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Warhammer 40.000: Space Marine
Kami-Sama
Prinz des Wahnsinns




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Warhammer 40.000: Space Marine   


Erscheinungsjahr:2011
Plattform:PC, PlayStation 3, Xbox 360
Genre:3rd - Person, Action
Entwickler: Relic Entertainment
Publisher:THQ
USK:18

Trailer:

Intro:

Inhalt:
Die Handlung des Spiels ist schnell erzählt. Die Fabrikwelt Graia wird von einer Armee von Orks angegriffen. Die imperiale Garnison ist zum größten Teil aufgerieben. Auf dieser Welt werden eine der größten Kriegsmaschinen des Imperiums der Menschheit hergestellt. Die Warlord Titanen. Gewaltige Kampfroboter, die jeden Gundam wie billiges Spielzeug aussehen lassen. zwinker
Da die Entsatz - Flotte noch zu lange brauchen wird schickt man einen Trupp Spacemarines vom Orden der Ultramarines auf den Planeten. Sie sollen als Speerspitze den Titanen vor den Orks sichern.
Aber auf dem Planet gehen noch andere Dinge vor sich, die man nach und nach ergründen muss.

Um mal ein bisschen Terminologie zu erklären:

Spoiler: "Hintergrund"

Warhammer 40000 spielt im 41 Jahrtausend nach unserer Zeitrechnung. Die Menschheit hat sich ausgehend von Terra (Erde) nach und nach die Milchstraße erobert. Dabei gerite es schon viele male an den Rand der Vernichtung.
Das Imperium: Das Imperium vertritt den Anspruch auf Beherrschung der gesamten Menschheit. Geführt wurde es vom Gott - Imperator, der aber schwer in einem Krieg verwundet wurde und seine sterbliche Hülle nun auf Terra verwahrt wird und künstlich am Leben gehalten wird. Das Imperium wird nun vom Hohen Senat von Terra geführt. Dieser besteht aus den höchsten Persönlichkeiten des Imperiums. Es ist auch mit voller Absicht unterdrückerisch und grausam gegenüber seiner Bevölkerung. Die vorherrschende Meinung ist, dass wenn die Menschen in ihren Entscheidungen frei wären, sie dann Dinge tun (oder lassen) würden, die langfristig in dieser grausamen Galaxis zur Ausrottung der Menschheit führen könnten. Deswegen werden persönliche Freiheiten der Bürger unterdrückt und beschnitten. Manche hochrangige Mitglieder des Imperiums hoffen, dass der Imperator eines Tages wieder erwacht, um dem Imperium einen neuen Weg zu zeigen, in dem diese Unterdrückung nicht mehr nötig wäre.
Die Hauptarmee ist die Imperiale Armee. Von der Zahl an Soldaten und Material ist es die größte Streitkraft in der Galaxie. Die Space Marine sind genetisch veränderte Supersoldaten. Sie überragen einen normalen Menschen an Kraft und Gestalt bei weitem. Sie werden auch Astartes genannt und jeder normale Mensch des Imperiums sieht sie entweder als Engel, oder als Schlächter an. Sie werden für den Krieg geboren und ihr Leben endet auch in diesem, da sie nicht an Altersschwäche sterben können. Darum sind auch einige Veteranen schon 300 oder 400 Jahre alt. Es gibt auch Spacemarines die 1000 Jahre alt sind.
Ultramarines: Der Ultramarine Orden ist der perfekte Space Marine Orden im ganzen Universum. Er hat die reinste Geensaat und ihr Primarch (ein Sohn des Imperators) hat auch den Codex Astartes verfasst. Das ist ein Regel und Taktikhandbuch für jeden Space Marine Orden. Seine Regel werden aber unterschiedlich angewandt und ausgelegt. Im Spiel spielt man den Captain der 2. Kompanie mit dem Namen Titus.
Orks: Orks leben nur für den Krieg und Plünderungen. Sie überfallen Planteten und schlachten alles ab, weil es ihnen Freude bereitet. Sie leben einfach für das Blutvergießen. Sie tauchen in schier unendlicher Masse im Universum auf und beginnen manchmal Waaaghs. Das sind große militärische Feldzüge angeführt von einem großen Waaaghboss, der größte aller Orks in diesem Feldzug. Orks sind nciht sehr intelligent, aber zumindest die Bosse besitzen grundlegende Taktik und Strategiekenntnisse. Aber die meisten Entscheidungen werden spontan gefällt.
Fabrikwelt: Sind Planeten innerhalb des Imperiums die den höchsten Ausstoß an Waren und Kriegsgerät haben. Es sind meistens Makropolwelten mit vielen Fabrikanlagen.
Wer wirklich ganz genaue Informationen haben möchte, die aber hier das Thema sprengen würden der kann mal auf diese Seiten schauen. Das ist so etwas wie das Wikipedia des Warhammer Universums.
http://wh40k.lexicanum.de/wiki/Imperium
http://wh40k.lexicanum.de/wiki/Space_Marines


Auf die Veröffentlichung des Spiels habe ich mich gefreut, seit ich den ersten Trailer auf Youtube entdeckt hatte. Ich mag das Warhammer 40000 Universum sehr gerne. Angefangen hat es bei mir mit dem Strategiespiel Dawn of War und Dawn of War II. Dann habe ich mir auch mal ein paar der Bücher über das Universum gekauft und muss sagen ich bin fasziniert, was sich da etliche Autoren drüber aufgebaut haben. Es gibt zig 100 Geschichte, alle mit anderen Charakteren und Ausgängen. Mit dem Tabletop Game, wo drin die Ursprüngen dieses Franchise liegen kann ich persönlich nicht viel anfangen, aber das gilt eigentlich für jedes Tabletop Game.
Das Studio hat auch die beiden Strategiespiele entwickelt und hat sich nun mit Space Marines an ihren ersten 3rd Person Action Titel gewagt.
Das Spiel ist eine definitive Empfehlung für jeden Warhammer Fan. Es zeigt das Universum so wie es ist, die Architektur stimmt, die Waffensystem.
Die Einzelspieler Kampagne finde ich persönlich ein bisschen zu kurz, aber es erzählt eine annehmbare Warhammer - Geschichte. Es gibt am Ende sogar einen Cliffhanger, wo man sich wünscht, dass noch ein zweiter Teil rauskommt, oder zumindest ein Ad On.
Die Kampagne ist also am besten mit Kurz und knackig zu beschreiben. Die Levels sind alle Schlauchartig und auch manchmal etwas Detailarm gestaltet, aber es gibt auch Level die schön anzusehen sind und man sich gut in den Kriegsschauplatz reindenken kann.
Die Grafik finde ich sehr schön, es kann aber auf keinen Fall mit Battlefield 3 und dergleichen konkurrieren.
Die Gegner werden meistens nur durch ihre schiere Masse gefährlich. Es macht aber dennoch Spaß durch die Horden von Gegner - Massen zu kämpfen.
Der Space Marne steuert sich auch sehr gut. Aber man darf nicht vergessen, das die getragene Servorüstung auch einiges an Schwungkraft hat und man teilweise nicht so mobil ist wie man gerne sein möchte.

Alles in allem hat mir der Einzelspieler gefallen. Mir hat es Spaß gemacht, auch wenn es an ein paar Punkten des Spiels ein bisschen eintönig war.

Den Mehrspieler finde ich dann doch wieder sehr gelungen. Es gibt drei Standardklassen. Den Taktischen Marine, ein Allround Kämpfer auf Ferne und mittlere Distanz. Den Devastor, eine schwere Infanterieeinheit ausgestatte mit schweren Waffen. Und dem Sturmtrupp Marine. Ausgestattet mit Nahkampfwaffen und einem Sprungmodul greift er die Gegner überraschend aus der Luft an.
Beide Fraktionen haben die gleichen Klassentypen. Auchs wenn sie sich vom Namen und der Optik unterscheiden. Im Mehrspieler spielt man immer Space Marines gegen Chaos Space Marines (also die Bösen). Die Matches sind durchgehend Fair und man kann mit seinem Account bis auf Level 41 hochleveln. Mit der Ziert schaltet man neue Waffen und Fähigkeiten frei, die das Spiel aber nicht unausgeglichen machen.
Bisher macht der Multy Spaß und jedes Match ist abwechslungsreich. Bisherige Spielmodi sind Teamdeathmatch und Siegpunkteeinnahme.
Im Oktober kommt ein weitere Spieldmodus hinzu. Das wird ein Ko - Op Gegnerwellen Abwehr Modus sein, mit Leaderboard usw. Auf den freue ich mich irgendwie. :D

Also jeder der auf 3rd Person Action steht kann sich das Spiel mal zu Gemüte führen und jeder Warhammer Fan sollte es sich zulegen da sehr viel Detail und Herzblut darin steckt. Außerdem hat man noch viel mehr Spaß an dem Game wenn man alle Hintergründe weiß.

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“I am a part of you, little mortal. I am a shadow in your subconscious, a blemish on your fragile little psyche. You know me. You just don’t know it.” - Sheogorath

10.09.2011 22:48
Bonta-Kun959
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Eigentlich bin ich bei Lizenzspielen immer was skeptisch, es gibt zwar gute und schlechte (meistens eher schlechte), aber Relic hat bereits mit DoW und DoWII bewiesen das die in der Lage sind das WH40K Universum sowohl optisch als auch spieltechnisch für Fans glaubhaft in Szene zu setzen. WH40K Space Marine macht da glücklicherweise keine Ausnahme. Obgleich ich die befürchtung hatte das Relics erster Ausritt in das Shooter Genre evtl. ein Schuss in den Ofen werden würde. Ich erinnere mich noch an ein völlig misratenes "WH40K Fire Warrior" (gabs damals für PC & PS2), welches als FPS von KUJU programmiert wurde - einfach nur schlecht. Space Marine ist wie gesagt vollkommen anders geworden, nicht nur das es ein TPS statt ein FPS ist, es ist nämlich weitaus besser geworden! smile

Die Story ist meiner Meinung nach eher unwichtig, eine typische Story im WH40K Universum die wie Kami-Sama richtig erwähnt hat auch schnell erzählt ist. Kommen wir also zur Action. Typischerweise für einen Space Marine hat man eine große Auswahl an Wummen (davon kann man 4 gleichzeitig mit sich rumtragen) sowie die Wahl aus einer von 3 Nahkampfwaffen (Chainsword, Poweraxt, Powerhammer). Freilich haben alle ihre Vor- und Nachteile. Das Spielprinzip ist ziemlich einfach, metzel dich durch eine z.T. unglaublich große Menge an Gegnern durch. An dieser Stelle erkennt man warum dieses Spiel die USK 18 hat - weil zum einen einfach Fässerweise roter Lebenssaft durch die Gegend spritzt und unser Hauptprotagonist Captain Titus nicht gerade zimperlich im Nahkampf ist. Insbesondere in den sogn. "Executions" ist die Gewaltdarstellung schon einen Tacken heftiger und auch blutiger. Interessant ist hierbei das man solche Moves machen muss um wieder Lebensenergie zu erhalten, da es keine klassischen "Healthpacks" gibt. Aber genau solche Nahkampfattacken machen wieder einen Teil des Spaßfaktors des Spieles aus, es sieht schon krass aus den Gesichtsausdruck eines Orks zu sehen wenn ihm quasi eine Poweraxt im Kopf oder ein Kettenschwert in der Wirbelsäule steckt. Weiterhin entfleucht dem Fan ein leises "For the Emperor" aus dem Mund wenn man sich durch die Gegnermassen schlägt und schießt. ^^

Der Singleplayer garantiert dem geneigten Spieler/Fan einige Stunden Spielspaß mit WH40K typischen Cliffhanger. Der Multiplayer ist ebenfalls sehr gelungen, einige Runden konnte ich online zocken und muss schon sagen das das Design recht faire Matches möglich macht. Interessant ist hier das man seinen Account aufleveln kann und mit fortschreitendem Erfahrungslevel diverse Boni wie neue Waffen, Fähigkeiten etc. freischalten kann. Sehr gefallen hat mir hier die Möglichkeit das ich meinen Spacemarine auch optisch selbst "basteln" kann. Für mich als Tabletop Spieler eine echt geile Sache. Nicht nur die Farbe der Rüstung, die Akzente an der Rüstung sondern auch die Rüstungsteile kann man sich aussuchen (welche auch z.T. freigezockt werden müssen) und damit einen einmaligen Char basteln - ich bin nicht an vorgegebene Sachen gebunden sondern kann hier selber kreativ werden. Dieser Part ist Relic richtig gut gelungen.

Leider ist der Rest des Spiel etwas unausgegoren, in dem Sinne das wie bereits vom Ersteller des Threads erwähnt die Level sehr schlauchartig sind (Verlaufen ist also nahezu ausgeschlossen, dafür wirds recht langweilig), die Grafik wirkt an manchen Stellen etwas sehr detailarm. Nach meinem Empfinden schwankt der Schwierigkeitsgrad im Singleplayer etwas. Faire und fordernde Stellen, wechseln sich zuoft mit schon knackig schweren Parts ab. Ich denke hier wäre etwas mehr Feintuning im Balancing von Nöten gewesen.

Im Ganzen ist WH40K Space Marine ein sehr gutes Spiel geworden, das Fans ein Lächeln ins Gesicht zaubert aber auch durchaus für nicht Fans einen Blick wert ist.



8.5 von 10 schweren Boltern


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Spanien ¡Visca el Barça, visca el Catalunya! Clap

30.10.2011 15:26

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