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Hiei
-|Tsundereologe|-
   

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Was aber dennoch nichts an der Tatsache ändert das wir hier etwas verurteilen das eigentlich zuerst auf den japanischen Markt produziert wurde. Animes sind vorerst Unterhaltungsmedien von Japanern für Japaner, bevor sie welche für Deutsche, Amerikaner usw. sind.
Natürlich hast du mit deiner Meinung dennoch recht, was aber dennoch nichts an der Auslegung ändert das wir lediglich jenes und dieses als Schweinekram bezeichnen weil wir mit diesem Thema nicht so umgehen können wie ein anderes Land. Was einzig und allein nur zu einer Antwort führen kann; "Man sieht nur das was man sieht".
Beispiele für diese Antwort gab es ja meinerseits schon bereits mit Dragonball ( Muten Roshi ) sowie Ranma 1/2.
Es stimmt in der Tat das einige diese Kissen wohl für solche Tätigkeiten nutzen, doch halte ich diesen Teil für sehr gering in Japan. Da es sich bei jenen Leuten meistens auch um jene handelt, dessen Fanliebe weit über dem eines normalen Fanboy´s steht ( Ich glaube das jeder die Geschichte mit den einigen Japanern kennt die ihre Charaktere heiraten wollen ).
Dakimakura´s sind in erster Linie Merchandising. Welchen Sinn "Merchandising" nun haben wird wohl jeder mit Garantie wissen. Nehmen wir mich als Beispiel:
Es ist wohl jedem hier schon bereits klar das ich ein ziemlich großer Fan einer bestimmten Anime-Saga bin, was mich unteranderem dazu brachte fast sämtliches das in diesem Zusammenhang zu diesem stand zu kaufen. Selbst Gegenstände die keinen wirklichen potenziellen Verwendungszweck für mich haben, sind schon bereits ein Teil der Sammlung.
Fans oder Fanboys wie so manch einer sie wollen nennen würde, besorgen sich somit jene Gegenstände um lediglich ihre Liebe zu diesem Medium zu zeigen.
Weiteres Beispiel das deine These widerlegt:
Dakishimete sind ansich gesehen das selbe wie Dakimakura´s. Der einzige Unterschied zwischen den beiden liegt an der Größe des Kissen; Die Motive sind jedoch in der Regel die selben.
Sollten also Dakimakura´s in erster Regel nur für jenen Zweck produziert werden, so wäre doch die Frage weshalb man Dakishimete produziert ? Ich kann mir recht schwer vorstellen das solch ein kleines Kopfkissen für solche Tätigkeiten genutzt werden soll.
Es ist lediglich das typische Klischee sowie Vorurteil das man gegenüber dieser Merchandising Art hat. Dabei sollte aber einem ebenfalls bewusst sein, das es auch ebenso Kritiker für PCV-Figuren gibt die in diesen ebenfalls nicht anderes ansehen als wie eine "sexuelle Befriedigung".
Was lediglich eine Antwort abermals zulässt " Man sieht lediglich den Zweck denn man sehen will". Denn wenn der wahre Verwendungszweck dieser Merchandisings diese wirklich sein sollten, so würde man diese wohl keineswegs in Kaufhäusern in der Bettlagen Abteilung in Japan anbieten oder auf offener Straße verkaufen.
Was man vor einigen Jahrzehnten nicht so sah. Ich erwähnte ja schon bereits das man sich langsam an die Thematik gewöhnt und sie daraufhin als etwas selbstverständliches bzw. normales ansieht. Darum werden Animes weiterhin als Kinderserien oder als kranke Pornographien bezeichnet, da man sich an jene Medien noch nicht gewöhnt hat.
Beispiel: Türkei
Während man vor etwa 15-20 Jahren solche Magazine unter der Ladentheke verkaufen musste, wurden jene mit der Zeit endlich anerkannt und werden nun ebenfalls über dieser verkauft. Was lediglich nur eins bedeuten kann; Die Gesellschaft hat jene Medien anerkannt und sie somit von etwas schlimmes für etwas normales abgestempelt. Denn während man damals dachte das jene Magazinen lediglich einen Zweck erfüllen, sieht man dies nun gänzlich anders.
Animecharaktere sind in Japan genau so hochangesehen wie Prominente aus den USA, somit ist das Verhältnis zwischen den beiden vorhanden wobei lediglich dies nur eine Seite so sieht während die andere das abstreitet.
Da ich "Sophia Tomalla" nicht kenne lasse ich sie lieber aus dem Spiel raus. Doch sehe ich keinen wahren Unterschied zwischen einer liebeshungrige halbnackten Person auf einem Kissen oder einer auf einem Poster. Wenn jene Person seine Fantasien ausleben möchte, wird ihm wohl auch ein Poster vollkommen ausreichen. Doch würde man sich an dieser Stelle nun nicht fragen, ob das Poster genau diesen Verwendungszweck hat ? Ob das Poster für solch einen Zweck produziert wurde und ob jeder dieses so nutzt ?
In diesem Fall ist die Antwort wie üblich die selbe; Jene die jenes ausleben wollen, werden immer einen Weg finden selbst Gegenstände für ihre Fantasien zu nutzen die eigentlich nicht für diesen Sinn produziert wurden sind.
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09.03.2010 20:56 |
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Azure
el pollo grande!
 

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Mhmmm, also irgendwie finde ich diese Kissenunterhaltung wirklich toll
Das hat nun nichts direkt mit dem Thema zutun, aber könnte mir jemand die Übersetzung von "Dakimakura" verraten? Also ich glaube wirklich nicht das man es mit "Draufspringkissen" übersetzen würde.
Klingt schon fast wie ein Kriegsschiff.
Wie auch immer, ich halte sowas auch für pures Merchandising. An sich für sich natürlich keine schlimme und auch keine "schmuddelige" Sache
Nun bin ich selbst kein Fan von Merchandising überhaupt, aber ich kann mir gut vorstellen das diese Bettwäsche von Animefans auch wie die StarWarsfiguren von den StarWarsfand behandelt werden.
=> Aus der Originalverpackung nehmen?! WAS ZUM?!
Ich meine wenn ich solche Bettwäsche habe weil ich den Anime/die Vorlage in dem Maße idealisiere würde ich mich doch nie im Leben darauf legen! Eher an die Wand hängen oder als Tagesüberzug für das Bett verwenden.
Gut, das ist nun eine sehr eigene Meinung von mir.
Was ich damit sagen möchte, und nun leider sehr in diese spekulative philosophie-Ebene abdriften werde:
Wenn es um eine Vermarktung eines Anime als Thema für eine Bettwäsche geht, dann wirkt das sehr leicht mit etwas sexuellem verbunden schon alleine weil wir das "Bett" als solches damit verbinden.
So beginnt der vermeidliche "Schwinkram" schon in unserem Kopf und das Animethema bzw die in dem Fall damit bedruckte Bettwäsche dient als Entladung dafür, sprich: Man kann mit dem Finger darauf zeigen.
Der Aspekt das Anime/Manga in unseren Gegenden sowieso etwas "exotischer" sind verstärkt dies natürlich noch um einiges.
An dieser Stelle muss ich allerdings sagen das ich wie Voice es schon sagt auch eher aus der "europähischen" Sicht gesehen habe wenn es um die erste Konfrontation ging, es stellt dann doch einen einfach zu großen Kulturunterschied dar.
Und gerade diese Übersättigung macht für mich den Unterschied aus damit für mich "normal" umzugehen. Hätte ich Seikon no Qwaser (hier fein als Beispiel aufgeführt) vor 8 Jahren gesehen wäre ich auch einfach nur total entsetzt gewesen, und das nur alleine weil ich es nicht erwartet hätte. Heute nimmt man es einfach irgendwie an weil, wie auch schon gesagt, man es über kurz oder lang beigebracht bekommt.
Mit "Sex" verhält es sich ja ebenso, nur das wir damit deutlich weiter sind. Nun fände ich es allerdings quatsch Anime generell als Schwinkram zu behandeln und "Taff - Pro7" nicht. Überhaupt halte ich die Gesellschaft für so unglaublich sexfixiert das es schon fast scheinheilig wirkt sich über diesen Faktor in Anime/Manga aufzuregen.
Das halte ich doch irgendwo für richtig, aber 007 Filme würden so alleine von der Geschichte her auch ohne Sex funktionieren, wärend aber kein 007 mehr. Genau das gleiche macht Anime/Manga auch als solches aus. Für mich macht es nunmal einen sehr großen Teil des Interesses an eben diesen aus dass sie Schritte gehen die westliche Comics/Zeichentrickfilme noch lange nicht gehen bzw als Norm einbauen. Vorliebe für den östlichen Ziechenstiel etc nun außen vor, hat ja nicht viel mit dem Thema hier an sich zutun
Also um irgendwo ein Fazit zu finden:
Ich denke da Sex ohnehin etwas ist dem man im alltäglichem Leben nicht mehr ausweichen kann, ist es auch in Anime nicht verwunderlich. Es gehört für mich einfach dazu, wobei das Maße natürlich schwanken kann.
Selbst gehöre ich nun eigentlich zu den Menschen denen diese "übersexung" etwas auf den Geist geht, aber gerade wo es nun wie hier als Argumentationsmittel verwendet wird komme ich zu dem Punkt wo ich mir denke "was solls". Wenn man nicht auf Leute zeigt die einen Playboy lesen, sollte man auch nicht auf Leute zeigen die Anime schauen. "Ich kenne es nicht" sollte da kein Argument sein, jedenfalls nicht in meinen Augen.
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09.03.2010 23:58 |
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Ge!st
Kaiser

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Es gibt mir heute im Animebereich z.B. zu viele weibliche Charaktere mit großen Brüsten, da hat nicht selten ein Teenie schon einen Busen von 90 cm aufwärts. Das gefällt mir ganz und gar nicht und ästhetisch ist dies für meinen empfinden auch nicht (ich kann mich dem Eindruck nicht erwähren, dass die Leutchen - die Produzierenden wie die Konsumenten - schlicht keine Erfhrungen haben!).
Da frage ich mich natürlich nach dem warum? Sind die Japaner oder zumindest die Otkus alles Große-Busen-Fetischisten? Im Hentaigenre kann ich das noch tolerieren, aber in der Breite in allen Genres, gefällt mir diese Entwicklung absolut nicht. Ich möchte keine Charakter, die mehr oder weniger nur noch Sexobjekte sind, sondern Charakter mit Persönlichkeit. Ein großer Busen kann zumindest bei mir keine holen Charakter, schwache Story oder was auch immer kompensieren, sondern bewirkt eher das Gegenteil.
Beispielsweise eine Schulcomedy verkommt heute nicht selten zu einem seichten Ecchischinken mit armseligen Humor, aber Hauptsache es gibt viele große Titten, viele Pantys und schlüpfrige Szenen...
Da ist es nicht verwunderlich das Animes in der breit Öffentlichkeit mehr und mehr in die Schmuddelecke gestellt werden und leider ja nicht völlig unbegründet.
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10.03.2010 11:42 |
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chounokoe
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Das jetzt wieder so zu verallgemeinern ist aber auch wieder ein bischen vorschnell würde ich behaupten.
Sicherlich gehen Anime für ein jugendliches Publikum da denselben Weg, den auch viele Filme aus allen möglichen Himmelsrichtungen beschreiten. Denk mal an American Pie und seine viele Nachahmer, dort findet sich eben auch Schulcomedy des untersten Niveaus, die sich meist auch nur auf Sex-Witzchen beschränken, irgendwo ist dieser jugendliche Humor heute viel zu akzeptabel im Film geworden. Aber wen wundert es denn, in einer Zeit wo Sex nur einen Mausklick entfernt ist.
Warum gibt es bei American Pie und Konsorten so oft die dickbusige, europäische Austauschstudentin, die unglaublich heiß auf vorehelichen Sex ist und kein Problem hat vor allen Leuten nackt rumzulaufen? Es liegt einfach daran, dass es etwas exotisches und fremdes ist, was man persönlich nicht so oft zu sehen bekommt.
Ich weiß nicht ob es dir schonmal aufgefallen ist, aber Japanerinnen mit demselben Brustumfang wie hier in Europa sind eher selten. Was wird also einen japanischen Jugendlichen zwischen 14 und 18 besonders anlocken? Höchstwahrscheinlich dicke Titten.
In der Hinsicht sollte man auch darauf achten für wen welche Serien konzipiert werden. Die Zielgruppe bestimmt sehr stark die Gestaltung, das ist keine höhere Wissenschaft sondern das simple 1x1 der Unterhaltungsindustrie.
Und wie auch bei größeren Blockbuster Produktionen, versucht man eben auch bei Serien oft ein geringes Potential auf der einen Seite mit etwas anderem wett zu machen, was viele Leute anzieht. Im Kino ist das dann sexy Schauspielerin X oder heißer Schauspieler Y, vollkommen unabhängig davon ob die Rolle nun wirklich zu der Person passt, man braucht eben gutaussehende Figuren mit denen man die jungen Massen in die Kinosäle locken kann. Dasselbe funktioniert natürlich bei Anime nicht so, also muss man anders visuell stimulieren, warum also nicht mit Sex, denn Sex sells.
Das aber auf alle Anime, generell und ohne Grenzen, auszuweiten ist aber wieder einfach das Problem dieses einen Punktes, den Voice so schön als seine eigene Einstellung rüberbrachte:
Wir vergessen gerne oft, dass wir hier einen Ausschnitt der japanischen Industrie konsumieren, den uns das Internet gewährt. Anime besteht auch in Japan aus Wiederholungen, Dauersendungen und anderem, die Serien die dort jede Season neu anlaufen machen einen sehr geringen Teil aus und ziehen auch nur begrenzt Aufmerksamkeit auf sich. Gerade deshalb müssen sich eben viele Studios zur Zeit überlegen wie sie Publikum vor den Bildschirm ziehen, und vor allem bei Serien, die für ein jugendliches und junges Erwachsenen Publikum gedacht sind eignet sich eben der Sex-Faktor gut.
抱く -> daku bedeutet soviel wie umarmen oder im Arm halten, 枕 -> makura ist Kissen...ein 抱き枕 ist also ein Umarmkissen.
Natürlich hat Voice irgendwo recht, dass diese Kissen irgendwo zur Befriedigung gedacht sind, aber wie du auch so schön gesagt hast, zieht man das ganze bei einem Kissen gern nochmal eine Ebene tiefer, weil eben in der Umarmungsgeste schon gewisse Ansätze bestimmer Aktivitäten mit drin sind. Das ist aber auch meiner Meinung nach wieder nur ein Anzeichen der Übersexualisierung der Gesellschaft.
Dasselbe gilt ja für den Playboy. Selbst wenn er für dich, Voice, ein gehobeneres Image haben sollte, gibt es trotzdem genug Teenager und auch ältere, die sich über dem Fold-Out des aktuellen Playboy einen runterholen.
Sexuell aufgeladen sind diese Werke alle, es ist eben nur eine Frage was man draus macht und wie man selber dazu steht.
Gerade Love Hina als Gegenbeispiel für die Sexualisierung klappt ja eigentlich so gar nicht, wenn es denn so konzipiert war. Denn die Serie fällt eben genau in die Kategorie, die Jungs und junge Männer ansprechen soll, indem sie Phantasien verkaufen. Dabei geht es nicht einmal in erster Linie darum große Brüste zu zeigen, sondern einfach eine Flucht aus dem Alltag darzustellen, selbst für diejenigen die Kontakt mit Mädchen haben. Anime Mädchen sind idealisierte Frauen, mit denen kann man reden, Spaß haben, Abenteuer erleben, aber sie halten auch die Klappe wenn man grad keine Lust hat.
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10.03.2010 12:37 |
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Ge!st
Kaiser

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Dann müsste im umgekehrten Fall europäische Männer ja auf zierliche Asiatinnen mit kleinen Busen stehe, ist ja für uns eben so exotisch. Trifft auf mich so gar nicht zu, denn ich stehe auf größere Frauen mit nicht zu großem Busen (so um 175 cm Körpergröße und max. 90 cm Oberweite, ist sozusagen mein Ideal). Ich behaupte mal das die meisten europäische Männer eine ganz ähnliche Präferenz haben! Wo bleibt da die Exotik? Und wenn das Exotische den Reiz ausmacht, warum sind dann Lolis bei den Otkus so bliebt, müssten die nicht eher auf große selbstbewusste Frauen abfahren...
Ich halte das mit dem Exotisch für keine zufriedenstellende Erklärung, warum besonders in den letzten 5 Jahren nicht nur die Oberweite und die Häufungen von weiblichen Charakteren mit großem Busen und überhaupt die Sexualisierung deutlich gestiegen und immer mehr ins Zentrum gerückt ist.
Ich denke, dass dies vor allem darauf begründet ist, das in den letzten Jahren mehr und mehr Animes für Otakus zugeschnitten werden. Die Gruppe der Otakus ist aber relativ klein und deren Geschmack repräsentiert nicht Japan. Die Konzentrierung der Animeindustrie Otaku gerechte Animes zu produzieren, sehe ich als eines der Hauptprobleme an der Entwicklung an.
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10.03.2010 13:43 |
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chounokoe
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Exotik drückt nicht nur etwas aus, was man nicht jeden Tag sieht, sondern etwas was man nicht haben kann oder auch eigentlich gar nicht für immer möchte.
Ich kann jetzt nicht für dich sprechen, aber glaube ich für 90% aller Männer, dass wir das, was wir in Pornos sehen in den seltensten Fällen auch im echten Leben auf Dauer haben möchten. Wer möchte denn schon das blöde Blondchen aus 'Pralle Werkzeugkästen' haben, die schon anspringt wenn der Instalateur nur an der Tür klingelt?
Wie ich oben auch geschrieben habe, geht es darum Phantasien zu verkaufen. Oder hast du schon immer von deiner einzig wahren Partnerin und keiner anderen geträumt?
Die wenigsten Japaner werden als potentielle Freundin eine 1,80 große, blonde Schwedin mit Doppel D Oberweite und einer Libido von hier bis nach Kanada wollen. Aber für eine kleine Phantasie hier und da ist das eben nett...es geht einfach nicht um realistische Ideale und Präferenzen es geht um Phantasien.
Diese Erklärung halte ich allerdings für genauso unzureichend, denn wer sind denn die Otaku?! Das ist ja keine mystische Rasse von Untergrundlebewesen die sich von Fanservice ernähren und sich ohne 3 Pantyshots pro Tag in einen Haufen Asche verwandeln, sondern Leute wie jeder andere auch, bei denen auch ganz unterschiedliche Präferenzen vorherrschen. Dass immer noch die 90er Jahre Theorie vorherrscht, dass Otaku als Begriff einzig und allein verpickelte Außenseiter mit perversen sexuellen Phantasien kennzeichnet, halte ich viel eher für die Fehldiagnose.
Man versucht nicht Anime otaku-gerecht zu machen, man versucht viel mehr auf aktuellen Trendwellen mitzureiten um möglichst gut der Krise zu entkommen und ein möglichst breites Publikum zu erreichen. Dass Sex-Sells dabei eine Methode einfache und kostengünstige Methode ist, ist ja nun nichts neues.
Mit den aktuellen Anime erreicht man eben nicht mehr nur noch die Nischen-Otaku die sich auf ganz spezifische Archetypen fixieren, sondern einfach eine breite Masse an sexuell aufgeladenen jungen Menschen. Dass das irgendetwas anderes ist als die breite Masse von American Pie Filmen die aus Amerika strömt und Massen von dämlich grinsenden Teenagern in die Kinos lockt ist Illusion und eine viel zu große Mystifizierung von Otaku und Anime allgemein.
Ich weiß nicht ob es von ihm auch übersetzte Sachen gibt, aber Takamasa Sakurai hat glaube ich auch 2-3 Essays zu dem Thema geschrieben. Das Problem ist eben auch, dass der Wissensstand über Anime im Westen immer noch irgendwo Ende der 90er festhängt, da aktuelle Publikationen praktisch inexistent sind und sich im Internet viel zu viele Leute herumtreiben die kaum Ahnung haben.
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10.03.2010 14:34 |
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Voice
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Ich verurteile gar nichts. Mir ist bewusst, dass Europäer eine andere Mentalität haben und dass in Japan die für uns bizarrsten Dinge total normal sind. Das mag aus dem Blickwinkel eines Europäers seltsam sein, muss aber nicht heißen, dass es kein Schweinekram ist, nur weil ein Japaner es nicht so sieht, der Rest der Welt jedoch schon.
Zum Thema Daikimura: Sicherlich zählt das Merchandise. Aber auch unter Merchandise gibt's "Schweinekram"
Obwohl ich persönlich keine PVCs dazu zähle. Wie du schon sagst, beim Daikimura besteht noch immer die Möglichkeit der (je nach Definition) Zweckentfremdung und die Motive sprechen ja für sich. Die Übersetzung des Umarmkissen dagegen finde ich schon wieder toll, wenn man einen Charakter hat, den man unbedingt knuddeln will.
'türlich ist der Playboy sexuell aufgeladen, aber betrachte mal die gesellschaftliche Akzeptanz: Für ein Schmuddelheft à la Blitz-Illu wird sich kein Promi ausziehen. Der Playboy genießt da einen völlig anderen Ruf, hat schon ein wenig ein edles Image. Man zieht sich nicht für den Playboy aus, man "darf" es. Ich behaupte mal ganz frech, dass der Playboy nicht nur von Männern gekauft wird, die Aufgeilmaterial brauchen, sondern durch alle Schichten und Alter. Dafür findet man dort einfach viel zu wenig Offensichtliches, was in Richtung Sexualdarstellungen geht. Bei Animes dagegen fällt es schwierig, solch einen Status zu erreichen. Da ist man schneller in der Schmuddelschublade, als man wieder herauskommt.
Love Hina halte ich für ein gutes Beispiel, weil es sich selbst Grenzen setzt, die es nicht überschreitet, nur um zu provozieren.
Klären wird man das bestimmt nicht können, da die Ansichten zu stark auseinanderklaffen. Meine persönliche Ansicht von Schweinekram ist auf deutsch gesagt einfach "Wichsmaterial". Das trifft bestimmt nicht auf den Großteil der Animes (den Hentaisektor klammere ich dabei aus) zu, aber auf einen beachtlichen.
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Animes finished 2010:
Phantom ~ Requiem for the Phantom ~ ☆ Switch ☆ Kowarekake no Orgol ☆ Sora no Otoshimono ☆ Umineko no naku koro ni ☆ AiKA Zero ☆ Nakoruru ☆ Ippatsu Kikumusume ☆ Please Save my Earth ☆ Cutey Honey F ☆ Ikkitousen ☆ Baka to Test to Shoukanjuu ☆ Dance in the Vampire Bund ☆ Ookami Kakushi ☆ Ikkitousen: Dragon Destiny ☆ Saint Saiya: The lost Canvas ☆ Evangelion: 2.22 ☆ B Gata H Kei ☆ Magic Kaito ☆ Angel Beats! ☆ Bakemonogatari ☆ Ryoukunohara Labyrinth ☆ Fullmetal Alchemist Brotherhood ☆ Redline ☆
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14.03.2010 16:29 |
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Hiei
-|Tsundereologe|-
   

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Wir drehen uns im Kreis aber was solls;
Sry wenn ich das nun sage aber diese Aussage halte ich doch teilweise für etwas arrogant.
Nur weil die Mehrheit der Welt nicht die selben Ansichten teilt, heißt es nicht automatisch das jenes und dieses falsch bzw. in diesem Thema als Schweinekram bezeichnet werden muss.
Nebenbei erwähnte ich ja schon bereits zum 5 mal das jegliche Gruppierungen unter diesem Begriff was anderes verstehe, was lediglich zu einer Antwort führen kann und zwar das alles und jenes als Schweinekram angesehen werd kann oder nicht.
Beispiel: In Saudien Arabien sind recht viele Musikvideos von den Sendern genommen da sie zu "schweinisch" sind. Diese laufen jedoch in Europa rund um die Uhr.
Und wie ich schon bereits erwähnte gab es genügend Beispiele die gegen solch eine Tätigkeit sich aussprechen. Ebenfalls erwähnte ich schon bereits das solche Tätigkeiten mit jeglichen Gegenständen möglich ist und nicht nur mit einem Kissen.
Unter "Wichsmaterial" verstehe ich nun Medien die einzig allein die Aufgabe haben den Zuschauer sexuell zu befriedigen. Nur muss man in diesem Fall ebenso eine Grenze ziehen, da jeder ein anderes "Material" für solche Tätigkeiten benötigt.
Beispiel: Während einem schon bereits ein Ecchi Anime ausreicht, braucht der andere schon starken Hardcore Hentai.
Am Ende befinden wir uns abermals bei jenem Punkt das wir dieses Thema nicht so leicht abstempeln können wie es so mancher wohl denken mag.
Es ist eine Ansichtssache und das wird es immer sein, unabhängig davon ob nun 70,80 oder 90 % der menschlichen Bevölkerung der selben Ansicht ist. Oder ist es seit neuestem wieder in Mode etwas als "falsch, schlimm usw." zu betrachten und es auch als jenes abzustempeln das vom Großteil der Bevölkerung so angesehen wird die sich sowieso selbst auf einer anderen Grundlage ihre Ansichten erbaut haben ?
Ps. Das war vorerst nun mein letzter Beitrag da ich keinen wirklichen Sinn mehr in einer Diskussion hier sehe. Vermutlich bin ich blind aber ich kann mir einfach nur schwer vorstellen, das eine Diskussion sich noch lohnen könnte bei solch einem Thema das größtenteils auf einer Ansichtssache basiert.
P.P.S
@Voice
Zu schade dass der Playboy und Co. weiterhin in einigen Ländern als "Schweinekram" angesehen wird, aber das spielt ja keine Rolle nicht wahr ? Solange es die Mehrheit so sagt und sieht ist alles im grünem Bereich
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14.03.2010 17:03 |
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barkeeper
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Tut mir leid, dass ich hier so in die Diskussion reinbreche, aber ... Von was für Anime (und was für Guckern
) reden wir hier? Ich meine, Hentai hast du ja schon direkt mal ausgeschlossen, was bleibt da noch? Ecchi als nächstniedriges "sexualisiertes" Genre ((Yuri-/Yaoi-)Doujin möchte ich mal unter Hentai subsumieren dürfen). Und da stellt sich für mich nun ernsthaft die Frage: erwartet wirklich jemand, dass man fappend vor Ladies vs Butlers, To LoveRu oder Faito Ippatsu Juudenchan sitzt, nur weil man Ecchi mag? Für mich klingt das so nach ner Aktion auf dem Level eines 13jährigen, der sich zum ersten Mal DSF-Sportclips anschaut und sie irre erregend findet, weil er noch nicht weiß, dass es im Internet Pornos gibt ... Insofern verwundert mich diese Einstufung irgendwie ...
€dit: beim Durchstöbern des Threads ...
Was ja von Voice dann nochmal deutlich unterstrichen wurde und was ich absolut nicht unkommentiert lassen kann
Ich bin froh darüber, dass diese Serien keine Hentai sind, denn dann würden sie einiges ihres Reizes einbüßen. Was - um ein weiteres Beispiel zu nennen - Kanokon so attraktiv macht, ist die dauernde Gradwanderung und das Ausreizen der Schmerzgrenze - was geht in einem Ecchi noch, ohne dass wir von einem Hentai reden müssen? Ich finde dieses Spiel äußerst reizvoll (nein, das ist nicht auf sexuelle Attraktivität bezogen x.x) und unterhaltsam und möchte demzufolge Ecchianime dieser Gattung nicht wirklich vermissen müssen.
Der unter anderem von Ge!st geäußerten Beschwerde, dass Schoolromance zu oft nicht mehr ohne Ecchi auskommt, obwohl es da tolle Gegenbeispiele gibt (Kimikiss Pure Rouge, Bokura ga ita, Kimi ga nozomu eien, ef, hantsuki, um mal wahllos ein paar Titel zu nennen), ist durchaus eine für mich subjektiv nachvollziehbare Beschwerde, obwohl ich Ecchi durchaus gern mag - es muss jedoch nicht in jeder ernsthaften Romance drin sein. Und ich denke, chounokoe, wenn wir uns die letzten Saisons mit Titeln wie Princess Lover, Nyan Koi, Baka to Test und ähnlichem anschauen, die alle Softecchi boten, auf den sie eigentl. gut hätten verzichten können [der zT auch zensiert wurde], dann ist die Aussage auch ohne statistische Erhebung nicht ganz weit hergeholt, dass es zumindest eine Menge Schoolromance gibt, die darauf auch gut hätte verzichten können. Ich meine, gerade total zensierte Onsenepisoden machen beim Anschauen keinen Spaß und fixen nur zum DVD-Kauf an ... Wenn schon Ecchi, dann richtig ...^^
Und zu der Dakimakurasache wollte ich noch ergänzen, dass es soweit ich weiß auch sogenannte Love Pillows gibt, die dann im Gegensatz zu nem normalen Hugging Pillow auch Löcher haben und damit offensichtlich zur Befriedigung von Bedürfnissen konzipiert wurden, während ein Dakimakura ja durchaus auch wie ein Poster einen ästhetischen Wert haben kann - egal wie viel Ecchi das Motiv nun enthalten mag.
Grundsätzlich fällt mir übrigens eine Aussage zu dem Thema allein aufgrund dessen, dass ich nur einen begrenzten Teil der Szene überblicken kann (nämlich das, was ich selbst sehe), recht schwer und ich will auch eigentlich gar keine Pauschalaussage treffen ...
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Youth is wasted on the young
Before you know it's come and gone, too soon
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von barkeeper am 14.03.2010 20:16.
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14.03.2010 17:16 |
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chounokoe
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Und wer ist genau der Rest der Welt?
Die großen Königreiche? Die kollonialistischen Großmächte?
Was ich damit sagen möchte ist, dass diese Sichtweise der nicht-europäisch fundierten Kulturen eben absolut veraltet ist. Dieses zentralistische Denken von 'die Kultur XY kann man ja vernachlässigen, die sind ja eh verrückt' war vielleicht zur Zeit der großen Kollonien à la mode, aber heute sollte man doch ein wenig offener an solche Sachen herangehen können. Ich weiß, das tun die wenigsten, aber das heißt nicht, dass es automatisch richtig ist.
Zum Thema Daikimura: Sicherlich zählt das Merchandise. Aber auch unter Merchandise gibt's "Schweinekram"
Obwohl ich persönlich keine PVCs dazu zähle. Wie du schon sagst, beim Daikimura besteht noch immer die Möglichkeit der (je nach Definition) Zweckentfremdung und die Motive sprechen ja für sich. Die Übersetzung des Umarmkissen dagegen finde ich schon wieder toll, wenn man einen Charakter hat, den man unbedingt knuddeln will.
Natürlich ist man da, vor allem durch das vorgefertigte Image, dass wir durch den frühen Veröffentlichungen vor allem hier in Europa von Anime haben, schnell in eine Schublade eingeordnet. Aber muss das denn dann auch unbedingt heißen, dass es stimmt?
Wie auch schon angesprochen wandelt sich die Definition von Schweinkram einfach viel zu schnell, als dass man mal eben eine allgemeingültige Definition ablegen könnte. Gerade deshalb ist es ja auch interessant darüber zu diskutieren.
Vor 70-80 Jahren war es obszön wenn eine Frau auch nur annähernd Schultern oder Knie zeigte, heute zieht man erst die Augenbrauen hoch, wenn man mehr als das obere Drittel der Brüste erkennen kann und der Rock beim Laufen schon das Unterhöschen entblößt. Daher denke ich schon, dass man da eben auch vor allem auf der gesellschaftlichen Ebene nachforschen müsste um wirklich vernünftige Anhaltspunkte zu erlangen.
Man braucht ja nicht einmal zwangsweise nach Japan zu schauen.
1960, als das erste mal in einem Kinofilm eine nackte Frau auftrat, waren die Kritiker empört und es ging soweit, dass die Karrieren der Schauspieler nahezu ruiniert wurden.
Dabei ging es nicht einmal um explizite Sexszenen sondern einfach nur um eine Frau, die nackt auf einem Bett lag und für ein Foto posierte. Männliche Nackheit war eigentlich sogar bis in die 2000er noch als etwas anrüchiges angesehen und viele Filme haben allein deshalb einen gewissen Ruf als Schmuddelfilme weg.
Wenn man heute in's Fernsehen guckt, dann springen einem selbst in der Day- und Prime-Time Sexszenen entgegen, die viele ausdrückliche Erotik-Filme (nicht Pornos) von früher alt aussehen lassen. Da fragt man sich doch, wer hat da nun recht?
Aber allein "Wichsmaterial" ist schon wieder so schwach definiert, dass man wieder fragen müsste, "Was ist das denn nun?"
Der eine hat schon einen stehen wenn er sieht wie Schauspielerin XY sich lasziv ihr Kleid vom Körper streift, ohne dass man etwas explizites sieht. Jemand anderes muss erst sehen wie eine nackte Frau an ein Andreaskreuz gefesselt von einem glatzköpfigen Zwerg mit Honig eingerieben wird.
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14.03.2010 17:18 |
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SuReiHa
Beginner


Dabei seit: 21.12.2008
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Mal ganz ehrlich, alle die, die Animes nur darauf reduzieren, es sei nur was für Kinder oder eben nur ein Trickfilmporno, haben eh keine Ahnung. Desweiteren glaub ich kaum, dass diejenige Person, die meint Anime=Schweinkram, sich einem Hentai widersetzen würde, wenn man ihm einen zeigen würde. Derjenige würde das alles aufziehen wie ein Schwamm und dann anfangen heimlich zuhause mehr davon zu finden. Bis er irgendwann unbewusst selbst mitbekommt, dass seine Ambitionen zu diesem Schweinskram doch anders sind. Und dann werden ihm alle auf die Nerven gehen mit diesem Vorurteil.
Ich posaune auch nicht überall rum, dass ich gerne Mangas lese und Animes schaue, weil ich deren Reaktion kenne. Und ich weiß, dass die keine Ahnung haben und die Animes mit RTL2 vergleichen. Mit was bittenschön denn sonst, eine andere Quelle haben die ja nicht, außer die würden sich interessiern und die Serien von Fansubgruppen ziehen oder Foren.
Das ist und wird eine ewige sinnlose Diskussion zwischen uns und den naiven Besserwissern geben. Und manchmal hab ich es auch einfach nur satt mich für mein Hobby auch noch zurechtfertigen. Dann ist es halt Kinderkram! Bin sowieso lieber für mein ganzes Leben ein Kind im Erwachsenenkörper als umgekehrt. Dann schau ich halt so einen Schweinkram, wer tut das nicht? Die einen ziehen sich den Playboy/FHM rein, ich schau mir ein künstlerischen Doujinshis an.
Und die älteren Generation (sprich, die heute ü40 sind), sind meines erachtens irgendwie total konservativ eingestellt, angefangen bei meinen Eltern. Da kann man auch nochsoviel Überzeugungskraft haben.
Da ist Hopfen und Malz verloren.
Lasst euch nicht von sowas euer Hobby kaputt machen. Es reicht doch, dass es euch gefällt und dass ihr wisst, dass es dort draußen mehr als genug Gleichgesinnte gibt. Und soviele, die das selbe Hobby betreiben, können sich doch nicht irren, oder?
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16.03.2010 00:38 |
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Neuroticschluff
Lost in Dreams

Dabei seit: 14.11.2009
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Hm, ich persönlich wurde mit solchen Aussagen noch nie konfrontiert. Das liegt daran, dass ich mich in der Öffentlichkeit, also Freunde, Verwandte etc. garnicht dazu äußere. Warum auch? Muss ja nicht jeder wissen, was mein liebstes Hobby ist. Außerdem ist es hier ja zu erwarten, dass man meistens mit negativen Haltungen gegenüber Anime und Manga konfrontiert wird. Das liegt daran, dass es schlichtweg nicht zu unserer Kultur gehört und die meisten es eben, wie du schon gesagt hast, aus den Handywerbungen und dem Pokitoprogramm kennen. Deshalb ist so eine Haltung auch nicht verwunderlich.
In meinen Augen, baut die Anime und Manga Industrie natürlich teilweise auf unseren Sexualtrieb auf. Aber welche Unterhaltungsindustrie tut das nicht? Nehmen wir beispielsweise mal Hollywood. Wie oben schon gesagt, ist dort sex sells natürlich ein Erfolgsgarant. Sei es nun Megan Fox in Transformers, Kristanna Loken in Terminator 3 oder die ganzen James Bond Filme. In irgendeiner weise versucht man uns immer auf dem Level der Erotik anzusprechen. Oder nehmen wir beispielsweise mal die amerikanischen Comics. Catwoman im engen Latex oder Wonderwoman im knappen Outfit. Man kann also erkennen, dass Anime und Manga dort nicht alleine stehen sondern uns die ganze Unterhaltungsindustrie mit sowas anzusprechen versucht. Wie oben schon genannt: "Sex Sells". Deswegen ist es in meinen augen auch nicht verwehrflich, wenn auch die japanische Unterhaltungsindustrie darauf anspricht. Zumal visual novels nicht die einzigen Spiele sind, die auf sex aufbauen. Die Larry Reihe oder auch viele andere Spiele aus amerikanischen Hause, bauen darauf auf. Und das schon seit dem Atari 2600. Außerdem kann man ja auch nicht generell behaupten "Anime = Schweinkram". Du selbst hast doch eben schon die verschiedenen Genre genannt und damit differenziert. Natürlich kann man auch sagen, dass es in keinem Anime mal ne richtig Hässliche gibt. Aber das liegt ja auch daran, dass sich Animes an äußerlichen Idealen orientieren. Und ganz ehrlich, wer möchte schon des realismus und der keuschheit wegen nen gesichtselfmeter in einem Anime sehen? Ich jedenfalls nicht.
Genshiken setzt sich ja eigentlich nur genau mit dieser Thematik und der des Otaku-seins auseinander und räumt somit auch gleich mit Vorurteilen auf. Auch wenn die Leute ein bisschen eigen sind und ihr Hobby daraus besteht sich an hens zu ergötzen, wird ja in der Serie klar, dass sie doch alle liebenswerte Menschen sind die einfach ihr Hobby ausleben wollen. Außerdem ist es ja in Genshiken auch ziemlich übertrieben dargestellt.
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16.03.2010 12:47 |
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Ge!st
Kaiser

Dabei seit: 12.11.2006
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Ich würde jetzt nicht sagen, dass in der Serie Genshiken Vorurteile ausgeräumt werden, die gezeigten Charaktere sind halt ganz witzig, aber das Otakus auf die so genannten "Durchschnittsbürger" doch recht sonderbar wirken, wird in der Serie meiner Meinung eher bestätigt. Ich denke nicht das in Genshiken die Otaku-Thematik übertrieben dagestellt wird, sondern eher im Gegenteil, das viele, wenn nicht gar die Mehrheit, noch deutlich härter drauf sind als in Genshiken gezeigt wird!
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ge!st am 16.03.2010 15:32.
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16.03.2010 15:29 |
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Neuroticschluff
Lost in Dreams

Dabei seit: 14.11.2009
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Ich kann mir das kaum vorstellen. Wo setzt man denn dann die Maßstäbe? In meinen Augen, war die Darstellung in dem Sinne übertrieben, als das sich die Charaktere ja ausschließlich mit Hens und co. beschäftigt haben. Und irgendwie fällt es mir schwer zu glaube, dass die meisten Otakus in Japan oder auch sonst wo in der Welt sich nur mit diesem Genre befassen, sowie die in Genshiken gezeigten Charaktere. Natürlich hört man auch von Einzelfällen, wo beispielsweise ein Japaner eine Videospielfigur heiratet, was aber wiederum in meinen augen ein psychologisches Thema ist.
Oder haben wir beide eine andere Auffassung vom Begriff "Otaku"? Für mich sind das Leute, die vernarrt in ihr Hobby sind. Heißt Anime, Manga, Games. Wie beispielsweise jemand, der den ganzen tag aufm Fußballfeld steht und Bälle kickt. Aus deiner Aussage heraus interpretiere ich, dass du einen Otaku als eine Person definierst, die den ganzen tag nichts anderes macht als sich an hentais etc. zu ergötzen.
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16.03.2010 15:46 |
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Ge!st
Kaiser

Dabei seit: 12.11.2006
Alter: 41
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Ein Otaku ist jemand mit eine stark ausgeprägte Obsession für Computerspiele, Animes, Manga und Merchandise generell hat und nicht nur jemand der Animes und Games aus dem Hentai-Bereich konsumiert (wobei sich wohl die meisten Otakus auch für Hentais aller Art interessieren!).
Die Leute sind so vernarrt in ihr Hobby, das dies wie gesagt mehr eine Obsession ist, da wird nicht selten jeder Cent ins Hobby investiert und es wird auch die meiste Zeit dafür aufgewendet. Man könnte auch sagen sie leben nur für ihr Hobby, da es ihren Lebensinhalt darstellt. Das wirkt für Außenstehende, für den Durchschnittsbürger sondebar und deswegen werden Otakus gesellschaftlich als Sonderlinge angesehen und abgestemplet.
In Genshiken wird die Otaku-Thematik auf humerovolle Art beleuchtet und wirkt schon deshalb nicht so extrem, der Anime soll unterhalten und keine Dokumentation sein. In der Realität sind Oktus nicht selten noch viel extremer drauf, als in der Serie dargestellt. Otakus genießen in Japen keine guten Ruf, schon alleine deswegen, weil sich durch ihre Obsession außerhalb der gesellschaftlichen Norm bewegen.
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16.03.2010 18:21 |
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Chojin
Hardcore Hentaijunkie


Dabei seit: 08.08.2008
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Ein wirklich interessanter Thread, zumal ich bekennender Hentai-Liebhaber bin !
Ob das Schweinkram ist ? Meine Antwort darauf lautet (logischerweise) ein ganz klares und überdeutliches Nein !
Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, das Hentais von vielen in einem Atemzug mit Kinderpornographie genannt
werden ! Also ich möchte mich nicht auf eine Stufe mit den Pädophilen stellen lassen, nur weil ich Werke wie Bible Black,
Urotsukidoji, La Blue Girl, Angel of Darkness oder Professor Pain interresant finde, ehrlich gesagt machen
mich solche Vergleiche rasend ! Aber es muss nicht mal ein Hentai sein, was ist mit Mayu und Nana in Elfenlied ? Die sieht man
in einigen Episoden schließlich auch nackt, und ich bin mir sicher das es genügend engstirnige Leute gibt, die selbst dieser Serie den
Stempel Pädophilie aufdrücken würdenm womit Elfenlied GAAAANZ SICHER nichts zu tun hat ! Fakt ist : Anime/Manga ist eine
besondere, aussergewöhnliche Kunstform die ABSOLUT NICHTS MIT SCHWEINKRAM ODER GAR PÄDOPHILIE ZU TUN HAT !!!!!!
Greetz
Marcus
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Chojin am 16.03.2010 19:14.
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16.03.2010 19:11 |
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chounokoe
~生存者~
 

Dabei seit: 23.07.2009
Alter: 25
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Herkunft: Deutschland Pet: Pocota
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Was du hier beschreibst ist allerdings auch nur die Definitions eines Otaku und nicht des Otaku schlechthin.
Der Begriff hat sich sehr gewandelt, denn ähnlich wie mit dem Begriff schwul in homosexuellen Kreisen wurde der Begriff irgendwann auch wieder sehr aktiv von den Betreffenden zurückgewonnen und unter neuem Licht verwendet. Die 90er Jahre Definition eines Otaku, die vor allem durch die Otaku Morde geprägt wurde, ist heute bei weitem nicht mehr aktuell und auch nicht mehr die einzige Definition des Begriffes die man anwenden könnte.
Was du beschreibst würde man heute eher unter dem Phänomen Hikkikomori-Otaku oder gleich Mania bezeichnen.
Otaku selbst ist heute ein sehr vielfältiger Begriff, der vor allem innerhalb der entsprechenden Kreise auch einfach verwendet wird um gewisse besonders starke Vorlieben hervorzuheben, bspw. Mecha-Otaku, Moe-Otaku, Suiri-Otaku, H-Otaku...Beispiele gibt es viele, so viele wie es Unterkategorien gibt. Dabei bilden die H-Otaku (also die Hentai Fanatiker) auch nur eine Fraktion unter vielen.
Dass Otaku an sich in Japan keinen guten Ruf haben ist also nicht mehr völlig korrekt, denn es bezeichnet heute nicht mehr ausschließlich eine Gruppe von sozialisationsgestörten Einsiedlern. Man gewinnt sicherlich außerhalb der entsprechenden Branchen nicht unbedingt etwas damit, aber man muss bei weitem nicht mehr so damit hinterm Berg halten wie zum Beispiel noch in den 90ern.
Das nur kurz dazu.
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16.03.2010 19:44 |
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Voice
a terrible Case of mistaken Identity
    

Dabei seit: 03.06.2004
Alter: 26
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Nur weil Sankt Japan es anders betrachtet, muss das auch nicht heißen, dass der Rest der Welt (= alle anderen) falsch gewickelt ist. Es gibt keine allgemeingültigen Definitionen, da das ein sehr subjektives Empfinden ist. Man muss aber nicht alles gutheißen und jede noch so bizarre Sache damit rechtfertigen, dass es für die Japaner normal ist. Ich brauche für mein Weltbild bestimmt nicht jede Eventualität und es gibt Dinge, die ich für mich einfach als "die Japaner halt" irgendwo ins Hinterstübchen verbannen kann, weil ich damit nicht in Berührung komme. Da brauche ich auch nicht offen an alles rangehen, für neue Kulturen offen sein, bedeutet in meinen Augen nicht, jede Extremität mit offenen Armen begrüßen zu müssen.
Ich bin Deutscher, also gehe ich von meiner Sichtweise aus. Ob das nun das Image des Playboy betrifft oder japanische Knuddelkissen - ich will und werde es mir nicht anmaßen, mich in eine Mentalität zu versetzen, die ich nunmal nicht innehabe. Da kann man mir noch so oft erklären, dass Klobrillenwärmer in Japan total normal sind, ich werde es trotzdem als ungewöhnlich betrachten, da ich es nicht gewohnt bin. Das heißt nicht, dass man etwas gleich schlecht findet, aber darf "nicht Gewohntes" wohl durchaus als bizarr betrachten.
Ja, ich glaube, dass es durchaus Otakus gibt, die sich an diversen Serien aufgeilen. Otakus sind eine Zielgruppe. Wohlgemerkt (und schon zig mal betont): Ich schere damit niemanden über einen Kamm. Aber mir kann niemand erzählen, dass diverse Ferkeleien nur als Gag eingebaut werden "guck mal Titten.... hahahaha"
Wieso schaut sich jemand ein Aki-Sora an? Da gibt es nicht so viele Möglichkeiten. Entweder, man will unbedingt nackte Haut, verpackt in eine Geschichte (...) sehen, man sucht kurzweilige Unterhaltung oder man geilt sich eben dran auf. Einen anderen Zweck erfüllt das für mich nicht. Ja, ich hab die Serie bewusst gewählt, da ja hier auch schon so eine Definitionssache ist, wo Ecchi endet und Hentai beginnt.
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Animes finished 2010:
Phantom ~ Requiem for the Phantom ~ ☆ Switch ☆ Kowarekake no Orgol ☆ Sora no Otoshimono ☆ Umineko no naku koro ni ☆ AiKA Zero ☆ Nakoruru ☆ Ippatsu Kikumusume ☆ Please Save my Earth ☆ Cutey Honey F ☆ Ikkitousen ☆ Baka to Test to Shoukanjuu ☆ Dance in the Vampire Bund ☆ Ookami Kakushi ☆ Ikkitousen: Dragon Destiny ☆ Saint Saiya: The lost Canvas ☆ Evangelion: 2.22 ☆ B Gata H Kei ☆ Magic Kaito ☆ Angel Beats! ☆ Bakemonogatari ☆ Ryoukunohara Labyrinth ☆ Fullmetal Alchemist Brotherhood ☆ Redline ☆
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22.03.2010 21:11 |
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Hiei
-|Tsundereologe|-
   

Dabei seit: 12.08.2009
Alter: 21
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Herkunft: Airantou Pet: Sadaharu
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Na geht doch Voice ^^
Zu den beiden ersten Punkten ( Japans Weltsicht und Playboy ) muss ich mich ja nicht mehr äußern, da wir hier genau an einer Stelle angelangt sind in dem sich diese Fragen nicht mehr objektiv beantworten lässt. Es wird immer etwas geben das andere für seltsam halten während andere dies als etwas normales betrachten.
Jene Sichten hängen von der Erziehung, der Herkunft, der Religion usw. ab, was ja dazu führt das es keine "optimale" Antwort dazu geben wird und zwar niemals.
Man kann es tolerienen aber muss es nicht akzeptieren., also in diesem Fall ansehen, spielen oder kaufen
Darum ist auch jener Punkt nicht wirklich zu beantworten, da uns hier die Sichtweise eines "Japaners" fehlt;
Nachdem was ich weiß existiert der Begriff "Hentai" in Japan nicht wirklich als eigenständiges Genre sondern wird ebenfalls unter "Ecchi" kategorisiert. Lediglich der "Westen" stuft diese in 2 Kategorien ab, da ihr Bild über jenes Thema nicht so offen ist wie die der Japaner.
Ob das nun gut oder schlecht ist, bleibt ja sowieso nur eine Ansichtssache und lässt sich keineswegs objektiv beantworten.
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22.03.2010 21:26 |
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Discord
Apfel?


Dabei seit: 09.10.2009
Alter: 22
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Herkunft: Das grüne Herz Deutschlands Pet: Luna
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Mh, gutgut. Nachdem ich:
- die bisherige Diskussion mitverfolgt,
- die bisherigen Meinungen nochmal überworfen,
- in Gedanken einen Vergleich mit westlichen Serien angestellt und
- alles nochmals aus einer objektiveren Perspektive betrachtet
habe...
Muss ich mich wohl geschlagen geben. Animes sind manchmal "Schweinskram", ja. Aber schlimmer als bei uns ist es wohl doch nicht. Sehr interessant, da das wieder einer anderen Theorie von mir gelegen kommt, nach der sich die Menschen an sich, egal welcher Kultur, gar nicht so sehr voneinander unterscheiden... Aber das ist ein anderes Thema.
Grade ich hätte aufgrund meiner schulischen und beruflichen Laufbahn drauf kommen müssen. Oder wie Voice es eben noch formuliert hat:
Es ist wie immer alles eine Frage der Zielgruppe. Wenn Animes mitten in der Nacht auf sonstewelchen Kanälen laufen, dann spiegelt das sicher nicht den Geschmack der japanischen Allgemeinheit wieder. Natürlich richtet sich das dann eher an die Freaks. Und andere Filme, die eventuell sogar im Kino laufen, haben in dem Fall natürlich auch einen ganz anderen Anspruch, ist ja klar. Diese erfahren natürlich eine viel weitere Verbreitung und dementsprechend ist der Inhalt auch auf eine breitere Zielgruppe ("Normalos") abgestimmt.
Ob nun Ecchi, Hentai (als guter Europäer grenze ich die einfach mal ab, Hiei
), Eroges, H-Doujinshis... Die gibts schließlich alle nur, weil ein Markt dafür da ist. Ist ja klar!
Auf irgendeiner vorherigen Seite wurds ja auch schon gesagt: Im Westen ist es ähnlich. Da gibts Komödien ala American Pie, die euch einige anstößige Inhalte drin haben. Und das will die entsprechende Zielgruppe auch!
Von riesigen Pornomarkt ganz zu schweigen! Nur hat man als Außenstehender kaum Einblick in den gewaltigen Umfang dieser Bedürfnisbefriedigungsmaschine und deshalb erscheint sie mir persönlich in der Relation wohl kleiner zu sein als im Animesektor.
Andersrum erscheint mir selbst der "Pornobereich" der Animeszene extrem groß, einfach WEIL ich hier mehr Einblick habe. Ich sehe die ganzen Visual Novels mit 18+ Inhalten, die unzähligen Doujinshis, die Hentaiserien (von denen es eigentlich gar nicht so viele gibt) und die Animes mit übertriebenen Ecchi-Anteil (die sich aber meist eh nur an eine kleine Zielgruppe richten und deshalb geringer gewertet werden müssten).
Hach, ich hoffe ich habe meine Gedanken nicht zu konfus breitgetreten.
Persönliches FAZIT: Anime ist genauso sehr Schweinskram, wie andere Medien es auch sind. Mh... irgendwie eine langweilige Erkenntnis.
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BURE BURE BURE BURE BURE BURE BURE BURE

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22.03.2010 23:22 |
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barkeeper
idle
 

Dabei seit: 15.03.2008
Beiträge: 383
Herkunft: Dtl./FFM Pet: Jamapi
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Ich kann hier natürlich nur aus meiner Perspektive schreiben, da es mir leider verwehrt ist, in andere Köpfe reinzuschauen und es mag eventuell wirklich Leute geben, die sich an so Serien ernsthaft aufgeilen, aber ich würde aus meiner Perspektive mal sagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass es genug sind, um eine ausreichend große Zielgruppe zu sein. Vielleicht bin ich hier aber auch einfach nur zu optimistisch o.o^^ Demzufolge würde ich auch davon ausgehen, dass die meisten Ecchischauer in Ecchianime einerseits kurzweilige Unterhaltung und andererseits einen ästhetischen Wert sehen. Letzterer hat natürlich eine sexuelle Komponente, aber ... Leute, die wirklich nur fappen wollen, können halt gleich Hentai schauen. Hier im Board wurde uns ja schon sehr deutlich demonstriert, dass es durchaus Hentaischauer gibt, die Ecchiliebhaber nicht verstehen können, eben weil ihnen die Möglichkeit, zu fappen, fehlt und ihnen Ecchi dadurch sinnlos erscheint. Insofern halte ich es halt für unwahrscheinlich, dass es massiert (und damit marktrelevant durch Quotenmacht) wirklich um das Aufgeilen geht. Damit will ich natürlich nicht bestreiten, dass es in einigen Fällen dazu dienen mag, und ich gebe durchaus gerne zu, dass das eine absolut subjektive Einschätzung ist.
Zum Reiz von AkiSora - verweise ich mal ganz frech auf den Thread
Ich denke, zumindest für die Mangaleser hat die Serie durchaus andere Komponenten ...^^
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Youth is wasted on the young
Before you know it's come and gone, too soon
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22.03.2010 23:39 |
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Ge!st
Kaiser

Dabei seit: 12.11.2006
Alter: 41
Beiträge: 1.188
Herkunft: Hessen, Deutschland Pet: Uzume
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Wenn es die sogenannte Zielgruppe nicht gäbe bzw. diese nur sehr klein wäre, würde nicht so viel Schlüpfriges produziert werden, da der Markt, also die Menge an Konsumenten viel zu klein wäre. Bei der Menge an Ecchi-Inhalten in Animes, muss die Gruppe aber ziemlich groß sein, sonst würde die Studios am Konsumenten vorbei produzieren.
Eine andere Möglichkeit wäre, dass die Zielgruppe tatsächlich relativ klein ist, aber eben sehr viele Hardcore Fans darunter sind, die kaufen kaufen kaufen, sodass sich trotz der Menge dies für die Studios finanziell rentiert, sonst wäre das aus wirtschaftlicher Sicht Selbstmord.
Aber egal ob die Zielgruppe jetzt klein oder groß ist, würde es sich wirtschaftlich für die Animestudios nicht rentiert, würden nicht dermaßen viele Animes mit ganz offensichtlichen Ecchi-Inhalten produziert werden. Eine Frage ist in dem Zusammenhang aber auch, ob sich die Animebranche mit der Häufung von Ecchi auf Dauer nicht wenige der anders orientierten Konsument vergrault.
Um es mal an mir fest zu machen, ich schaue heute weniger Ainimes und kaufe auch weniger Animes also noch vor ein Paar Jahren. Das liegt aber nicht nur an den für meine Begriffe zu viel an seichten Ecchi-Sachen, sondern auch die extrem Häufung von Serie mit Teenies bzw. Schulkids und der zunehmende Moe-Kram tragen daran eine Mitschuld.
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23.03.2010 11:18 |
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All Styles, Pet Hack, Index, Galerie & Sammelalbum © by Digital Nippon, 2004-2010
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