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Nadia

Doppel-As

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| "Entjapanisierung" von Spielen oder wenn Lokalisierung einen Schritt zu weit geht... |
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Ich möchte hier mal die "Entjapanisierung" von Spielen reden und wie eure Meinung dazu ist, damit mich alle verstehen mit "Entjapanisierung" meine ich wenn bei einer Lokalisierung eines japanischen Spiels versucht wird einige bis hin zu ALLEN Inhalten die in irgendeiner Form japanisch sind zu entfernen oder abzuändern damit sie z.b. die westlichen Spieler nicht "verstören" können oder sonstiger Blödsinn der den Leuten die diese Art von Lokalisierung in Auftrag geben.
Ich zähle hier mal 3 Spiele und deren änderungen für den westlichen Markt auf um zu zeigen wie unterschiedlich so etwas ausfallen kann.
Für die Ps1
Titel der Lokalisierten Version: Revelations: Persona
Titel des Japanischen Version: Megami Ibunroku Persona
Bei diesem Spiel hat man versucht so gut wie alles was auch irgendwie Japanisch ist abzuändern, Namen der Charaktere Orte und Monster wurden geändert, die Währung wurde von Jen in Dollar geändert, das aussehen einiger Figuren wurden "angepasst" damit sie nicht mehr so Japanisch aussehen, extremes Beispiel dafür ist der Charaktere
Mark (im Original Masao Inaba) der einfach mal in einen Afrikaner mit Baseballmütze abgeändert wurde weil man wohl anders keine Möglichkeit sah seine Japanischer Herkunft zu verschleiern.
Hier gibt’s Bilder zu "Mark" im Original und in der Lokalisierten Version: http://megamitensei.wikia.com/wiki/Masao_Inaba
Außerdem wurde das Spiel noch um eine ganze Questreie und ein damit verbundenen alternativen Ending beschnitten, der Schwierigkeitsgrad gesenkt und die EXP pro Monster massiv erhöht damit nicht mehr so anspruchsvoll ist.
Inzwischen wurde ein Remake das Spiels unter dem Titel Shin Megami Tensei: Persona für die PSP veröffentlicht, der Inhalt des Remakes ist dabei in allen Versionen Identisch, es wurden weder Namen geändert noch Quests entfernt.
Für die Ps2
Titel der Lokalisierten Version: Devil Kings
Titel des Japanischen Version: Sengoku Basara
Sengoku Basara ist ein Action Spiel Spielt im feudalen Japan... jedenfalls in der Original version, für die für den westlichen Markt Lokalisierte Fassung hatte Capcom eine geniale Idee... warum verschieben wir das nicht alles in eine Fantasy Welt? und das taten sie dann leider auch..
Die Orte des Spiels wurden von Feudalen Japan in eine Dunkle Fantasy Welt versetzt, die Namen der Figuren wurden von ihren Historischen Japanischen Namen in "coole" englische Spitznamen geändert, Hauptfiguren wurden zu Nebenfiguren degradiert, und der eigentliche "Bösewicht" des Spiels wurde zur Hauptfigur erhoben.
Von in der Original Version 16 Spielbahren Charakteren sind in der Lokalisierten Fassung nur noch 13 Spielbar, die entsprechenden Missionen, Items, Anfangssequenzen, Zwischensequenzen und Endings fielen dem entsprechend Weg.
Außerdem wurde das aussehen einiger Armeen geändert damit sie nicht mehr Japanisch aussehen, beispielsweise die Armee von Orwik (Im Original Ujimasa Hojo) die teilweise aussehen wie mystische ägyptische gestalten wie Anubiskrieger etc. Dazu kommt das der Schwierigkeitsgrad abgeändert wurde und einige Skills der Figuren entfernt oder radikal verändert.
Da diese Veränderungen nicht so gut angekommen sind wie man dachte, erschien der zweite Teil gar nicht erst außerhalb Japans und erst der dritte Teil fand unter den Titel Sengoku Basara Samurai Heroes wieder seinen weg nach Amerika und Europa, aber dieses mal im Original Setting.*
Für die Ps3
Titel des Spiels: Yakuza 3
Ja selbst zur heutigen Zeit meinen einige Leute uns von zu japanischen Inhalten schützen zu müssen, wo bei es bei diesem Spiel nicht so extrem ausgefallen ist wie bei den zwei davor genannten, in diesem Fall wurden "nur" einige nebenquests, ein Ort und die dazugehörenden Figuren entfernt, inzwischen haben sich zwar die Verantwortlichen dafür entschuldigt und versprochen das bei Yakuza 4 keine "zu japanischen" Inhalte mehr entfernt werden, aber ob sie Wort halten wird sich wohl erst beim erscheinen des Titels Zeigen.
Eine wichtige Sache möchte ich aber vorher noch ansprechen, das manche Spiele "Entjapanisiert" werden liegt nicht nur an Amerikanischen Puplishern oder Tochterfirmen, sondern wird leider oft genug auch von den Japanischen Entwicklern entschieden, weil einige von ihnen glauben das im Westen japanische Inhalte nicht so gut ankommen.
Ich finde es schade das bei solchen Lokalisierung so viel vom Original verloren gehen kann, wie steht ihr dazu?[/B]
.*Edit:
Was Sengoku Basara Samurai Heroes angeht, vermute ich das sie nur bei der Originalstory geblieben sind weil es sich dann wieder in verbindung mit der Anime Serie besser vermarkten lässt, wenn beides mit der gleichen Story und gleichen Namen läuft, aber ist wie gesagt nur ne vermutung meiner seits, vieleicht lags auch schlicht und einfach daran das man zu dem entschluss gekommen ist das es sich unverändert besser verkauft, aber da weiß ich leider nichts genaues.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Nadia am 19.02.2011 05:29.
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12.02.2011 14:31 |
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Ijon
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Also ich stimme dir auf jedenfall zunächst zu, dass viel Kultur eigentlich in solchen "entjapanisierten" Spielen verloren geht, aber du darfst nicht vergessen, dass der amerikanische bzw. europäische markt einfach schlicht weg uninteressiert an vielen Original-Titeln ist.
Ich finde am besten kann man das mal an einem der größten Klassiker überhaupt zeigen:
Titel der Lokalisierten Version: Super Mario Bros. 2
Titel der Japanischen Version: Yume Kōjō: Doki Doki Panic
Nach dem Nintendo riesen Erfolg mit Super Mario Bros. erreicht hatte, versuchten sie einen nachfolger zu entwickeln.
Im Jahr 1986 erschien dann auch tatsächlich der Titel Super Mario Bros. 2 in Japan.
Da sich aber die Entwickler sorgen gemacht haben, dass dieser Titel zu schwer sein könnte, entschieden sie sich dazu es nicht außerhalb Japans zu veröffentlichen*, suchten aber dennoch nach nem Nachfolger für die westlichen Länder.
Zwei Jahre später griff Nintendo dann in die Recycling-Tonne und fand ein Spiel das 1987 erschienen ist, jedoch keinen internationalen Erfolg feiern konnte: Yume Kōjō: Doki Doki Panic.
Promt wurde das komplette Level Design und Musik (teilweise) übernommen und lediglich die unbekannten Charaktere mit Videospiel-Superstars aus eigenem Hause getauscht und ein neues Spiel entstand:
Super Mario Bros. 2.


Mit 10 Millionen verkauften Kopien ist das Spiel inzwischen in jedem Regal eines Videospiel-Nerds zu finden, egal ob in der Allstars Edition von 1993 (SNES) oder der 25 Jahre Jubiläums Edition von 2010 (Wii).
Klar kann man in diesem Fall von einer Kopie sprechen, da es das Spiel eigentlich so schon in Japan gab, jedoch darf man nicht vergessen, dass wenn man dieses Spiel damals nicht "entjapanisiert" hätte, häte sich Nintendo nie getraut das Spiel außerhalb Japans zu verkaufen und keiner wäre in den Genuss davon gekommen.
Und Birdos und Shy-Guys gehören inzwischen genauso sehr zum Mario-Universum wie Münze und Stern.
Es hat also insgesamt Vor- und Nachteile, dass Spiele häufig für andere Märkte verändert werden.
Dass die Spiele überhaupt erst durch eine Entjapanisierung auf den Markt kommen ist klar ein Pro-Argument.
Andererseits wurde in den letzten 5-6 wirklich sehr viel in Spielen rumgefuscht, was meist den eigentlich Sinn hinter dem Spiel schlicht kaputt macht.
Ich für meinen Teil mit jedenfalls froh, dass damals besagtes Spiel auch für uns in Europa zugänglich gemacht wurde und Spiele es auch heute noch immer wieder gerne.
*Seit 1993 auf SNES erhältlich: Super Mario All-Stars (Super Mario - The Lost Levels)
Seit 2010 auf Wii erhältlich: Super Mario All-Stars - 25 Jahre Jubiläumsedition (Super Mario - The Lost Levels)
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Ijon am 12.02.2011 16:04.
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12.02.2011 15:58 |
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Awebb
Got a little demon girl asleep in my bed.
 

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Mein Lieblingsbeispiel ist hier Final Fantasy 9. Einem Interview mit den Machern zufolge wollten sie ein Fantasyspiel produzieren, dass eher dem Fantasygedanken der westlichen Welt entspricht: Ritter, Drachen, Magier. Dass dabei jeder Zauber der asiatischen Idee von Fantasy flöten geht, wurde natürlich nicht bedacht. FF verkauft sich nicht gut, weil es westlich ist, sondern weil es eben anders ist.
Auch toll war die deutsche Fassung von Onimusha. Veröffentliche ich ein Spiel in Deutschland, gehe ich davon aus, dass die Leute dort deutsch sprechen und ggf. eine andere Sprache nicht. Tatsächlich sprechen wenige Deutsche gut genug Englisch, um ein Spiel im Original genießen zu können. Die deutsche Version von Onimusha war also ein Spiel im alten feudalen Japan, in dem Samurai Englisch mit deutschen Untertiteln sprachen. Da wird mir wirklich warm ums Herz.
Ich persönlich möchte keinen angepassten Spiele. Es reicht die reine Übersetzung, da ich ja nicht jede Sprache sprechen kann. Vielleicht sollte man noch Namen übersetzen, die eine Bedeutung haben, das war es dann aber auch. Ich möchte Kunst so rezipieren, wie der Künstler es erdacht hat. Die Intention des Publishers ist mir nämlich bereits bekannt.
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I got an angel in one pocket, the other’s full of nickels
One for every time I pulled a pistol on your innocence
You’ve been a victim since you bit your lips under my sheets
Under my spell and I was under your wing
Little bird found her bee and she suffered my sting
No wonder why I sing to any open ears
With enough food for two cents drenched in regret
Best friends since we met but these trends that I set
They came and double-crossed me in crisis
I took your king off his throne but I adopted his vices…
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12.02.2011 16:31 |
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Raith
Pretends to be Forendead!
 

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ALso so richtige Entjapanifizierung finde ich schlimm. Die geringen Änderungen bei ner reinen Fantasy Welt wie Final Fantasy sag ich stulle. Jap. DUb wär schön aber naja verkraften tut man es nichts wirklich furchtbares, bei manchen SPielen ist aber das Geld schäffeln wirklich furchtbar.
Gyakuten Saiban aka Phoenix Wright, das SPiel ist auch noch im englischen bzw deutschem gut aber die 30000 Änderungen sind wirklich furchtbar und selbst nicht Japan Kenner bemerken einige Flaws die man aber Aufgrund des Fun Faktors einfach ignoriert. Manche Spiele kann man nciht entjapanifizieren weil da so viel drin ist was man nicht alles ändern kann.
Devil King aka Sengoku Basara ist ja auch schon ein extremes Beispiel wobei man hier sagen muss das die Charakter schon so von ihrer historisch Rolle wegfallen das man sagen muss das auch mit Änderungen jetzt nicht wirklich was gerissen wird. Denn das einzigste was man merkt ist der östliche Styl des SPiels udn ich muss ehrlich sagen das bei sowas doch sowieso Fanservice und Geldmacherei im Vordergrund steht. In Japan hat man halt die Personen aus dem feudalistischen Japan genommen welche sich halt dafür wesentlich besser eignen als Caesar, Napoleon oder Lincoln.
Irgendwoe steht immer das Geld im Vordergrund das kann man nicht abstreiten. Ich würde mir nur wünschen das gewisse große Firmen ihre Geldeinbringende Titel nciht total verkaufen. Auch wenn man dann nciht so extrem viel Geld schäffeln kann wie bei ner totallen Änderung.
Aber sein wir ähnlich außer Spiele die das japanische Image haben ist das sowieso schwachsinnig. ES gibt schon weniger Entjapanifizierung oder weniger Amerikanisierung sein wir doch froh drüber ändern wird sich eh ncihts egal wie viel wir bitchen.
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12.02.2011 16:37 |
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Pen²
Saxonian Express
  

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Ich finde nicht, dass die Entjapanifizierung zu weit geht, ich finde nur, dass sie an den falschen Stellen eingesetzt wird. Die im TO erwähnten Beispiele sind natürlich relativ krass (vor allem, weil teilweise ganze Charaktere ausgetauscht werden), aber:
Es gibt vieles, was entjapanisiert werden muss, wenn ein Spiel auf dem westlichen Markt herausgebracht werden will.
Dazu zählen u.a. die Referenzen zur japanischen Geschichte, die gern in Spielen aufgegriffen werden, aber selten erklärt werden. Wenn sie für das Spiel keine Rolle spielen, mag das eine Sache sein, aber ich will auch, dass ein Spiel von mir vollständig begriffen werden kann.
Ich hab keinen Doktor in japanischer Geschichte und ich hab keine Ahnung, was während der Bürgerkriege in Japan passiert ist. Ich weiß auch nicht, wer berühmte japanische Persönlichkeiten sind und es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Ich möchte, dass mich ein Spiel unterhält.
Insofern habe ich nichts dagegen, wenn hier und da inhaltliche Änderungen vorgenommen werden, um das Spiel 'verständlicher' für westliche Konsumenten zu machen.
Die Anpassung von EXP Kurve widerrum finde ich auch positiv. Denn sehen wirs ein: asiatische Spiele sind vor allem eines: grindlastig. Dass der Schwierigkeitsgrad reduziert wird, finde ich widerum merkwürdig - vermutlich wird das dafür gemacht, weil japanische RPGs beispielsweise doch eher Gelegenheitszocker der westlichen Welt ansprechen sollen. Ich jedenfalls hab noch kaum ein japanisches RPG gespielt, was mich wirklich mal gefordert hat. Diese Spiele sind und waren mir schon immer viel zu leicht; keine Ahnung, was sie sich dabei denken.
Wie auch immer: an einigen Punkten verstehe ich nicht, warum dort nicht entjapanifiziert wird, während widerrum blödsinnige Änderungen wie beispielsweise am Schwierigkeitsgrad vorgenommen werden: Den nervigen japanischen Kitsch. Sorry, aber das hält ja keine Sau aus ... warum muss jede Todesszene immer so unglaublich kitschig dargestellt werden? Warum müssen immer irgendwelche Rosenblüten zu Boden fallen oder sich der Himmel aufklären, usw.? Bei sowas krieg ich automatisch Würgreflexe. Oder die teils dämlichen Dialoge mit Neben-NPCs ... kann man denen nicht wenigstens ein paar glaubwürdige Sätze in den Mund legen? *kopfschüttel*
Sowas wie "Heute Morgen habe ich mir einen Tee gekocht. Er war so lecker." ... hallo, gute Frau, vor dir steht ein Mann, bis unter die Zähne bewaffnet mit Blutflecken, der in dein Haus eingebrochen ist und du erzählst ihm etwas über TEE?
Und warum müssen Menus in japanischen Spielen immer so unglaublich kompliziert und sinnlos verschachtelt sein? Man könnte meinen, Japan wäre ein Land, in dem es keine Benutzerfreundlichkeit oder intuitive Steuerungen gibt ... dabei ist eigentlich eher das Gegenteil der Fall - es hat nur noch nicht in die Softwareentwicklung Einzug gehalten.
Lange Rede, kurzer Sinn: Entjapanifizierung ja, in gewissen Grenzen und an den richtigen Stellen. Gerne auch Änderungen der Namen. Ich kann mir japanische Namen meist ohnehin nicht merken und Spieletitel schon gar nicht ...
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Pen² am 13.02.2011 02:28.
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13.02.2011 02:25 |
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hime'yuri

地 Gestrandet im Japan-Institut 獄


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| RE: "Entjapanisierung" von Spielen oder wenn Lokalisierung einen Schritt zu weit geht... |
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Ums verstören bzw. nicht verstören geht es wohl kaum, die Amikinder halten schon genug aus, man erhofft sich davon wohl eher die Verkaufszahlen zu pushen, indem man das Game an den Zielmarkt anpasst - wie gut das nun klappt, ist eine andere Frage, aber die Meinung von relativ japanophilen Leuten wie Usern hier ist da vermutlich nicht sehr repräsentativ.
Immer diese mystische "Kultur", der Begriff, der alles und nichts heißt. Bei den meisten fängt der Verlust der Kultur doch schon beim Wegfallen irgendwelcher San's und Sensei's an, obwohl sie trotzdem gleichzeitig keine Probleme haben, alle restlichen auch vollständig übersetzten Wörter und Worte so hinzunehmen
Wenn man Kultur schon als Trivialwort gebrauchen will, dann muß man allerdings auch anerkennen, daß eine kreative Übersetzung (erinnert sich noch wer an Secret of Mana? x3) auch eine Menge andere Kultur wieder mit reinbringt :3
Das ist allerdings was anderes, da gibt es doch nichts antijapanisch zu lokalisieren, wenn die japanische Fassung selbst schon extra unjapanisch erdacht wird. Auch wenn man jetzt drüber streiten kann, was "die" asiatische Idee von Fantasy sein soll...
Dann lern Japanisch, die Übersetzung von irgendeiner Auslandsfiliale gehört nämlich sicher nicht zum großen künstlerischen Masterplan der Entwickler.
Wenn man sich schon so trve fasst...
Phoenix Wright war hart...überall Kimonos und Tempel, der Sidekick selbst ist ja shintoistisch gesinnt, also wo spielt das Ganze? Auf jeden Fall nicht in Japan, kommt sicher glaubwürdig xF
Laune hats trotzdem gemacht, aber das war schon hart an der Grenze.
...
Und ich wünsch mir Weltfrieden (eigentlich nicht, aber egal). Was hätten die Firmen denn davon? Ein paar Nerds danken es ihnen und den viel größeren Rest der Käufer schreckt die Nipponität der Titel ab...ganz toll x3
Ich habe ja neulich mal Chrono Trigger im Original durchgezockt und da ist mir auch aufgefallen, daß der Titel für das US-Release echt relativ stark abgeändert wurde, vor allem die ganzen unanständigen und religiösen (die wollten den Amis dann wohl doch nicht den Teufel aka Magus in der Party antun) Stellen wurden entfernt. Obwohl das zu Prä-Anime-Zeiten ja eh noch gängiger war als heute...
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hime'yuri am 13.02.2011 02:46.
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13.02.2011 02:41 |
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Awebb
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13.02.2011 12:33 |
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chounokoe
~生存者~
   

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Aber ist mangelndes Verständnis über bestimmte Themen wirklich ein Grund sie abzuändern, nur damit der Konsument sich nicht überansprucht fühlt?
Sicher ist das Wissen im Westen über Japan, oder generell Ost-Asien, eher beschränkt. Sei es nun Geschichte, Kultur oder Gesellschaft, das meiste davon bedarf schon einem gewissen persönlichen Interesse um darüber Informationen zu bekommen, da dieser Bereich der Geschichte auf dem westlichen Lehrplan nun einmal keinen Platz findet.
Jetzt müsste man sich allerdings fragen, wie kommen denn dann die armen Japaner damit klar Games zu zocken, die dann vielleicht in Europa, Amerika oder sogar in der Vergangenheit von einem der beiden Orte spielen? Sollte man denn nicht doch lieber Silent Hill in 静丘 umbennen, in Castlevania lieber einen wiederauferstandenen Daimyô mit shintôistischen Praktiken bekämpfen oder statt dem beliebten italienischen Klempner Mario auf der Suche nach Prinzessin Peach wäre es doch besser Maruô, einen Okonomiyaki-Koch aus Ôsaka zu steuern um Momo-hime zu retten.
Ich persönlich bin kein großer Freund von Inhaltsveränderungen während der Lokalisation. Man muss sich aber fragen, wo sie vielleicht doch angemessen sind.
So würde es nicht viel Sinn machen, wenn man japanische Wortspiele oder Sprichworte übersetzen würde ohne sich zu fragen, ob ein Europäer ihren Sinn überhaupt begreifen würde. Ein Beispiel dafür ist 見猿聞か猿言わ猿, welches auf die drei Affen anspielt. Bei uns werden sie als Zeichen für mangelnde Bereitschaft sich mit Schlechtem zu beschäftigen verstanden (Nicht Hinsehen, Nicht Hinhören, Nichts Sagen), doch ihre ursprüngliche Bedeutung in Japan ist, vorbildlich mit Schlechtem umzugehen (Nicht Gaffen, Nicht Lauschen, Nicht Tratschen).
Das sind Verständnisprobleme die nicht ohne eine breitere Erklärung verhindert werden können. Doch nur weil ein "westlicher Gamer" vielleicht eher schon einmal von König Arthur, der Auslöschung der Indianer oder den Nazis gehört hat, dürfen sie bleiben und japanische Elemente müssen weichen? So gesehen müssten zum Beispiel in Deutschland auch Anspielungen auf amerikanische Geschichte ersetzt werden von denen deutsche Spieler nichts wissen können. So werden die wenigsten Deutschen wissen was Roanoake, die Mayflower oder die American Revolution ist.
Viele Leute reden sich oft ein, japanische Elemente seien uns ferner oder schwieriger zu begreifen, das liegt jedoch nur daran, dass wir damit im Alltag weniger in Kontakt kommen und es bedeutet im Umkehrschluss auch nicht, dass der durchschnittliche Deutsche mehr über Amerika, Frankreich oder Spanien weiß.
Veränderungen des Gameplay oder Anpassungen von Schwierigkeitsgraden empfinde ich bei dem ganzen nicht einmal als "Entjapanisierung".
Es ist ja nicht "Japanisch" in einem Game sounsoviele Monster zu haben oder 30.000 statt 300 EXP für den nächsten Level-Up zu brauchen, auch wenn das hier vielleicht einige behaupten mögen. Durch die individuelle Entwicklung der Spieleindustrie in unterschiedlichen Ländern, gibt es auch jeweils spezielle Eigenarten Videospiele auf eine bestimmte Art zu gestalten, weil es sich so etabliert hat. Man kann sicher argumentieren, ob man das dann zur "Kultur" eines Landes dazuzählt, doch es entspringt sicherlich nicht irgendeiner mystischen Ur-Kultur der jeweiligen Nationen.
Oft kommen diese ganzen Entscheidungen ja auch durchaus, wie bereits von einigen erwähnt, von den Japanern selber. Die begreifen dann oft ihre eigene Kultur als so besonders und einzigartig, dass sie kein Ausländer wirklich verstehen könnte...und diese Einstellung akzeptieren viele Leute auch nur zu gerne, denn es ist einfacher. Ich finde es schade, wenn jemand in einem anderen Land nicht die gleichen Produkte wie ich konsumieren darf, nur weil unsere "Kulturen" angeblich so unvereinbar anders sind. Das ist nicht weniger konstruiert als "das gute, deutsche Bier" oder "Shampoo für japanisches Haar".
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13.02.2011 17:01 |
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Oscu
Apologize to funyarinpa!

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In gewisser Hinsicht liegt es meist nur an den deutschen Übersetzungen, vor allem, wenn sie nicht direkt die japanische Vorlage, sondern die internationale Übersetzung im Rücken hatten. Da kann ja durchaus einiges an alten Sinn verloren gehen.
Für gewöhnlich stört mich die Entjapanisierung herzlich wenig, solange sie nicht vollkommen sinnlos daherkommt. Hätte man beispielsweise "The World ends with you", was ja komplett in den Shop-Vierteln Shibuyas spielt, in die westliche Lokale versetzt, wäre ich hinsichtlich der vielen kulturellen Anspielungen und allein wegen dem Flair sicherlich erbost. Bin echt glücklich, dass man von einer selbst geringfügigen Lokalisierung hier absah.
Was die angesprochene "Ace Attorney"-Reihe angeht, so kann ich von mir behaupten, von der Lokalisierung regelrecht begeistert zu sein. Bis auf die nicht so ganz überzeugenden Verwestlichungen der Handlungsorte, fand ich wirklich alles sehr gut an das Westliche angepasst. Nahezu alle japanischen Namen, die von Wortspielen oder Bedeutungen geprägt sind, wurden durch englische ersetzt, die aber ebenfalls Sprechende Namen sind, machen sich akkustisch gut und finde ich persönlich sehr passend. Zumindest prägt es, so wie eben der Titel der Reihe selbst.
Zum Teil aber liegt in dem glücklichen Händchen der Lokalisierer es wohl auch daran, dass bereits zu Anbeginn der Übersetzungen diverse japanische Mitarbeiter Capcoms und eine der leitenden Führungspersonen der "Gyakuten Saiban"-Reihe sozusagen regelrecht beteiligt waren, wenn ich es dem Interview auf der Court-Records-Seite richtig entnehme.
Bei besten Willen, mit Phoenix Wright selbst freunde ich mich aber auch so oder so mehr an als zum japanischen Pendant, Ryuuji Naruhodo. Eher Geschmacksache und einer Sache der geläufigen Akkustik als eine Kultur-Frage in meinen Augen. Zudem sehen die Figuren im Spiel auch mehr westlich aus, bzw. funktionieren sehr gut als solche.
Ebenfalls eine "Verwestlichung" unterzogen wurden, wie ich einst erwähnte, großen Dialogteilen aus Final fantasy VI (Ich berichtete).
Der später unter Fans geprägte Insider-Begriff "Wooleyism" steht noch heute repräsentativ für gelungene/erfolgreiche inhaltliche Spiel-Übersetzungen/Änderungen eines Originals, die ich ebenfalls zu gewissen Graden begrüße. Der präsente Bösewicht des Teils, Kefka Pelazzo, wurde durch seinen nun sehr ausgeprägten, eher ungewöhnlichen und nicht für diese Zeit/Welt typischen, modernen Sarkasmus ("Son of a Submariner") im Westen dank dem zuständigen Übersetzer Ted Woolsey zu einem weitaus populäreren Kult-Spielcharakter, als er in japanischen Gefilden an Popularität genießen durfte. Allein diese Tatsache verwirrt die japanischen Fans, als auch die Macher heute noch.
Ebenfalls großflächigen Lokalisierungen unterzog sich die "Fire Emblem"-Reihe, wo sowohl viele Charakternamen als auch Orte geändert oder ausgetauscht wurden. Die Welten der Reihe in jedem Spiel sind vornherein von der Aufmachung her mittelalterlich, europäisch orientiert und eingehaucht. Die Charakter haben überwiegend westlich geprägte Namen. Es gäbe hunderte Beispiele, die ich nennen könnte, wo ich behaupten kann, dass für mich die internationalen Namen geläufiger und besser klingen, als im Original (Gerade weil die Japaner nicht immer ein glückliches Händchen mit exotischen Namen beweisen, sprich: für sie in Katakana klingt es vielleicht gut, für uns meist stulle). Für mich ist es aber schon eine Tatsache, dass gerade wegen der bereits westlich orientierten Fantasy-Welt die paar Änderungen weder maßgeblich auffallen noch widerum negativ ausfallen.
Wobei ich mal meinen möchte, dass viele "Übersetzungen" und Namensänderungen bzw. die orignale Namensherkunft im Inhaltlichen wir Fans bei so manchen Spielen trotz unserer positiven Meinung über diese nicht mal bemerken oder bis vor kurzem bemerkt haben.
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13.02.2011 17:19 |
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Nadia

Doppel-As

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@Awebb
Hast du das Interview schon gefunden?
Da hast du schon recht, diese dinge sind nicht unbedingt zur "Entjapanisierung" dazu gehöhren, ich habe sie aber denoch aufgeführt um aufzuzeigen wie viel an diesen Spielen generel verändert wurde, weil es schon teilwiese sehr radikale änderungen waren.
Die Spiele wareb nach dieser bearbeitung teilweise "Welten" von dem entfernt waren, was sie in der Originalversion waren.
@All
Wenn ihr auch noch ein Paar weitere Spiele kennt die "Entjapanisierung" wurden, wäre es schön wenn ihr sie hier Posten könntet, am besten mit ner genauen Beschreibung der Veränderungen.
Ich hab hier mal noch was richtig altes rausgesucht, generel wurde zur Zeiten des SNES viel Zensiert oder Abgeändert aber das... naja schaut es euch selbst an.
Für das SNES
Titel der Lokalisierten Version: Street Combat
Titel des Japanischen Version: Ranma ½: Chounai Gekitouhen
Die meisten von euch kennen bestimmt Ranma ½ aber wusstet ihr auch das eines der ersten Ranma ½ Games was auserhalb Japans erschienen ist, so extrem "Entjapanisiert" wurde das mal abgesehen von dem Spielprinzip des Kämpfens und ein paar grafischen Dingen wie die Lifebar nichts übriggeblieben ist?
Es wurden alle Japanischen Figuren entfernt und durch "Stylische" Macho Cyborgs etc. ersetzt, und die Story wurde natürlich komplett geändert, ebenso wurden die Japanischen Straßen und Schriftzüge durch Amerikanische ersetzt, mal ehrlich bei dem ganzen Aufwand der betrieben wurde um dieses Spiel zu "Entjapanisieren" wäre es glaube ich einfacher gewesen gleich ein ganz neues Spiel zu machen ohne das Ranma Game zu Lizenzieren .
Ich hab hier mal 2 Screens für einen direkten Vergleich.
 
(Sorry für die unterschiedlichen Größen hab auf die schnelle keine in der gleichen Größe gefunden, wenn ich Zeit habe werd ich selber 2 Screens machen.)
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Dieser Beitrag wurde 4 mal editiert, zum letzten Mal von Nadia am 19.02.2011 15:23.
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14.02.2011 20:25 |
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Laxis
König
   

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Pet: Mogry
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Was genau meinst du damit, was wurde in FF9 "entjapanisiert"? Da gab es eigentlich nicht wirklich was soweit ich weiß? Zumindest ist mir bei FF9 (und auch den Vorgängern) nur bewusst, dass es einen Unterschied von der Amiversion zur PAL-Version gibt und zwar dass die Kämpfe hierzulande etwas langsamer ablaufen (allen voran das Drawen in FF8), weil sie das damals einfach schlecht angepasst haben. Und die Übersetzung von FFX ist halt dementsprechend seltsam manchmal, weil sie in den Untertiteln direkt von der japanischen Version übersetzt haben, der englische Dub aber etwas abläuft.
(Ist schon toll, wenn es im Original "danke" heißt und jemand "I love you" sagt.)
Eigentlich ist das Setting in FF jetzt auch nicht so speziell asiatisch. In den FF gibt es jeweils Abschnitte, die Asien ähneln (wie zB Wutai in FF7), aber das zeugt eben davon, dass es auch dort eine vielschichtige Welt mit verschiedenen Kontinenten ist etc. Natürlich fällt auf, dass zB in FFX die Charakterdesigns asiatischen Ursprungs sind (auch bei zB blonden Charas wie Tidus oder Rikku), aber das ist dann halt doch wieder was anderes.
Ich seh das so ähnlich, geringfügige Änderungen finde ich eigentlich nicht so schlimm... vor allem bei Namen zB. Ich hätt jetzt kein Problem mit japanischen Namen, aber es ist schon klar, dass die hierzulande nicht so leicht greifbar bzw. teils schlecht zu merken wären und manche sich damit schwer tun würden und lieber "normale" Namen lesen.
Richtig krasse Änderungen stelle ich mir furchtbar vor, zum Glück habe ich bisher AFAIR noch keine Erfahrung mit sowas (zumindest im Gamebereich) machen müssen.
Bei Gyakuten Saiban muss ich mich Oscu anschließen. Was soll denn daran so schlimm sein und geändert worden sein? Eigentlich nur die Namen der Charas. Bei den Orten kann ich mich grad nicht mal erinnern, aber es wäre so oder so nicht so schlimm, weil soweit ich mich erinnere ja nie 100%ig gesagt wird, dass PW in Japan spielt (auch wenn es naheliegend ist). Die ganzen Locations, die vorkommen, sind fiktiv und es ist auch absichtlich nicht so ganz festgelegt. Beispielsweise gibt es dann auch widersprüchliches: So benutzen die Charaktere ja auch Besteck wie Messer und Gabel und nicht Stäbchen, um eine Bentobox zu essen (und nein, das wurde nicht in einem Dialog geändert; man sieht es zB auch auf einem der Bilder im Verlauf der Story).
Im Gegenteil, GS wurde eigentlich ziemlich gut angepasst für den Westen. Die Scherze, die sich auf japanische Popkultur beziehen, wurden umgemünzt und die Namen auch alle so gewählt, dass sie trotzdem passen... was auch wichtig ist wenn es manchmal dann Wortwitze darüber gibt wie zB bei "Naruhodo" oder in dem Fall "... because I'm always Wright!" Ich glaube der Titel "Ace Attorney" bzw eben "Phoenix Wright" kommt außerhalb von Japan auch besser rüber als jetzt Gyakuten Saiban.
Bei Spielen wie Shin Megami Tensei oder The World Ends With You etc., die klar in Japan spielen, finde ich es sehr gut, dass sie nichts geändert haben... so passt es einfach am besten, kann mir gar nicht vorstellen, wie sie denn ganz Shibuya und Co. geändert hätten. Wäre ziemlich umständlich gewesen und bringen tuts auch nichts außer dass es sogar an Reiz verliert.
Ein anderes positives Beispiel, das mir grad einfällt, ist 999: Auch hier werden manche Namen - die allesamt Wortspiele auf Zahlen sind - gut und sinnvoll übersetzt, manche (wie der des Hauptcharakters, Junpei) bleiben gleich. Ein Kerl, der seinen Nick auf die Zahl 3 bezieht, sagt zB. sowas wie: "You can call me Santa. Any of you chap know japanese? No? San means three, so..." So hat man es so kurz wie möglich sinnvoll gelöst...
Naja... was bringt das denn, wenn der Inhalt geändert wird? Das ist einfach persönliche Präferenz, wenn du keinen Kitsch magst... aber wie stellst du dir vor, dass man das denn ändern soll, die "kitschigen" Cutscenes einfach rausschneiden, jede Rosenblüte zensieren? Und die NPC-Dialoge kann man doch allgemein oft nicht so ernst nehmen, ich meine, allein die Tatsache, dass ein Fremder ins Haus reinkommt und dann jeder NPC mal fröhlich irgendwas labert und man Items und Geld aus ihrem Haus klauen kann... das kommt ja wohl in jedem RPG - egal ob jetzt aus Japan oder nicht - vor... Soll man da jetzt überall einfach den Dialog, der einem grad nicht passt, nach Belieben ändern? Seh da nicht den Sinn dahinter...
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19.02.2011 16:25 |
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chounokoe
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Generell kann man bei den meisten RPGs davon ausgehen, dass sie wenig "asiatisch" oder "japanisch" sind - wenn man schon mit solchen Klischeegedanken herumschmeißen muss - da das Genre in sich ja schon keiner "japanischen Idee" zu Grunde liegt. Der Name sagt es ja schon R(ole)P(laying)G(ame) und offenbart einen ganz eindeutig anglophonen und damit westlichen Hintergrund. Noch mehr als das waren schon die ersten japanischen RPGs weniger der Versuch etwas vollkommen eigenes zu erschaffen, als mehr begründet darin dem Erfolg westlicher Erfolgsreihen wie Dungeons & Dragons und ganz besonders Wizardry nachzueifern. Daher bedient man sich natürlich auch einer Fantasy-Lore, einem Regelwerk, die im Westen erdacht wurde und sich da schon auf High Fantasy Epen wie Tolkiens Lord of the Rings bezog.
Was ich damit sagen will ist, FF verkauft sich sehr wohl gut durch seine Westlichkeit. Nicht aber weil es westlich ist, sondern weil es westlich erscheint. In Japan hatte es lange einen weltgewandten, geradezu kosmopolitischen Flair im Bereich der Populärkultur, wenn man sich eben nicht nur den bekannten Mustern annahm. Es ist nichts anderes als Trenderscheinungen im Westen in denen man versuchte besonders asiatisch oder afrikanisch wirkende Szenarien aufzubauen.
Was man mit FF9 versuchte und das ist bestimmt auch das was aus diesem Interview mitgenommen wurde ist, dass man wieder versuchte sich klassischen Fantasy-Erzählungen zuzuwenden. Ritter, Drachen, Magier, das was die Serie für viele Fans in Japan immer noch ausmachte aber durch die Steam-Punk und Sci-Fantasy Einschläge von FF7 und 8 irgendwie nicht mehr aktuell wirkte.
Wobei auch Ace Attorney in Deutschland da ja nur den halben Job erledigt, denn dadurch, dass man alle Namen in der englischen Fassung beließ geht man ja auch von so etwas wie einer uniformen westlichen Kultur aus in der man durchgängig Englisch spricht und versteht. Einem jüngeren deutschen, französischen oder spanischen Spieler bleibt dadurch die humoristische und satirische Ebene auch erst einmal verschlossen und grade dadurch ja auch die Begründung warum die Serie oft nicht zu ernst genommen werden sollte oder auch nur will. Klar heutzutage würde man sich mit einer deutschen Übersetzung fast schon ausgeschlossen und bevormundet fühlen, denn irgendwie denkt man automatisch es impliziere, "Du kannst kein Englisch, daher bist du nicht weltgewandt und deshalb ein dummes Kind!". Aber Namen wie Leon Recht und ein "...denn ich habe immer Recht" oder auch Michael Schneidig wären eigentlich die konsequente Lösung durch die man auch das volle Kundenspektrum ausnutzen könnte, wären Lokalisationen nicht so verschrien.
Bei solchen Elementen muss man sich auch eigentlich als Übersetzer und als Lokalisationsverantwortlicher bewusst werden welchen Sinn eine Lokalisierung hat und welche Bedeutung Handlungsort und Sprache (und damit ja letztendlich auch dieses unfassbare Konzept "Kultur") im Original hat. Ist es wirklich wichtig, dass es eine japanische Verortung gibt oder könnte sich die Handlung genauso gut an einem national unabhängigen Ort abspielen?
Bei Megaten würde ich sagen ist es noch von Teil zu Teil unterschiedlich aber The World Ends With You/Subarashiki kono Sekai ist zum Beispiel genau so ein Beispiel bei dem Handlugsort und Plot intrinsisch verwoben sind. Der Plot entsteht erst aus dem Handlungsort Shibuya selbst und eine Relokalisierung würde mehr Probleme aufwerfen als sie zu beseitigen. Zudem wird man durch Plot, Design und Funktionsweise durchaus auch ein Publikum erwarten können, welches sich generell auch für den Handlungsort interssiert oder interessieren lässt. Bei Gyakuten Saiban besteht aber keine direkte Notwendigkeit die japanischen Elemente beizubehalten, allein deshalb weil es zuerst einmal keine japanische Realität widerspiegelt - durch z.B. ein fiktives Rechtssprechungssystem und dazugehörige Optik - und Sprache neben der reinen Plotvermittlung auch ganz klar als Humortransporter vermittelt wird. Versteht man diesen Humor durch die Sprachbarriere nicht so kann es zu einem Missverständis gegenüber der kompletten Spielabsicht kommen.
Ein großes Beispiel für solche Missverständnisse passierte in Japan zum Beispiel sehr früh im RPG-Genre. Die Reihe Wizardry wurde hier als sehr coole und epische Fantasy-Erzählung aufgefasst, so sehr, dass sie wie schon erwähnt zum Vorbild für Reihen wie Dragon Quest und Final Fantasy wurde. Das passierte eben, weil man die humoristische Seite des Spiels überhaupt nicht verstand. Ein immer beliebtes Beispiel ist die Blade Cuisinart, bei welcher die Japaner nicht verstanden, dass es sich dabei um eine Anspielung auf den in den 70er und 80er Jahren sehr bekannten, amerikanischen Küchengerätehersteller Cuisinart handelt und man letztendlich gerade einen legendären Mixer in der Hand halt. Natürlich war dieses Misverständnis nicht nur schlecht, denn es bot vielen Japanern gerade das was man wohl gerade wollte, coole, westlich wirkende Fantasy. Es ist ja gerade spannend wie aus einem Missverständnis ein Boom entstanden ist der 14 Ports und 23 Spin Offs (das letzte 2010 für den DS) hervorbrachte. Der einzige Teil der absolut unbeliebt war war interessanterweise der vierte Teil Return to Werdna da viele Rätsel Wissen über amerikanische Sub-, Populär- und Alltagskultur benötigten und das Spiel daher schlichtweg nicht beendet werden konnte.
Man könnte natürlich argumentieren inwieweit solche "Kommunikationsprobleme" in Zeiten des Internet noch von Belang sind.
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16.02.2012 01:35 |
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Discord
Apfel?
  

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AHAHAHAHAHA~!! Ehrlich? Oh mein Gott! Na ja, ich gehe mal davon aus, dass das inzwischen nicht mehr so schlimm ist und heute die Leute vernünftiger sind. Die ganz schlimmen Patzer sind ja eher in der Vergangenheit passiert.
Meine Meinung deckt sich wohl mit dem Großteil hier: Übersetzungen sind dort von Nöten, wo es Sinn macht. Sprichwörter und Anspielungen die keiner versteht und evtl. auch Namen, wenn es so zu einem besseren Verständnis des Geschehens kommt. Und vor allem der Titel eines Spiels benbötigt meiner Meinung nach Übersetzung oder zumindest nen Untertitel. Ich mein: diese ganzen japanischen Wörter und Namen kann sich doch eh keine Sau merken, geschweige denn aussprechen.
Eine Lokalisierung sollte das Verständnis erleichtern, aber nicht das Gesamtbild verändern.
So finde ich Anspielungen grundsätzlich gut, solange sie verstanden werden können. Sicher, ich kenn mich nicht so gut mit Japan aus, aber es muss nicht immer jeder Mist erklärt und verstanden werden. Und vielleicht fange ich ja grade an mich für etwas zu interessieren, weil ich mehr darüber wissen will. Bei Deus Ex findet man auch viele Textfragmente, die erstmal wenig Sinn machen, aber nicht so relevant sind, als dass man ohne sie nicht weiter kommt. Aber es ist eben interessant, grade weil man nicht alles versteht. Und Metal Gear Solid (Ok, auch aus Japan, Setting ist aber in Amerika) rafft man vieles nicht, was es aber nicht minder spaßig macht.
Also eine gute Lokalisation stellt schon einen recht hohen Anspruch an die Verantwortlichen. Da denke ich mit Grauen an die Übersetzungen aus den 90ern.
Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich deine Beiträge sehr gerne lesen, chounokoe? Schon den Beitrag im Secret of Mana-Thread fand ich sehr interessant und hier hab ich auch nur reingeschaut, neben dem Thread stand. Meine Komplimente.
Allerdings sind sie meist so schlüssig und gut belegt, dass es wenig hinzuzufügen oder zu widersprechen gibt.
Ich finde das allgemein sehr interessant so zu lesen wie sich die RPGs, bzw. das klassische Fantasysetting in Japan im Vergleich zum Westen entwickelt hat. (mein Wissen beschränkt sich allerdings auf den englischsprachigen Wikipediaeintrag und deine Ausführungen
) Wenn du schreibst Wizardry war eher humoristisch, so sind die heutigen WRPGs doch bierernst. Entgegen erscheinen mit die Produktionen in Japan eher abgedreht und offener. Hatten die auch mal eine ernste Phase? Also aus Secret of Mana konnte ich da ja wegen der vermuksten Übersetzung nicht viel rauslesen. Ebenso hab ich gelesen, dass WRPGs von taktischem Nerdkram inzwischen zu Action-RPGs übergehen, wohingegen Japan weiter stark auf den Simulationscharakter (Rundenkämpfe) setzt, früher aber selbst für zu viel Action (siehe Zelda) kritisiert wurden. Und auch vom Setting her findet man das klassische Herr der Ringe-Fantasy doch eher in westlichen Produktionen. Bei japanischen Spielen hab ich schon ganz oft erlebt, dass die Spiele zwar anfangs ähnlich erscheinen, man dann aber plötzlich durch die Ruinen von Hochkulturen (U-Bahnhöfe) rennt und magische Gegenstände (hochtechnologische Waffen) der alten Zivilisation findet. Fantasy als Postapokalypse? Ich bin nicht sicher, ob diese Beobachtungen wirklich repräsentativ sind, aber wenn ja, so frage ich mich, was die Auslöser dieser Entwicklung waren. Falsch verstandene westliche Fantasygeschichten? Oder wieder die Verarbeitung von Hiroshima (ich habe mal gelesen, Japan würde sich aufgrund dessen selbst als postapokalyptische Gesellschaft sehen)? Mh, wenn ich mal Zeit habe werde ich dazu evtl. mal ein paar Quellen sichten.
Edit: Und japanische Pen and Paper RPGs sind ja wieder ne Klasse für sich.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Discord am 16.02.2012 12:46.
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16.02.2012 12:44 |
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Mitsuru
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"Entjapanisierung", um es mal auch so zu sagen, ist für mich weitesgehend ein Graus.
Es gibt natürlich Ausnahmen, aber meistens kann ich mich nicht damit anfreunden.
Daher würd ich sagen, dass ich eher geteilter Meinung bin...
Gut, ich muss sagen, dass ich selbst Phoenix Wright etc. noch nicht gespielt habe, obwohl das Interesse vorhanden ist.
Aber zumindest lauf der Aussage von wollmonster lässt ja darauf schließen, dass hier eine gute Lokalisierung statt gefunden hat. Ich mein, wahrscheinlich wäre es nicht sooo nötig gewesen, aber andererseits verkauft sich das Spiel unter dem Lokalisierten Namen ja echt gut, und der neue Titel erscheint mit ... catchiger als der Japanische.
Aber ansonsten...
Grad bei den Beispielen der TE zeigt sich doch, dass Lokalisierung manchmal einen echt üblen Effekt hat.
Bei PERSONA 3 + 4 wurde alles weitesgehend Japanisch gelassen, was ich toll finde. Aber bei dem Beispiel von PERSONA 2 haben sie oben genannten Masao Inaba auch deshalb "schwarz" gemacht, um die seltsame Gesichtsbemalung zu kaschieren. Sagte zumindest GameONE beim Bericht zu dem Game.
Wenn man aus einem Japanischen Setting ein komplett Non-Japanisches Setting macht, dann ist das imo zu viel des "Guten".
Gutes Beispiel dafür ist ja auch YGO - klar hat das mit dem Anime angefangen, aber dies hat sich dann natürlich auch auf die Games ausgewirkt - klar.
Oder ein ebenfalls gutes Beispiel ist Inazuma Eleven, welches zwar nicht so krass ist, aber es passt trotzdem gut dazu.
Natürlich wurde jeder noch so seltsame Name lokalisiert. Aber nicht nur japanische Namen mussten darunter glauben, auch "Pseudonyme" wie z.B. Gran wurden laut dem Anime umgeändert. ( Kann ich aber erst im März beurteilen, wenn Inazuma Eleven Fire & Blizzard in Deutschland erscheinen ).
Es ist nicht so krass wie bei manch einem anderen Titel, aber mich persönlich stört es. Die Serie & das Game spielen eigentlich in Japan, aber davon merkt man beim Game selbst nicht soo viel - es sei denn, man ist natürlich Japanfan, dann erkennt man diverse Gassen, Straßenzüge oder dergleichigen als japanisch an.
Was ich dabei sagen will: Meine Schwester z.B. weiß nicht, dass das Spiel in Japan spielt - und wieso auch? Die lokalisierten Namen sind alles andere als Japanisch ( selbst den Vornamen von Kageno, Jin, wurde in der EU-Fassung zu Jim
), und es wird auch nie erwähnt, dass es in Japan ist, oder dass Raimon Eleven am Ende vom Spiel das beste Mittelschulteam von Japan ist.
Na, aber wenigstens wurden Titel und Chara-Design nicht bzw. nur geringfügig verändert.
Wo ich beim letzten Punkt bin: Ich krieg ja echt einen Hals auf die Japaner, wenn sie immer denken, sie wären zu mighty, um von Westländern verstanden zu werden.
Es ist natürlich nicht so gemeint, aber es klingt immer, als würden sie sich & ihre Kultur als für was Besseres empfinden und deshalb solche Maßnahmen in die Wege leiten.
Ich mein, klar versteht die westliche Welt nicht unbedingt Anspielungen auf irgendwelche historischen japanische Persönlichkeiten oder Ereignisse.
Und trotzdem kann man das dann doch erklären. Oder es eben - wenn es nichts zur Story beiträgt, sondern nur "nebenbei" erwähnt wird, wie bei P3 z.B. im Unterricht - weglassen.
Aber ganze Settings ändern, wie bei den von der TE erwähnten Beispielen... - Find ich beknackt.
Naja, schlussendlich kann ich sagen, dass es halt auf das Game und auf die Art drauf an komm, aber im Großen und Ganzen wäre ich kein Freund dazu.
Wenn zum Beispiel Catherine in Deutschland komplett entjapanisiert erscheinen würde, würde das dem Spielspaß selbst vielleicht nichts abtun, aber die Story würde so oder so darunter leiden müssen, egal wie umfangreich die "Entjapanisierung" im Endeffekt ist.
Wiederum zeigt das Beispiel von Phoenix Wright und Super Mario 2, dass es manchmal auch nicht schlecht ist.
Nyu, beizeiten kommt mehr - vielleicht. +hust+
Gruß
Mitsuru
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"Mada mada dane." - Ryouma Echizen. // Avatar & Signatur: Prince of Tennis.
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16.02.2012 14:09 |
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Wolfapo
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Da möchte ich mal kurz drauf eingehen. Gerade bei Inazuma Eleven ist es gut möglich, das Japansetting rauszunehmen, da es doch von vornherein sehr fiktiv ist. Die Gassen und Straßenzüge könnte es in jeder Stadt geben. Die Schule ebenfalls. Und zu deiner Schwester: Hat es irgendeine Auswirkung auf den Spielspaß, wenn man nicht weiß, dass es in Japan spielt? Ich glaube nicht. Muss gerade Inazuma Eleven in Japan spielen, damit man die Story nachvollziehen kann? Fußball wird weltweit gespielt.
Zu den Namensänderungen: Meistens werden die auch an das Zielpublikum angepasst. Du kannst was mit den japanischen Namen anfange, ich kann damit was anfange, Anshie ebenfalls, aber die Zielgruppe, sprich Kinder, können dies nicht und sie kennen auch ich den Anime in der Originalfassung. Wenn man dann die Namen nicht vereinfacht, ist es für die Kinder eben auch schwierig, sich bestimmte Personen/Charaktere zu merken.
Viele machen den Fehler und schauen auf die Spiele nur aus ihrer Sicht und sehen selten, dass man eventuell gar nicht die Zielgruppe für ein bestimmtes Spiel ist. Inazuma Eleven ist nicht für Erwachsene gedacht, die Zielgruppe sind Kinder.
Bei Pokémon ist es ähnlich, die Zielgruppe sind Kinder 7+ und Jugendliche. Erwachsene spielen es auch und finden auch ab und zu ein paar Wortwitze, die nur sie verstehen, aber das war es auch schon.
Was GameONE über so etwas sagt, würde ich nicht für bare Münze nehmen.
Es kann auch sein, dass er einfach geändert wurde, um eben zu vermeiden, dass sich Leute aufregen, dass es ja nur weiße Charakte in dem Spiel gibt. Da kann viel mehr im Hintergrund laufen, wovon die Spieler gar nichts mitbekommen.
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16.02.2012 14:55 |
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Mitsuru
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Ich habe ja auch nicht gesagt, dass es unmöglich war.
Es wird zwar im Original schon gesagt, dass es in Japan spielt, aber Inazuma Town ist ja schon ziemlich eindeutig eine fiktive Stadt.
Und natürlich mindert es bei meiner Schwester den Spielspaß nicht - auch wenn sie durch mich natürlich weiß, dass die Jungs nicht Mark, Nathan etc. heißen, sondern Endou, Kazemaru etc. ( was sie auch aussprechen kann )
Es war eine Randbemerkung von mir als Fan der Serie, und es war als Anschluss an die YGO-Sache gedacht - bei weitem nicht so "schlimm" wie bei YGO, aber es wurden die selben Mittel verwendet.
Ich mein, jemand der keine Ahnung hat würde bei YGO auch nicht erkennen, dass es in Japan spielt. - Und wie auch? Aus allem japanischen außer Yugis Name wurden Nicht-Japanische Dinge.
Geht natürlich auf die Spuren von 4kids zurück, aber man könnte echt meinen, die glauben Kinder wären dumm. ( Der eine Screenshot, auf dem das "Ägypt" auf einem Plakat an einem Container durch ein weißes, schriftloses Plakat ersetzt wurde, kennen bestimmt auch einige. )
Solche Entjapanisierungen trügen den Spielspaß wohl auch nur bei so extremen Fällen wie im Erstposting erwähnt, aber als Fan einer Spielereihe fällt einem sowas natürlich auf.
Trotz allem muss ich sagen: Ja, es wäre wichtig zu wissen, dass Ina11 in Japan spielt. In Teil 1 wohl nicht, in Teil 2 vielleicht auch nicht, aber gerade in Teil 3 wäre es fatal das wegzulassen, denn dort geht es immerhin um den FFI, die WM im Ina11-Style.
Gut, ob Teil 3 je in Deutschland erscheinen wird, steht in den Sternen. Aber die Lokalisierung findet ja nicht nur in Deutschland statt, sondern auch in anderen Ländern. Und da würde mich dann einfach interessieren, ob Inazuma Japan dann umbenannt wird und in einem fiktiven Land spielt bzw. das Team eines fiktiven Landes ist.
Lustig wird es ja dann so oder so, denn Endou, der in der Lokalfassung ja Mark heißt, wird im 3er auf den Mark aus Amerika treffen - und das, obwohl es doch sonst auch keine Namensdopplungen in der Serie gibt.
Und naja, ich weiß einfach nicht, ob ich ein besonderes Kind war, aber ich hatte nie Probleme, mir die japanischen Namen von was merken zu können. Meine Schwester ( mittlerweile 7, damals beim Erscheinen des 1ers von Ina11 6 ) kann sich die Namen ebenfalls merken - obwohl sie bis dahin nichts mit Animes zu tun haben wollte.
( Am Rande: Was sie ja z.B. bei Digimon schlau gelöst hatten, da behielten die Chars ihre japanischen Namen bei, bekamen aber europäische Spitznamen. War schon süß, fand ich. )
Kann gut sein, aber eben dieses "Von dem die Spieler nichts mitbekommen" führt dazu, dass solche ( eventuellen ) Gerüchte entstehen.
Ich mein, manche Publisher machen sich ja zumindest die Mühe, die Fans davon in Kenntnis zu setzen, was sie wieso verändert haben.
Aber vieles wird einfach "entjapanisiert", und dem geneigten Fan, der dies bemerkt, wird nichteinmal der Grund dieser Veränderung klar.
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"Mada mada dane." - Ryouma Echizen. // Avatar & Signatur: Prince of Tennis.
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16.02.2012 15:52 |
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chounokoe
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Ich würde sagen, teils-teils. Natürlich hat man inzwischen gemerkt, dass "Japanisches" einen gewissen Reiz ausübt und im Ausland gut verkauft werden kann, trotzdem findet man hier und da noch solche Vorstellungen. Das schleicht sich dann bei Diskussionen oder in Interviews oft ein wenig von hinten rechts ins Thema rein und auf einmal fragt man sich was das denn bitte jetzt noch mit Lokalisation zu tun hat, eigentlich ist das schon übertriebener Nationalismus.
Es werden ja auch heute noch einige Spiele einfach nicht lokalisiert unter der Grundannahme, dass "Ausländer" mit diesen ganzen hochkomplizierten und mit japanischer Mentalität verwobenen Inhalten nicht klar kommen und deshalb einfach kein Absatzmarkt vorhanden wäre. Man hat halt einfach keine "japanische Seele".
Das ist sicher keine durchgängige Einstellung, aber es ist ein Problem auf das man auch heute noch gut treffen kann und das sich manchmal auch gar nicht wirklich bewusst in den Aussagen einer Person zeigt. Es ist mehr ein roter Faden der sich immer noch durch den ganzen Populär- und Unterhaltungsbereich zieht.
Hmm, also ob alle heutigen WRPGs unbedingt so bierernst sind weiß ich gar nicht, aber der Shift zu etwas ernsterem Storytelling, bzw. einfach größerer Immersion indem man eine ernstgemeinte Welt erschuf geschah auch im Westen relativ schnell mit Spielen wie Ultima oder Might & Magic. Sicher hatte man dort auch hier und da immer noch eine gewisse Form von rauem Humor, aber der zielte oft dann eher in den Bereich des Gossenhumor um Spiele künstlich erwachsener wirken zu lassen. So wurde zum Beispiel wenigstens ein Bordell mit "verschrobenen Charakteren" pro Spiel fast schon zur Pflicht. Generell wird Humor seit einiger Zeit scheinbar mehr plot-intern geregelt, indem man Charaktere kommentieren lässt und weniger durch direkte Aspielungen...die man allerdings auch in aktuelleren Spielen noch finden kann...man schaue sich allein einige Item-Beschreibungen in Serien ab Baldur's Gate (1998) an.
Ich denke die (gedachte) Abgedrehtheit von JRPGs kommt oft mehr durch das Design und bestimmte Lokalisationen. Viele aus meiner Generation sind ja noch mit den Übersetzungen von Claude Moyse (bekannt vor allem durch "Hollerö") groß geworden und verbinden damit erst einmal eine viel quirligere Atmosphäre mit den RPGs der SNES Generation als man es vom SFC in Japan (man kann hier wirklich schon fast eine Trennung zwischen Super Nintendo und Super Famicom aufmachen) behaupten könnte. Gerade im Zuge des Final Fantasy und Dragon Quest Booms erlebten RPGs einen unglaublichen Schub, die Klientel jedoch war in den 90er Jahren zunächst oft dieselbe die man auch bei Anime/Manga vorfand. Nicht umsonst fand der Umzug der Otaku-Kultur schließlich auch Richtung Akihabara (der Technik-Hochburg) statt. Gerade deshalb nutzte man eben diesen kreativen "Commonground" und baute auf den Vorlieben auf, wodurch der Stil von Game-Design sehr schnell in Richtung Manga umschlug. So ist es ja auch nicht verwunderlich, dass Yoshitaka Amano (der Designer von Final Fantasy) immer wenigerr in den Vermarktungs-Vordergrund gerückt wurde...denn am Anfang emulierten seine Zeichnungen zwar gut den rauen, westlich(-gedachten) Stil von Fantasy, waren aber schnell nicht mehr zielgruppengerecht.
Schaut man aber an den sehr eindeutig mangaesquen Toriyama, Fujishima oder Inomata Designs dieser Zeit vorbei, so landet man schnell bei doch recht ernsten Erzählungen wie Seiken Densetsu (Secret of Mana), Chrono Trigger, Tales of Phantasia oder Estpolis (Lufia). Sicher denken jetzt einige erst einmal, "aber die jugendlichen Hauptcharaktere, das ist doch typisch japanisch und so", aber die typische Heroes Journey findet man auch schon im Westen bereits bei Tolkien und noch viel weiter zurück in den Raum von Mythen und Legenden. Oft werden Hauptcharaktere von westlichen RPGs von ihren Spielern älter gedacht, da eben durch die Customizability der Hauptfigur ein vollkommener Spielraum gegeben ist.
Und auch beim Gameplay muss man schauen wo man sich befindet. Während man im Westen praktisch mit der Digitalisierung von Pen&Paper Rollenspielen begann schaffte es das Genre niemals so wirklich aus seiner Nischenexistenz heraus die auch schon sein papierener Vorvater fristete. Viele spielten es, aber nur wenige gaben es zu. Richtig abgehoben hat das westliche Videospiel-RPG eigentlich erst durch das 1996er Release von Diablo welches, auf der Grundlage der bereits sehr beliebten Ultima-Reihe, das RPG mehr oder weniger vollkommen von seinen Pen&Paper Ketten löste und lediglich die notwendigsten Elemente übertrug. Im Vordergrund stand Action und Spielspaß und das versuchte man dann natürlich auch immer mehr zum Vorbild zu nehmen.
In Japan hingegen boomten vor allem Final Fantasy und ganz oben Dragon Quest. Das heißt natürlich auch, dass das Gameplay und Spieldesign oft imitiert wurde um einen Wiedererkennungswert und damit verbunden eine höhere Kaufkraft zu erzeugen. Spiele wie Zelda und seine spirituellen Nachfolger hingegen bekamen schnell ihre eigene Kategorie (Action Adventure), da man vor allem in Fankreisen der Klassiker wie Dungeons&Dragons oder Wizardry eine zu große Entfernung von den Idealen des Pen&Paper RPGs empfand. Da ging es nicht mehr um Taktik und Nachdenken sondern um flashige Präsentation und Action...waren teilweise Vorwürfe die man lustigerweise aber hauptsächlich aus dem Westen hörte.
Hmm, also falsch verstanden wird generell viel. Man sollte aber bedenken, dass wir viele der heutigen Produkte ohne diese Missverständnisse gar icht gäbe. Das bezeichnet man dann wohl am besten als kreatives Missverständnis, denn es bereitet ja den Weg für vollkommen neue Ideen. Aber ich denke, dass auch die Hintergründe mit der jemand an ein Genre herantritt viel dazu beiträgt wie es sich letztendlich auswächst...und die Lebensumstände inklusive Standort gehören dort sicherlich dazu.
Das Verständnis der eigenen Gesellschaft als postapokalyptische Gesellschaft ist in Japan ganz klar vorhanden und hat ganz eindeutig Einflüsse auf Sci-Fi und Fantasy gehabt. Genauso aber in US-Fantasy der Wunsch nach Verarbeitung von Kriegen die man oft selbst nur als fantastische Berichte aus einer fremden Welt mitbekam. Man merkt sehr schnell wie viel der tatsächlichen, aktuell spürbaren Geschichte und Gesellschaft sich in so etwas wie Fantasy niederschlagen kann. Und so ist es auch kein Wunder, dass der Ort des Finalkampfes in einem aktuellen Spiel wie Dark Souls (2011) - welchem ja erst einmal eine unglaubliche Westlichkeit nachgesagt wurde - ein apokalyptisches Ödland ist, dessen zentrale Struktur an ein ausgebranntes oder explodiertes Kraftwerk denken lässt.
Was ich damit sagen will ist, dass ein Spiel natürlich auch immer im Kontext seiner Entstehung existiert. Und so sehr ich mich gegen Holismen wie "japanische Games sind für Japaner" wehre, so gibt es doch Elemente die einfach im Transport verloren gehen und sei es nur dadurch, dass der durchschnittliche deutsche Rezipient einen anderen Hintergrund hat als der japanische (wobei auch dort denke ich vieles nur unterbewusst produziert und wahrgenommen wird).
Gerade deshalb muss sich ein Mensch der eine Lokalisation organisiert auch immer fragen, was muss ich tun damit ein Mensch in Land B ein vergleichbares Spielgefühl hat wie der Spieler im Ursprungsland. Passiert die Apokalypse zum Beispiel innerhalb des Spiels in Japan und ein Spieler in Deutschland kommt zu diesem Punkt, dann wird er einen weniger direkten Draht zu den Ereignissen haben als ein Japaner der hier praktisch seine direkte Umgebung untergehen sieht. Weltoffenheit hin oder her, man hat einfach keinen direkten Bezug zu dem Ort des Geschehens; es ist ein Ort den man besucht, den man aber auch ganz einfach wieder verlassen kann.
Nehmen wir drei bekannte Horrorspielreihen: Biohazard/Resident Evil, Silent Hill und Siren/Forbidden Siren. Wie lassen sich die unterschiedlichen Grade von Beliebtheit weltweit erklären? Sicherlich nicht ausschließlich durch Qualitätsmerkmale denn, geben wir's mal zu, die Spiele glänzten zunächst alle nicht durch ihre Gameplay Rafinesse. Aber dennoch kann man den internationalen Erfolg der Spiele eigentlich auch in der oben genannten Reihenfolge aufzählen. Warum? Ich würde behaupten, dass es an den unterschiedlichen Graden von (zumindest gedachter,) kultureller Verortung liegt.
Resident Evil (1) spielt technisch in einer westlichen Fantasy-Realm. Wir befinden uns in einem Herrenhaus das kaum zuordbar ist, von Deutschland bis zum amerikanischen Norden könnte es zunächst einmal überall stehen. Sicher, typisch für den B-Movie Charme des Spiels wird es im amerikanischen Nordosten verankert, findet aber darüber hinaus kaum eine wirkliche Zuordnung. Man befindet sich in einem nationslosen (Horror-)Wunderland nachdem man vom Kaninchen (oder tollwütigen Hunden) in den Kaninchenbau (das Anwesen) gelockt wurde. Hier kann und wird alles passieren ohne das man Vorkenntnisse benötigen würde, man ist genauso unbedarft wie unsere Protagonisten. Dass die in späteren Teilen folgenden "amerikanischen" Orte der Fantasie japanischer Designer entsprungen sind hilft noch mehr diesen Abstrahierungsgrad beizubehalten.
Silent Hill ist da schon konkreter, denn es spielt in der typischen, amerikanischen Vorstadt "New Englands" die man in jedem US Horrorschmöker seit Lovecraft wieder und wieder findet. Nicht nur das, es repliziert auch ganz eindeutig seine Vorbilder und spielt damit, es ist ein so bewusst (überzeichnet) amerikanisches Horrorsetting, dass man direkt beginnt die Parallelen zu suchen. Und daraus erwächst ein Teil der Faszination von Silent Hill, es auseinanderzunehmen. Aber es ist ein einfaches auseinandernehmen, denn praktisch alle seine Vorbilder sind dem durchschnittlichen, westlichen Konsumenten zugängig. Klar, die Macher sind absolute Nerds wenn es um Horror rund um die Welt geht und sie zeigen diese Expertise und wollen sie ein bischen an den Spieler weitergeben. War Resident Evil ein Bolzplatz ohne Regeln, so ist das hier schon ein Kinderspielplatz mit einem Regelwerk.
Forbidden Siren hingegen ist genau die Form von exotischem Horror den ich oben meinte. Für einen Japaner zeigt sich hier ein Ort den er ohne weiteres betreten könnte, ein Ort in dem er vielleicht sogar selbst wohnt oder wohnte. Aber für einen westlichen Konsumenten ist es exotisch, fremd, gewöhnungsbedürftig. Natürlich ist es zunächst einmal cool und die bedrückende Atmosphäre, der Hauch des Todes und die immerwährende Gefahr des Todes reißen mit, aber mit dem Druck auf den ON/OFF Button der Konsole ist diese Atmosphäre ein Teil der Vergangenheit, wie ein Kurzurlaub an den man sich erinnert aber doch immer weiter verschwimmt. Viele fremdartige Namen, Orte, Praktiken, das alles ist unterhaltsam, aber es trifft weniger ins Mark es macht nur temporär Angst und das verhindert letztendlich einen Erfolgskurs am meisten.
Damit will ich nicht sagen, dass man Siren hätte "Entjapanisieren" sollen (das hat man ja für das PS3 Release irgendwie versucht), aber es zeigt finde ich deutlich welche Prozesse hinter einer Lokalisierung stecken und warum man in Fällen in denen es nicht zentral für den Plot ist doch den Verlust von Namen und Begriffen vielleicht irgendwie verstehen kann.
PS: Uff...schon wieder so eine Monstrosität von Post. Ich hoffe mal es ist immer noch interessant zu lesen (danke übrigens vielmals für das Lob) und ich hoffe die Diskussion hier brennt jetzt noch ne Weile.
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16.02.2012 19:34 |
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Nadia

Doppel-As

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Es stimmt zwar das Sengoku Basara die geschichte sagen wie mal nicht ganz so genau nimmt, das machen aber Spiele wie Dynasty Warriors das im feudalen China spielt oder das Spin-of Samurai Warriors was in der gleichen Epoche wie Sengoku Basara angesiedelt ist, und auf die gleichen historischen Figuren zurückgreift ja auch nicht.
Aber eben beide Spielserien wurden auch ohne abändern von Chars von z.b Zhuge Liang zu "Green Lighning" oder so nen blödsin im westlichen Raum vermarktet, und werden weiterhin vermarktet, Dynasty Warriors ist glaube ich inzwischen bei Teil 7 und auch in Deutschland erhältlich.
Ich kaufe mir solche Spiele ja auch gerade wegen dem setting, ich gehöhre halt zu den Menschen die gerne mal mit Yukimura Sanada, Masamune Date und Nobunaga Oda durch Fernöstliche Armeen kämpfen wollen, und halt eben nicht "Green Lighning" und konsorten mal wieder "Pseudo Fantasy Gegner nummer 34" klatschen will. =(
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30.01.2013 21:52 |
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