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Azure
(8, 134, 149) El pollo grande!
  

Dabei seit: 13.01.2009
Alter: 23
Beiträge: 685
Pet: Kyuubee
Sammelalbum
Credits: 200
gekaufte Marken: 29
verdiente Marken: 80
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Erscheinungsjahr:
Nord Amerika: 3 August 2010
Japan: 2 September 2010
Australien: 2 September 2010
Europa: 3 September 2010
Plattform: Nintendo Wii
Genre: Action Adventure
Entwickler: Projekt M (Nintento, Team Ninja und D-Rockets)
Publisher: Nintendo
USK: 12
Trailer:
Geschichte:
Nach dem finalen Sieg über Mother Brain, der Zerstörung des Planeten Zebes und dem Tod des letzten Metroid kann die Kopfgeldjägerin, Samus Aran, im Hauptquartier der galaktischen Förderration von ihrem endgültigen Sieg berichten.
Kurz nach ihrer Abreise empfängt Samus das Notsignal einer verlassenen Forschungsstation im Raum der Förderration. In der "Bottle Ship" genannten Station angekommen trifft Samus unverhofft auf ihren alten Mentor Adam Malkovich und sein Team, welches in den Kampf mit verschiedenen Kreaturen am Bord verstrickt ist. So macht sich Samus auf, um mit ihren alten Kameraden das Rätzel um das verweise Schiff zu lüften und um mit ihrer eigenen Vergangenheit ins Reine zu kommen.
Samus Aran ist wieder da!
Metroid: Other M ist der neuste Teil der Metroid Saga, rund um die Geschichte der Kopfgeldjägerin Samus Aran.
Es ist der vierte Teil der Serie welcher in 3D erscheint und kommt nicht, wie die Metroid Prime Reihe von den Retro Studios, sondern von Team Ninja und D-Rockets. Natürlich in Zusammenarbeit mit Nintendo.
Zeitglich macht das Spiel ebenso einen enormen Sprung und spielt recht weit gegen Ende der Metroidgeschichte. Um genau zu sein zwischen Metroid Fusion (dem letzten) und Super Metroid (dem vorletzten) Teil und versucht die Lücke zwischen diesen beiden Episoden zu schließen.
Gameplay:
Other M orientiert sich sowohl von der Steuerung als auch vom Design viel stärker an die älteren Konsolen und Handheld Vorlagen als die Primereihe.
Die Kamera ist nun wieder in der dritten Person auf Samus gerichtet, allerdings nicht nur im Profil, da es auch gelegendliche Passagen aus der Verfolger bzw. Rückenansicht zu spielen gibt.
Die Steuerung ist ebenso den älteren Teilen nachempfunden, so wird die Wiimote nun horizontal bedient und auf dem Nunchuk wird komplett verzichtet.
Trick bei der Sache: Richtet man den Kontroller vertikal auf, wechselt die Kamera in die aus Prime bekannte Egoperspektive, nur aus dieser kann Samus ihre Raketen nutzen.
Der Rest bleibt der Serie treu. Samus springt und feuert sich durch die, vom Thema sehr unterschiedlichen, Level und schießt ihre Gegner gerade so über den Haufen, schaltet dabei neue Fähigkeiten für ihren Anzug frei und rollt gelegendlich als Morphball durch enge Gänge. Die obligatorischen Bosskämpfe dürfen natürlich auch nicht fehlen. Durch die neue alte Kamera fühlt sich alles "wie früher" an, wirkt aber auch etwas simpler als Prime.
Darstellung:
Die wohl größte und einzig wirkliche Revolution welcher der Titel der Serie nach den Dialogen aus Prime 3 liefert ist die wirklich wundervolle Inszenierung der Geschichte.
Das erste Mal in der Geschichte von Metroid spricht Samus klare Sätze (welche komplett auf englisch eingesprochen wurden). Darüber hinaus wird die Geschichte durch zahlreiche Sequenzen in Spiel und Rendergrafik erzählt, welche teilweise recht lang ausfallen und mehr an einen animierten Film als an ein Spiel erinnern.
Dadurch ist es dem Spiel besser als jemals zuvor möglich, zu verstehen was Samus eigentlich von dem hält was um sie herum passiert, wo sie sonst nur die wortkage Jägerin war.
So gelagen ungewohnt und überraschend viele Emotionen in eine Serie in der man nicht ganz damit gerechnet hätte.
Die Grafik des Spiels selbst ist auf dem Level der Wii und damit kein großer Sprung von den Prime teilen. Das Design wurde wieder etwas Comichafter, wodurch die Grafik etwas zeitloser wirkt und so schwerer auf einer gut/schlecht Skala unterzubringen ist. Die Renderszenen sind größtenteils eher Dialog als Actionlastig, sehen dafür aber wirklich wundervoll aus, besonders mit der sprechenden Samus
Musiktechnisch orientiert sich das Spiel wieder an den älteren Teilen der Serie. So gibt es viele bekannte Tracks und Themes aus Metroid und Super Metroid zu hören, wo allerdings auch einige neuere, weniger besondere Stücke zu hören sind.
Markante Neuschöpfungen wie z.B. der Dark Samus Themen fehlen leider komplett, dafür ist dies der erste Teil der Metroidreihe mit Musiktracks, die von einem Orchester eingespielt wurden.
Eigene Meinung Geschichte und "Other M" generell
--Achtung, es sind wirklich große Spoiler dabei!--
Vorne weg, ich halte Metroid: Other M für einen augsgezeichnetes Prequel und ein befriedigendes Sequel.
Wenn man die Geschichte verfolgt, dann fällt einem Schnell die enorme Ähnlichkeit zu Metroid Fusion auf.
Es fängt mit dem Setting auf der Raumstation an. So war die Station aus Fusion noch eine Nachbildung des Ökosystems von SR388, so ist sie hier eine Nachbildung von Zebes.
Ebenso taucht die Figur Adam Malkovich wieder auf, nun dieses Mal aus Fleisch und Blut und nicht als K.I. Das macht Sinn, da hier erklärt wird, was es mit ihm in Fusion auf sich hatte.
Samus hält hier, ebenso wie in Fusion sehr lange Monologe wenn sie im Aufzug steht und lässt ihres Geschichte in ihrem Kopf an sich vorbei ziehen. Das macht sie selbstverständlich auch außerhalb von Aufzügen.
Zu guter Letzt spielen die Metroids, ebenso wie in Fusion, nur eine sehr geringe Rolle, liefern aber wieder das Fundament für die eigentliche Geschichte.
An diesem Punkt war ich jedenfalls enttäscht, da einfach so viele Sachen von Fusion übernommen wurde. Es fühlte sich teilweise wie eine Konsolen/3D Fassung von Fusion an.
Wirklich hervorzuhebenl war die Erählweise der Geschichte. Samus hat durch die zahlreichen Dialoge und Storysequenzen sehr viel an Seele gewonnen, musste dafür (in meinen Augen) leider auch viel von ihrer Coolheit einbüßen.
Dadurch, dass ihre Emotionen gezeigt werden, wirkt sie deutlich angreifbarer und ist es wohl auch. Besonders ihre Relation zum Baby Metroid wirkte sehr zerbrechlich.
Adan Malkovich hat hingegen als "neue" Figur die Coolheit aufgefangen, die Samus für ihre Seele hergeben musste.
Er hat es einfach drauf. Er wirkt zuerst sie ein mieser, grimmiger Typ doch am Ende ist er derjenige, der alles Richtig macht bzw. es wirklich gut meint.
Am besten war natürlich die Szene in dem er Samus von nicht gefrierbaren Metroids erzählt, aber 2 Minuten vorher einen vereist hat. Warum kann er das? Weil er der ist, der er ist (°_°)
Es gab allerdings auch einige Szenen, welche sehr reingequetscht und aufgesetzt wirkten.
Da wär zum einen das Auftritt von Ridley. Er taucht in seiner typischen Show auf und Samus bekommt einen Nervenzusammenbruch + Flashback an ihre Kindheit, weil er ihr so viele schreckliche Sachen angetan hat.
Sows hätte wunderbar in das original Metroid gepasst, aber an dem Punkt an dem Other M spielt, hat Samus, Ridley schon 5x! besiegt, wo das letzte Mal gestern gewesen sein könnte, da die Handlung ja dicht an Super Metroid spielt.
Sie reagiert in den Primeteilen deutlich cooler auf ihn, da wirkt diese plötzliche Panik einfach unglaublich aufgesetzt und ist irgendwo ein ziemlich starker Stimmungskiller.
Wo wir gerade bei Ridley sind, es war eine tolle Idee ihn in seiner flauschigen Jungtierversion zu zeigen!
Ebenso wieder bei Ridley, das bringt mich zu einigen Fragen was die Zeitleiste angeht. Other M spielt knapp nach Super Metroid, dennoch wurden da Ereignisse eingebaut die Zeittechnisch doch etwas "gerafft" wirken, wie z.B. dass sich ein Metroid in so kurzer Zeit zu einer Königin entwickelt oder das der Ridley-Klon in so kurzer Zeit ebenso erwachsen werden konnte.
Leider bleiben auch viele Fragen offen, die Prime noch gestellt hat. In wie fern hängen die Aurora-Einheiten nun mit Mother Brain zusammen, wie konnte die Förderration eine KI, die auf Mother Brain basiert, entwickeln und warum ist kein Wort über die Chozo gefallen? MB wirkte auch deutlich unausgeschöpft, wenn man bedenkt, dass es sich dabei um eine sprechende Kopie von Mother Brain handeln soll.
Es ist zweifelsohne möglich solche Fragen zu klären, dass hat Other M im hinblick auf Fusion definitiv geschafft. Gut, wohlmöglich muss man bei manchen Fragen wie auf die Retro Studios warten.
Das Ende der Geschichte wirkte weniger wie ein Metroid sondern ehe wie eine SiFi Tragödie. Das meine ich nicht negativ. Das Ende war traurig und schön zugleich und sehr emotional erzählt. Man es ist es einfach nicht von Metroid gewohnt.
Erst nach dem erfolgreichen durchspielen kann man mit Samus die Raumstation nochmal besuchen um Adam´s Helm als Andenken zu bergen. Dabei bekommt man noch einen Bonusendkampf mit einem alten Bekannte geboten und es gibt auch wieder die Metroid-typische Fluchtsequenz mit der Selbstzerstörung, welche man zum ersten Mal als Zero Suit Samus bestreitet.
Fazit:
Other M ist definitiv kein schlechtes Spiel, wobei der Fokus, in meinen Augen, mehr auf der Geschichte und weniger auf der spielerischen Anforderung liegt.
Samus wird sehr ausgebaut, vieleicht wirkt der Teil gerade dadurch fremd und vertraut zugleich. Es wäre verständlich wenn die Fanbase da etwas gespalten reagiert, ich mache es auch.
Die Geschichte kann auch ohne die vorherigen Teile verstanden werden, dabei geht allerdings eine menge auf der Strecke verloren, da es schon sehr viele Anspielungen gab.
Also wer SiFi mag sollte es sich mal ansehen und ein Metroid Fan sollte es sich ganz bestimmt mal ansehen.
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04.09.2010 23:13 |
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PrinzkO
Claymore #1 und Augenfetischist


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Bevor ich mal loslege, ich bin noch nicht in den Genuss gekommen, es selber mal zu spielen. Ich verfolge bisher nur ein Letsplay (jemand spielt, du schaust zu) und habe auch noch nicht allzu viel gesehen. Jedoch habe ich mir schon eine erste Meinung zu gelegt und die lautet: so lala.
Ich hatte sehr große Erwartungen an Other M, immerhin sollte es sich wieder an den ersten Teilen orientieren. Da ich die ersten Teile liebte, speziell Super Metroid und Fusion, und die Primeteile nicht so sehr mochte (Egoperspektive ist ebend kein Metroid) war ich gespannt, wie es jetzt aussieht. Und ich muss sagen, ich bin doch positiv überrascht. Klar wäre mir alles in 2D lieber gewesen, aber das Spiel ist für die Wii und diese hat ja andere technische Möglichkeiten, als ein SNES, GB oder GBA. Und diese muss ja genutzt werden.
Also die Optik sagt mir schon zu. Samus ist wieder agil wie eh und je und nicht so lahmarschig in den Primeteilen oder teilweise sogar Zero Mission.
Wie sie da durch die Gegend springt, Walljumps macht (hier mal als "Kickjump" bezeichnet.. lächerlich
) ist schon nett anzusehen.
Was mir wiedermal nicht zusagt, ist das scannen. Eine absolut miese Erfindung meiner Meinung nach. Auch wenn man da vllt viele Informationen ins Spiel einbauen kann, ist er doch ziemlich nervig.
Was mir noch nicht gefällt ist das schiessen. Mir kommt es so vor, als ob Samus selber einwenig mitzielt. Stimmt das? Wie zielt man überhaupt? Muss man so wie bei Zelda TP mit der Wiimote zielen?
Was mir jedoch wiederum gefällt ist, dass es verschiedene "FinishingMoves" gibt. Eine coole Neuerung wie ich finde.
Wo ich noch geteilter Meinung bin ist die Tatsache, das die Gegner keine Items mehr liegen lassen. Irgendwie geht da doch die Motivation flöten, die Gegner zu killen, oder?
Und warum zum Teufel kann meine seine Energie komplett regenerieren, wenn man im roten Bereich ist? Da erkenne ich ehrlicherweise nicht die Notwendigkeit der Energietanks..
Hoffentlich gibts später auch eine Möglichkeit zwischendurch die Energie aufzufrischen. Ausser an den Speicherpunkten. Ansonsten sehe ich echt schwarz.
Dann das, was Other M so besonders machen soll. Die Storyelemente. Und was soll ich sagen ausser WOW. Ich meine.. WOW.
Es ist nichtmal alles drumherum, die Geschichte mit Adam usw. es ist viel mehr die junge Samus. WOW!!
ZeroSuit Samus kann mir gestohlen bleiben, ich will mit der jungen Samus zocken. Allein durch sie, ist das Spiel wahrscheinlich ein Muss für mich.
Mal schauen, wann es bei mir losgehen kann
Dann die Spielwelt. Es ist wieder eine Raumstation.. toll..
Raumstationen sind in Metroid so öde.. Aber da ja Zebes zerstört wurde, wo will auch anders hin?
Sicherlich sollen die Sektoren Abwechslung mitbringen. Aber irgendwie will bei mir kein Dschungel-Feeling in Sektor 1 aufkommen. Es ist ebend doch nur eine Raumstation. Aber vielleicht kommt es ja beim selberspielen besser rüber als beim zuschauen.
Die Spielwelt ansich lädt irgendwie auch nicht zum Erkunden ein. Die Items werden einem ja angezeigt.. das finde ich nicht so toll.
Wie gesagt, ich kenne das Spiel bisher nur vom Zuschauen. Vielleicht wird sich meine Meinung ja noch ändern, wenn ich mich selber durch die Gegend geballert hab
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Das beste Team der Welt.. sogar besser als das A-Team!!
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05.09.2010 13:29 |
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Tenshi
Tenshi
  

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Bin auch durch, ist in Ordnung das Spiel. Am meisten nervt mich die austauschbare 08/15 Manga-Samus. Naja so krass nerven tut sie auch nicht, sie ist aber... halt total langweilig,austauschbar und unpassend weich. Die ersten beiden Punkte gelten auch für die anderen Chars... dazu diese langweilg-dämlichen, pseudo-philosophischen Dialoge wie bei Spielen aus Fernolst leider üblich. Das man Adams "Befehle" befolgen muss ist auch mehr als beknackt was die Logik betrifft.
Mein Bild der coolen, geheimnisvollen Kriegerin aus Metroid Prime ist jedenfalls im Eimer.
Die Steuerung ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei, manchmal gehts gut, manchmal ists etwas ätzend. Wii immer halt (sorry der musste sein). Und die Suchsequenzen in Ego-Perspektive hat sich wohl der Praktikant ausgedacht. Nervig ohne Ende.
Davon abgesehen ist das reine Gameplay aber oft im sehr guten Bereich, zeitweise hatte mich das Spiel ziemlich gepackt. Leveldesign und Bosse sind auch sehr gelungen, aber nur selten richtig Spitzenklasse. Die Story ist in Ordnung (gegen Ende sogar teilweise ziemlich gut) und einige Cutszenes sind auch klasse gemacht. Der Sound ist stimmig aber etwas zu unauffällig und Grafik schwankt zwischen ziemlich hässlich und recht hübsch.
Other M wäre mit glaubwürdigeren Charakter-Design und vernünftiger Steuerung um einiges besser. Insgesamt muss ich sagen, dass die meisten 4p Kritikpunkte diesmal stimmen, die Wertung ist natürlich trotzdem witzlos, macht trotz allem schon Spaß das Ding. Dass die Meinungen so stark auseinander gehen wundert mich allerdings nicht. Kein Vergleich zu "richtigen" Nintendo-Titeln wie SMG.
Wer war eigentlich jetzt der Verräter? Oder war das MB selbst?
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10.09.2010 16:02 |
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Nemesis
Imperishable Pervert
   

Dabei seit: 05.10.2007
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Also erstmal muss ich sagen, dass mir das Metroid-Franchise wirklich sehr gut gefällt und ich hab bisher auch jeden Metroid-Teil mit Ausnahme vom 1.Metroid für NES, Metroid II für den GB und Prime Hunters durch gespielt. Fand bisher wirklich jedes Metroid-Game einfach nur klasse und da hab ich mich natürlich auch auf den neuesten Teil für den Wii gefreut. Als ich damals den ersten Trailer sah und das "neue" Gameplay sah war ich gespannt drauf. Dass Nintendo sich hier mit Team Ninja zusammentut war schon was ganz Unerwartetes... vor allem wenn's um einen Nintendo-Titel wie Metroid geht.
So und nun hab ich auch das neueste Game gerade eben abgeschlossen. Ich habe insgesamt ca. 12 Stunden gebraucht mit 100% Items. Was kann ich nun also abschließend über Other M sagen? Naja, also... Das klingt jetz vielleicht ein bisschen arg, aber das war für mich ganz klar der bisher schwächste Metroid-Titel. Da kann ich Soulsplitter nur zustimmen. Ich hatte gleich am Anfang schon mal das Problem, dass ich die Steuerung einfach nur kacke fand bzw. auch immer noch finde. Manchmal gibts so Stellen, wo man schnell während eines Kampfes in die Ego-Perspektive wechseln muss, um zB. eine Missile abzufeuern... soweit so gut, aber vor allem am Anfang wo man noch fast keinen Schaden macht und nichts aushält ist man oft komplett von Gegner umzingelt, die auf dich gehen (vor allem habe ich auch selten solch lästige und nervige Gegner gesehen wie bei Other M X_x) und da hat man dann doch oft fast zu wenig Zeit, um in die Egoperspektive zu wechseln, anzuvisieren und dann zu feuern. Bevor man die Missile abfeuert wird man dann oft genau getroffen und nochmal von vorn das Ganze. >_< Aber naja, das ist auch nur am Anfang ein Problem... später wenn man dann bessere Beams und mehr Energie hat ist das nicht mehr so das Problem. Aber das ist auch leider nicht das Einzige was ich an der Steuerung auszusetzen habe. Ich find es auch ziemlich doof, dass man mit dem Steuerkreuz spielt. Ich habe nichts gegen Steuerkreuze, aber in 3D-Spielen ist das schon ein bissl dämlich. Soviel mal zur Steuerung. Also es gibt schlimmeres keine Frage, aber ich mochte sie halt ned so gern. Ich fand sie einfach nervig... hat mir einfach mal wieder hervorragend gezeigt wieso ich die gute alte Knöpfchensteuerung immer noch mit Abstand am besten finde.
Das nächste Problem war für mich dann, dass einfach keine Metroid Atmosphäre aufgekommen ist. Selbst nach 5h Spielzeit war da einfach nix. Später gings dann besser, aber richtig überzeugt hat es mich bis zum Schluss nicht wirklich. Was da auch noch dazu kommt ist die Tatsache, dass ich die komplette Spielwelt - also das Bottle Ship mit den ganzen Sektoren - einfach nur langweilig fand. Überall nur elendslange Gänge und ab und zu dann mal ein größeres Areal in dem einfach NICHTS ist, außer ein paar hässliche Objekte. Mir ist natürlich klar, dass man sich bei Other M eben mehr an den 2D-Teilen orientiert hat und da sind es ja auch immer nur Gänge, usw... aber nach den meiner Meinung nach völlig genialen Prime-Teilen bin ich sowas in einem 3D-Metroid einfach nicht gewohnt. Man fühlt sich so eingeengt und alles sieht wie gesagt einfach uninteressant aus.
Dann noch eine kleine Sache, die ich jetzt zwar nicht als negativ ansehe, aber ich fands auch ein bisschen blöd... und zwar das Upgrades freischalten. Wie so oft bei den 3D Metroid-Teilen kommt man komplett aufgepowert am Anfang an. Man hat fast alles und dann passiert irgendwas und man hat garnichts mehr. In den Prime-Teilen war das auch schon immer Gang und Gebe und war fast schon lächerlich, dass es einfach immer wieder passiert ist. xD Other M ist da natürlich auch keine Ausnahme. Ich fands zwar gut, dass es bei Other M mal was komplett Neues war, aber die Tatsache, dass man eigentlich alle Upgrades hat und darauf warten muss bis sich Adam meldet und dir die Erlaubnis gibt Fähigkeit X einsetzen zu dürfen ist auch wieder ein wenig nervig. Oft stand ich vor ner Tür , wo man ne Super Missle braucht - dahinter ein Item was ich haben wollte. Aber ich musste traurig von dannen ziehen, weil ich meine Super Missiles noch nicht einsetzen durfte. Gut, in den anderen Teilen ist es ähnlich, aber da hat man die Super Missiles halt noch nicht, also ist es klar, dass man hier nicht weiterkommt, aber wenn ich hier bei Other M drandenke, dass ich eigentlich alles eh schon habe, aber nur nicht einsetzen darf, weil es mir Adam noch nicht erlaubt hat... nee, das ist schon irgendwo dumm. Und der ist ja auch echt nicht nett der Typ muss ich sagen: Der lässt dich zB. vorher 15min lang durch Sektor 3 laufen, wo totale Hitze herrscht und man deswegen konstant Schaden nimmt bis er sich dann endlich meldet: "Samus, Erlaubnis für deinen Varia Suit erteilt." ... Ja, danke! Wie nett von dir, Adam! Hätte das nicht schon gleich am Anfang sein können?
Aber kommen wir nun mal zu den positiven Aspekten von Other M...
Was ich an Other M richtig geil fand war die tolle Inszenierung. Die war ganz einfach nur top! Die Cutscenes haben mir immer verdammt gut gefallen und ich fands einfach äußerst interessant mal etwas mehr über Samus' Vergangenheit zu erfahren. Außerdem fand ich es auch klasse, dass man Samus in Other M viel mehr Persönlichkeit gegeben hat. In den anderen Metroid-Teilen ist so eine Inszenierung und dergleichen so gut wie inexistent. Das ist ganz klar die größte Stärke von Other M! In diesen Belängen konnte mich das Game auch wirklich vollends überzeugen! Also ganz klar Daumen hoch was das angeht.
Was mir dann auch noch ziemlich gut gefallen hat war das Ausweich- und Konter-System. Das hat schon immer sehr viel Spaß gemacht die Gegner mit nem Finishing Move zu killen!
Eine Stelle im Game, die ich richtig geil fand:
Die ganze Sache mit Ridley!
Jaja, der gute alte Ridley kommt auch in diesem Metroid-Teil mal wieder vor. Ich glaube der kann ganz einfach nicht sterben. xD
Anfangs fand ich es ja schon mal echt genial als sich rausstellt, dass dieses kleine "süße" Pelzvieh, dass man am Anfang getroffen hat eine Vorstufe von Ridley ist. Wäre hätte gedacht, dass dieses große Ungetüm mal so ein kleines "süßes" Ding war? Ich fand das echt cool und überraschend. ^^
Die Cutscenes davor und der Kampf selbst hat mir auch verdammt gut gefallen. Echt sehr geil gemacht!
Auch die kurze Szene, wo man von Sektor 0 abhaut und die Fluchtsequenz mit Samus im Zero Suit ganz am Ende haben mir sehr gut gefallen!
Es gibt aber auch eine Stelle, die ich am Anfang, als ich noch nicht gewusst habe, wie ich das schaffen soll gehasst habe:
Der Kampf gegen die Metroid-Queen.
Ich wusste vom Prinzip her sofort, wie ich die Metroids killen kann. Ist ja in allen Metroid-Teile immer die beste Methode, um die zu killen: Einfrieren und dann eine Missile drauf. Bei Other M eben eine Super Missile. Das Problem war nur, dass ich am Anfang nie schnell genug war die eingefrorenen Metroids mit den Super Missiles dann zu killen. Ständig wichen sie aus und als ich dann endlich ein paar erwischt habe und die dann erledigen wollte hat mich immer kurz bevor ich meine Super Missile abgefeuert habe ein anderes nicht-eingefrorenes Metroid erwischt und ich musste erstmal wieder das loswerden und währenddessen hat die Queen alle eingefrorenen Metroids wieder befreit. Aber nach ein paar Versuchen habe ich es dann endlich gerafft, dass man die Metroids immer trifft, wenn man ihnen ausweicht und dann sofort nen Charge Beam reinhaut... dabei noch versuchen sie alle auf nen Haufen zu treiben und dann sind mit einem Schuss alle eingefroren und dann eine Multi Super Missile und vorbei ist es. ^^'
Ansonsten aber auch eine sehr cooler Kampf.
Dann noch abschließend kurz zur Grafik und zum Soundtrack...
Ja, die Grafik war halt Wii-Niveau... nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht. Ich hätte mir nur etwas interessantere Umgebungen gewünscht.
Was die Musik angeht fand ich Other M jetzt auch nicht so toll wenn ich ehrlich bin. Es gab zwar schon ein paar gute Songs, aber insgesamt gesehen muss ich auch hier leider sagen, dass Other M meiner Meinung nach den schwächsten Soundtrack von allen Metroid-Teilen bisher hat. =/
Fazit:
Also mir persönlich wäre ja ein weiterer Prime-Teil um einiges lieber gewesen muss ich sagen. Ich finde es zwar toll, dass Nintendo mit Other M mal was komplett Neues versucht hat und in manchen Stellen konnte mich Other M auch wirklich überzeugen... die Inszenierung war zB. einfach nur klasse, aber dafür gibts sonst viele Dinge, die ich bei Other M im Vergleich zu den anderen Teilen einfach nicht so gut fand. Nichtsdestotrotz konnte mich das Game aber von Anfang bis Ende unterhalten und ich hatte auch meinen Spaß damit! Deswegen sag ich auch trotz der ganzen Kritik meinerseits, dass sich Metroid-Fans auch diesen Teil nicht entgehen lassen sollten! ^^
EDIT: Ganz übersehen...
Naja, der Verräter hat ja in einer Szene MB angegriffen (da wo man noch dachte MB sei Bergman) und als man dann später als Samus da wieder hingekommen ist lag ne Leiche am Boden... von James Pierce. Das lässt vermuten, dass er der "Deleter" war.
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Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Nemesis am 22.09.2010 14:22.
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10.09.2010 18:47 |
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Armoran
Doppel-As
Dabei seit: 23.01.2008
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Sammelalbum
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Na dann will ich doch auchmal was dazu schreiben... aber da die Meisten bereits die guten Aspekte hinreichend erklärt haben widme ich mich eher mal den negativen bzw denen die als negativ gesehen werden:
Wieso "unpassend" weich ? So ist Samus im Kern schon immer gewesen (Manga/Andeutungen in den Spielen), nur bekommt man es den Umständen entsprechend nun das erste mal klar zu sehen.
Und Austauschbar ? Was willst du sehen damit es für dich nicht austauschbar ist ?
Es ist heutzutage fast unmöglich Klischeelos zu sein, da sollte man ein bißchen "Muster" schon akzeptieren können...
Es ist nicht langweiliger oder dümmlicher als der "Pseudo- Coolness- Patrioten- Scheiß" den der Westen in Hollywood und Co verzapft, und an den sich fast alle halten.
Weder "Ost" noch "West" bietet allgemein gesehen einen guten Storystil (Stichwort überdramatisierung/Inszenierung), warum sollte man also einen über den anderen stellen ?
Am Ende ist es einfach Geschmackssache ob einem die Grütze mit Philosophie oder Patriotismus besser schmeckt.
Nein ist es nicht, das ist ehrlich gesagt sogar völlig logisch:
- Adam ist für sie eine Respektsperson auf die sie hören würde, nicht zu vergessen das sie ihm als Soldatin bereits in der Vergangenheit unterstand und daher auch das genaue Befehlsmuster kennt.
- Militäreinheiten folgen klaren Richtlinien, und diese bedeuten bei ungehorsam Konsequenzen... ist nunmal so, und es ist ja nicht nur Samus die ihre Waffenn Erlaubnis erhält.
- Sie hat als Bountyhunter keinerlei Rechte und untersteht dem Militär wenn es in der Nähe ist.
- Sie bekommt die meisten Aufträge vom Militär, und Auftraggeber sollte man nunmal nicht verärgern... vielmehr noch wenn man eigentlich zu mächtig und eine wandelnde Waffe ist die nicht frei rumlaufen dürfte und bei der jeder negative Eindruck zuviel des guten wäre.
- Ihr Missionsziel ist dieses mal nicht "kill everything in sight" wie sonst immer, sondern es ist eine Rettungsmission bei der ihre Waffen nunmal wegen Kollateralschaden zu gefährlich sind (wird auch wegen der Powerbomb genauer dargestellt)... oder anders ausgedrückt, sollte sie versehentlich diese Station in die Luft jagen ist das dieses mal nicht nur IHR Problem.
- Es wäre ein noch viel dümmeres Klischee wenn sie schon wieder durch einen Unfall ihre Ausrüstung verliert und Ersatz für Selbigen in einer Station findet, die diese garnicht haben dürfte.
Aber ich frage mich selbst mal, ist das 100% aufgegangen ? Nein, denn trotz Logik für das "Warum" haben sie es besonders in 2 Fällen vergeigt:
- Grapplebeam
- Varia Suit
Wenn man den Speedbooster noch schönreden kann das sie nicht durch Wände rennen soll, gibt es keinen Grund warum diese beiden nicht erlaubt werden.
Aber nagut, das zähle ich unter die gleiche Kategorie wie "Tische" oder "Leicht wegzuräumender Schutt" die öfters in anderen Spielen als Blockkaden verkauft werden... nervig aber es ist halt so, Spielerische Einschränkungen müssen nicht hübsch sein sondern ihren Zweck erfüllen
DEIN Bild, das ist das Problem.
Es gab genügen Anspielungen (oder Darstellungen mit dem Manga) die ihren Character aufgezeigt haben, wenn man jetzt immernoch von der "eigenen" Samus ausgeht ist das nicht das Problem vom Spiel.
Die Steuerung ist hervorragend (wenn man weiß das man in 1st Person Dodgen kann) ! Geschmackssache sicherlich, aber trotzdem hervorragend... Für das was sie sein will natürlich, denn es ist nunmal ein Experiment gewesen das auf keinerlei Basis baut und man erst austesten musste.
Aber auch hier die Frage an mich, will ich nochmal die gleiche Steuerung ? Nein, denn auch wenn die Steuerung hervorragend funktioniert, so macht der Stick in 3D Räumen nunmal trotzdem mehr Sinn, dafür wurde er überhaupt erst entworfen.
Aber dieser 2D/3D Switch ist wirklich eine super Idee gewesen, gerne mehr davon
Von der Idee her war das garnichtmal schlecht, aber sie haben am Ende zuviel gewollt und nicht aus der Perspektive gedacht die ein uninformierter Spieler haben wird.
Die Idee war quasi eine Interaktive Cutszene in der Samus von etwas aufgeschreckt wird/ihr Instinkt einsetzt und dann in "ihrer" Sicht den Blick über verschiedene Dinge schweifen lässt bis sie den Grund dafür findet.
Klappt bis hierhin auch in der Theorie recht gut, aber das Problem ist das man nirgends gesagt bekommt wie man diese Stellen genau spielen soll...
Haben wir still den Bildschirm beobachtet und die raschelnden Blätter gesucht die aus unserem Wiimote-lautsprecher tönen ? Nein haben wir nicht, wir waren ungeduldige Affen die einfach Pixel für Pixel den Bildschirm abgesucht haben ob nicht irgendwo ein Lock-On erscheint
Das, die riesen Fläche die man absuchen muss, plus der mini Hitbox des Objekts waren dann am Ende einfach zuviel des guten.
Wenn man ein 2D Spiel macht und sich die Gegner auf verschiedenen Achsen bewegen können, ohne das man seine Schussrichtung verändern kann... dann braucht es Auto-aim, etwas anderes ist nicht möglich.
In dem Fall hast du es nicht gespielt, aber man kann nur 1 Energietank laden wenn man zusätzlich im roten Bereich ist... und bei so einem dynamisch schnellen Spiel wie diesem hier ist es vorallem in einem Bossfight nicht gerade einfach genug Zeit dafür zu finden.
Vorallem im Hardmode bei dem man den Gegnern besser ausweichen sollte...
Ist nun wirklich Ansichtssache, denn ich empfand es schon sehr "Metroid" wenn man sich durch die Gänge bewegt und sich von Raum zu Raum vorkämpft.
Und das es noch andere Leute neber dir gibt ist zwar unüblich, aber es hat nicht das komplette Spiel eingenommen und man ist meiste Zeit genauso allein wie in den anderen Teilen bisher auch.
Das ist Unsinn und liegt daran das dieses Spiel ein komplettes Experiment war das sich nicht darauf verlassen hat das irgendeinem Fanboy das ganze trotz Fehler zusagen wird:
- Sie hatten keine Erfahrung mit Storylastigen Spielen
- Sie wussten sie pissen alle an die sich Samus als Emotionslosen Spacemarine vorgestellt haben
- sie pissen Primefanboys an
- sie pissen 2D Puristen/Superfanboys an
- Sie bringen experimentelle Steuerung rein die auch nicht jedem zusagen sollte
- Sie machen das Spiel linear und pissen die oben genannten Fanboygruppen gleich doppelt an
- sie pissen die hauptzielgruppe die Amerikaner an weil die Emotionen verabscheuen
Kein Vergleich zu Prime bei dem das einzige Risiko war das sie es einem anderen Entwickler in die Hand gedrückt haben... herrje selbst das Genre war alleine schon Erfolgsgarant.
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Aber machen wir einfach mal Stop hier.
Tatsache ist, dieser Titel macht nicht viel mehr falsch als andere, nur hat er er das Problem das es durch das Rumexperimentieren soviele Punkte gibt die komplett auf dem eigenen Geschmack basieren und kaum "objektiv" bewertet werden können... ich meine ich habe lange nichtmehr soviele Reviews gelesen die sich so uneinig waren wie bei diesem Spiel.
Steuerung ? Hervorragend<----->Crap, alles dabei
Story ? Siehe oben.
Design ? Siehe oben.
Voice Acting ? Siehe oben.
Samus selbst ? Siehe oben.
Jeder hat eine eigene Meinung, etwas was eigentlich fast unmöglich ist
Kommen wir daher also ohne weiteres zu meiner Wertung die damit genauso nutzlos ist wie alle anderen auch:
Ein gelungenes Experiment das die hochwertige Metroidfamlie um einen weiteren Teil erweitert, allerdings zu 100% Geschmackssache ist und daher keinen Blindkauf rechtfertigen kann.
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*Sich an das eklige Geräusch erinnert das das Item Get-Jingle ersetzt hat*
Streicht die .5, das verzeihe ich nicht
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Und jetzt noch nachträglich mein Favorit der Kritiken... nachträglich weil das ein eigenes Thema ist über das man so ewig lange diskutieren kann
Das ist DIE Szene die bei einigen Kritikern ganz oben als "Abwertungsgrund" im Raum steht... also die Frage ist, ist das wirklich so unglaubwürdig bzw wurde ihr Character "umgeschrieben" damit diese Szene funktioniert ?
Ich bin der Meinung "nein", diese Szene IST glaubwürdig wenn man alle Hintergründe mit einbezieht !... Inszeniert natürlich, aber trotzdem logisch geschrieben.
- Es spielt nach Super mit einer Samus die durch das Opfer des Babymetroids einen emotionalen Knacks erlitt (Wird mit den ersten Szenen bereits klar) und anscheinend über zuviele Dinge nachdenkt. (Innerer Monolog)
- Nun ist sie also emotional beschäftigt und trifft auf Adam der ihr die Vergangenheit in Erinnung ruft und all die Fehler die sie dort gemacht hat... das das ihrer Psyche in der momentanen Lage nicht hilft ist nur logisch.
- Die Mission auf der sie sich befindet läuft nun auch anders als erwartet ab (Teammission, Story), nur nochmehr Momente bei dem sie nachdenken wird.
Heißt also ihr Emotionspanzer bekam nach Super eine Delle, mit Adam einen Riss, mit der Mission ein Loch und sie wurde langsam emotional angreifbar...
- Dann taucht Ridley auf und dieser beschädigte Emotionspanzer wird damit nichts anderes als zertrümmert, und all ihre Erinnerungen und Gedanken die sie bisher verdrängen konnte strömen gleichzeitig auf sie ein.
So, jetzt können 2 Dinge passieren:
1. Sie friert ein wie es für ein PTSD Syndrom (das hier dargestellt wird) üblich ist.
2. Sie dreht durch und haut alles inklusive Ridley kurz und klein.
BEIDES wäre möglich, und sicherlich wären einige von der Rambo Samus mehr begeistert gewesen als von der eingefrorenen... trotzdem... PTSD Samus ist mit all ihren Umständen einfach nicht "falsch" und wir haben am Ende nur einen weiteren Punkt den man mit "Geschmackssache" abstempeln kann und bei dem man nie auf einen Nenner kommt
Weit hergeholt ? Ich denke nicht, denn DAS ist Other M... Ein Emotionaler Tiefpunkt in Samus's Story der ihren Character für die Zukunft prägen wird.
Und wer an solchen denkensweisen kein Interesse hat... nun... seht es so das Samus "weinerliche" Phase mit Other M erledigt ist und sie in Fusion gezeigt hat wie Hardcore sie sein kann... und ich bin mir ziemlich sicher das das nächste große Metroid eine Samus bringt die ihren Emotionspanzer nicht nur repariert, sondern gnadenlos verstärkt hat
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12.09.2010 23:59 |
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Mario
Tomodachi
   

Dabei seit: 22.05.2010
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Ein sehr guter und vor allem zutreffender Beitrag, Amoran (ich würde gerne öfters von dir was lesen
)
Diese geteilte Meinung ist mir schon lange bei keinem Titel mehr so stark aufgefallen wie hier.
Ich bin zwar momentan noch nicht ganz durch, neige mich aber eindeutig dem Ende.
Spielerisch: FANTASTISCH!
Die Prime Reihe hat es geschafft Metroid in die dritte Dimension zu bringen. Other M allerdings schließt genau da an, wo die 2D Teile aufgehört haben und versetzt dem ganzen die perfekte Note.
So hätte Metroid 64 ausgesehn haben können. Die 2D/3D mischansicht ist perfekt inszeniert, Kameratechnisch gibt es 0 Probleme aber vorallem wird so viel wiedergeholt.
Speed-Boster, Sprungball (ja, gabs auch in Mp3, egal^^), Zebes etc.
Ich kanns garnich richtig in Worte fassen wie toll Other M spielerisch zu der Reihe passt. Genau das wurde jetzt gebraucht, ein neuer ableger der genau in die andere Richtung geht als die Prime-Saga. Den Seitenhieb mit der Ego-Ansicht und den only-Ego Raketen und dem eher mikrigen Scannen lass ich mal weg, das macht nicht so viel zum Spiel.
Story und Inszenierung:
sorry aber NEIN!!!!
Schön dass an Super Metroid angeschlossen wird. Das ist ein wirklich sehr schöner Gedanke. Auch dass Adam Malkovich, der in Fusion Premiere hatte aufgegriffen wird und auch klasse dass Samus' Vergangenheit etwas mehr beleuchtet wird als bisher.
Jetzt die Knackpunkte und jenachdem ein paar kleine Spoiler:
Mir fehlen bisher jegliche Verweise auf die 4-Teilige Prime Saga. In MP3 hat man bemerkt dass Mother Brain wohl eine sog. Aurora Einheit ist. Warum wird darauf nicht nochmal Bezug genommen. Man hätte lockerst sagen können dass die Aurora Einheiten auf Grund des zweifachen Mother Brain Vorfalls zu gefährlich sind. Aber davon habe ich noch nichts gesehen. Und jetzt das für mich schlimmste:
Samus ist ne absolute Heulsuse geworden. Erst dachte ich, es wärn nurn paar Aufschreie und sowas aber:
Vorallem die Begegnung mit Ridley..Okay, in einem Super Metroid Remake (ohne die Prime-Reihe) wäre eine solche Reaktion je nach dem in Ordnung gewesen. Aber nach 4 maligem töten Ridleys immernoch SO zu reagieren..sorry
Samus hat ihre Kaltblütigkeit verloren, Team Ninja hat aus der toughesten Heroine der Videospielgeschichte ne Tussi gemacht. Schön dass Samus sexier geworden ist aber zu welchem Preis?!
Meine Bewertung kurz vor Ende: LÄPPISCHE 7/10 und das soll bei nem Metroid (bei mir!) schon was heißen!
Trotzdem möchte ich keinem von Metroid: Other M abraten! Wie gesagt: Spielerisch ist es einsame Spitze! Die Story versaut mir als riesigem Fan der Reihe allerdings einen großen Teil des Spiels!
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14.09.2010 03:12 |
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Armoran
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Sowas hört man immer gerne, aber meine derzeitige Schreibfaulheit hat was dagegen
Kein Wunder, denn auch wenn die Primetriologie (4 Teile ?) vor dem ganzen spielt (zwischen Metroid 1/Zero und 2), so ist sie aber Storymäßig trotz allem nur ein Spinoff, nicht relevant für den Kern der Serie und daher eigenständig zu sehen.
Außerdem, wer hat jemals auf "ist zu gefährlich" gehört
Siehe meinen Spoiler ganz am Ende zu dem Thema, es war vollkommen egal wie oft sie Ridly besiegt hat weil es völlig andere Umstände gab... und ja die ändern einiges.
Allen vorran ist sie dadurch nämlich nichtmehr als "weinerlich" als vielmehr "emotional betroffen" einzuordnen.
Und das ist die Fehlinformation auf der viele ihr falsches Bild aufbauen... Team Ninja hat NICHTS mit Samus Character oder der Story zu zu tun (die haben hauptsächlich ihre 3D Kampf Animationen eingebracht, eben genau aus diesem Grund kam die Zusammenarbeit erst zustande), sondern das ist exakt so wie Sakamoto sie in diesem Teil haben wollte.
Ich war Anfangs auch wenig von der Sache begeistert (vorallem vom VA, Skycrawlers hat mich auf lange Zeit mit monotonen Dialogen geschädigt) und bin immernoch der Meinung das man es an manchen Stellen etwas überzogen hat (überdramatik etc)... ABER... ich habe mir inzwischen über die Frage gedanken gemacht WARUM er diese Szenen so haben wollte und... sie gehen erstaunlicherweise fast alle logisch auf.
Ich sage nochmal was ich auch in meinem Spoiler gesagt habe... Samus wurde NICHT umgeschrieben, wir haben sie hier nur in einer ungewohnten Phase gesehen die villeicht mit unserem bisherigen Bild von ihr nicht übereinstimmt, die aber trotzdem komplett zum Character passt und nachträglich gesehen wohl insgesamt schon immer Samus im Kern begleitet hat.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Armoran am 14.09.2010 12:17.
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14.09.2010 12:15 |
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Fylos
der Flo


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Nur ein Spin-Off? Das hätte Sakamoto vielleicht gerne so, aber offiziell habe ich bisher nichts derartiges gelesen, berichtige mich bei gegenteiligen Fakten. Bei allem Respekt scheint er nunmal Metroid einfach zu etwas machen zu wollen, was ein Großteil der Fans nicht von Metroid erwartet. Genau so beschwert sich auch kaum jemand darüber, dass Samus zu weit von ihrer Mangafigur entfernt ist, sondern eben einfach in vielen Spielen bisher anders wirkte (vor allem auch in der Prime-Serie), sodass die Samus die die Gamer kennen sich von dem unterscheidet, was sie in Other M zu sehen bekamen. Es ist keine einfache Frage von canon und non-canon - es ist eine Frage der gefühlten Kontinuität die für Gamer (dem großteil der Fanbase) verletzt ist (auch nach Fusion hätte doch nie jemand diese "Heulerei" erwartet), die aber für Mangakenner nicht so sehr in den Vordergrund tritt, weil die Manga-Samus der Samus, die sich Sakamoto vorstellt, eher entspricht.
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, dass diese überemotionale Dramaturgie (wie sie eigentlich jeder sieht - selbst wenn man Samus Charakter geben wollte, hat man es hier in vielerlei Hinsicht weit übertrieben) einfach nur ein symbolisches "FUCK YOU" von Sakamoto gleicht, der ein bischen angefressen ist, dass die Prime-Serie ohne seine Führung doch noch relativ populär war. In der Prime-Serie wurde einfach eine ruhige, abgeklärte Samus gezeigt, die meinetwegen mit Sakamotos Vorstellungen nicht übereinstimmte, aber den Geschmack der Fans traf, und anstelle dass er etwas in diese Richtung einlenkt (schließlich hat die Prime-Reihe extra nicht viel Story produziert, um sich noch alles offen zu halten), ignoriert er die "fremde" Trilogie lieber wie ein trotziges Kleinkind und setzt mit der Gegenteil-Samus das klare Zeichen, dass er das alleinige Recht auf "seinen" Charakter beansprucht, welcher in den Köpfen der Fans aber nunmal mitlerweiler ein ganz anderer ist...
Es ist nicht das erste Mal, dass ein Autor gegen den Willen der Masse beweisen will, dass er doch mit seinem Charakter machen kann was er möchte, und dafür dann nicht gerade bejubelt wird.
Nun aber zum Spiel selber - es war wohl das für mich zweischneidigste (Klappe, den Superlativ gibt es jetzt) Schwert an Game-Software was ich in letzter Zeit spielen durfte. Es gab so vieles was ich daran geliebt, und gleichzeitig so vieles was ich daran gehasst habe - meißtens an genau denselben Aspekten. Ich glaube es gibt kein passerendes Spiel als das hier, um sich mal kurz das Review-Layout von Kotaku auzuborgen... ich könnte meine Meinung jetzt kaum besser als damit widergeben.
Loved:
- Das Kampfsystem
Ich mochte das Action-geladene Kampfsystem in Other M. Es war einfach etwas mehr als das Zielen+Schießen der alten Teile und Samus' neue Beweglichkeit eröffnete dabei auch viel strategischere Kämpfe als bisher, was beispielsweise auch die Positionierung betrifft. Leider wurde dieses Potenzial nciht ganz ausgeschöpft, aber hat sich auf jeden Fall inovativ und positiv im Vergleich zu früheren Teilen angefühlt.
- 2,5 D
Entgegen anderer Meinungen fand ich den Mix aus 2- und 3D 3rd-Person Gameplay und dem 3D-First-Person-Mode im Großen und Ganzen sehr gelungen. Manchmal nötiges Umschaulten auf "auf den Bildschirm zielen" haben das Spielen etwas abwechslungsreicher gemacht und die darauf eingeschränkten Missiles waren auch eine gute Methode, um in Bosskämpfen den Einsatz beider Modi zu erzwingen. Wäre die Unbeweglichkeit (und somit gefühlte Hilflosigkeit) der 1st-Person-View nicht, so hätte ich mir sogar noch mehr davon gewünscht, öfters mal die Perspektive wechseln zu müssen
- Is that... challenge?
ok, als wirklich "schwer" konnte man den Normal-Modus jetzt insgesammt zwar nicht bezeichnen, aber ich war dennoch positiv überrascht darüber dass das Spiel auch mal kein problem damit hatte, dich an manchen Stellen auch mal sterben zu schicken. Ich hab mich richtig gefreut als mich der Kampf gegen auch ein paar Mal auf die Bretter geschickt hatte - gerade nachdem es für Nintedo-Spiele und viele andere neuere Spiele unüblich ist, dem Spieler auch mal sowas zuzumuten. Der automatische zeitnahe Rücksetzpunkt hat mir genau so auch schon in Muramasa gefallen - und es kann von mir aus ruhig so bleiben!
- Is that... challenge? [2]
Ich hab den Hard-Mode jetzt zwar freigeschalten, kam aber noch nicht wirklich dazu ihn sonderlich zu testen. Falls ich sehen werde dass er wirklich neue Herausforderung bietet, dann kann ich damit gleich noch etwas mehr Spaß aus dem Spiel herausholen. Es ist zwar schade, dass dieser Modus nicht von Anfang an verfügbar ist, aber das lässt sich auch irgendwie verschmerzen. Das einsammeln der letzten Power-Ups wäre etwas weniger mühsam gewesen, wenn zu Ende des Spiels nicht noch einige Wegen unnötierweise komplett versperrt wären...
Hated:
- Drama Baby, Drama!
Naja, zu der Story wurde ja schon allseits genug geschrieben. Ich bleibe dabei dass Samus' neues Erscheinen ein Bruch ist mit dem, was der große Teil der Fanbase von Samus erwartete (und das nicht im guten Sinne). Darüber hinaus war die Geschichte und ihre Logik auch sonst nicht gerade Wasserdicht - und währen beim zweiten Durchspielen die Cutscenes wieder ununterbrechbar gewesen, hätte ich meine Wiimote kaputt gemacht. Eine Geschichte wie aus einem Shonen-Manga, inklusive der obligatorischen OH NEIN ER IST TOT, NEIN DOCH NICHT UND RETTET MICH DANN und der ICH OPFERE MICH WÄHREND DU NUR DOOF ZUGUCKEN KANNST -Szene.
- Dodge me baby one more time
Den Dodge-Move und somit ein konterbasierendes Element einzuführen war sicherlich keine schlechte Idee, aber es so einfach auf die Steuerung zu legen war eine schlechte Entscheidung. Es war viel zu einfach unglaublich vielen Angriffen zu entgehen in dem man einfach wild auf den Steuertasten herumdrückte, und so in alle Richtung gleichzeitig zu dodgen. Die kurzzeitige Unverwundbarkeit, sodass ein Sprung IN DEN GEGNER nichtmal ein Nachteil darstellt, haben das ganze System schon etwas hirnlos gemacht. Hätte man für einen Dodge beispielsweise noch einen weiteren Knopf drücken müssen, sodass man sich in dieser Zeit sonst nicht bewegen kann, dann hätte das ganze wenigstens etwas Timing erfordert und hätte nicht ganz ausversehen zu einem Dodge gefürt, wenn man gerade anfängt zu laufen. Ich glaube hier wollten sie den Kampf etwas zu "awesome" und gleichzeitig intuitiv machen.
- 2,5 D
Ein Steuerkreuz in einer 3-D Umgebung ist eine Zumutung. Nicht diagonal laufen zu können erst recht. Ist mir schnurz wie wichtig es war, das Spiel nur mit der WiiMote steuerbar zu machen - es war eine schlechte Entscheidung. Der NunChuck hätte zu diesem Spiel perfekt gepasst, dahingegen war die Gewöhnungsphase zu dieser Steuerung enorm frustrierend und es hörte nie auf ziemlich ungeschickt zu wirken, wenn man Ecken laufen muss, um eine diagonal verlaufende Strecke hinter sich zu bringen.
- Just another Missile Tank
Ab einem gewissen Punkt waren Missile-Tanks einfach nutzlos. Mehr als 20 Missiles hat man selten gebraucht, bevor man wieder einen Moment Zeit hatte, um sich aufzuladen. Überhaupt erschienen mir viele Upgrades (normale Energietanks, diesmal in Form von Herzteilen) relativ überflüßig, während einzelne andere (Recovery-E-Tank) ungemein wichtig erschienen. Insgesamt habe ich es nicht wirklich bereut irgendwann einfach das Blinken Blinekn sein zu lassen und die meißten Items zu ignorieren, und das finde ich sehr schade - man hat sie einfach kaum benötigt.
Insgesamt halte ich Other M (gameplaytechnisch) für ein sehr solides Spiel, aber letztendlich kommt es doch nicht ganz an den 3. und vor allem 1. Teil der Prime-Serie heran. Allerdings hat es ein paar sehr, sehr vielversprechende Elemente mit großem Potential eingeführt, und sollte der nächste Teil wieder dieser spieltechnischen Formel nachgehen und die Mankos in Steuerung und Kampfsystem beseitigen, so sehe ich die Chance für das mit Abstand beste 3D-Metroid gekommen. Und wenn Samus wieder zu ihrem Dasein als Totaly-Badass-Bountyhunter zurückkehrt, sei ihr ihr kuschelweicher Ausflug zur "Charakterentwicklung" auch gleichfalls verziehen.
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Waiting for something to happen usually leads to nothing happening at all.
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21.09.2010 01:26 |
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Xardex
Doppel-As

Dabei seit: 05.03.2009
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Mir hat Metroid: Other M eigentlich doch recht gut gefallen, auch wenn ich einen weiteren Prime-Teil bevorzugt hätte. Ich bin eben ein Fan vom Erkunden von gegenden und freier Bewegung. Keines von beidem war leider in Other M gegeben. Auch wenn es dem alten Stil entspricht, muss es mir nicht gefallen. Ich mag es nicht wirklich durch festgeschriebe Gänge zu rennen und dabei keine wirkliche Entschdungsgewalt zu haben. Natürlich war Prime jetzt auch nicht das Paradebeispiel für Offenheit, aber man war trotzdem freier und konnte entscheiden wohin, auch wenn es wenig gebracht hat. Hat dadurch aber einen gewissen Entdecker-Wert gehabt, was das verstecken von Upgrades förderte. Dies ist so ziemlich der größte Kritikpunkt den ich an Other M habe.
Ein weiterer Punkt ist, dass man alles einfach so wieder aufladen konnte. Das fand ich insgesamt gesehen, doch recht Lahm. Es ist eigentlich eine Sache der Taktik und vor allem der Art und Weise wie man kämpft, wenn man nur auf begrenzte Ressourcen zugreifen kann. Aber dadurch dass du dir im Notfall einfach eine neue Ladung Raketen und Energie gibst, hat das Spiel doch einiges an taktischem Gefühl eingebüßt.
Auch gefiel mir nicht, dass man sich nicht bewegen konnte, wenn man im Visor-Modus war, manchmal war es recht nervig ständig hin und her zu wechseln, auch wenn die Art und Weise des Wechsels sehr gelungen ist. Mir kam es flüssig von der Hand und hatte keine Probleme mit einem fließenden Wechsel.
Des Weitern habe ich das Scannen vermisst, ich weiß, dass es für viele ein großer Kritikpunkt an der Prime-Serie war, aber ich hatte dabei doch ziemlichen Spaß alles und jeden zu scannen. Diese komischen Event-artigen "suche den Punkt" Momente, waren mir doch sehr suspekt. Vor allem da sie sehr oft nur winzig klein waren und sie nicht erfasst wurden, obwohl ich da mehrere male drüber bin.
Positiv fand ich die Handlung und die Videosequenzen, auch wenn ich mir manchmal wünschte ich könnte sie überspringen (wenn man einen Kampf von vorne macht, zum Beispiel). Die Erzählungen sind richtig gut gelungen und werden auch gut rüber gebracht. Aber nach ner Weile konnte ich den Namen Adam einfach nicht mehr hören. Die Sache um Adam ging mir doch sehr auf den Trichter, vor allem der letzte Moment von beiden. Das mir war echt zu viel. Aber dennoch gefiel mir das Gesmatbild.
Das Spiel hat ziemlich viel Spaß gemacht, aber leide wurde der Spielspaß durch einige wenige, fast schon lächerlich unfaire Momente getrübt, weil es gar nicht auf das Talent ankam, sondern einfach nur auf Testen und Glück. Ebenfalls dieses automatische Ausweichen machte Dinge viel zu einfach. Ich bin kein Freund von auto-aiming, weshalb mir manche Situation total gegen Strich gingen.
Auch wenn mir das Spiel gefällt, es hat keinen großen Wiederspielwert wie die Prime-Reihe für mich. Anfangs war es echt richtig gut, aber gegen Ende gefiel mir das Spiel weniger und weniger. Ich hatte Spaß, aber es war die Art und Weise wie die Bosse designed wurden und wie oft diese komischen Event-artigen Momente vorkamen. Aber die Idee war gut, das Spiel war richtig schön schnell und das meiste ist einfach gelungen.
Die Idee mit dem Nahkampf ich doch sehr interessant, wenn man von meinem Kritikpunkt mal absieht. Es war spaßig, auf wieviele Weisen man seine Gegner eliminieren konnte, die ganzen Szenen wie die Lawine oder den Vulkan. Besonders gefiel mir die Idee für Ridley, er hatte mal einen Grund anwesend zu sein!
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29.09.2010 21:18 |
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Zanto
Ursupator
 

Dabei seit: 16.09.2010
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Ja, wie froh war ich als ich hörte das ein neues Metroid erscheinen soll und hatte mir fest vorgenommen es mir direkt am ersten Tag zu holen.
Die ersten Enttäuschungen machten sich breit als ich einige Infos zu Gesicht bekam, mir gefiel schon der Titel nicht, doch hoffte ich das es der Arbeitstitel war.
Das soll nicht heißen das mir alle News zum Spiel missfielen, nein einige Sachen freuten mich wie eine tiefere Story und auch das es kein 3D mehr sein wird konnte ich gut verkraften.
Allerdings machte mir die News zu schaffen das es kein scannen mehr geben wird.
Ja im Gegensatz zu einigen anderen hier hab ich es geliebt meine Feinde und meine Umgebung zu scannen und mir die Hintergrundinfos reinzuziehen.
Tat mir schon ein bisschen weh das es das scannen nicht mehr gab, aber ich konnte es verkraften.
So weiter im Text.
Als ich das Spiel in Händen hielt freute ich mich auf ein neues Kapitel mit meiner weiblichen Lieblingsvideospielfigur.
Der Anfang war auch an sich nicht schlecht und mir gefielen die Zwischensequenzen sehr gut.
Probleme hatte ich mit der Steuerung und erst gegen Ende des Spiels hatte ich den Dreh mit der Steuerung raus.
Also da muss ich sagen das der Einsatz des Nunchucks wäre echt nicht schlecht gewesen, hätte bei mir einige Male das sterben verhindert.
Ich fand die geschichtliche Entwicklung sehr gut am Anfang und freute mich als ich Adam sah und musste direkt an Fusion denken, aber mir war ihrgendwie klar das wenn Adam hier auftaucht das er auch dort sterben müsste.
Der erste Endgegner war nicht so mein Fall und ich fand ihn nicht besonders und hier merkte ich auch zum erstenmal das es totaler Mist ist in der 3D Egoperspektive nicht laufen zu können.
Als gut gelöst empfand ich es das man die Ausrüstungsteile durch Befehle Adams freigeschaltet bekommt, hat zwar einige Logiklücken gerissen, aber an sich nicht schlecht.
Was mir aber extrem Missfiel war Samus an sich, aber dazu später mehr.
Während des spielens hatte ich reichlich Spaß und es vergingen einige lustige als auch ärgerliche Spielstunden.
Ärgerlich war halt die Steuerung und die blöde manchmal störende Kameraperspektive, die mir gegen einen gewissen auf mich zu rennenden Gegner im zweiten Sektor das Leben gekostet haben.
Ach ja, da fällt mir ein das gewisse Zwischengegner stärker waren als die Endgegner.
An sich waren die meisten Endgegner einfach und auch die meisten Zwischengegner waren keine große Herrausforderung.
Okay, nachdem das gesagt wurde, weiter im Text.
Nach und nach erinnerte mich das Spiel immer mehr an Metroid Fusion und ich hoffte das ich auch hier gegen einen Omega-Metroid antreten könnte, dies war einer meiner größten Metroid Wünsche gegen einen 3D Omega-Metroid antreten zu dürfen und dazu noch die anderen Formen zu sehen.
Ich kämpfte mich immer weiter vor und mir war schon relativ am Anfang das Spiels klar geworden das ich hier ihrgend wo gegen Ridley kämpfen würde und ich wusste auch das es ein geklonter sein würde, aber die Entwickler ahben mich überrascht wie er auftreten würde. Zwar fand ich die erste Stufe von Ridley unpassend, aber an sich hat es mir gefallen das er sich nach und nach auf der Station entwickelt hat. Nachdem ich Ridley ausgeschaltet hatte und mir ein kleines Tränchen wegwischen musste, weil ich meiner Lieblingsfigur aus Metroid wehgetan hatte, ging ich weiter. Mir war mittlerweile klar wer der Mörder ist und fragte mich was noch passieren würde. Das die Metroids nun auftauchten wunderte mich nicht, war ja klar wie Kloßbrühe das die Station dafür gemacht worden war Metroids zu züchten. Aber dennoch gabs für mich Überraschungen, z.B das MB ein Versuch war Mother Brain nachzuahmen und nun austickt, was die Hoffnung in mir erweckte nen Kampf gegen Mother Brain 2 zu führen. Gut gelungen fand cih auch die Szene als Ridley von der Metroid Königin getötet wurde und ich wusste sofort das es eine war. Und ich habe den Endkampf gegen sie genossen, war nicht schlecht der Kampf obwohl so schwer war sie nicht, bloß das gleichzeitige einfrieren der Metroids fand ich nervig und das einem nicht gesagt wurden das man nun die Powerbomben hatte. Von den letzten Szenen war ich nicht so unbedingt begeistert da ich den Endkampf nicht so gut fand, diese Viecher haben nur genervt und sah nicht mal das man MB treffen konnte.
Und der allerletzte Endgegner war eher nen schlechter Scherz fand ich.
Aber die Endsequenzen waren nicht schlecht, vielleicht ein wenig kitschig, aber nicht schlecht.
Insgesamt kann ich sagen das Metroid kein schlechtes Spiel ist, aber wahrscheinlich der schwächste Teil der Serie, meiner Meinung nach.
So am Ende möchte ich nochmal Punkte nennen die mich besonders gestört haben bzw. die ich gut fand.
Negativ 1
Die Steuerung und die Kameraperspektive fand ich schrecklich. Leider hat das bei mir zu einigen unnötigen Toden geführt.
Negativ 2
Das die Story sehr stark an Metroid Fusion erinnert hat mich ein bisschen genervt, aber irgendwie wars auch nicht so schlecht.
Negativ 3
Das Aussehen von Samus fand ich schrecklich, sie war irgendwie zu einer Puppe verkommen. Leider hat Team Ninja hier seinen Stempel aufgedrückt. Seit wann hat Samus einen Leberfleck? Vor allem sollte sie etwas älter aussehen. Hier hat Team Ninja Samus an ihre Frauenpalette angepasst. Find ich echt schade. Der Charakter war dabei nicht mal so das schlimme, obwohl das ein oder andere mir nicht so gefallen hat.
Negativ 4
Leider war in diesem Metroid Teil kein scannen möglich und so blieben Informationen über die Gegner aus. Das lästige suchen in der Egoperspektive fand ich schrecklich, weil die Hinweise viel zu klein waren.
Kommen wir mal zu dem positiven.
Positiv 1
Die Inszenierung vom Spiel war nicht schlecht und hat mir gut gefallen, auch die Grafik war soweit in Ordnung, obwohl hin und wieder besonders gegen Ende des Spieles unschöne und unscharfe Texturen aufkamen. Aber ansonsten machte Samus und ihre Umgebungen, besonders die Nebencharaktere (Adam,Ridley,MB) einen guten Eindruck.
Positiv 2
Die Bosskämpfe gegen Ridley und gegen die Metroid-Königin waren gut inszeniert.
Positiv 3
Das Spiel ist Storytechnisch gut für Metroid-Neueinsteiger geeignet, da sie hier viele alte Aspekte der Story vermittelt bekommen ohne die alten Spiele spielen zu müssen.
Also wenn mir noch was einfällt trage ich es hier nach.
Fazit
Ich kann Metroid other M empfehlen, es gehört definitiv zu den besten Spielen auf der Wii, allerdings sollte man viel Geduld mitbringen.
Ich hoffe auf einen weiteren 3D Teil und auf einen weiteren 2D Teil, der Ausflug in die 2.5 Ebene hat mir vorerst gereicht.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Zanto am 02.10.2010 10:05.
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01.10.2010 18:04 |
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Reikon
Reikon


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Das Spiel war auf lange Sicht eher enttäuschend.
Team Ninja hat mit Ninja Gaiden (oder DOAX2) bisher ziemlich gute Sachen abgeliefert, zumindest was das Gameplay anbelangte, aber die Entscheidung das Retro Feeling durch die Abschaffung des Nunchuks zu erreichen ist einfach Schwachsinnig gewesen. Ich fand den ständigen Wechsel in die Fisrt Person Perspektive eher ätzend als erfreulich und war daher sehr enttäuscht als man sich nicht eindeutig dafür entschieden hatte ein 2D Metroidmit bester 3D Wii Grafik zu präsentieren, wie es Nintendo ja mit Kirbiy's Epic Yarn oder New Super Mario Bros. getan hat.
Dass der Plot nicht viel her gibt war eigentlich sowieso zu erwarten, wenn man weiß wie dieses Spielelement in den Ninja Gaiden Titeln behandelt wurde. Ich bin leider noch nicht ganz durch, und kann daher nicht viel dazu sagen, aber wenn Yahtzee von Zero Punctuation recht hat , ist es schwer mich noch bis zum Ende dieses Brocken durchzumotivieren. Eigentlich schade drum, denn ich war richtig scharf drauf (Zero Suit) Samus etwas näher kennen zu lernen.
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21.01.2011 17:52 |
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BlueCosmos
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So, hab es in dreizehn Stunden zu bisher 90% durchgespielt. Der Umfang lässt sich durchaus mit der Prime - Reihe vergleichen. Die Zeit vergeht doch wie im Flug, da ich selten ein Spiel erlebt hab, welches konstant in einer solchen Geschwindigkeit spielbar ist. Man wird kaum von A nach B gehetzt und langweilige Laufpassagen ohne Sinn werden weitestgehend vermieden - von der Suche nach Power - Ups abgesehen, aber das ist keine Schwäche, sondern ein Markenzeichen der Serie. Die Probleme mit der Steuerung kann ich imo nicht nachvollziehen. Man kann im First-Person-Mode durch schwenken der Wiimote Angriffen ausweichen und wird aufgrund dessen kaum getroffen. Das ganze funktioniert imo viel besser, als ich noch vor Release gehofft hatte. Das Abfeuern von Missiles, Walljumps, oder der Einsatz des Grapple - Beams. Alles funktioniert nach ein paar Minuten perfekt. Neben Trilogy eindeutig die beste Steuerung, die mir in der Serie bisher untergekommen ist. Der Soundtrack ist durchschnittlich. Recht minimalistisch und im Stil von Fusion gehalten. Nett, aber wirklich markante Tracks kriegt man selten zu hören. Die Grafik hingegen ist wirklich traumhaft. ~ Die einzelnen Sektoren und gewisse Außenbereiche des Bottleships sind allesamt äußerst detailliert. Die Waffeneffekte sind über alle Zweifel erhaben, aber die waren schon in den bisherigen Spielen immer top. Die Gegner, die Soldaten und Samus sind alle super designt wurden und verliehen dem Spiel, auch aufgrund ihrer teils extremen Farbgebung, eine besondere Note.
Der Schwierigkeitsgrad ist ziemlich ausgewogen, es gibt sowohl ruhigere Abschnitte, als auch Stellen, an denen selbst erfahrenere Spieler ein, zwei Mal scheitern dürften. Hält sich aber glücklicherweise in Grenzen. Besonders gefallen haben mir einige Abschnitte, in denen man Samus in der Schulterperspektive und einige Zwischensequenzen, welche halb abgespielt und halb vom Spieler selbst gesteuert werden. Spiel und Sequenz gehen nahtlos ineinander über. Alles in allem muss ich sagen, dass ich doch positiv überrascht bin, vor allem aufgrund der - haltlosen - negativen Reviews, die im Netz und in den Fachzeitschriften rumfliegen. Wer sich über diese Steuerun beschwert, muss gekreuzte Finger haben, oder andere motorische Probleme. Ebensowenig sehe ich einen Grund, wegen Kleinigekeiten, wie automatisch öffnenden Türen, oder neuen Itemssounds das Spiel schlechtzureden. Bei den Retrostudios hat schließlich auch keiner drüber gemeckert, als sie ihre eigenen Ideen ins Metroidfranchise integriert haben.
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06.02.2011 19:46 |
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All Styles, Pet Hack, Index, Galerie & Sammelalbum © by Digital Nippon, 2004-2013
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