JinnaiCrossOver
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Naruto (Shippuuden) Bleach Crossover Fanfic. Ohne Titel   

Anbei ein erstes Kapitel einer Crossovergeschichte zwischen Naruto (Shippuuden) und Bleach. Bisher ist es nicht viel und der Text modert auch schon wieder eine Weile vor sich hin, aber irgendwie überkam es mich gerade, eben diesen eurem Urteil zur Verfügung zu stellen. Bin gespannt, was da kommt. In diesem Sinne: Frohes Lesen!


„Lang lebe der Hokage!“
Jubelrufe hallten hinauf, Wappenbanner wurden empor gehalten, der schrille Pfiff einer Pfeife glitt über die Köpfe der freudigen Massen hinweg. Dutzende um Dutzende hatten sich versammelt, um ihrem neuen Helden, dem neuen Hokage, zu zujubeln, ihn zu sehen, ihn sprechen zu hören. Die Hände fest um das Geländer des Hokageturms geschlossen, blickte er auf all die Menschen herab, die gekommen waren, um ihn zu bejubeln und zu sehen. Ein zufriedenes Lächeln legte sich auf seine Lippen, das langsam und stetig zu einem breiten Grinsen anwuchs. Er löste den Griff der rechten Hand, führte sie an seinen breitkrempigen Hut und hob ihn sich vom Kopf. Der Arm streckte sich und den Hut in die Höhe und aus voller Kraft rief er mit seiner Stimme: „Hier bin ich, euer Hokage, Naruto Uzumaki!“
Die Menge beantwortete seinen Ausruf mit einem gellenden Jubelschrei, über den sich langsam, immer stärker, ein stetig hochschrillender Ton legte….

„Naruto, wach endlich auf! Naruto!“
Stück für Stück und glasig schwammig brach Narutos Traum in sich zusammen. Der schrille Ton seines Weckers hatte längst aufgehört, aber Sakuras wütende Rufe taten ihr Übriges.
„Sakura-chan….was ist denn los?“ Naruto blinzelte, Sakuras Profil zeichnete sich nur langsam vor ihm ab, gut gelaunt sah sie allerdings nicht aus, im Gegenteil.
„Was los ist fragst du? Wir sollten seit einer halben Stunde bei Kakashi-Sensei sein, um zu unserer neuen Mission aufzubrechen und du hast verschlafen! Steh jetzt auf!“ Ein kräftiger Zug reichte aus, schon hatte sie Narutos Matratze fest in ihren Händen und der verschlafene Genin fiel aus seinem Bett, seine Hundeschlafmütze saß jetzt schief auf seinem Haupt und Naruto hatte Mühe und Not, sich wieder aufzurichten.
„Beeil dich jetzt endlich, wir sind schon viel zu spät!“
„Ja, Sakura-chan….“
Müde, und mit den Gedanken immer noch in seinem Traum, warf Naruto sich in seine Kleidung. Sakuras ungeduldigem und wütendem Blick wich er aus, nach einigen Minuten hatte er sich soweit hergerichtet, dass er sich bereit fühlte zu der Mission aufzubrechen. Sakura ging ihm voraus, ohne ein Wort und weiterhin mit einem gereizten Blick im Gesicht. Naruto trottete ihr nach. Er wusste nicht, was ihm im Moment mehr zu schaffen machte. Die Tatsache, dass man ihn aus seinem wunderschönen Traum gerissen hatte, dass sein Magen lautstark nach Frühstück verlangte oder dass das Mädchen, das er schon seit seiner Akademiezeit begehrte und liebte, wütend auf ihn war und ihn keines Wortes würdigte.
Der Hunger verstärkte seinen Unmut nur noch mehr, so dass er es nicht über sich brachte, das vorherrschende Schweigen zu brechen. Es dauerte nur wenige Minuten bis sie Konohas Dorfplatz erreicht hatten, wo Kakashi-Sensei bereits auf sie wartete.
„Da seid ihr ja endlich, dann können wir jetzt aufbrechen.“
Wie gewohnt war die Stimme des Jonin neutral und auch in seinem Gesicht, oder vielmehr dem, was davon zu sehen war, ließ sich nicht deuten, ob, und wenn ja wie stark, ihn Narutos Verspätung verärgerte.
Wenig später hatten sie Konoha hinter sich gelassen und waren auf dem Trampelpfad durch den Wald in Richtung Süden unterwegs.
„Kakashi-san?“, begann Naruto.
„Ja?“
„Was ist das für eine Mission, zu der wir aufbrechen?“
„Es hat einige Berichte von Anwohnern im südlichen Grenzgebiet gegeben, die merkwürdige Dinge gesehen haben wollen. Wir sollen der Sache nachgehen. Sai ist bereits vorausgegangen, um sich umzusehen.“, schloss der Jonin.
Den Rest des Weges über schwiegen sie, Kakashi aus Gewohnheit, Sakura wohl immer noch aus Verärgerung und Naruto wusste einfach nicht, was er sagen sollte. Nach etwa einer Stunde strammen Fußmarsches hatten sie das südliche Grenzgebiet erreicht. Ein breiter Fluss in Richtung Osten bildete die natürliche Grenze in die Nachbarprovinz, am jenseitigen Ufer hatten sich vor geraumer Zeit einige Nomaden niedergelassen und ein kleines Fischerdorf gegründet.
„Da ist es, hier beginnen wir.“, Kakashi warf einen gefestigten Blick in Richtung des Fischerdorfes und schritt voran, an einer seichten Stelle überquerten sie den Fluss.
Das Dorf bestand aus einigen Hütten, Naruto zählte 15, und bot 25 Menschen ein Zuhause.
Bereits von weitem konnten sie Sai erkennen, der am Dorfrand auf einem Stein saß und mit der Arbeit an seinem Notizbuch beschäftigt war. Als sie näher herantraten, ließ er Notizbuch und Stift in den dafür vorgesehenen Taschen verschwinden und trat seinen Teammitgliedern entgegen. Nach einer knappen Begrüßung, typisch für Sai, begann er sachlich und trocken seine bisherigen Erkenntnisse zu schildern:
„Ich konnte bereits mit einigen Anwohnern sprechen, etwas wirklich Nennenswertes ist dabei allerdings nicht zu Tage getreten. Fest steht nur, dass viele Anwohner eigenartige Phänomene im Wald und teilweise auch im Zentrum des Dorfes beobachtet haben. Äste sind ohne Grund abgebrochen und zu Boden gefallen, Wassereimer wurden aus dem Nichts heraus umgestoßen. Ebenso wurde mir von Vibrationen in der Luft berichtet, einige Kinder wollen sogar daraus die Umrisse von Menschen und Bestien erkannt haben.“ Damit schloss Sai seine Ausführungen.
„Hm.“, brummte Kakashi, „Das könnte auf ein Genjutsu hindeuten. Allerdings ist es fraglich, welchen Nutzen feindliche Shinobis davon hätten ein solches auf dieses kleine Fischerdorf anzuwenden. Am besten schlagen wir für ein, zwei Tage unser Lager auf und beobachten selbst, was hier vor sich geht.“
Naruto schluckte trocken.
„Und wenn….“, begann er.
„Hm?“, Kakashi zog eine Augenbraue hoch.
„….wenn es sich hier um….Geister handelt…..“, schloss Naruto und verlieh seinen innersten Befürchtungen Ausdruck. Grade als er das Wort „Geister“ leise ausgehaucht hatte, fegte Sakuras Faust über seinen Kopf hinweg.
„Idiot! Es gibt überhaupt keine Geister!“
Naruto rieb sich die schmerzende Stelle am Kopf und ging verschreckt in die Knie, Sakuras Schläge waren stark, fast unmenschlich stark, und schmerzhaft, sehr schmerzhaft.
Kakashi stieß einen schweren Seufzer aus.
„Lasst uns jetzt gehen und unser Zelt aufschlagen, ehe wir noch mehr Zeit vergeuden.“
Mit diesen Worten schritt der Jonin voran, gefolgt von seinem Team. Naruto war immer noch nicht wohl bei dem Gedanken, dass sie es hier unter Umständen mit Geistern zu tun bekommen könnten. Mit menschlichen Gegnern aller Art wurde er fertig, ein Naruto Uzumaki wurde bisher mit jedem fertig und wird auch eines Tages Hokage sein, aber Geister...unnatürliche, schemenhafte Wesen ohne körperliche Präsenz, dafür aber mit unheimlichen Kräften ausgestattet, das waren keine Gegner für ihn, für keinen Shinobi.
Etwa eine Stunde später hatten sie ihr Zelt am östlichen Rand des Dorfes aufgebaut. Für Kakashi, Naruto und Sai war ein Vorzelt vorgesehen, während Sakura einen eigenen, abgetrennten Bereich für sich hatte. Die Dorfbewohner waren in der Zeit zum Tagesgeschäft übergegangen. Während die Männer sich der harten Arbeit wie dem Holzhacken oder dem Einholen der Schleppnetze im Fluss widmeten, wendeten sich die Frauen der Näherei von Kleidung, der Vorbereitung der Mahlzeiten oder dem Hüten der Kinder zu. In der Dorfmitte spielte eine Gruppe aus fünf Kindern, drei Mädchen und zwei Jungen, ausgelassen miteinander fangen. Team 7 bildete einen Sitzkreis, um sein weiteres Vorgehen zu besprechen.
„Da wir im Moment nicht genau wissen, mit wem oder was wir es zu tun haben….“, begann Kakashi, „….schlage ich vor, dass wir zunächst Beobachtungen anstellen. Sai wird einige Tintendiener erschaffen, mit denen wir das gesamte Dorf abdecken können. Wir anderen werden uns zum Schein ins Zelt zurückziehen und von dort aus das Dorf im Auge behalten und eingreifen, sobald uns etwas verdächtig erscheint. Noch irgendwelche Fragen?“ Niemand antwortete. Auch wenn Naruto gerne seine Zweifel darüber geäußert hätte, dass sie unter Umständen gegen Geister zu kämpfen hatten, schluckte er diese doch lieber herunter. Es erschien einfach zu lächerlich, dass so etwas wirklich geschehen könnte.
Nachdem Sai einige Tintendiener in Form von Mäusen herbeigerufen hatte, bereiteten sich die Shinobis aus Konoha auf die Nacht vor und auf das, was sie erwarten würde.


Nach Sonnenuntergang zogen rasch klare Sterne und ein Halbmond über dem Nachthimmel auf. Das Fischerdorf schimmerte im Mondlicht, welches von der Flussoberfläche reflektiert wurde. Team 7 hatte im Vorzelt Stellung bezogen und wartete. Sais Tintendiener hatten sich über das gesamte Dorf verteilt, entweder in der Gestalt von Mäusen oder kleinen Vögeln. Kakashi und seine Teammitglieder saßen im Kreis um eine von Sai ausgebreitete Papierrolle und warteten darauf, dass die aufgemalten Zeichen Aktivitäten im Dorf anzeigen würden.
Eine schwache, aber kalte Brise zog über den Fluss in ihre Richtung. Naruto kreuzte die Arme vor der Brust und fasste sich an den Oberarmen, um sich wenigstens etwas gegen die dominante Kälte zu schützen. Gänsehaut bildete sich auf seinen Armen und ungeschützten Körperstellen. Das leise Heulen des Windes und das Rauschen der Blätter ließ ihm das Nackenhaar zu Berge stehen. Es gibt keine Geister!, schalte er sich selbst und biss sich auf die Unterlippe, um seine Gedanken durch den leichten Schmerz zu zerstreuen. Langsam legte sich der Wind, doch die Nachtkälte blieb. Stille lag über dem kleinen Fischerdorf.
Die Signaltinte auf dem Papier blieb unverwischt und ruhig. Naruto verlor langsam mehr und mehr an Zeitgefühl. Die Nacht zog sich dahin, zäh wie flüssiges Gummi, und wollte einfach nicht verstreichen. Er konnte nicht sagen, wie lange er schon auf die Signaltinte starrte und hoffte, dass nichts geschehen würde, sich gleichzeitig aber nach Bewegung und Taten sehnte. Seine morgendliche Müdigkeit umfing ihn wieder, zerrte an seinem Geist, um ihn in eine andere, bessere Welt zu ziehen, als plötzlich die Tinte verschwamm, die sorgfältig gezeichneten Linien auseinanderbrachen und Kakashi aufsprang.
„Es geht los, vorwärts!“
In Sekunden schnelle kehrte Narutos Aufmerksamkeit zurück, endlich geschah etwas, er wusste nicht was, aber das quälende Warten hatte endlich ein Ende! Team 7 sprang auf, eilte zum Dorfzentrum. Kreisförmig, Rücken an Rücken, erschienen die eingeübten Shinobi in der Mitte des Platzes. Was er sah, erschütterte Naruto zutiefst: nichts. Lediglich ein Holzeimer voller Wasser war an einer Hauswand umgestürzt.
Der Genin seufzte schwer.
„Das wahr wohl blinder Alarm….“
„Ruhig, Naruto.“, ermahnte ihn Kakashi.
„Hier stimmt etwas nicht.“
Tatsächlich sollte Kakashi mit seiner Vermutung Recht behalten. Wenige Meter vor ihnen, an der Außenwand, an der der Holzeimer umgestürzt war, vibrierte die kalte Nachtluft, schimmerte im Mondlicht. Langsam und ohne ersichtlichen Grund drückte sich der Boden vor der Außenwand an einer Stelle ein, verformte sich, nahm Gestalt an. Die Vertiefung ähnelte fast einem Fußabdruck, nicht menschlich, vielmehr tierisch und doch irgendwie unnatürlich.
„Was..was ist das, Kakashi-sensei?“ Kalter Schweiß bildete sich unter Narutos Stirnband.
Ein Geist?
Die Luftvibration vor ihnen nahm zu, wurde intensiver, heftiger, schneller.
„Vorsicht!“ Kakashi griff in seine Seitentasche, holte einen Kunai hervor und ging in Kampfstellung. Die anderen taten es ihm gleich.
Die Luftvibration kam zum Erliegen, nur, um aufzubrechen. Die Luft teilte sich, zerriss förmlich, und mit ihr Konturen und Schatten. Vor ihnen öffnete sich ein Loch, ein Loch mitten in der Luft, aus dem sich langsam eine weiße Kontur hervorschalte.
Narutos Atem wurde stockend, die Gänsehaut jagte ihm über Arme und Beine. Dem Riss in der Luft entstieg eine Kreatur, wie er sie sich nur in seinen Alpträumen hätte vorstellen können. Das Wesen war etwa doppelt so groß wie er selbst, stand auf zwei starken Beinen und besaß eine im Mondlicht schimmernde, grünliche Haut. Der Körperbau war erschreckend menschenähnlich, aber gleichzeitig unnatürlich, da auf Brusthöhe ein tiefes, schwarzes Loch prangte, ein undurchsichtiges Loch, erfüllt von reiner Schwärze. Die Krönung des widernatürlichen Aussehens der Kreatur bildete der Kopf. Obwohl auch dieser annähernd menschliche Form aufwies, bestand er nicht aus Fleisch, sondern aus einer gänzlich weißen, knochenartigen Substanz. Tiefe, schwarze, pupillenlose Augenhöhlen blickten zu den Shinobi, der zähnen bewehrte Mund öffnete sich zu einem disharmonischen, verzerrten Klagelaut.
„Bei den Geistern der Kage….“ Stieß Kakashi aus.
Dann herrschte Schweigen. Sekunden, Minuten, vielleicht auch Stunden.
Die Kreatur starrte zu den Shinobi, die Shinobi starrten zu der Kreatur, ein jeder wahrscheinlich von dem makabren Äußeren des anderen wie gelähmt.
Die Stille brach.
Ohne jegliche Vorwarnung oder Anzeichen, stieß die Kreatur ein markerschütterndes Brüllen aus und stürze sich auf die Gruppe der Shinobi.
„Ausweichen!“
Die Pranken des Ungetüms spalteten den Boden an der Stelle, wo eben noch Team 7 gestanden hatte.
Naruto, Sai, Sakura und Kakashi verteilten sich, um die Bestie zu umkreisen und von allen Seiten angreifen zu können. Sai entrollte geschickt und schnell eine weitere Rolle Zeichenpapier und zeichnete auf dieser.
„Ninpo: Bestien Nachahmung.“
Die gezeichneten Tintendiener, allesamt östliche Tiger, stürzten sich auf den unbekannten Feind, hielten aber nicht lange durch. Die kraftvollen Pranken des Ungetüms brachten einen nach dem anderen zu Fall, rasch hatte sich eine Tintenlache um die Bestie herum gebildet.
„Sakura!“ rief Kakashi.
„Jawohl, Sensei!“
Mit aller Kraft schmetterte Tsunades Schülerin ihre rechte Faust vor sich in den Boden. Schnell breitete sich ein Riss in Richtung des Feindes aus und brachte den Boden unter dessen Füßen zum Einreißen. Das Ungetüm verlor den Halt und das Gleichgewicht.
Kakashi formte Fingerzeichen.
„Feuerfreisetzung: Technik der Feuerkugel.“
Der Ball aus Flammen und Chakra löste sich aus Kakashis Mundwinkeln, raste auf die Kreatur zu und traf. Unter gellenden Schmerzensschreien brach das unbekannte Wesen zusammen und blieb reglos liegen.
Der Kampf blieb nicht unbeobachtet, längst waren die Bewohner des Dorfes aus ihren Hütten gekommen, um nachzusehen, was ihre nächtliche Ruhe störte, aber Kakashi befiehl ihnen, Abstand zu halten.

„Naruto, Sakura, Sai, wir nehmen die Kreatur jetzt gefangen und bringen sie noch heute Nacht nach Konoha.“
Die drei nickten und näherten sich langsam und mit gebührender Vorsicht dem reglosen Körper. Naruto plagte noch immer die Gänsehaut. Sakura und die anderen hatten schnell und souverän reagiert, während er vor Furcht und Erstaunen gebannt war und nichts tun konnte, außer auszuweichen. Er schalte sich. Dieses Verhalten war eines Shinobi nicht würdig. Also würde er wenigstens die Kreatur selbst tragen und nach Konoha bringen. Team 7 hatte den Abstand jetzt deutlich verringert und stand vor dem Wesen. Es regte sich nicht. Kakashi spannte mehrere Stahlfäden zwischen seinen Händen, um Hände und Füße der Kreatur zu fixieren. Er trat noch einen Schritt heran. Aber anstatt das zu tun, was er zu tun gedachte, sprang er zurück.
„Sai, hinter dir!“
Der Anbu wandte sich um und konnte grade noch einem gegen ihn gerichteten Schwerthieb ausweichen, der ihn ansonsten mit dem Griff am Hinterkopf getroffen hätte. Wieder begab sich Team 7 in die gewohnte Verteidigungshaltung. Eine neue, unbekannte Kreatur blieb ihnen erspart. Die neuen Gegner wirkten nicht nur menschlich, sie waren es auch. Vor ihnen erschienen zwei junge Männer, wahrscheinlich etwas älter als Naruto oder Sakura. Beide waren in schlichte schwarze Uniformen in kimonoähnlicher Machart gekleidet, an denen sich Schwertscheiden befanden. Sais Angreifer, der linke von beiden, hielt sein Schwert mit der Klinge von sich nach rechts unten gestreckt. Sein Blondes Haar reichte ihm über das rechte Auge, verdeckte dieses und betonte so noch mehr seine scharfen Gesichtszüge. Am linken Arm seiner Uniform war eine Binde befestigt, auf der die Zahl 3 eingestickt war. Sein Partner, denn offensichtlich gehörten sie, anhand der gleichen Uniformen und des Auftretens, zusammen, trug sein Schwert noch in der Scheide. Er war höher gewachsen als sein Begleiter, trug kurz gehaltenes, violettes Haar und besaß harte, markante Gesichtszüge. Vom rechten Auge liefen senkrecht drei linienförmige Narben über sein Gesicht, unter dem linken Auge schimmerte im Mondschein eine eintätowierte 69. Die Uniform war, im Gegensatz zu der seines blonden Mitstreiters, ärmellos.

„Ihr da,“ rief der Blonde in Richtung der Shinobis.
„Gebt uns den Hollow und verschwindet von hier!“

„Hollow?“ erwiderte Kakashi.
„Meint ihr diese…Kreatur?“ Er deutete auf das immer noch regungslose Wesen zwischen ihnen.

„Genau diese meinen wir.“ Schnarrte der Blonde zurück.
„Und jetzt übergebt ihn uns, oder wir sind gezwungen, Gewalt anzuwenden.“

„Wer seid ihr? Ihr tragt keinerlei Abzeichen mit euch. Seid ihr Banditen? Oder ausgestoßene Shinobi?“
Der Blonde riss sein Schwert in die Höhe und deute mit der Klinge in Richtung von Team 7.

„Genug! Gebt den Hollow auf der Stelle heraus!“

Kakashi griff sich mit der rechten Hand an sein Stirnband und schob es von seinem rechten Auge wieder in grade Position auf seine Stirn. Das Sharingan blickte auf die Fremden.

„Leute, das wird ein harter Kampf.“

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Ein geisteswissenschaftlicher Abschluß mochte einen dazu befähigen, mythische Ungeheuer zu erkennen, aber er nützte überhaupt nichts, wenn man ihnen leibhaftig gegenüberstand.

- Gedanken von Paul Jonas. In: Tad Williams. Otherland III - Berg aus Schwarzem Glas. Seite 343

26.06.2012 22:57