai und Yuuki für die Kinder. Sie will es einfach nicht wahrhaben, dass die Enkelkinder weg sind.
Und erklär das dann man den Eltern der beiden. Diese Traurigkeit in der Szene war schon überwältigend. Dennoch muss man den Hut vor Furuichi-san ziehen, dass er sich so um die anderen kümmert. Ich bin mir sicher, Furuichi leidet immens, versucht sich aber mit der Arbeit und Hilfe für die anderen abzulenken. Man kann es richtig spüren, dass er ebenfalls den Tränen nahe ist, aber es sich versucht, nicht anmerken zu lassen. Auch um seine Frau zu unterstützen. Das sind wohl die richtig traurigen Seiten so einer Katastrophe. Mirai konnte sich am Ende ja gut in die beiden hineinversetzen und konnte endlich auch mal zeigen, dass sie eigentlich noch ein Kind ist und sie bemerkt langsam selbst, dass sie eben noch nicht erwachsen ist.
Ich kann dich verstehen. Jedoch finde ich es gut, dass sie solche Gefahren aufzeigen. Man merkt immer mittendrin, wenn mal nichts passiert, wie positiv die Stimmung doch wird. Wenn man dann diese Stimmung nicht runterholt und zeigt, was es für Gefahren gibt, ist es schwierig, die Menschen dafür zu sensibilisieren.
Ich fand es anfangs auch etwas merkwürdig, wie knapp manche SItuationen sind. Aber im Endeffekt passt das ganz gut. Den die Gefahr ist durchgehend da und man muss aufpassen. Unüberlegten Handeln kann da ganz schnell zum Tode führen.
Die beiden Folgen haben einen Weg von Mirai gezeigt, der von stark und selbstbewusst und "ich bin ja so erwachsen" in Richtung schwach* und das Leben schätzen ging.
*Vielleicht nicht unbedingt schwach, aber doch zu wissen, dass sie eben noch ein Kind ist und auch beschützt werden muss. Diese Einsicht ist sicherlich nicht einfach zu bekommen.
|
|
12.05.2012 19:17 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Grimangel
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 22.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 1.636
Pet: Pinguine
Sammelalbum
Credits: 110
gekaufte Marken: 186
verdiente Marken: 332
 |
|
Die Folge hat mir richtig zugesagt, ich bin richtig überrascht wie emotional das einen mitnehmen kann, obwohl es das Schicksal von Fremden ist
Liegt wohl auch daran weil es so realistisch gestalltet ist und man leicht denkt das hätte jedem auch genauso passieren können.
Hat mich auch sehr mitgenommen, ich mag die Figur des alten Mannes sehr. Wie er trotz seines Schicksal so gefasst sein kann und statt am Boden zerstört zu sein, lieber den anderen Betroffenen soo gut helft wie er nur kann. Er muss dabei stark sein auch für seine Frau. Was das um so trauriger macht, ist diese Ironie dass die Enkelkinder das erste Mal seitlangem zu Besuch sind und dann solche eine Tragödie sich ereignet. Fand ich auch schön gemacht, das Mirai für ihn die Tränen vergießt und das ganze war überaus gut umgesetzt. Sehr schlimm fand ich als er davon spricht, dass es ihn eher hätte treffen sollen als die Jungen.
Selbst bei seinen Blick konnte man unheimlich viel rauslesen, bei seiner Ehefrau war es dann schon offensichtlich. Das sie diese für ihre Enkelkinder hält, beruhigt mich erzähltechnich ein Bisschen, weil dann wäre es doppelt wenn Mari sich um die beiden kümmert, weil sie ihre Tochter verloren hat. Finde deine Erklärung für ihr Verhalten, Wolfapo, auch nachvollziehbar, aber ich frag mich immer noch wo ihre Tochter derzeit verbleibt, wenn sie alleinerziehend war. War diese gerade in einer Kindertagesstätte untergebracht.
Was mir auch noch an dieser Folge gefallen hat, ist wie Mirai langsam bewusst wird was ihre Eltern für sie tun und auf sich nehmen und das sie das dann zu schätzen weiß. Am Anfang war sie ja sehr sauer auf die beiden und insbesondere ihrer Mutter werft sie viele Fehler vor. Ich glaub mal dann wird sie erkennen das sie ihnen gar nicht böse sein sollte und sich für ihr Verhalten entschuldigen, das Verlangen ihre Eltern endlich wieder zusehen wird auch immer größer.
Yuki muss ich auch nochmal loben, er wirkt wie der Sonnenschein in dieser zerstörten Welt.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
13.05.2012 11:49 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Otaku84
Tripel-As


Dabei seit: 11.02.2008
Alter: 29
Beiträge: 178
Herkunft: B-W Pet: Penpen
Sammelalbum
Credits: 262
gekaufte Marken: 2
verdiente Marken: 49
 |
|
Upsala dann bin ich hier mit Episoden 4-6 schon weiter als ihr. Aber macht ja nix^^.
Hier finde ich die Episoden 4 und 5 stark. Endlich bricht mal pure Emotion aus den Kids raus und sie können sich mal ihre Absichten und Gedanken mitteilen. Geht zwar recht ruppig zu, aber sie kommen endlich auf einen Nenner. Rührend fand ich ganz besonders die Geschichte des alten Ehepaares deren Enkel umkamen. Da konnte ich richtig mitfühlen. Für Mirai muss es eine Berg und Talfahrt sein. Sie verschreckt Yuukie der sie eigentlich nur aufheitern will, den Einsturz des Tokyo Tower und dann ihre Schule. Ob sie sich Vorwürfe macht, weil sie sich so ein Szenario wünschte? Und wie es ausschaut hat Yuukie doch mehr abbekommen als er zugibt. Er machte in der Parkbankszene so den Eindruck. Wie reagiert man wenn man weiß, dass ein Bekannter durch eine Katastrophe einen geliebten Menschen verloren hat. Und was soll man aus der Reaktion der Klassenkamaradin schließen? Neid, Scham und Trauer, dass ausgerechnet die eigene Mutter gestorben ist und von anderen Bemitleidet wird oder, was etwas unwahrscheinlich klingt, vielleicht Freude, dass es die eigene Klassenkameradin überlebt hat? Es gibt hier viele Interpretationsspielräume. Zuguterletzt bekommen wir noch einen schönen Einblick in Mari´s Hintergrund. Es beeindruckt schon, wie einfach und verständlich sie mit den beiden umgeht und ihnen erklährt, wie sich Erwachsene in einigen Situationen eigentlich verhalten müssten. Sie kämpft verzweifelt mit sich die Kinder nicht wegen ihrer jungen Tochter im Stich zu lassen, auch dann nicht wenn sich ein Ausweg daraus ergeben würde. Solche Menschen gibt es nicht viele auf der Welt.
Zu der Kuchenfrage:
Ich denke auch, dass sie mit der Kuchenform im Ganzen ein intaktes Familienleben ausdrücken will. Es fühlt sich eben besser an, wenn die Familie zusammen den Kuchen anschneidet, über dessen Herstellung und Geschmack äußert, besonders aber einfach dabei Smalltalk hält.
Leute ihr müsst ein bisschen besser hinschauen. Natürlich sorgt sich Mari um ihre Tochter und ganz so seelenruhig ist sie auch nicht, was das des öfteren auftretende Zittern anzeigt. Sie hat genauso viel Angst um ihre Tochter wie um die Beiden. Es hilft nicht wenn sie, wie oft gezeigt, wie andere Personen apathisch irgendwo rumhockt. Sie muss Augen und Ohren offenhalten und trägt Verantwortung.
Das haben Katastrophenfilme oder in diesem Fall Serien eben gemein. Ohne einen gewissen Spannungspegel kommt man nicht aus. Zum Ende hin wirds aber etwas abebben.
Meine Rede. Krass ist auch die Tatsache, wenn ichs richtig verstanden hab, die in Okayama vorher schon Beben hatten und er sie dann um den Besuch gebeten hat. Er fühlt sich schuldig und bringt das am Ende mit seinen Worten schmerzvoll zum Ausdruck.
Ich kann es nur wieder erwähnen wie unglaublich gegensätzlich sich die Menschen aufführen. Von ungehobelt, verletzend bis hilfsbereit und verständnisvoll ist alles dabei. Mich würde interessieren ob neben der Bewältigung solch einer Katastrophe sich nicht einige Menschen zu kriminellen Machenschaften hinreisen lassen würden. In den Medien wird, auf Japan bezogen, wohl keine Nachricht darüber ausgestrahlt. Ist zwar abwegig aber diskutabel.
Wie hier schön erwähnt wurde, möchte ich auch nochmal die Hintergrundmusik ansprechen. Passend zu den jeweiligen Szenarien bringen sie gute musikalische Unterstützung ein. Nicht nur wenn es zu weiteren Einstürzen kommt, auch im Furuchi-Plot. Sie gestaltet die Serie einfach unheimlich gut.
|
|
13.05.2012 22:38 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Laxis
König
   

Dabei seit: 06.10.2008
Beiträge: 970
Pet: Mogry
Sammelalbum
Credits: 304
gekaufte Marken: 58
verdiente Marken: 98
 |
|
Gnah, ich bin irgendwie überall (also Watchclub, Posting bzw Internetzeugs allgemein) im Verzug, aber dann sag ich jetzt nur mal kurz was zu den ersten 3 Folgen, während die 4. lädt.
Das Thema des Animes an sich ist ja ein ganz schön schwieriges und auch an der Realität angelehntes, auf jeden Fall ziemlich interessant. Bisher finde ich auch, dass es ganz gut rübergebracht wurde, also zumindest in der Hinsicht auf Atmosphäre ist es echt klasse. Vermutlich braucht es da auch nicht viel um mitzufiebern, weil man sich nur in so eine Katastrophensituation hineinversetzen muss.
Der Animestil gefällt mir ziemlich gut und Opening/Ending vom Song her auch. Beim OP hab ich gleich auf entweder UVERWORLD oder Abingdon Boy School getippt und die Bilder dazu sind zwar nur Standbilder (mag ich normal nicht so), aber dafür sehen die auch klasse aus.
Muss sagen, Mirai nervt stellenweise schon ganz schön. Okay, jeder kennt es, dass man genervt und unzufrieden mit der Welt ist, aber sie ist in einer Tour nur am Schwarzsehen und Rummeckern... und wie sie dann immer ihren Bruder oder Mari blöd anmacht, obwohl die nun auch nichts dafür können und ihr nur helfen wollen, grah. =_= Da gab es jetzt aber Ende von Epi 3 einen Lichtblick, wo sie als Mari sich selbst die Schuld gibt, sie aufs Boot und somit in Gefahr gebracht zu haben, das abstreitet und Mari stattdessen dankt.
Die Charakterisierung ist hier stellenweise irgendwie ganz schön schwarz und weiß. Wobei ich das bei den Passanten zB ohne zu zögern abkaufen würde, diese Unfreundlichkeit und mangelnde Hilfsbereitschaft. Ist ja leider oft so in solchen Notsituationen, jeder denkt nur an sich. Und dann gibt es halt wieder einige wie Mari, die dann doch hilfsbereit und sozial sind. Bisher war eigentlich jede noch so "kleine" Situation (wie zB das Getrenntwerden in der Masse) so, dass man es wirklich nachvollziehen und mitfiebern konnte. Wobei ich mich wie zB von monty erwähnt das mit dem TV-Empfang auch frage, irgendwie ist es für mich schwer vorstellbar, dass das funktioniert aber man sonst keinen Empfang hat...? Ich gehe doch mal davon aus, dass es dann Internet etc. auch nicht gibt...
Vom Charakterdesign her erinnert mich Mari BTW voll an wen, ich glaube Balsa aus Guardian of the Spirit oder so. xD
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
14.05.2012 00:03 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Grimangel
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 22.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 1.636
Pet: Pinguine
Sammelalbum
Credits: 110
gekaufte Marken: 186
verdiente Marken: 332
 |
|
Jetzt hab ich schon die Folgen für diese Woche gesehen.Die Serie macht echt süchtig, weil man echt gut in der Handlung drinne ist und mit den Charakteren mitfierbert. Das hatte ich lange nicht mehr, ich mag die Serie irgendwie,
Ach, das war doch nur ein dummer Zufall, ist ja nicht so das sie es heraufbeschworen hat, hier bleibts eben realitätsnah. In anderen Animes wird so ein Element gerne verwendet um fieses Drama zu erzeugen z.B. das bei einem Geschwisterstreit und das dann der andere verflucht wird und darauf hin ihm wirklich etwas widerfährt. Nee, hier ist das nicht so und das ist auch gut so.
Das fand ich auch ziemlich gut dargestellt, vorher hat sie ja gut geschafft sich nichts anmerken zu lassen, aber jetzt konnte sie es nicht mehr verbergen als man von den Bränden in Sangenjaya berrichtete. Da stand sie völlig neben sich, völlig in Sorge, aber gut das sie sich dann zusammenreißen konnte. Und auch nachvollziehbar ihr Verhalten, aber man hat wiederum gesehen das die Kinder dabei auch machtlos waren und ihr kaum helfen konnten bzw. sie aufmuntern konnten. War aber ne nette Geste das sie das Mottorad ausgeliehen haben und Mari ihres Weges gehen lassen wollten, ich mein es sprecht eigentlich nichts dagegen das die Kollegin diese Reise übernehmen sollte. Na gut, Mari ist ihnen in zwischen ans Herz gewachsen und auch der Zuschauer wäre über einen Abschied traurig gewesen. Ah und nun weiß man dass die Tochter bei der Oma verbleibt, das habe ich wissen wollen
Erzähltechnisch find ich ein Bisschen ungeschickt gemacht, dass nach dem Mari in schlechter Verfassung in Folge 6 war, nun in Folge 7 Yuki Schwächeanfälle hatte. Es schien aber auch nicht so ernst, wie der dann als es um Roboter ging wieder putz munter war. Yuki hat aber auch die Neigung, sich für die anderen zusammenzureißen, damit er sie nicht aufhält. Da hat sie ihn diese Folge ermahnt das er sich ja melden soll, wenn es ihm schlecht geht und dann hat er es ganz zum Schluss doch nicht getan. Fieser Cliffhanger, als er da zusammengebrochen ist...
Gut Yuki hatte sich aber auch bestimmt wegen dieses Zwischenfalls mit Kento und dem Froschroboter, bis ans äußerste gepusht und wegen den ernst der Lage vll auch vergessen wie schlecht es ihm gesundheitlich gerade geht. Ich glaub aber schon fast ein langes Nickerchen und der Kleine ist wieder fit, hoffe ich zumindest
Was ich auch diese Folge mochte, war die Entwicklung die man bei Mirai-chan festmachen konnte: Sie gibt zu das sie sich ungerecht gegenüber ihren Eltern verhalten hat. Niedlich war wiederum wie eiferüchtig sie auf Kento war, dass er soo ein Vorbild für Yuki abgab. Wiederum konnte sie zumschluß ihren Mut beweisen udn wichtig war auch das Yuki genauso zu seiner großen Schwester aufsehen konnte. Und das Sahnehäubchen ist noch das wieder der Faden vom Anfang aufgegriffen wurde - Mirai-chan will nun auch ihr Zukunftsvorstellungen ausbauen so wie Kento schon längst etwas für sich gefunden hat. Was wohl Mirai-chan begeistern könnte?
Eine Täuschung gabs auch: also ich dachte wegen dieser Szene mit dem Baseballchläger und wie Mirai und Yuki da so kauern, dass es noch zu einer gefährlichen Begegnung mit Plünderern kommt, gott sei dank hat man uns damit verschont. Wo wären wir denn da?!
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Grimangel am 14.05.2012 00:24.
|
|
14.05.2012 00:11 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nightfox

of House Stark
 

Dabei seit: 10.01.2012
Alter: 20
Beiträge: 253
Herkunft: Winterfell Pet: Sadaharu
Sammelalbum
Credits: 93
gekaufte Marken: 23
verdiente Marken: 25
 |
|
Ein bissel verspätet hab ich dann auch Episode 5 gesehen...war eine eher ruhige und vor allem eine rührende.
Mirai, Yuuki und Mari sind weiterhin auf dem Weg nach Hause. Diese Folge sparte ein wenig an Katastrophen selbst und rückte dafür die Folgen dieser Katastrophen mehr in den Mittelpunkt. Mirai ist wohl klar geworden, dass der Tod allgegenwärtig ist. Natürlich hat sie auch vorher Tod gesehen, wäre aber nie auf den gedanken gekommen, dass es jemand sein könnte, den sie kennt. Dass ihre Klassenkameradin, die sie nicht einmal gut kannte, ihre Mutter verloren hat, nimmt sie ganz schön mit.
Das ist schon eine schlimme Geschichte, die grausame Ironie des Schicksals. Da sieht man seine Enkelkinder schon so selten, kaum kommen sie dann einmal zu Besuch, da geschieht die Katastrophe und die Kinder sind mit Opfer davon. Es ist wirklich beachtenswert, wie Furuichi dennoch weitermacht, obwohl es ihn ja innerlich zerreißt. Seine Frau ist auch sehr mitgenommen von der ganzen Sache, um sie muss er sich also auch kümmern. Sehr rührend fand ich ja auch die Stelle, wo er sagte, er hätte anstatt der Kinder sterben sollen.
Auch Mirai wurde von der ganzen Geschichte berührt, irgendwie ist ihr schwarzseherisches motziges Verhalten während der letzten Folgen immer mehr zurückgegangen. Sie scheint wirklich aus ihren Erfahrungen zu lernen und sich zu entwickeln.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
14.05.2012 17:11 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
e103epsilon
Wahnsinnig aus Leidenschaft


Dabei seit: 03.04.2008
Alter: 26
Beiträge: 201
Herkunft: München Pet: Chopper
Sammelalbum
Credits: 303
gekaufte Marken: 4
verdiente Marken: 59
 |
|
Da die Folgen 4 und 5 ja eigentlich schon "abgelaufen" sind, fasse ich mich hier mal kürzer, um den Rückstand aufzuholen...
Wolfapo hat in dem Zusammenhang auch angesprochen, dass es wohl mit an der Gesamtsituation liegt und die Meisten hier einfach neben sich stehen. Ich habe im Grunde auch kein Problem damit, dass sich jeder primär um sich selbst kümmert. Es wirkt auf mich einfach seltsam, da Mirai immerhin noch ein Kind ist. Sie sieht nichtmal ansatzweise erwachsen aus oder gar so, als wüsste sie, was sie da tut.
Aber stimmt schon: Vermutlich wären auch bei uns solche Leute, die Mari eine extreme Seltenheit. Geredet wird bekanntlich viel...
Mari wirkt im ersten Moment so, als würde sie sich um ihre Tochter keine größeren Sorgen machen. Andere Szenen zeigen hingegen, dass dem nicht so ist. Ich denke, Mari weiß, dass alle Sorgen im Moment keinen Sinn hätten. Der Handyempfang ist ohnehin zusammengebrochen, sie kann also nicht daheim anrufen. Wenn Mari die Möglichkeit hätte, würde sie sich sicher auch davon überzeugen, dass es ihrer Tochter gut geht. Dazu dürfte auch noch ihre Anstrengung kommen, dass sie Yuuki und Mirai beschützen will. Da muss sie den Beiden einfach mit aller Kraft ein positives Bild vermitteln und kann sich schlecht ihren Ängsten hingeben.
Interessant fand ich hier allerdings, dass auch Yuuki allen seinen Ängsten Luft macht. Für einen Jungen in seinem Alter eigentlich auch eine beachtliche Leistung, alles positiv zu sehen und sich eben nicht an den Straßenrand zu stellen und loszuheulen. Das dürfte auch mit Maris Verdienst sein...
Die Szene wirkte zwar etwas seltsam, aber die Beiden sind eben doch noch Kinder... Vor dem Hintergrund würde in meinen Augen alles andere, was uns zeigen soll, dass die Sorgen und Ängste eben doch präsent sind, lächerlich wirken. Sie können sich schlecht hinstellen und mal "ganz normal" über alles reden.
Immerhin gibt den Beiden das auch die Kraft, wieder nach vorn zu sehen und den weiteren Weg gemeinsam zu gehen. So alles in allem eigentlich eine süße Szene
Denke auch, dass so mancher Hollywoodstreifen hier schon wesentlich mehr inszeniert hat, als Tokyo Magnitude. Wie die nächsten Folgen zeigen werden, geht es auch vergleichsweise ruhig zu - ruhig in dem Sinne, dass nicht mit großen Tamtam und Angstschreien ein großes Gebäude zusammenbrechen muss.
Wie Grim schon sagt, geht es eigentlich primär um die Folgen und die Reaktionen auf die Katastrophe als solche. Dass hier auch mal ein bisschen mehr passieren muss, gehört einfach dazu. Dass der Tokyo Tower zusammenbricht ist zwar sicher etwas populistisch, aber in meinen Augen auch nicht gleich das Unrealistischste, was passieren könnte...
Den Anfang der Folge fand ich in Bezug auf Mirais und Yuukis Eltern - oder zumindest Mutter - recht gelungen. Mirai erzählt in ihrer "Verblendung" etwas über ihre Mutter und man merkt richtig, wie sie das ganze Szenario gestört hat. Doch dann, nach einer kurzen Anmerkung von Mari sieht Mirai es plötzlich in einem ganz neuen Licht und versteht schließlich ihre Mutter - zumindest ein wenig ^^'
Die Szene war schon super gemacht. Allein Mirais unbesorgte Art im Vorfeld, als sie Yuuki die Buntglasscheiben zeigen will. Sie öffnet noch voller Vorfreude die Tür und ist plötzlich mit dem Tod sowie der Trauer vieler Menschen konfrontiert. Die Atmosphäre hat auch wunderbar gepasst. Mirai dürfte hier auch realisiert haben, dass alles noch viel schlimmer hätte kommen können.
Der Auftritt von Furuichi-san, der umherstreift und den Menschen zumindest etwas helfen will, steht auch im ziemlichen Kontrast zu Mirais Gefühl der Machtlosigkeit.
Ich fand hier vor allem die Szene im Vorfeld schön, wie auch verstörend: Als Furuichis Frau Misako plötzlich Mirai und Yuuki anspricht, wird im Grunde schon deutlich, dass irgendetwas nicht stimmt. Als wir dann später erfahren, dass die Enkelkinder des Paares bei dem Erdbeben gestorben sind, wirken Misakos Handlungen, zum Beispiel der Wunsch, bei dem Nachbeben Yuuki und Mirai zu beschützen, gleich noch etwas krasser. Auch, als Misako vor ihren Enkelkindern kniet und dort die Bonbons auf dem Boden liegen.
Dass Mirai am Ende für Furuichi weint, ist ein schöner Aspekt. Der Gedanke kam mir in dem Moment nicht...
Rührend und erschreckenderweise auch bis zu einem gewissen Grad nachvollziehbar. Der Gedanke, dass hier quasi die "verbrachten Jahre" gegeneinander aufgewogen werden, wird zwar generell bei vielen Katastrophenfilmen und Ähnlichem verwendet, aber hier trifft er einen doch ziemlich unvorbereitet mitten ins Gesicht.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
"no matter how much time passes, the pain of losing someone important to you never goes away... the loneliness never heals " - Yuuko (xxxHolic)
|
|
14.05.2012 22:00 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nightfox

of House Stark
 

Dabei seit: 10.01.2012
Alter: 20
Beiträge: 253
Herkunft: Winterfell Pet: Sadaharu
Sammelalbum
Credits: 93
gekaufte Marken: 23
verdiente Marken: 25
 |
|
Diesmal stand Mari im Mittelpunkt der Episode.
Man merkt schon zu Beginn der Folge, dass es Mari nicht wirklich gut geht. Dann hört sie auch noch von den Zuständen in ihrem Viertel, da bricht es aus ihr heraus. Finde ich nur logisch. Irgendwann hat jeder einmal seine Grenze erreicht und Mari hat sich wirklich lange nichts anmerken lassen. Dann bricht sie zusammen. Mirai und Yuuki, die sich bisher immer auf Mari verlassen konnten, wissen nun gar nicht, was sie tun sollten.. Mari ist schon eine Stütze für die beiden, ohne sie wären sie vermutlich gar nicht so weit gekommen.
Mari ist generell ein starker Charakter, obwohl ihr mehrfach angeboten wurde, doch alleine weiterzuziehen, damit sie schneller bei ihrer Tochter ist, verzichtet sie darauf, obwohl es ihr fast das Herz bricht. Sie fühlt sich für Mirai und Yuuki verantwortlich, für zwei im Grunde fremde Kinder, die sie zufällig getroffen hat. Würde nicht jeder machen.
Der Traum, den Mari während ihrer Ohnmacht hatte, machte schon irgendwie Gänsehaut. Im Grunde ist es ja ihr größter Albtraum, den sie da durchlebt. Die Erinnerung, die sie gegen Ende der Folge hatte, war interessant. Insgesamt hat man in dieser Folge mehr über Mari selbst und ihre Familie erfahren.
Ansonsten war die Folge bis auf gelegentliche Nachbeben eher ruhig, sie war aber schön gemacht und auch ruhige Folgen müssen mal sein
Und diesmal Yuuki.
Nachdem Mari nun wieder einigermaßen fit ist, brechen die drei wieder auf. Sie sehen Roboter bei der Arbeit, was vor allem Yuuki freut. Nicht nur Yuuki, auch ein anderer Junge freut sich über Roboter: Kento, welcher in Mirais Alter ist und auch seine ganz eigene Geschichte hat. Im Laufe der Folge treffen Mirai und Yuuki immer wieder auf Kento, welcher den Robotern folgt. Der Höhepunkt ist wohl, als er sich in Gefahr begibt um einen zu retten, woraufhin Mirai sich auch in Gefahr begibt um ihn zu retten. War schön gemacht, wie sie sich dann gegenseitig retteten. Schmunzeln musste ich, als Mirai den Roboter einfach irgendwohin schleuderte.
Das nun selbst nicht, da beide Geschichten verschieden aufgebaut wurden. Ungeschickt fand ich eher, dass Yuuki ganze drei Mal zusammenbrach, bei den ersten beiden Zusammenbrüchen war er sehr schnell wieder munter, wegen der Roboter und Kento, welchen er ja sofort ins Herz geschlossen hatte. Dass ihn all das wieder aufmuntert, kein Problem, so sind Kinder, aber ich fand es schon ein wenig heftig, wie oft er an einem Tag zusammenbrach, selbst ein Kind zieht da doch eine Lehre draus (?) Der Cliffhanger, wo er dann doch zusammenbrach, obwohl man dachte, nun wäre alles gut, war wirklich fies. Man denkt so, ja, jetzt ist alles gut, Folge ist zu Ende, nächste Folge gibts eine nächste Geschichte...denkste, bricht er einfach zusammen und diesmal scheint es ernster zu sein.
Das finde ich auch sehr schön, dass es da wirklich eine Charakterentwicklung gibt. Man vergleiche mal Mirai aus Episode 1 und Mirai jetzt, aus Episode 7, da liegen Welten zwischen. Es ist auch schön zu sehen, dass sie ihre Fehler einsieht und fortan netter zu ihren Eltern sein will. Wie es scheint, nimmt Mirai ne ganze Menge aus der Katastrophe mit. Wär ja auch langweilig, wenn gar keine Charakterentwicklung stattfinden würde
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nightfox am 20.05.2012 13:30.
|
|
17.05.2012 14:26 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wolfapo
~Howling Wolf~
  

Dabei seit: 04.11.2009
Alter: 27
Beiträge: 600
Herkunft: Frankfurt am Main Pet: Kyuubee
Sammelalbum
Credits: 325
gekaufte Marken: 32
verdiente Marken: 59
 |
|
Wieder zwei Folgen abgeschlossen und hier sieht man dann auch, dass Mari sich wirklich Sorgen um ihre Tochter macht.
Mirai hat jetzt auch verstanden, was es heißt, nicht immer alles pessimistisch zu sehen. Ich erinnere an eine frühere Folge, in der sie Yuuki zum Weinen gebracht hat, weil sie alles schwarz sieht. Langsam versteht sie, dass man mit Optimismus doch weiter vorankommt und das obwohl Mari ebenfalls Sorgen hat. Wahrscheinlich sogar mehr als Mirai.
In Folge 7 trifft dann Mirai auf Kento. Auch jemand, der Mirai die Augen öffnet. Sie hat keine Ahnung was sie machen will (man erinnere sich an die Hausaufgabe, die sie über die Sommerferien erledigen müssen). Sie wusste es nicht, hatte keine Ahnung, hatte zu nichts Lust.
Und jetzt trifft sie auf Kento, der schn ganz genau weiß, was er machen möchten. Und auch den Grund dafür. Sie versteht ihn auch besser als am Anfang der Folge. Da hat sie ihn nur als Nerd abgestempelt und hatte sich nicht wirklich Gedanken drüber gemacht, warum er denn so ist.
Nun mit der Geschichte versteht sie ihn.
Das finde ich auch das Interessante an der Serie. Mirais Entwicklung bis zum Ende. Das zeigt, wie solche Schicksalschläge jemanden verändern können. Zum Positiven, aber leider auch manchmal zum Negativen. Je nachdem, wie man mit so einer Katastrophe umgeht.
Und wäre Mari nicht gewesen, wäre es sicher nicht so ins Positive umgeschwenkt. Diese eine Person macht verdammt viel aus.
Yuuki wirkt wirklich immer schwächer und der Zusammenbruch am Ende sieht wirklich ernst aus. Er lässt es sich aber auch nicht anmerken. Er rennt den Robotern hinterher und witzelt mit Kento rum und ruht sich nicht mal aus. Er lag ja schon einmal so da, als der Tokyo Tower zusammengebrochen ist. Dort war er aber in Ordnung und scheinbar nichts passierte.
|
|
20.05.2012 15:42 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
monty

Powerpink Pie
  

Dabei seit: 24.04.2007
Alter: 29
Beiträge: 568
Herkunft: Buchhaim Pet: Totoro
Sammelalbum
Credits: 348
gekaufte Marken: 1
verdiente Marken: 32
 |
|
Ich hänge etwas hinterher, habe aber jetzt immerhin bis Folge 6 aufgeholt. Bin nach wie vor sehr angetan von der Serie und kann mit den Charakteren auch was anfangen.
Ja, das waren schon heftige Szenen, vor allem im Kontrast zur vergleichsweise harmlosen vierten Folge. Fand ich aber auch stark dargestellt, wie Mirai und Yuuki so unerwartet auf die vielen Verletzten/Toten/Trauernden stießen. Und Furuichi... man, bei solchen Geschichten kommen mir immer die Tränen ._. Seine verwirrte Frau machte das alles noch schlimmer, und an Mirais Stelle hätte ich auch weinen müssen.
Was den Zusammenbruch des Towers angeht, kann ich mich auch Wolfapo anschließen. Ich finde es nicht doof oder nervig, dass immer mal wieder was zerbröckelt und die Nachbeben auch nochmal einiges kaputtmachen. Nach so einem starken Beben wäre man auf flachem Land ohne Gebäude wohl am besten aufgehoben, und dass eben immer wieder was fällt, und Gefahr aufkommt, finde ich nur passend. Wenn die Hauptfiguren jetzt bei jedem Nachbeben sofort wieder in Megaactionszenen geraten würden, fände ich das auch übertrieben, aber zwischendurch bebt es ja auch mal, ohne dass es für "unsere" Charaktere Konsequenzen hat - wobei ich es umso toller finde, dass man dafür immer mal namenlose Opfer im Hintergrund liegen sieht, um die sich andere Unbekannte kümmern.
Ja, wie unterschiedlich die Menschen mit der Situation umgehen ist auf jeden Fall interessant, und die Verbrechensfrage habe ich mir auch gestellt. Vor allem, weil ich beim Anblick der Baseballschläger tragenden Kollegin von Mari im ersten Moment dachte, die würde das Gebäude plündern.
Seltsam fand ich an der Szene eigentlich nur, dass sie sich so steif gegenüberstanden. Dass Yuuki einfach so losheult fand ich schon nachvollziehbar, da war eben ein Loch in seinem Schutzschild aus Optimismus und die ganze Wucht der Situation angereichert mit Angst um die Familie traf ihn voll. Mich hat nur gewundert, dass er kein Stückchen auf Mirai zuging, und die auch für sich allein geheult hat, bevor sie sich dann doch mal in die Arme genommen haben. Aber wenn man bedenkt, wie sie sich davor noch gestritten haben, ist auch verständlich, dass Yuuki sich nicht traut, auf Mirai zuzugehen.
Zum Glück hat man da gleich gemerkt, dass es ein Traum ist, sonst wär das echt fies gewesen. War auch so schon gemein genug. Aber ja, was man in der Folge so über Mari und deren Leben erfuhr war sehr nett.
Ich fand auch schön, dass Mirai und Yuuki ihr einen Roller besorgt haben, damit sie schneller heimkommt. Wirft vor allem auf Mirai ein positiveres Licht, die hätte das am Anfang bestimmt nicht in Erwägung gezogen, hat sich aber in der kurzen Zeit ziemlich weiterentwickelt und sieht ihre Mitmenschen mit etwas anderen Augen.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
20.05.2012 18:55 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
e103epsilon
Wahnsinnig aus Leidenschaft


Dabei seit: 03.04.2008
Alter: 26
Beiträge: 201
Herkunft: München Pet: Chopper
Sammelalbum
Credits: 303
gekaufte Marken: 4
verdiente Marken: 59
 |
|
Bevor die Woche endgültig zu Ende geht, kommt noch was zu den Episoden 6 und 7
Mirai wirkt leider auch generell nicht so, als sei sie eine große Schwester, die Nähe einfach so zulässt. Sie wirkt auf mich sehr distanziert und zeigt das mit ihrem Verhalten auch ihren Mitmenschen. Gut, es wirkte ziemlich steif, da gebe ich dir vollkommen Recht. Aber dank der Heulattacken ist glücklicherweise die Barriere zwischen Yuuki und Mirai gebrochen und sie kommen sich doch endlich näher
In der 6. Folge ist es also endlich soweit: Mari-san verliert nach einer Meldung über Brände in Sangenjaya ihre Ruhe, die sie sonst nach außen hin verkörpert und macht sich nun sichtlich Sorgen um ihre Tochter Hina.
Ich fand es auch gut, dass sich Mari-san wieder gefangen hat und vor allem auch, dass sie weiter zu ihrem Versprechen steht, die beiden Kinder nach Hause zu bringen. Ihre Sehnsucht, sofort nach Sangenjaya zu gehen, um sich vom Wohl ihrer Mutter und ihrer Tochter zu überzeugen ist spürbar. Maris Traum während ihrer Ohnmacht spricht da ja auch Bände...
Der Traum hatte es wirklich in sich und war auch gut dargestellt. Mari-sans Erinnerungen gegen Ende zeigen in meinen Augen auch, warum es ihr so wichtig ist, dass sie die beiden Kinder weiter begleiten kann. Die Erfahrung, die sie erlebt hat, als ihr Freund sich dazu entschloss, mit ihr langsamer zu fahren, hat sie sicher geprägt.
Sehr schön fand ich aber auch die Reaktion von Mirai und Yuuki, als sie ein Motorrad für organisieren
Mir schoss hier auch der Gedanke durch den Kopf, dass man sofort erkennt, dass es sich "nur" um einen Traum handeln kann. Bei so manch anderen Serien - vor allem bei Dramen - werden Träume zunächst als real dargestellt. Aber in dem Fall wäre es wohl auch sehr weit hergeholt gewesen, wenn Mari-san urplötzlich doch daheim gewesen wäre...
Was ich übrigens etwas seltsam fand, war der Hund, der mal im Hintergrund zu sehen war. Er hatte eine Hand im Maul oO' (Zumindest sah es aus, wie eine Hand... >.<) Es wirkte im Vergleich zu den anderen Darstellungen der Serie etwas deplatziert. Nicht, dass es unrealistisch wäre, aber doch etwas markaber...
Während in Folge 6 noch Mari-san im Mittelpunkt stand und wir mehr über sie und ihre Familie erfahren haben, rückt nun Yuuki wieder ins Zentrum.
Es wäre vermutlich angenehmer gewesen, wenn erstmal eine "normale Folge" gekommen wäre, um den Zusammenbruch von Mari-san etwas zu verdauen. Am Anfang wirkte es ja wirklich halb so wild. Wir sahen zwar, wie Yuuki etwas rumschwächelt, aber so schlecht schien es ihm nicht zu gehen, wenn er nebenbei noch rumtobt, um die Roboter zu sehen.
Die Szene im Froschhaus war schön 
Vor allem, der angesprochene Wandel von Mirai kam hier sehr gut zum Vorschein. Ich denke auch, dass Mari-san hier eine wichtige Rolle gespielt hat. Viele der negativen Gedanken, die Mirai zu Beginn hatte, wurden von Mari-san erst in eine andere - meist optimistischere - Richtung gelenkt. Besonders in Bezug zu ihren Eltern: siehe etwa die Szene, als Mirai erzählt, wie ihre Mutter bei der Eröffnungsfeier hingefallen ist.
Was so ein wenig Adrenalin im Körper alles ausmacht ^^'
Ich fände es aber ehrlich gesagt auch etwas seltsam, wenn jetzt nach der siebten Episode alles wieder okay wäre. Ich meine, es war offensichtlich, dass es Yuuki sehr schlecht geht und dass nicht mal eben binnen ein paar Minuten oder durch ein kurzes Nickerchen alles wieder ins Lot gerückt wird. Wie Wolfapo schon schrieb: Er pusht sich selbst mit seiner Faszination für Roboter und merkt vermutlich nicht einmal selbst, was sein Körper ihm da für Signale schickt. Aber bei den Ereignissen der letzten Tage ist es auch verständlich, dass sein Körper mal auf die Notbremse tritt: Der ganze Stress mit dem Erdbeben an sich, der anstrengende Weg nach Hause, der Zusammenbruch von Mari-san... Der Cliffhanger ist zwar böse, aber er passt (leider) auch ganz gut an diese Stelle.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
"no matter how much time passes, the pain of losing someone important to you never goes away... the loneliness never heals " - Yuuko (xxxHolic)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von e103epsilon am 20.05.2012 21:46.
|
|
20.05.2012 21:46 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nightfox

of House Stark
 

Dabei seit: 10.01.2012
Alter: 20
Beiträge: 253
Herkunft: Winterfell Pet: Sadaharu
Sammelalbum
Credits: 93
gekaufte Marken: 23
verdiente Marken: 25
 |
|
Weiter gehts mit...
Yuuki ging es anscheinend sehr schlecht, denn Mari entschied kurzerhand, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Komischerweise war er nach ein paar Stunden/am Tag drauf wieder fit, schien also doch nicht sooo schlimm gewesen zu sein. Doch die Zeit dazwischen war für Mirai der reinsre Horror. Immer wieder sah sie Yuukis Tod, das alles ging so ineinander über, dass man bald nicht mehr zwischen Mirais Traum und der Wirklichkeit unterscheiden konnte, wie es noch bei Mari der Fall war, naja, den ersten Traum konnte ich zweifelsfrei als solchen deuten, auch wenn ich nicht ganz sicher war, aber ab da war es etwas verwirrend. Diese Szenen betonen aber noch einmal wie wichtig Yuuki für Mirai eigentlich ist. Etwas abrupt war es da dann schon, dass Mirai auf einmal aufwacht und alles ist wieder gut.
Dann hat man noch gesehen, wie viel Chaos im Krankenhaus nach einer Katastrophe herrscht. Als das doch etwas mitgenommene Gebäude gezeigt wurde, dachte ich schon, es würde in dieser Folge ein weiteres Nachbeben geben, welches dem Krankenhaus den Rest gab, aber das blieb aus, was wahrscheinlich besser war, um Mirais Sorge um Yuuki sowie die momentanen Zustände bei der Gesundheitsversorgung näher zu beleuchten.
Mari hat in dieser Folge eine erschreckende Nachricht erhalten, dennoch macht sie weiter, obwohl sie nicht immer den Schein wahren kann, wie man am Ende der Folge merkte. Mirai hat sich inzwischen in eine ziemlich gute Richtung entwickelt, was man hier noch mal hervorheben sollte, es hatte schon was, wie sie versuchte, Mari Mut zuzusprechen.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
23.05.2012 20:27 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Katsu

Catgirl auf Abwegen
 

Dabei seit: 10.10.2007
Alter: 26
Beiträge: 410
Herkunft: Hamburg Pet: Ein
Sammelalbum
Credits: 144
gekaufte Marken: 6
verdiente Marken: 98
 |
|
Die bisher schlechteste Folge. Absolut unpassend zum bisherigen Setting geht es in dieser Folge fast ausschließlich um hätte-wäre-könnte.
Die Darstellung das der Junge nach einer Dehydrierung und totalen Entkräftung nach nichtmal 48 Stunden wieder fit wie ein Turnschuh ist, ist völlig daneben. Auch wenn Yuuki eine Frohnatur und ein Stehaufmännchen ist, so schnell würde selbst der nicht wieder aufstehen. Auch das ihm bei seinem Sturz auf den aufgesplitterten Asphalt nichts passiert ist, wirkt falsch.
Ich denke das liegt daran das den Machern der Serie einfach keine Zeit mehr bleibt um alles wirklich gut darzustellen. Jetzt wird eben gekleckert statt geklotzt und wenn es heisst "Mirai soll Wahnvorstellungen haben, eine Folge lang." dann wird das eben auch so reingequetscht, egal obs toll aussieht oder nicht.
Das leuchtet mir eh nicht ein warum die sich alle noch in den halb-beschädigten Häusern aufhalten. Gerade die Szenen im Krankenhaus passen da nicht rein, wenn ein Haus beschädigt ist, warum packen die dann noch da die Kranken rein anstatt in Zelte auf Parkplätze und Co. auszuweichen. Nur wegen der sterilen OP-Sääle? Wohl kaum, Feldlazarette gibts schließlich in jeder Armee.
Nein ich finde man hat in dieser Folge richtig gut gesehen das zuviel Handlung in eine Folge gestopft wird und das dem ganzen ziemlich das gewollte Flair nimmt. Zum Glück ist Folge 9 da etwas besser:
Sie sind also endlich in Maris Wohnort angekommen. Doch leider liegt das Haus Ihrer Mutter in Trümmern. Ich konnte mir nicht helfen aber bei der Szene wo Mari in die scheinbar heile Straße einbiegt und als einzigstes ihr Haus in Trümmern liegt musste ich an Ned Flanders aus den Simpsons denken und wie sein Haus von einem Tornado zerstört wird, als einzigstes Haus in der ganzen Stadt 
dabei find ich die Simpsons sooo doof ><""
Die Verzweiflung und Trauer von Mari bei der Identifizierung der Toten ist sehr gut dargestellt und nimmt einen auch ziemlich mit. Das Mirai und Yuuki sich dann trotz allem auf die Suche begeben finde ich sehr mutig und tapfer, gleichzeitig wundert es mich etwas da ich dachte sie seien berührter und entsetzter als das sie soetwas tun könnten. Zum Glück finden Sie Maris Tochter und Mutter und das Mari gleich als Pflegerin rangezogen wird da sie kräftig und gesund ist, finde ich auch nur richtig. Ok für Mirai und Yuuki schwer aber sie entscheiden sich ja auch so für das Richtige und machen sich ohne Mari auf den Weg.
Jetzt passiert aber etwas extrem komisches: Mirai und Yuuki besteigen den Laster und fahren los. Yuuki hat dabei seinen Rucksack auf. Als Mari den beiden jedoch nachrennt, greift sie im Vorbeilaufen Yuukis Rucksack. Ist das ein Filmfehler? Finde ich dann aber ziemlich krass da Mari ja direkt mit dem Rucksack agiert und man Yuuki mehrmals mit dem Rucksack auf dem Rücken sieht. Wirklich komisch :/
Nur mal so nebenbei: Ich habe die Serie bisher noch nicht gesehen und die Aussagen von Wolfapo und e103epsilon haben mir allerdings jetzt schon verraten was warum und wie passiert ist.
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
Nachts sind alle Katzen grau...

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Katsu am 25.05.2012 10:07.
|
|
24.05.2012 11:21 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wolfapo
~Howling Wolf~
  

Dabei seit: 04.11.2009
Alter: 27
Beiträge: 600
Herkunft: Frankfurt am Main Pet: Kyuubee
Sammelalbum
Credits: 325
gekaufte Marken: 32
verdiente Marken: 59
 |
|
Die Folge ist wirklich anders, aber absolut so gewollt. Ich wüsste jetzt nicht, wo da viel Handlung reingestopft wurde.
Da ist das erste Anzeichen, wie ich finde, dass irgendwas nicht stimmt. Warum ist Yuuki wieder so fit? Nach einer OP? Oder doch keiner? Was war los? Die Folge lässt einem mit Absicht im Dunklen tappen.
Ich denke, der Effekt wurde gut eingesetzt. Es wirkt alles gehetzt, weil es das auch wirklich ist. In Mirai muss eine Achterbahn der Gefühle vorherrschen. Was ist mit Yuuki? Ist er O.k.? Ist er wohlauf. Das soll die Folge darstellen und das bekommt sie meiner Meinung nach gut hin. Am Ende der 8. Folge weiß man nicht woran man ist und das ist absolut gewollt.
Das Krankenhaus sah zwar beschädigt aus, aber sah auch recht stabil aus.
Und wie man gesehen hat, war auch außerhalb des Krankenhauses viel aufgebaut für die Versorgung der verletzten. Ich nehme an, dass sie wirklich nur die schwer Verletzten reingenommen haben. Der Platz ist auch außerhalb des Krankenhauses eingeschränkt und man muss wohl viel improvisieren und wenn Gebäude zwar beschädigt sind, aber noch stabil sind, kann man auch die Örtlichkeiten nutzen. Würde ich jetzt nicht für abwegig halten.
Kein Fehler. Mari hat den Rucksack mitgenommen. Als ich die Szene damals gesehen hab, wurde mir relativ schnell klar, worauf das hinausläuft. Wenn man sich dann mit dem Gedanken die Folge noch mal anschaut, fällt einem sofort auf, was ich meine. In Folge 10 wird das dann noch etwas klarer.
Persönlich hat mir der Teil der Folge nicht gefallen. Irgendwie war es schon ein riesiger Zufall, dass sie zwei Personen finden, die zusammen gehören und dann auch noch ähnlich vom Alter und Aussehen sind. Kann passieren, klar, aber es wurde dann ja relativ schnell aufgelöst, was ich dann wiederum gut fand.
|
|
24.05.2012 14:57 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
e103epsilon
Wahnsinnig aus Leidenschaft


Dabei seit: 03.04.2008
Alter: 26
Beiträge: 201
Herkunft: München Pet: Chopper
Sammelalbum
Credits: 303
gekaufte Marken: 4
verdiente Marken: 59
 |
|
Die Folge beginnt da, wo die letzte Folge aufhörte: Yuuki bricht zusammen und Mari-san bringt Yuuki schleunigst ins Krankenhaus.
Ich finde die Folge gerade durch das "Spielen" mit Traum und Realität extrem gelungen. Allein die ständigen Wechsel, die Darstellung der Sorge Mirais um Yuuki. Besonders die Szene, als der Arzt aus dem OP kommt und plötzlich der Ton aussetzt. Wir sehen nur, dass er etwas sagt aber nicht was. Die Reaktion danach zeigt aber alles: Da ist es mir eiskalt den Rücken runtergelaufen.
Auch die anschließenden Szenen, die das vertraute Verhältnis zwischen Yuuki und Mirai waren sehr schön. Manchmal wird uns erst bewusst, wie wichtig etwas ist, wenn wir es beinahe verloren haben.
Die Darstellung ist auch vollkommen so gewollt. Zu den Anzeichen, dass etwas nicht stimmt - wie Wolfapo - bereits andeutet, zählt in meinen Augen auch nicht nur, dass Yuuki wieder quietschfidel in der Gegend rumspringt. Weitere Anzeichen sind etwa... dass Mari-san des Öfteren ziemlich besorgt dreinschaut oder auch so manche Aussagen von ihr. Auch, dass effektiv nur Mirai mit ihrem Bruder spricht - es wird uns zumindest nichts anderes gezeigt. Oder der Rucksack...
Interessant fand ich auch Mirais weiteren Wandel. Während sie zu Anfang der Serie noch aggressiv ihre Ängste weggeschoben hat und beispielsweise ihren Bruder anschrie als er nach ihren Eltern fragte, keimt nun doch Hoffnung in ihr. Sie zeigt sich selbstbewusst, dass es ihren Eltern und auch Mirais Tochter und Mutter gut geht. Wobei ich bei all dem Optimismus, den die Gute in der Folge versprüht, nicht ausschließen würde, dass es sich dabei um eine Art der Realitätsverdrängung handelt...
In der neunten Folge bewegen wir uns weiter in Richtung Sangenjaya und spüren auch weiterhin die bedrückte Stimmung der letzten Folge.
Als unsere Drei schließlich Mari-sans Heimat erreichen, fand ich Mari-sans plötzlich stärker werdende Angst sehr gut dargestellt. Ihre aufkommenden Zweifel durch die vergleichsweise beschönten Nachrichten gegenüber der grausameren Wirklichkeit.
Die Straße sah zwar nicht ganz so ramponiert aus, wie die bisherigen Schauplätze der Serie, aber es gab in meinen Augen dennoch starke Anzeichen für die Verwüstung... und Mari-sans Haus wirkt auf den ersten Blick ja eher vollkommen heil, da der Eingangsbereich noch vollkommen in Takt zu sein scheint. Erst, als Mari-san ins Innere geht, sehen wir die Schäden.
Ich fand in der Folge Yuuki toll, der als treibende und hoffnungsgebende Kraft auftrat. Erst, als er Mirai dazu ermuntert, die Notunterkünfte zu suchen und später, als er felsenfest davon überzeugt ist, dass Mira-sans Mutter und ihre Tochter noch am Leben sind. Er schafft es, auch Mirai mit seinem Optimismus anzustecken - toll
Nach der Ankunft in der Leichenhalle wird Mari-san auch direkt zu zwei Leichen geführt, die ihrer Mutter und ihrer Tochter zum Verwechseln ähnlich sehen. Besonders ihr Zögern, als sie die Leichen identifizieren soll, fand ich sehr kraftvoll. Sie kämpft mit der Realität und hat anscheinend auch später noch nicht die Kraft gefunden, das Tuch von den Gesichtern zu entfernen. Umso größer und herzzerreißender ist die Freude, als Mirai und Yuuki schließlich doch mit Hina zurückkehren.
Gleiches gilt, als alle zusammen später zum Krankenhaus gehen und die Mutter vorfinden
Zugegeben, das Ganze wirkte sehr gestellt, aber die Darstellung der Geschehnisse und die zügige Aufklärung des Ganzen machen das dann auch wieder wett
Ich finde es gibt generell viele Punkte, die man beim zweiten Anschauen der Serie in einem ganz anderen Kontext sieht. Mir geht es zumindest dieses Mal bei vielen von Mari-sans Aussagen so.
Das Ende der Folge ist wieder ein erstklassiger Cliffhanger. Zuerst der seltsame Moment, als Mirai kurz ihren Bruder auf der Liege vorbeirollen sieht und schlußendlich dieses "Ich muss dir etwas Wichtiges sagen...". Damit steigt gleich die Spannung und Freude auf die nächste Folge
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
"no matter how much time passes, the pain of losing someone important to you never goes away... the loneliness never heals " - Yuuko (xxxHolic)
|
|
24.05.2012 23:07 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Otaku84
Tripel-As


Dabei seit: 11.02.2008
Alter: 29
Beiträge: 178
Herkunft: B-W Pet: Penpen
Sammelalbum
Credits: 262
gekaufte Marken: 2
verdiente Marken: 49
 |
|
Soooooo, nun die Folgen 7-9:
Mal wieder schön zu sehen, wie sich die Japaner Bergungs- bzw. Rettungsgerät so vorstellen. Ich hab keine Ahnung ob es diese mittlerweile schon in dieser oder anderer Form gibt, aber denoch sehr faszinierend und interessant. Das sehen wohl auch Kento und Yuuki so. Wobei Kento ja seine eigene kleine Geschichte zu erzählen hat. Da fragt man sich aber trotzdem, warum er nach dieser Erfahrung sich selbst und daraufhin ja auch Mirai so der Gefahr aussetzt. Ihre Schelte haben sie sich echt verdient. Ein tick zu enthusiastisch halt. Bei Yuuki hat mich mein Gefühl nicht betrogen. Ihm scheint es sehr schlecht zu gehen. Sogar nach dem Schwächeanfall möchte er keine Last sein. Ich glaube ich sollte mal nach der Serie etwas Backgroundwissen über seine Verletzung einholen um mir davon ein besseres Bild machen zu können. Mir kommt es zum Ende dieser Folge nur so vor, beim 2. Mal schauen freilich, das er irgendwie nochmal alles revue passieren lässt und sich für die Zukunft alles besser wünscht. Nimmt wohl einen tragischen Verlauf.
Das wird in der nächsten Folge auch prompt bestätigt. Der darauf folgende Wartemarathon verwirrt dann etwas. Yuuki hats anscheinend nicht geschafft und Mirai kann es nur schwer verkraften. Es scheint nur natürlich, dass sie nach den zurückliegenden Ereignissen sich eine etwas "normalere" Situation vorstellt um es vielleicht später besser verarbeiten zu können. Mari scheint ihr diesen, auch für sie selbst unheimlich schmerzvollen Punkt, nicht abprupt zerstören zu wollen. Oder kommt sie so mit ihr besser voran als wenn Mirai sich schuldvoll und trauernd, dann insgesamt eher aufgebend geben würde?! Es mag von Beidem was drinstecken.
Wenigstens haben sie Etappe nummero uno hinter sich gebracht und erreichen Mari´s Wohngegend. Dort bekommt sie nur noch Ruinen zu Gesicht und es scheint das Schlimmste eingetreten zu sein. Da kommt man so weit, hat alle Hoffnungen in ein freudiges Wiedersehen gesteckt und fällt dann in ein tiefes Loch. Für sie scheint danach alles egal zu sein. Was mich etwas gestört hat. Sie versucht ja auch nicht einmal näher in der Umgebung nach ihren Lieben zu suchen! Wie dem auch sei, Yuuki hat das Versprechen wohl nicht vergessen oder eher einen guten Riecher und drängt Mirai in bewährter Poltergeistmanier dazu weiter zu suchen. Kurz darauf sieht Mari ihr Kind nebst Obaa-san wieder und die drei sind wieder vereint. Was danach folgt spiegelt guten Handlungsverlauf wieder. Mirai erinnert sich wegen einer Notsituation im Krankenhaus wieder an Yuuki und es scheint, sie therapiert sich hier in die richtige Richtung. Sie macht sich auf den Weg nach hause.
Ihr wollt einen Filler in der Serie?! Das wäre nicht gut. So bleibt alles schön zusammen, besonders wenn man sich alle Folgen nacheinander anschauen würde. Einer Katastrophenserie würde sowas glaub ich auch nicht passen. Zu Yuuki: Wer würde bei Schwindel, Schwäche, Übelkeit und Erbrechen denn an eine schwere Verletzung denken? Eine Erkrankung passt da schon eher. Durch seine Begeisterung für diese Maschinen lenkt er sich halt unbewußt ab, wenn ihn seine genannten Symptome daran wirklich körperlich hindern würden würde es nicht funktionieren. Das machen Kinder halt.
Cliffhanger ist gut, ja. Zum Glück haben wir auf die nachfolgenden Episoden ja nicht so lange warten müssen. Würd mich sonst im Kreis drehen^^.
Jau, das machen die richtig gut. Schon in der 2. Episode hab ich mir auch gedacht, die ruhen sich jetzt aber nicht unter diesem komischen Konstruckt aus, dass aussieht als könnte es gleich zusammenbrechen. Man kann alles erwarten und meist geht der Zuschauer vom schlimmsten aus^^. Denoch kommt es nicht dazu und danach schaut man auf das Ausmaß und das Leid das das Beben da verursacht.
Jau die Leichenschauszene lässt einen mitfühlen. Ob Mirai ohne Yuuki losgezogen wäre bezweifle ich stark. Man hat es auch gut gesehen, als sie nach einer anderen Notunterkunft in der Nähe gesucht haben. Da zuckte sie bei dem Wort Leichenschauhaus regelrecht zusammen oder hatte sie angst vor dem Gefühl, das sie bei ihrer Klassenkameradin hatte? Ohne Yuuki´s Bitten wäre sie wohl nicht gegangen. Es ist glaub ich etwas anderes wenn man Abseits dabeisteht oder aktiv involviert ist, siehe das Furuchi-Ehepaar. Dort wurden sie ja noch bemuttert und Mari hat sich ja ganz ihrer trauer ergeben. Das mit der Pflegekraft finde ich da eher vorgeschoben, damit man einen Grund hat Mirai alleine losziehen zu lassen. Es ist ja eigentlich nur selbstverständlich, dass man bei seinen Lieben bleibt wenn man vorher nicht gewußt hat ob tot oder lebendig. Und danach hängt es eigentlich von den örtlichen Umständen und der schwere der Verletzung ab. Ich denke sie hätte sie schon noch schnell heimbegleitet.
Du hast Adleraugen, respekt. Ich hab gleich die Szene noch mal nachgeschaut und es stimmt. Kann mir das nur so erklären das man nochmal ein späteres Treffen mit Mari fingiert hat. Wobei sie sie ja wegen dem Schriftstück sowiso nochmal besucht hätte.
zusammengefügt von Voice:
....und den Rest hinterher ^^;
Hab mir gedacht ich schau es fertig und es hat mich richtig mitgenommen. Da lief schon die ein oder andere Träne nicht nur wegen den aufwülenden Szenen, nein gerade auch wegen der echt atemberaubenden musikalischen Untermalung.
Was kann man sich jetzt also noch für die zwei letzten Episoden wünschen oder ausmalen?! Sicherlich wird sich jeder denken können, dass es ein "Happy End" gibt. Wie man´s nimmt.
Mirai kommt ihrem Ziel endlich mal etwas komfortabler entgegen. Doch aus Yuuki wird man wohl nicht schlau. Mir scheint er lässt sie noch etwas an seinem früheren Leben teilhaben und zeigt ihr damit nicht nur wie er in ihrer familiären Umgebung aufgeblüht ist, sondern auch das ein gutes Stück davon ihr zu verdanken ist. Für sie ist das natürlich ganz besonders schwer, nicht nur seinen Verlust sondern auch seine ganze Zuneigung ihr und ihren Eltern gegenüber zu verkraften. Sie ist jedoch nicht alleine ihre Eltern und auch Mari weinen regelrecht um ihn.
Mirai sieht ihn in einem ganz anderen Licht. Der neckische Spitzname, seine Kalligraphie ihres Namens, seine Kritzeleien auf dem Schreibtisch und seine freche Ausdrucksweise im Gespräch. Er zeigt ihr was an ihr vorbeigezogen ist. Denoch nimmt er es ihr nicht übel, denn bei allem was er gemacht hat, war sie ja mit dabei, in seinem Herzen. Das bringt dann die Schlusssequenz in ihrem Zuhause sehr einfühlsam rüber. Die gesamte Familie vermisst und trauert um ihn. Sie kommen sich wieder so nahe wie schon lange nicht mehr. Obwohl sie das alles weiss, stagniert Mirai in einer Grauzone der Trauer und des Verlustes bis dann Mari ihren Kondolenzbesuch macht. Sie erklärt Mirai, dass nicht nur sie so fühlt. Doch das Leben geht weiter. Muss weitergehen, in ihrem Fall weil sie eine Tochter hat. Sie muss sich um sie kümmern und vergisst in ihrem Alltagstrott denoch nicht ihren Mann. In jedem kleinen Gebaren ihrer Tochter erkennt sie ihren Liebsten wieder. Auch die Erinnerungen, Gute wie Schlechte, wird sie niemals an ihn verlieren. Denn er ist in ihrem Herzen, genau wie Yuuki ihr gesagt hat. Nicht um Trübsal zu blasen, sondern um sie mit einem Lächeln anzuspornen weiter zu leben. Ich weiss nicht ob ihre Eltern zu ihr durchgedrungen wären wenn Mari nicht nach ihr geschaut hätte. Sie war dabei, hat mit ihr alles durchgestanden.
Zum Abschluss bekommt Mutti noch die Geschenke von ihr überreicht. Als Zeichen der Verbundenheit. Danach bekommen wir einen kurzen Rückblick in Schnappschüssen wie sich Tokyo erholt, die Katastrophe mit seinen Opfer jedoch nicht vergessen lässt. Eine schöne Geste darin ist der Blumenstrauß auf Yuuki´s Pult. Ich weis nicht ob das bei uns auch so ist aber wirklich ein schönes Zeichen der Erinnerung. Genausogut passen Yuuki´s Fotos aus der Kindheit.
Tokyo Magnitude bringt zum Ende alles mit was nötig ist um als Juwel in diesem Genre gesehen zu werden. Die Geschichte ist relativ autentisch, in ihrem Ablauf geradlinig, fesselnd und vor allem mitfühlend. Die Hintergrundmusik sowie OP/ED haben einen großen Anteil daran. Ich persönlich kann diese Serie jedem nur ans Herz legen.
|
|
27.05.2012 16:18 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Wolfapo
~Howling Wolf~
  

Dabei seit: 04.11.2009
Alter: 27
Beiträge: 600
Herkunft: Frankfurt am Main Pet: Kyuubee
Sammelalbum
Credits: 325
gekaufte Marken: 32
verdiente Marken: 59
 |
|
Es gibt schon solche Roboter, die bei Rettungsmissionen aushelfen, aber nicht solche beweglichen, In der Realität sieht das alles noch etwas behäbig aus, aber schon nicht schlecht.
Hier mal ein Beispiel eines Roboters, der letztes Jahr bei der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe eingesetzt wurde:
http://video.golem.de/wissenschaft/4510/quince.html
Die Entwicklungen gibt es und es ist auch ungemein praktisch, Roboter in ein einsturzgefährdenes Haus zu schicken als Rettungskräfte. Ich bin mir auch sicher, dass die Entwicklung noch gute Fortschritte in den nächsten Jahren machen wird.
Mir ist klar, dass ich vielleicht etwas vorweggenommen haben, aber ich hab auch lange überlegt, ob ich überhaupt was schreiben soll (denn egal, was ich geschrieben hätte, es wäre ein Spoiler an dieser Stelle :/).
Ich habe mich dann dazu entschlossen, dass zu schreiben, was ich beim ersten Mal gedacht habe, ohne Vorwissen der Serie. Tut mir leid, wenn ich vielleicht zu viel gesagt habe.
Mir ist damals der Rucksack sofort aufgefallen und hab dann einige Stellen noch mal angeschaut. Dadurch wurde es recht klar.
Man merkt auch, wie es immer mehr deutlicher wird. Die Serie macht das gut, die Hinweise immer stärker werden zu lassen. Und das fand ich beeeindruckend, denn als ich gemerkt habe, dass Yuuki wirklich tot ist, hat es mich doch recht stark getroffen, weil ich es erst mal nicht wahrhaben wollte.
Ich bin mir relativ sicher, dass Mari einfach den Moment, in dem Mirai noch auf eine Weise glücklich ist, zerstören will. Sie weiß genau, was für ein Schock es sein muss, wenn sie jetzt einfach rücksichtslos ihr in Gesicht sagt, dass Yuuki tot ist. Das muss langsam geschehen. Der Schock vergeht nur langsam und das finde ich wiederum auch gut dargestellt. Je näher sie ihrem zu Hause kommt, deste weniger ist von Yuuki zu sehen. Sobald Freunde von Yuuki um sie sind, verschwindet er und Mirai ist verwirrt und fängt langsam aber sich an zu verstehen, was das bedeutet. Ich denke, die Verarbeitung des Todes von Yuuki wurde durch diese Vorstellung, die sie hatte, gut abgefedert. Der Schmerz war groß, als sie wusste, dass Yuuki tot ist, doch ihr Bewusstsein hat dies erst mal verdrängt, weil sie sonst wohl nicht mehr in der Lage gewesen wäre, weiterzumachen. Stattdessen wurde ihr ein Yuuki vorgegaukelt, der sie antreibt, weiter zu machen. Yuuki ist eine Frohnatur und daher konnte Mirai auch nicht den Unterschied feststellen. Sie hat sich ihn vorgestellt, wie er eben immer ist.
Das Interessante hierbei ist allerdings, dass nicht Yuuki das Versprechen nicht vergessen hat, sondern Mirai selbst, es aber auf ihre Yuuki-Vorstellung überträgt.
Mir ging es ähnlich. Die Situation, sobald man bemerkt, dass Yuuki wirlkich tot ist, nimmt einen mit, dazu dann noch die musikalische Untermalung ... Gänsehaut.
Beim zweiten Ansehen jetzt müsste man als Japaner sicher schon in Folge 8 gesehen haben, was Sache ist. Als Mari im Krankenhaus die Papiere unterschrieben hat, waren dass Yuukis Papiere, die seinen Tod bestätigen. Und man sieht es auch direkt an Maris Gesicht, als Mirai alleine zurückkommt und angeblich Yuuki gefunden hat.
Und ich bin mir ziemlich sicher, die Verletzung hat sich Yuuki in Episode 4 zugezogen, als der Tokyo Tower umgekippt ist.
Dort hat er was abbekommen und seitdem sieht man ihn immer wieder etwas leiden und Schwächeanfälle haben.
Diesen Abstand zwischen Folge der Verletzung und eben Folge 8, als Yuuki ins Krankenhaus gebracht wurde, ist doch recht groß und so kommt man als Zuschauer nicht wirklich drauf, was es nun mit Yuuki auf sich hat.
Der Abschluss der Serie war dann wirklich richtig schön noch gemacht.
Die Familie rückt wieder etwas enger zusammen und versteht sich wieder besser. Das sind dann wieder die positiven Seiten so einer Katastrophe. Was die Menschen durchmachen und darauf mitnehmen, ist manchmal mehr Wert als ein ganzes Leben an Erfahrung. Diese Katastrophe werden sie wohl nie vergessen.
Was dann wirklich richtig traurig war, war noch die SMS von Yuuki auf Mirais Handy. Wer da keine Träne vergießt, hat wirklich ein kaltes Herz.
Wir hatten in der 3. oder 4. Klasse auch einen Todesfall bei uns. Und der Tisch des Jungen war dann für den Rest des Schuljahres mit einem Blumenstrauß dekoriert zur Erinnerung. Das gibt es also auch bei uns und ist wirklich eine schöne Geste.
|
|
28.05.2012 15:32 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Grimangel
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 22.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 1.636
Pet: Pinguine
Sammelalbum
Credits: 110
gekaufte Marken: 186
verdiente Marken: 332
 |
|
Und ich dachte Yuki wäre nach ein Bisschen Schlaf schon wieder fit
Finde ich überhaupt nicht so, diese Sprunghaftigkeit und Abruptheit von den Ereignissen (auch mit der Kenntnis hin worauf das hinaus läuft) wirkte für mich so als ob der Zuschauer es aus Mirais Augen beobachtet. Diese Tagträume und Filmrisse wirkten gut, weil man sich nicht mehr sicher sein konnte was nun echt war und was nicht, fast schon so als ob man einem über den Schädel gezogen hätte. Es kam ja relativ schnell und plötzlich, dass Yuki gestorben sei und das obwohl er putz mutter war.
Aber ich hatte noch immer ein ungutes Gefühl, weil es ein Traum in Traum war, konnte man schwer festmachen, was davon wirklich passiert war. Doch erstmal durfte man beruhigt sein, aber dieses Gefühl verschwand einfach nicht. Es gab da nämlich viele Anzeichen, dass Yuuki die Tasche seit dem nicht mehr getragen hat. Dann das man das Gespräch zwischen Mari und den Eltern nicht hören konnte, dass Mari so bedrückt hinter her trottet. Und schließlich das alle Interaktionen über Mirai-chan laufen und seit dem Mari nicht mit Yuuki gesprochen hat. Das ist wirklich gut gemacht, weil ich auch bis Folge neun in die Falle getappt bin. Da merkt man auch das die anderen nie von Mirai und Yuuki zusammen sprechen und sie die einzige ist die "wir" noch nutzt. Als dann Mirai-chan im Krankenhaus in Sangenjaya diese kurzen Moment der Erkenntnis hat, sollte es jedem klar sein. Mirai-chan bildet sich nur ein, dass Yuki noch am leben ist, weil sie den Verlust nicht ertragen konnte. Darum ist sie auch ohnmächtig gewesen und hat sich diese Wahnvorstellung von Yuki erdacht. Sehr schlimm auch dieses gefühl, es eigentlich zu erkennen, aber nicht wahrhaben zu wollen. Bestätigen tut es auch der Soldat, dass nur Mirai mit genommen würde, wegen der Verletzung und trotzdessen durfte Yuki einsteigen. Man das hat mich echt mitgenommen, auch das Yuuki etwas Mirai dann sagen will.
Diese Fassungslosigkeit finde ich deswegen gut dargestellt.
Wie aus der Vorschau zu erahnen, ist wohl Yuki am Crush-Syndrom gestorben. Durch Erdbeben hat er wohl innere Quetschungen abbekommen, bis dann die Niere versagt. Was dann erklärt wieso Yuuki noch so putz munter rum springt, der Betroffene merkt einfach nichts bis es zu spät ist. Hätte man das vorher festgestellt, hätte man noch was machen können, in der Lage konnte man das einfach nicht tuen. Man hätte eigentlich die beiden gründlich durchchecken müssen, aber dafür war keine Zeit. Das dumme ist hier einfach nur dass man an dieser Verletzung äußerlich nichts merkt.
Ja, empfand ich auch so, das wiederum war ein billiger und fieser Trick nochmal den Zuschauer bangen zu lassen.
Wegen dem ganzen Unbehangen um Yuukis Zustand, konnte ich mich auch nicht soo über das Wohlbefinden der Tochter freuen, es wäre dann aber noch ein weiterer Stich gewesen. Und man konnte sich auch reinfühlen, dass Mari sie nicht indentifizieren wollte, denn das wäre die Bestätigung gewesen. Dieses mit dem Verlust nicht klar kommen und diesen nicht wahrhaben wollen, ist auch sehr gut in Tokyo Magnitude umgesetzt.
Finde eigentlich das es mit Folge 9 mindestens schon relativ klar ist, wie oben aufgezählt. Ich hatte auch dieselben Gedanken vorab. Find ich auch nicht schlimm. Es ist aber trotzdem was anderes die Bestätigung dann zu bekommen. Wenn was schlimm ist, dann das letzte Bonusmaterial, wo ich auch ausversehen drauf gekommen bin. Ein Gedenkvideo zu Yuuki – ja klar, ist doch totale Spoilergefahr, wenn jemand nachschauen will, was die Box an Material beinhaltet (was leider auch sehr wenig ist)
Auf die letzten beiden Episoden gehe ich auch nochmal später ein
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Grimangel am 28.05.2012 21:12.
|
|
28.05.2012 21:08 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
Nightfox

of House Stark
 

Dabei seit: 10.01.2012
Alter: 20
Beiträge: 253
Herkunft: Winterfell Pet: Sadaharu
Sammelalbum
Credits: 93
gekaufte Marken: 23
verdiente Marken: 25
 |
|
Ich lieg ja ganz weit hinten
Mari kommt endlich zu Hause an, doch wird von schrecklichen Neuigkeiten erwartet. Ihre Tochter und ihre Mutter sind verschwunden, vermutlich tot. Hier war richtig Atmosphäre im Spiel, die bedrückte Stimmung war quasi greifbar. Sehr schön fand ich wie Yuuki den Mut nicht aufgab und immer weiter suchte, immer die Hoffnung behielt. Als Mari zu diesen beiden Leichen geführt wurde, dachte ich mir schon, dass sie das nicht sind. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass es dann doch so hart endet. Glücklicherweise fand Mari dank Yuuki und Mirai ihre Familie wieder.
Nun sind Mirai und Yuuki auf sich allein gestellt. Mari wollte eigentlich mitkommen, aber ich kann schon verstehen, warum Mirai so handelte. Glücklicherweise ergab sich sehr rasch eine Mitfahrgelegenheit für die beiden.
Ohja der Cliffhanger war mal wieder sehr schön fies. Mitten im Satz ist das ganze zu Ende, richtig chön gemacht die Stelle, man kann gar nicht anders, als die nächste Folge zu gucken
| ------------------------------------------------------------------------------------- |
|
|
29.05.2012 15:17 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
All Styles, Pet Hack, Index, Galerie & Sammelalbum © by Digital Nippon, 2004-2013
|
|