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Windows vs. Linux
Chojin
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Windows vs. Linux   

Jaja, für die meisten PC-Nutzer steht völlig ausser Frage welches OS genutzt wird. Natürlich die Systeme von Microsoft. Aber warum ? Ich bin in diesem Jahr komplett auf Linux umgestiegen (auf meine Festplatte befindet sich keine Windows-Partition mehr) und habe es nicht bereut, ganz im Gegenteil. Windows ist überfrachtet mit Assistenten und Wizards die dem Anfänger den Einstieg in die PC-Welt erleichtern sollen. Und gerade diese Einsteigerfreundlichkeit ist meiner Meinung nach der größte Nachteil der Microsoft-Systeme.
Unter Windows läuft vieles automatisch ab und ebensoviele Funktionen sind gar nicht oder nur durch Zusatzsoftware steuerbar. Ein Beispiel : Die Systemwiederherstellung, welche auch ungefragt potenzielle Viren (zum Beispiel Skript-Dateien wie *.vbs) in ihr Backup Verzeichnis kopiert. Und dort bleiben sie. Warum ? Weil das Backups-Verzeichnis der Systemwiederherstellung geschützt ist und nicht veränder werden kann, Virenscanner können in solchen Fällen also nicht handeln. Das ganze Tool ist völlig undurchsichtig und nicht kofigurierbar. Dann das Defragmentierungsprogramm oder der Internet-Explorer.
Beides Komponenten die sich nicht ohne weiteres aus dem System entfernen lassen. Alles Probleme die Linux nicht kennt, jede Komponente ist beliebig austauschbar und fdas gesamte System ist wirklich bis ins letzte Detail konfigurierbar und läuft zudem absolut stabil und sicher. Und die ständige Gefahr von Viren und Würmern ... Unter Unixsystemen kommen Viren zwar auch vor, allerdings nur relativ selten. Geht man nicht gerade mit administrativen Rechen ins Netz ist die Gefahr jedenfalls relativ gering. Der Preis und Microsofts misearbler Kundensupport tun ihr übriges um den Windows-Betriebssystemen weitere dicke Minuspunkte zu verpassen. Nein, ich bin mit meinem Mandriva Linux zufrieden und werde dabei bleiben ...

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27.06.2009 15:47
Mr. Su
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Ich nutze mal den Thread, um mich über meine Erfahrungen mit 3 OS gleichzeitig auszulassen:

Ich habe bei mir Zuhause einen Desktop PC, den ich hauptsächlich für Freizeitaktivitäten benutze und einen Laptop für's Studium.
Auf dem Desktop PC findet man nur Windows XP. Es ist einfach das OS, dass imho für Unterhaltung am geeignetsten ist. Man kann viele Spiele ohne großes Umher spielen, die Mediensoftware (MPC/CCCP) ist in Sachen mkv-Unterstützung besser bzw. besser verfügbar.

Auf dem Laptop finden sich Windows Vista und Ubuntu Linux 9.10. Hier kommen wir zu dem Hauptinhalt meines Posts:

Entweder ist Vista oder ASUS mal unglaublisch beschissen. Die Treiber machen, was sie wollen (LAN-Treiber z.B. sind unglaublich instabil), andere Programme sind da nicht besser. Wenn ich z.B. Steam oder uTorrent anhatte und die beenden will, kann ich das knicken. Die .exe dateien finden sich für Wwigkeiten unter den laufenden Prozessen in Taskmanager und lassen sich auch nicht über selbigen beenden. Ähnliches Problem beim Runterfahren. Die sau macht das vllt. in 3 von 10 fällen Ordentlich, in den anderen 7 fällen reagiert die Sau einfach nicht und man hat nur den Power-Knopf, um das System komplett stillzulegen. Out-of the box darf sowas einfach nicht passieren! Besonders, wenn man sich dann noch zu schade ist, Treiberupdates zu machen.
Kotzt mich an sowas.

Deswegen nutze ich auf dem Teil so gut wie nur noch Ubuntu. Vor 9.0 hatte ich zwar noch Probleme, dass es gerne mal einfach eingefroren ist, ich kam nichtmal in die Konsolenebene, aber seit 9.04(?) läuft das Teil wirklich unglaublich stabil und zuverlässig. Und es gibt für fast alles eine App! [ (c) Apple co.], schon alleine der von Canonical angebotene Softwarekatalog ist sehr umfangreich und dürfte die Bedürfnisse eines normalen Nutzers locker abdecken. Für Büroarbeiten und die Nutzung des Internets ist Ubuntu, wie es intalliert wird durchaus zu gebrauchen.
Nur, wer unter Linux zocken will schaut ziemlich in die röhre, sowie auch ich, wenn ich versuche, ein über den app-manager installiertes Programm upzudaten. Aber ich glaube, ich installier den neuen MPlayer einfach in mein /home - verzeichniss.
Und das Tolle ist: Die gesamte Hardware funktioniert markellos, obwohl ich nur einen einzigen Treiber (Grafikkarte) seperat runtergeladen habe, und der war auch nicht zwingend erforderlich.

Mein Persönliches Ranking ist in etwa:
XP>Ubuntu>>>>[...]>>>>[...]>>>Vista.


Vanser: Ich denke, den meisten, die Linux... erm, ja vergöttern, geht es um die Grundphilosophie. Linux ist so aufgebaut, dass jeder dran basteln kann, wenn ihm ein Feature fehlt, kann er / sie es einfach selbst bauen und in den Core einbauen, es veöffentlichen und vllt. sogar in einer Distrubution wiederfinden. Microsoft und Apple sind da ja etwas geizig, wenn's um Informationen geht. Es ist also Hauptsächlich das Open Source vs. Closed Source, was die Konflikte ausmacht. Solange man nur das OS nutzen will und nix groß Entwickeln, dürfte einem das ganze doch etwas egal sein.
Aber mir ist der Linux-Kult trotzdem etwas lieber, als der Personenkult um Steve Jobs...

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27.06.2009 16:17
Lilian
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Ugh - ich hab nur drauf gewartet, dass sowas früher oder später auftauchen wird ... das kann ja was werden, da diese Threads immer die Angewohnheit haben, völlig auszuufern, und zwar in völlig weltfremde Gebiete.
Frage vorneweg: Warum werden alle anderen Betriebssysteme gleich von vornherein von der Diskussion ausgeschlossen? :D

Jetzt zum eigentlichen Thema:
Beide Systeme haben ihre Daseinsberechtigung, daran gibt es imo nichts zu rütteln, und ich gebe zu (wie sich das anhört - als wäre es was schlimmes), dass ich beides nutze und auch beides mag. Linux ist nunmal etablierter auf dem Servermarkt, während Windows-Systeme eben nunmal von vornherein für Desktops optimiert worden sind und daher dort häufiger eingesetzt werden.
So befindet sich auf meinem Rechner ausschließlich ein Windows-System, da Dualboot nicht lohnen würde, da ich eh immer irgendeine Windows-Applikation brauche und die Kiste außerdem hauptsächlich zum Spielen da ist, während ich auf dem Notebook einen Linux/Windows-Dualboot hab, dort aber lieber Linux boote, weil ich da doch einige Zeit reingesteckt habe, bis das reibungslos auf diesem Drecksnotebook funktioniert hat.


Zitat

Und gerade diese Einsteigerfreundlichkeit ist meiner Meinung nach der größte Nachteil der Microsoft-Systeme.

suspekt Ist das nicht der Sinn eines Betriebssystemes? Ein Betriebssystem soll einfach funktionieren und die Anwendungen, die der Nutzer benutzen möchte, ausführen. Ich versteh nicht, wieso es da etwas Schlechtes ist, wenn man es auch als Laie schaft, sich zurechtzufinden - soll man denn jeden dazu zwingen, dass er fähig ist, seinen eigenen Kernel zu kompilieren, obwohl er doch eigentlich nur ein bisschen im Internet surfen und sein Twitter updaten will?
Genau deswegen gibt es ja auch immer mehr userfreundlichere Linux-Distributionen - die bringen die wichtigsten und auch ein paar "unnötige" Sachen mit, damit sich der 08/15-Mensch einfach zurechtfindet; und wer sich damit auskennt, kann sich ja immer noch Arch oder Gentoo installieren oder einfach diese "einfacheren" Distributionen ohne Probleme an seine eigenen Wünsche anpassen.

Zu den von dir angesprochenen "Sicherheitsprobleme" in Windows - natürlich, es hängt sehr stark vom User ab und ich kenne auch genug Leute, die genau keinen Plan von Computern haben und nicht mal ein Antivirenprogramm auf ihren Rechnern haben. Aber die Sicherheitsprobleme von den aktuellen Windows-Versionen sind eher auf PEBKAC („Problem exists between keyboard and chair“) zurückzuführen als auf das System selbst, da Windows einem mittlerweile ja auch erst standardmäßig Adminrechte verweigert.
Außerdem gab's vor ein paar Monaten eine lustige Veranstaltung, auf der Hacker ihr Können bewiesen haben - in OS X sind sie ohne Probleme reingekommen, bei Win7 haben sie sich erst mal die Zähne ausgebissen.
Als Userin von Common Sense 2010 fühle ich mich auch nicht von der ständigen Gefahr der Viren und Würmer bedroht, wenn ich ehrlich bin. Ich falle nicht drauf rein, wenn mir eine Klassenkollegin plötzlich auf Englisch eine Nachricht über das lustige Nacktfoto von letztem Samstag zukommen lässt und mich auf Websites mit lustigen Namen verweist. rofl

Zitat

Alles Probleme die Linux nicht kennt, jede Komponente ist beliebig austauschbar und fdas gesamte System ist wirklich bis ins letzte Detail konfigurierbar und läuft zudem absolut stabil und sicher.

Stabil ist jetzt wieder so 'ne Auslegungs- und vor allem Glückssache, wie ich anhand meines Notebooks eindrucksvoll beweisen kann. Erst böse proprietäre Treiber und jede Menge verrückter Bootoptions lassen das Ding starten.
Und natürlich, konfigurierbar bis ins letzte Detail ist sicherlich gut, kann teilweise aber auch zu Problemen führen |:



Um das jetzt mal zusammenzufassen ... Ich finde es schwachsinnig, ein System zu vergöttern und das andere als komplett idiotisch abzustempeln, da beides nunmal seine Daseinsberechtigung hat. Gut, ich mag mich zwar anhören, wie die größte Windows-Liebhaberin, aber wenn Games auch für Linux-Plattformen gemacht werden würden und der Treibersupport besser wäre, würde ich wahrscheinlich schon auf Linux umsteigen, jedoch versteh ich diesen Hass für Windows nicht. Gerade mit Vista und Win7 hat sich in Sachen Sicherheit und Schnelligkeit einiges getan. Außerdem wird Win7 ohne den IE ausgeliefert, also wieder eine überflüssige Komponente weg, die man nicht braucht ...

@ Mr. Su
Ich hatte noch nie Probleme mit Vista Oo Hört sich eher so an, als wär mit deiner Installation irgendwas nicht in Ordnung.

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27.06.2009 16:35
Mr. Su
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Das ist's ja gerade, ich habe mir damals nach ein paar Wochen gedacht "Hm, irgendwas stimmt da doch ned.", habe mir die OEM-DVD genommen und habe das Teil neu aufgesetzt, aber ohne Veränderung. Ich würde auch eher sagen, dass die Hardwarehersteller bei den Treibern gepatzt haben.
Gespannt warte ich ja auf Win7. Was man da von Leuten hört, die die beta hatten, scheint das ein ziemlicher Schritt nach vorne in Sachen Performance zu sein, also durchaus eine positive Entwicklung.

btw. welche OS wurden denn ausgeschlossen?
Auch, wenn es eig. falsch ist, ist in der breiten Masse 'Linux' ein Synonym für 'Unix-basiert' geworden und da sind eig. alle für Privatanwender außer Windows drin. MacOS ist ja auch nix weiter als ein stark angepasstes Unix-OS. Und außerdem ist mir der Laden unsympatisch. Anleitung Mac, 1. Seite "Wilkommen in der Mac-Community!" Leute! Das ist ein verdammter Computer und keine Mitgliedschaft im Golfklub





edit: das mit Linux = Unix meine ich aus sicht der breiten masse, die sich damit ned wirklich auseinandersetzt. Linux ist halt von der verbreitung her DIE gruppe der unix-OS, dass für außenstehende eine solche verwechslung durchaus denkbar ist :o

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27.06.2009 17:00
Lilian
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Uh - wenn du sagst, Linux = Unix, dann wird der gute Herr Stallman aber traurig. :D Der Typ ist einfach zu lustig, wie er ständig seine persönliche Freiheit gegenüber Closed-Source-Anwendungen und Treibern verteidigen muss ... Sozusagen der Hippie unter den Linux-Anhängern. Aber naja, ich meinte eher OS X in seinen ganzen Inkarnationen, aber ausweiten kann man das auch noch auf einen ganzen Haufen von anderen exotischen Unix-Systemen.
Und übrigens - ich dachte schon, ich wär hier die einzige, die eine persönliche Abneigung gegenüber "diesem Laden" hätte. Ich weiß nicht ... sehr sehr merkwürdiger Verein, vor allem vom Preis-/Leistungsverhältnis.

Was Vista angeht - keine Ahnung, wenn ich ehrlich bin, hatte ich noch nie eine "richtige" OEM-Version. Ich hab zwar damals mit meinem Laptop Vista OEM vorinstalliert bekommen, aber da ging ja mal gar nichts und die haben jede Menge Schrott zusätzlich installiert, dass das schon nicht mehr schön war. Die eigentliche Recovery-DVD war aber die Standardversion von Vista, also ohne den ganzen OEM-Schwachsinn, deswegen hat dann seitdem alles funktioniert :/

Zu Windows 7: Ich hab das im Moment als einziges OS auf meinem Rechner installiert und als zusätzliche Hürde noch in der x64-Version, davor hab ich auf dem Rechner hier Vista x86 verwendet. Wirkliche Leistungsschübe habe ich nicht entdecken können, da ich wie gesagt auch mit Vista nie Probleme hatte und das System immer schön schnell war. Wirkliche Neuerungen außer dieser Superbar, die ich auch nur halb benutze (ich hab mich zu sehr an ein Dock oben am Bildschirm gewöhnt, und die Superbar nach oben tun um dieses Dock zu ersetzen will ich auch nicht), hab ich bisher nicht entdecken können. Es sind mehr so Kleinigkeiten, die mir immer mal wieder auffallen. Die einzige gravierende Verbesserung im Gegensatz zu Vista ist der ganze Netzwerkkram, der so ziemlich das schrecklichste an Vista war/ist. Keine Ahnung, warum das bei Vista auch teilweise mit den richtigen versteckten Einstellungen nicht funktioniert hat, aber in Windows 7 geht es einfach, ohne, dass man stundenlang nach einer Lösung für das Problem googlen muss, die dann letztendlich eh nicht funktioniert, weil Vista keine Lust hat.
Treiberprobleme hab ich mit Windows 7 auch noch nicht gehabt, trotz x64, wenn's den richtigen Treiber noch nicht für Win7 gibt, oder auch nie geben wird, funktioniert der entsprechende Vista-Treiber in der Regel mehr als gut. Auf die Weise hab ich sogar meinen Drucker zum Laufen gebracht.

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27.06.2009 17:45
ehrgeiz
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Zitat

btw. welche OS wurden denn ausgeschlossen?


Solaris - Link: http://www.sun.com/software/solaris/ (wird hauptsächlich für Server eingesetzt)

Zitat

OpenSolaris is the one platform you need, to go from the desktop to production; it scales with you from the smallest Intel Atom processors through enterprise systems with hundreds of CPUs. All the software that you need to get up and running fast is available through the Image Packaging System (IPS), including the latest developer tools and a lightning fast optimized production web stack.


BSD - Link: http://www.freebsd.org/de/ (geht in die gleiche Richtung wie Linux)

Zitat

FreeBSD ist eine Weiterentwicklung von BSD, dem UNIX®-Betriebssystem der University of California


SkyOS - Link: http://www.skyos.org/ (Entwicklung vorübergehend gestoppt, war aber eine zeitlang sehr vielversprechend)

Zitat

The Sky Operating System, or SkyOS, is an operating system written for x86-based personal computers. SkyOS was created in 1996 by Robert Szeleney as a small bootloader. In the past 8 years, SkyOS has evolved into a full-featured, modern operating system, with a goal to be the easiest to use desktop operating system available for the average computer user. The development staff has also increased to include business, software, and graphics developers.


Dann gibts noch diverse Unix-Cluster Betriebssysteme (z.B.http://www.caoslinux.org/index.html) . Die meißten davon sind aber nicht für die Öffentlichkeit zugänglich.

Zitat

Original von Sesharr
Beide Systeme haben ihre Daseinsberechtigung, daran gibt es imo nichts zu rütteln, und ich gebe zu (wie sich das anhört - als wäre es was schlimmes), dass ich beides nutze und auch beides mag.


Dem kann ich nur zustimmen. Sowohl Linux als auch Windows haben Vor- und Nachteile, allerdings ist es bei mir so, dass ich aus rein persönlichen Präferenzen zum Arbeiten und Programmieren eigentlich nur Linux benutze. Zum spielen switche ich, aus performance Gründen, auf Windows.

Mac: sieht nett aus, ist aber viel zu teuer und nicht wirklich um so vieles besser(wenn überhaupt), als dass es den Aufschlag rechtfertigen würde.

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01.07.2009 21:47
GoGoOtaku
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Mein Meinung in Kurz:
Keins ist besser und keins ist schlechter! Gutes und schlechtes ist nur anders verteilt.

Und in Lang:
Ich bin überzeugter XP Nutzer.
Es gibt viel mehr Anwendungen als bei LX, bei Fehlern gibt es mir eine Meldung (auch wenn die Meist nicht Deutbar ist AKA Sie haben einen Fehler im Rammodul 0x7385AE5FE suspekt ) Linux schläft dagegen aber einfach nur ein was nicht wirklich besser ist...
Ein weiterer Vorteil von Windows ist das es einfach - und damit schnell -zu bedienen ist. (Das dauernde Vista geklicke mal außenvor)
Linux ist dann eher was für Bastler... wobei das SO auch nicht Stimmt. Für Windows gibt es eindeutig die besseren Programmierer Tools.
MS hat da mit Visual Studio ein tolles Tool (schon allein wegen .NET) - Eclipse unter LX ist dagegen nur... Mäßig
(und da ich JAVA sowieso als zu langsam betrachte...)

Linux größter Vorteil ist eben das es (Legal) Kostenlos ist und das es vergleichsweise zu wenige benutzen und so Viren eh keinen großen Sinn machen würden...
Und Windows größter Nachteil ist der schlechte Ruf^^

Ich nutze Meistens Win eben wegen der vielen Win-Only-Software und der einfachen Bedienung. Aber LINUX Nutzer kann ich durchaus auch nachvollziehen... aber wenn dann schon Ubuntu oder Kubuntu.

Zitat von MarcusBorchel

jede Komponente ist beliebig austauschbar und fdas gesamte System ist wirklich bis ins letzte Detail konfigurierbar und läuft zudem absolut stabil und sicher

Absolut Stabil und Sicher? Sorry aber ich hab bis jetzt jede Linux Distri zum einfrieren gebracht. Das Wort "Absolut" finde ich Stark übertrieben.
Und das alles Konfigurierbar ist ist nicht unbedingt gut... Sogar unter Win kann man mehr Konfigurieren als es gut für das System ist (Die Registry alleine bietet da so einige Möglichkeiten... ).

Zitat von Lilian

während Windows-Systeme eben nun mal von vornherein für Desktops optimiert worden sind und daher dort häufiger eingesetzt werden.

Wer Windoof Server kennt weiß wieso kater

Zitat von Lilian

Die eigentliche Recovery-DVD war aber die Standardversion von Vista, also ohne den ganzen OEM-Schwachsinn, deswegen hat dann seitdem alles funktioniert :/

OEM-Versionen haben nichts mit dem Inhalt zu tun. Das sind die Ausgaben für PC-Hersteller (DELL,etc...) ohne den Verpackungs-Schnickschnack und das recht wegen jedem Scheiß Microsoft anzurufen fällt weg oder das man Downgraden darf oder so etwas, halt nicht direkt Programmtechnische Sachen sonder Lizenztechnisches Zeugs

@ehrgeiz
Deine Betriebssysteme spielen nur im Serverbereich eine wirkliche Rolle... für zuhause ist keins davon zu gebrauchen (außer als Kultobjekt). Aber ich weiß schon: der Vollständigkeit halber XD

Thema Mac:
MAC läuft schon seit einiger Zeit mit dem Darvin-Kern - und der ist Linux Technologie.
Allerdings ist der Rest schon anders - Speicherverwaltung hat MAC eindeutig besser drauf - wohl aber deswegen weil die Software der Hardware angepasst ist. Aber ist das ein Grund ein Betriebssystem zu kaufen für das man nur eine Auswahl an Elitärer Software kaufen kann und das schon nur auf einem System läuft bei dem das Billigste so Teuer wie ein Windows High End ist? Meine Meinung: Nein

Zitat von Mr. Su

Anleitung Mac, 1. Seite "Wilkommen in der Mac-Community!" Leute! Das ist ein verdammter Computer und keine Mitgliedschaft im Golfklub

Das ist kein Computer - Das ist ein MAC :D
Und wenn überhaupt dann ein ELITÄRER-Golfclub wenn ich bitten darf rofl

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"Ihr macht das ganz falsch! Wenns lustig sein soll müsst ihr die richtige Antwort geben." - Kasuga, Ayumu

30.09.2009 01:50
Sherlaya





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Zitat von GoGoOtaku

Thema Mac:
MAC läuft schon seit einiger Zeit mit dem Darvin-Kern - und der ist Linux Technologie.
Allerdings ist der Rest schon anders - Speicherverwaltung hat MAC eindeutig besser drauf - wohl aber deswegen weil die Software der Hardware angepasst ist. Aber ist das ein Grund ein Betriebssystem zu kaufen für das man nur eine Auswahl an Elitärer Software kaufen kann und das schon nur auf einem System läuft bei dem das Billigste so Teuer wie ein Windows High End ist? Meine Meinung: Nein

Zitat von Mr. Su

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Das ist kein Computer - Das ist ein MAC :D
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Hier muss ich als langjähriger Mac-User mal entscheidend eingreifen. Es ist manchmal unglaublich was noch für Gerüchte im Net kursieren, es gäbe z.B. nicht viel Software für den Mac. Ich kann jede Software für den Mac bekommen, die es auch für den PC gibt und diese ist dazu erfahrungsgemäß auch noch optisch schöner, technisch schlanker und bedienungsfreundlicher.

Früher gab es wirklich mal nur eingeschränkt Software für das System, was aber daran lag, dass der Mac früher wirklich nur für die Sparte Grafik und Design produziert und genutzt wurde, während der Mac heutzutage als normale Home-Recheneinheit (und im wissenschaftlichen Bereich) eingesetzt wird - und das mit Erfolg. Ich persönlich würde mir nie, nie, nie wieder ein Windows-System zulegen - der Mac hat einfach extrem überwiegende Vorteile und meine Erfahrungen mit Windows sind einfach zu schlecht.

Über die Preispolitik bei Apple mag man sich streiten, aber mir ist jeder Mac jeden Cent wert. In den ganzen 10 Jahren, in denen ich Macs nutze hatte ich bisher nur einen einzigen (!) Komplettabsturz (übrigens nachdem ich Microsoft Office installiert hatte. Umgestiegen bin ich danach auf das sehr viel bessere Open Office). Ich habe keine Probleme mit Viren, Trojanern oder Hackern und mein System ist scheinbar das stabilste hier auf Erden. Will ich Endgeräte anschließen (Drucker, Scanner, Zeichenboard...), dann schließe ich sie an und sie funktionieren ab genau diesem Zeitpunkt mit dem Mac. Ich habe in den ganzen Jahren nie nach einem Treiber suchen müssen, weil irgendeine Hardware nicht funktioniert hat.
Ein Mac ist ein tolles System - man schaltet ihn an und man arbeitet mit ihm, statt sich chronisch mit irgendwelchem unwichtigen Krams wie Abstürzen, Viren, Sicherheitsmeldungen etc herumzuärgern. Warum sollte ich mich also mit Windows abquälen wenn es auch anders geht?

Und eure Lästerein - gebt es zu - das ist doch nur pure Neid zwinker

Eine ziemlich lustige Animation eines verärgerten Windows-Users gibt es übrigens hier:
http://www.antra.dk/winrg.swf

Es lebe der Mac!

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30.09.2009 12:11
SuReiHa
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Ganz so schlimm ist es ja mit Windows auch nicht, wie jeder immer behauptet und es immer suggeriert wird.

Es liegt einfach daran, dass Windows halt anders läuft als Linux. Ich denke mal, einer der Linux benutzt nicht wirklich mit Windows richtig klar kommt, wie ein Windowsuser, der halt Windows sein Lebenlang benutzt.

Es liegt nicht wirklich am Betriebssystem, wie schlecht oder gut es ist, sondern am Benutzer selber. Ich benutze Windows seit Jahren und hatte nur am Anfang wirklich Probleme, aber jetzt, wo ich die Hintertürchen kenne, ist es OK.

Ich habe sehr selten Systemabstürze und die Treiber und Geräte laufen einwandfrei, obwohl ich im Moment Windows 7 RC benutze. Auch bei Vista hatte ich keine Probleme, wenn man halt weiß, was man macht. Und mit Viren und sonstigen Schädlingen habe ich gar keine Probleme, wenn man einfach ein wenig aufpasst und ordentliche Sicherheitssoftware hat, ist diese Diskussion auch gegessen.

Jedes Betriebssystem wird langsam und instabil, wenn man es auch zumüllt und kein bisschen wartet und immer mal aufräumt.

Aber dafür, dass immer gesagt wird, dass Windows doch soooo schlecht ist und das ganze pipapo, verkauft es sich gar nicht mal so schlecht, was zwinker

Ich will damit nicht sagen, dass es einsame spitze ist, es ist halt benutzerfreundlicher als Linux und selbst ein Laie kann es benutzen.
30.09.2009 13:44
GoGoOtaku
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Zitat von Sherley

Hier muss ich als langjähriger Mac-User mal entscheidend eingreifen. Es ist manchmal unglaublich was noch für Gerüchte im Net kursieren, es gäbe z.B. nicht viel Software für den Mac. Ich kann jede Software für den Mac bekommen, die es auch für den PC gibt und diese ist dazu erfahrungsgemäß auch noch optisch schöner, technisch schlanker und bedienungsfreundlicher.

Vocaloid hat Yamaha noch nicht für Mac herausgebracht. Die Visual Studio Reihe (Weiß nicht wirst wahrscheinlich nicht kennen - ist ein Programmierer Tool) von MS wird es erst recht nicht für Mac geben und einige No-Names gibt es auch nicht für Mac, von Spielen mal ganz abgesehen.
Ach ja: Virtuelle Maschinen (kommen zwar vor allem unter LX zum laufen aber naja) zähl ich nicht mit - am Ende ist das ja dann auch nur ein Windows drop nur Speichertechnisch schlechter...

Ich will dir deinen MAC ja auch nicht ausreden - für das professionelles Arbeiten am PC ist der auch wirklich besser (wie ich schon einmal sagt -die Software vor allem das BS ist der Hardware zugeschnitten klar das der besser läuft), aber für normales Zeug wie Surfen Mailen oder so ist das einfach Overkilled.

Zitat von Sherley

Und eure Lästerein - gebt es zu - das ist doch nur pure Neid zwinker

Genau DAS meinte ich mit ELITÄR! rofl
Da ich Programmierer bin kann ich nicht wirklich zu MAC wechseln... zumindest nicht ohne größere Probleme ^^
Ein zusätzlicher Mac wäre aber auch wieder was... aber für den Spaß ist mir das dann doch zu teuer

Zitat von SuReiHa

Es liegt nicht wirklich am Betriebssystem, wie schlecht oder gut es ist, sondern am Benutzer selber.

Genau so ist es, aber eine die Fehlermeldung gibt es halt noch nicht:
Your Operating System has detected an irreversible error - please change user!

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30.09.2009 14:50
Hammerfaust
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Linux hat klar seine Vorteile in der Offenheit und der Möglichkeit selbst Hand am System anzulegen, aber es gibt mittlerweile einige Distributionen wie Kubuntu auf denen du fast alles, außer vielleicht Spielen, machen kannst, was du auch auf einem Windows System hinbekommst. Als weiteren Vorteil sehe ich bei Linux, dass das System deutlich stabiler läuft, es kommen sehr selten Fehler, und diese auch nur dann wenn man selbst irgendwo Hand angelegt hat, bei meinem Windows Vista dagegen kam beim allerersten hochfahren schon eine Fehlermeldung das Windows Bitdefender nicht gestartet worden konnte. Nur mal als Denkanstoß, ich hab nichts aber auch nichts gemacht und bekomme schon Fehlermeldungen, da läuft aus meiner Sicht dann irgendwas falsch, irgendwann mal musste ich mein System zurücksetzen auf Auslieferungszustand und plötzlich beim Starten ist keine Fehlermeldung vom Bitdefender zu hören, ich persönlich verstehe keine Logik dahinter, aber auch sonst ist es deutlich einfacher möglich in Windows eine Fehlermeldung zu bekommen als in Linux, mal nebenbei angemerkt dass bisher noch wohl niemand ein fertiges Windows gekauft hat, so gut wie jede Version hat einige Service Pakete bekommen, was eigentlich auch nicht Sinn der Sache sein sollte.

Beim Mac sehe ich es, dass es die Benutzerfreundlichkeit von Windows besitzt, es ist ziemlich selbsterklärend, hat aber die Stabilität von Linux und verbraucht auch weniger Ressourcen als Windows. Nebenbei sieht natürlich OS X optisch sehr schön aus.
30.09.2009 18:07
Sojiro
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Zitat von Sherlaya

Hier muss ich als langjähriger Mac-User mal entscheidend eingreifen. Es ist manchmal unglaublich was noch für Gerüchte im Net kursieren, es gäbe z.B. nicht viel Software für den Mac. Ich kann jede Software für den Mac bekommen, die es auch für den PC gibt und diese ist dazu erfahrungsgemäß auch noch optisch schöner, technisch schlanker und bedienungsfreundlicher.

Hier muss ich als halbjähriger Mac-User mal eingreifen. Es gibt faktisch eine ganze Reihe von Software für den Mac nicht. Die Frage ist aber, was für Software ist das? Einige Beispiele wurden schon genannt (zB Programmier-Umgebungen) aber warum es niemals ein Visual Studio für Mac geben wird, dürfte auch ziemlich klar sein. Die Optik ist subjektiv, daher sag ich dazu mal einfach nichts. Bedienerfreundlich? Ich hab auf dem Mac noch keine Software erlebt die bedienerfreundlicher ist als ihre Windows Varianten. Mail unterscheidet sich so gut wie gar nicht von Outlook (außer das Outlook ein paar Dinge mehr kann), aber im Endeffekt zeigt es auch nur Mails auf Mausklick an. iTunes ist iTunes, egal ob unter Windows oder Mac. Finder empfinde ich auch nicht als Verbesserung gegenüber Explorer und Safari ist IE in Mac Verpackung - aber das sag ich nur weil ich sowieso auf jedem System Opera nutze (und den IE weil es reichlich Seiten gibt, die leider NUR im IE funktionieren). Das aber nur zu den Programmen die ich häufig nutze. So nen Grafikshit mach ich nicht. Weder mit Mac noch mit Windows, von daher mag es wirklich sein das es Bedienerfreundlichere Software gibt. Ansonsten ist es relativ witzlos ein Leopard mit Windows XP zu vergleichen, weil letzteres 6 Jahre früher auf den Markt kam.

Zitat von Sherlaya

Früher gab es wirklich mal nur eingeschränkt Software für das System, was aber daran lag, dass der Mac früher wirklich nur für die Sparte Grafik und Design produziert und genutzt wurde, während der Mac heutzutage als normale Home-Recheneinheit (und im wissenschaftlichen Bereich) eingesetzt wird - und das mit Erfolg. Ich persönlich würde mir nie, nie, nie wieder ein Windows-System zulegen - der Mac hat einfach extrem überwiegende Vorteile und meine Erfahrungen mit Windows sind einfach zu schlecht.

Und das ist auch gut so. Durch die gestiegene Popularität von iPods und Notebooks im allgemeinen hat natürlich auch Apple sehr erfolgreich Systeme verkaufen können. Die täglichen Aufgaben verrichten beide Systeme in etwa gleich. Die Unterschiede kristallisieren sich erst raus wenn die Aufgaben spezieller werden. Und je nach Aufgabe stößt ein System halt sehr sehr schnell an seine Grenze (der Mac zB bei Spielen) oder eben erst nach einer längeren Zeit.

Zitat von Sherlaya

Über die Preispolitik bei Apple mag man sich streiten, aber mir ist jeder Mac jeden Cent wert. In den ganzen 10 Jahren, in denen ich Macs nutze hatte ich bisher nur einen einzigen (!) Komplettabsturz (übrigens nachdem ich Microsoft Office installiert hatte. Umgestiegen bin ich danach auf das sehr viel bessere Open Office).

Ne, über die Preispolitik gibt es nichts zu streiten. Ist einfach Fakt das man bei Apple etwa 30-50% mehr für die Leistung eines PCs zahlt. Und das obwohl Apple sein System deutlich weniger an Hardware anpassen muss als MS das mit Windows machen muss (und dabei noch die selbe HW verwendet und auch die Software basiert auf Unix). Letztlich sackt Apple da einfach nur extrem hohe Margen ein, was aber für alle Apple Geräte gilt (iPod USB-Kabel für 25 Euro - ahahaha). Auch hier gilt: wem es nicht passt, kauft es nicht. Zu MS Office VS. Open Office... sobald die Aufgaben komplexer werden oder man sich in einem produktiven Unternehmensbereich befindet, ist Open Office nicht mehr von Bedeutung. :/ Könnte sich aber in den nächsten Jahren ändern da MS ja auch mit Office 2007 auf xml umgestiegen ist. Aber es wird halt noch sehr viel Office 2003 (und älter verwendet). Open Office wird erst dann aus dem Home Office (wo man höchstens 2-3 Briefe im Jahr schreibt) heraus kommen wenn es alle Dateiformate (insbesondere MS Office) zu 95% unterstützt und auch in etwa die selbe Funktionsvielfalt anbietet. Aber bis man sowas wie MS Office komplett nachgebaut hat vergeht schon eine menge Zeit...

Zitat von Sherlaya

Ich habe keine Probleme mit Viren, Trojanern oder Hackern und mein System ist scheinbar das stabilste hier auf Erden. Will ich Endgeräte anschließen (Drucker, Scanner, Zeichenboard...), dann schließe ich sie an und sie funktionieren ab genau diesem Zeitpunkt mit dem Mac. Ich habe in den ganzen Jahren nie nach einem Treiber suchen müssen, weil irgendeine Hardware nicht funktioniert hat.

Ein echter Hacker hat kein Interesse an irgendwelchen Heimrechnern, aber glaub mir: mit einem Mac macht er kurzen Prozess. Viren und Trojaner existieren für Unix nicht in dem Umfang wie für Windows, die Begründung dafür ist so alt wie das Internet selbst: wenig Nutzer, wenn dann sind es Nutzer die sich mit PCs auskennen und sowieso nicht auf unbekannte E-Mail Anhänge klicken etc. - bei Windows schlägt halt der DAU-Faktor zu. Die Funktion sämtlicher Geräte erkauft der Mac sich darüber, das er Gigabytes an Treiber schon von Anfang an dabei hat. Das ist ab Snow Leopard aber auch anders und man hat etwa 6-7GB mehr von seiner Festplatte. Im übrigen erkennt auch Windows viele Geräte, muss aber die Treiber zum Teil aus dem Netz ziehen.

Zitat von Sherlaya

Ein Mac ist ein tolles System - man schaltet ihn an und man arbeitet mit ihm, statt sich chronisch mit irgendwelchem unwichtigen Krams wie Abstürzen, Viren, Sicherheitsmeldungen etc herumzuärgern. Warum sollte ich mich also mit Windows abquälen wenn es auch anders geht?

Auch diese Vorurteile sind so alt wie das Internet selbst. Kann man nicht mal endlich aufhören diesen Unsinn im Stundenrythmus in die Internetforen dieser Welt zu posten? Warum muss man sich überall mit sowas abquälen wenn es auch anders geht?

Zitat von Sherlaya

Und eure Lästerein - gebt es zu - das ist doch nur pure Neid zwinker

Das sind keine Lästereien, sondern Vorurteile. Und die gibts auf beiden Seiten gleichermaßen. Fakt ist: beide Systeme funktionieren und tun was sie sollen, Windows PCs sind dabei bloß billiger.

So, aber jetzt mal zum eigentlichen Thema.

Windows vs. Linux (ich erweitere das mal um Unix)

Ich nutze Windows sowohl privat als auch beruflich, den Mac privat und habe auch Erfahrungen mit diversen Linux/Unix Varianten (Suse, Redhat, AIX, HP-UX, Solaris). Letztere nur auf Kommandozeilen Ebene, von daher kann ich nur darüber berichten was die Dinger tun - nämlich diverse Webserver, Datenbanken etc. zur Verfügung stellen. Da sei gesagt das ein Apache auf Unix nicht besser läuft als ein IIS unter Windows. Sie stellen beide Webseiten zur Verfügung und das wars. Beide Systeme unterscheiden sich da also relativ wenig. Spannend wirds, wenn man mal auf einem System was tun will. Bis man sich über Kommandozeile zu einer Logfile durchgearbeitet hat... Anmelden am Windows und warten bis die Benutzeroberfläche geladen ist dauert zwar fast genau so lange, aber MSTSC ist wesentlich komfortabler als SSH über Putty und ähnliches. :P

Am Ende des Tages bleibt also nur mein Windows 7 RC 1 (und früher natürlich Windows XP - Vista hatte ich nie, werde ich auch nie haben). Windows XP hat mir eigentlich gute 7 Jahre (seit SP1) wunderbare Dienste geleistet und seltents irgendwelche Probleme gemacht. Mit dem System musste ich mich eigentlich nie groß beschäftigen, sondern kann grundsätzlich den Dingen nachgehen die ich eigentlich tun möchte. Viren, Würmer, etc.? Habe ich nie was mit zu tun gehabt. Dank Firewall/Router habe ich zB auch nie einen Sasser oder sowas gehabt. Ich hab mal irgendwo ne .zip runtergeladen wo dann mein Avira AV meinte es wäre ein Virus drin. Gelöscht und das wars.

Das neue Windows 7 ist bereits vorbestellt (mein 32 Bit XP kommt mit 4 GB RAM leider nicht klar, daher erfolgt jetzt ein Umstieg auf Windows 7 Ultimate 64bit). Die RC 1 macht auf mich einen guten und überzeugenden Eindruck. Sie ist vom Gefühl her genauso fix wie XP, alle möglichen Detailverbesserungen erleichtern einem eine Reihe von Dingen (vor allem virtuelle Verzeichnisse und das neue Startmenü mit der Suchfunktion gefallen mir). Ansonsten ist es halt einfach ein Windows. Und neue Funktionen müssen sich noch etwas beweisen aber bisher sind die Erfahrungen mit Windows 7 ebenso positiv wie die mit Windows XP all die Jahre. Im Vergleich dazu der Mac... da ist eigentlich wenig anders, nur was mir überhaupt nicht zusagt ist der Finder. Den find ich in jeder Ansicht unübersichtlich. Muss mal schauen ob ich da noch ne Alternative finde. Ansonsten kann mein Mac Book auch alles was mein Windows kann - so gesehen bringt mir keins der Systeme einen Vorteil gegenüber dem anderen. Doch halt, Windows hat Tools mit dem ich Filme und Musik zur Xbox und PS3 streamen kann. Und das dumme Leopard erkennt nicht, wenn ich meinen Samsung HDTV an das Notebook anschließe. Das hochfahren dauert bei beiden Betriebssystemen gleich lang, nur das ausschalten geht beim Mac schneller. Linux ist schlichtweg kein Thema weil es keine Vorteile bietet. Ansonsten habe ich dafür auch nur die üblichen Vorteile übrig (Frickelkram usw.). ;P

Fazit: Windows läuft, Mac OS X Leopard läuft, mehr brauche ich zum spielen und arbeiten nicht. :O
30.09.2009 18:54
Namie
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Ich weiß garnicht was alle gegen Windows haben. Hatte bisher noch keine richtigen Probleme mit Windows. Habe Vista seit es rauskam und am Anfang war es wirklich sehr gewöhnungsbedürftig. Hatte aber noch eine Partition mit XP drauf. Hab dann solange gewartet bis das erste Service Pack kam und seitdem benutz ich wieder Vista und hab keine Probleme mehr. Linux hab ich auch mal ausprobiert, das war vor ungefähr paar Wochen. Ubuntu 9.0.4. Und ich weiß echt garnicht wieso es alle so gut finden? Man kann es so konfigurieren wie man will, aber mehr als diesen Vorteil erkenn ich nicht. Vllt. noch das es nicht soviele Resourcen braucht, aber da kann ich auch XP benutzen. Hab es dann nach paar Tagen wieder gelöscht. Und Probleme mit Viren hab ich auch so gut wie nie. Also bin ich ein stolzer Windows User.
27.11.2009 19:22
Awebb
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Zitat von Melody

Ubuntu 9.0.4. Und ich weiß echt garnicht wieso es alle so gut finden?


Einfache Antwort: Es kostet nichts. Bis auf wenige optionale Komponenten ist alles quelloffene Software. Die Paketverwaltung gehört zu den besten Konzepten, die ich in meinem Informatikerleben je erlebt habe. Bei der Oberfläche mache ich auch Abstriche, einiges gefällt mir in Gnome besser, anderes in Windows. Ach, was mir am besten gefällt: Nach dem booten kann mein Linux-Desktop von der Oberfläche her viel mehr als Windows XP, braucht aber statt >300 MiB Hauptspeicher nur schlappe 120.

Und... es kostet nichts. Nochmal: Du bezahlst keinen Cent, weder für das Betriebssystem noch für Anwedersoftware. Wenn du jetzt sagst, für Windows haste auch nix bezahlt, stimmt das so nicht: Im Preis für deinen Rechner ist die Einzelplatzlizenz für Windows bereits drin. Wir FOSS-Hardliner nennen das "Microsoftsteuer".

Nein, so ein Hardliner bin ich jetzt doch nicht. Seit zwei Monaten läuft auf meinem Desktop wieder Windows. Das hat einen ganz pragmatischen Grund: Zocken... Die Windowsoberfläche ist mir zwar zum Arbeiten zu simpel und funktionslos, aber seit ich im Schulbetrieb bin, benutze ich den Rechner fast nurnoch für Freizeitaktivitäten. Ich lade Zeug runter, lese News, surfe und chatte. Und Spiele. Beim Surfen und Chatten vermisse ich Linux, unter Windows muss ich viel zuviel Hand an die Maus legen.

Ein Beispiel meiner Windowsnutzung, die ja schon weit entfernt vom Normalverbrauch angesiedelt ist:

Ich stippe die Maus an. Der Bildschirm schaltet sich ein. Ich drücke WIN+Leer, Launchy öffnet sich. Das ist eine Art Kommandozeile, die intelligent weiß, was ich haben will. Ich will surfen. Ich fangen an zu Tippen: "o". Launchy schlägt mir Opera vor. Schön. Enter gedrückt, mein Browser ist offen. Nun möchte ich einen Brief schreiben. Ich weiß ich habe Open Office, weiß aber nichtmehr, wie das Schreibprogramm heißt. WIN+Leer, "o". Launchy bietet mir wieder Opera an. Ich tippe weiter. "Op" ... "Ope", immernoch Opera. "Open", da endlich kommt Open Office. Open Office Draw. Draw ist was mit malen, das will ich nicht. Nach einer Sekunde öffnet sich ein Pulldownmenü, ich drücke zweimal nach unten und lese: "Open Office writer". Enter und losgehts. Nächstes mal bin ich schlauer und tippe "wr". Er schlägt mir den JDownloader vor. Huch... warum? Oh, da ist ein w und ein r drin. "wri" - ah da ist "writer". Buchstaben die enthalten sind? Ich bin mutiger und tippe "oow" für Open Office Writer. Wieder Draw. Ich tippe "oowr" und da ist mein write. Ich bin neugierig, tippe "oow" und wähle den writer aus der Liste aus. Nächstes mal, wenn ich "oow" tippe, wird er mir direkt den writer anzeigen. Kluge Kiste.

Jetzt will ich was ausrechnen. Launchy auf, 4+3 getippt und er zeigt mir direkt 7 an, muss nichtmal was drücken.
Oder etwas googlen. Ich tippe, er schlägt mir google vor. Ich könnte Enter drücken, was mir sicher nur ein Browserfenster bescheren würde. Ich drücke Tab und ein Pfeil erscheint, hinter dem ich meinen Suchbegriff eingebe und der Druck auf Enter bringt mir einen neuen Opera-Tab mit google und dem Suchbegriff.

Jetzt will ich plaudern. Launchy: "pid"... er schlägt Pidgin vor. Praktisch, mein Messenger. Enter. Jetzt wird es schmutzig, denn ich kenne keine Hotkeys für Pidgin. Ich muss also die Maus anfassen und auf den Bildschirm schauen, während ich die Maus bewege. Ich muss mich orientieren, während ich die Buddyliste durchforste, einen User anklicken, schauen ob das Chatfenster aktiv ist und dann wieder zur Tastatur gehen und Tippen. Das ist verkraftbar, immerhin habe ich eine 70,- Euro Gamermaus von Roccat, die leuchtet blinkt und was alles sonst noch. Ich bin dann also gut gelaunt beim Chatten, weil die Maus so toll aussieht. Zeit verloren habe ich aber trotzdem, eventuell hab ich noch jemand anderen in der Buddyliste gefunden, mit dem ich schwatzen könnte. Das geht alles von den wertvollen beiden Stunden ab, die ich zwischen Arbeit und Bettgehen zur Verfügung habe. Ich hätte das gerne noch ein wenig beschleunigt.

Die Systemsteuerung ist standardsgemäß nicht in Launchy verfügbar, da muss ich dann auch wieder klicken.
Ich will Daten sortieren. Ich könnte jetzt Launchy beknien, den Explorer für mich zu öffnen, aber das wäre stümperhaft. Windows bringt ja einen Hotkey mit sich: Win+E. Was kenn ich noch? Win+R ruft den Ausführen-Dialog auf, eine einfache Kommandozeile für dos-Befehle. Da Windows aber kaum Verknüpfungen für die Programme erstellt, die von der Kommandozeile interpretierbar sind, nützt mir das wenig. Das heißt es nützt mir schon was, aber wen sollte ich pingen wollen um die Uhrzeit? Win+D minimiert mir alle Fenster und schickt mich auf den Desktop, aber was in aller Welt sollte ich da wollen? Schönes Bild. Mein Blick wandert zu meiner Maus. Ich lächle, als hintere LED die Farbe wechselt. Ich drücke erneut Win+D und bin wieder bei was sinnvollem.

A propos Desktop. Auf meinem Desktop befinden sich vier Icons, einmal der Papierkorb und dann noch verknüpfungen zu den Downloadordnern auf den verschiedenen Festplatten und Partitionen. Das geht dann doch schneller, wenn ich eh schon die Maus in der Hand habe. Alles andere hat nichts auf dem Desktop verloren.

Eine graphische Ausnahme gibt es allerdings: Am oberen Bildschirmrand ist eine RocketDock versteckt. Das ist ein graphischer Starter für Programme, ein Clon der Dock von OS X, die ein wenig weniger kann. Da sind die installierten Spiele zu sehen und die dazugehörigen Progrämmchen. Bei den Spielen brauche ich ein wenig Optik, ich käm einfach kaum auf die Idee zu spielen, wenn ich nicht ab und an aus versehen mit der Maus an den oberen Bildschirmrand stoßen und die Dock hervorholen würde. Da zocken glücklich macht, und der 3D-Effekt der Dock sich wunderbar mit der Leuchtmaus und dem Hintergrundbild zum Trio der Glückseligkeit zusammentut, ist das okay so. Die Taskleiste schlummert übrigens automatisch versteckt am rechten Rand. Wenn ich eh die Maus anfasse, bin ich so glücklich, dass mir dann egal ist, wie hässlich das Ding ist. Ansonsten solls mir aus der Sicht bleiben.


Ein Beispiel meiner Linuxnutzung (am Laptop):

Ich stippe kurz das Touchpad an, der Bildschirm erhellt sich. Ich gebe mein Benutzerkennwort ein und drücke wie gewohnt SUPER+Leer. Super nennen wir hier die WIN-Taste, egal was für ein Symbol abgebildet ist. Es kommt nicht Launchy, es kommt Gnome-Do. Es kann das alles was Launchy kann und dann halt noch mehr. Springen wir mal zu dem Punkt, wo ich Pidgin gestartet habe. Ich würde gern mit meinem Freund "Advokatus" schreiben, immerhin macht er jetzt sein Referendariat in einer weit entfernten Stadt. SUPER+Leer, "adv". Gnome-Do schlägt mir vor, ein Chatfenster in Pidgin zu öffnen zum User "Advocatus". Porno? Enter. Porno.
"usi" - "Upload Screenshot to Imageshack"? Ich muss mit einer Hand tippen, die andere scheurt unruhig am Knie.
"nimp" - "next title in music player"? Ok, das geht zu weit. Nach einem kurzen durchforsten der Pluginliste für Gnome-Do, entscheide ich, dass das Ding so ziemlich alles kann, was ich von einer Oberfläche erwarte.

Ich Alt-Tabbe zum Browser. Ich alt Tabbe zum Chatfenster. SUPER+Leer, "thu" -> Thunderbird für emails. Ich entscheide, dass es Zeit wird, nebenbei Videos umzuwandeln und drücke STRG+ALT+rechts und lande auf einer neuen Arbeitsfläche. Das mögen wir so an unseren Linuxoberflächen: Der Desktop ist gespalten in beliebig viele virtuelle Arbeitsflächen, auf denen wir unsere verschiedenen Gedankengänge sortieren können. Das gibts unter Windows auch schon seit Jahren, der NVIDIA-Treiber bietet seit 2005 oder so diese Funktionen praktisch ab Werk und mit GPU-Unterstützung an, nutzt aber keiner. Schade eigentlich. Warum eigentlich? Ach ja, es hat Macken und fehler, weil sich keiner richtig drum kümmert. Wo war ich? Warum ist der Bildschirm leer? Ach, Arbeitsfläche 2. Ein Popup zeigt mir an, dass ich auf Niebelheim bin und dass ich ein dreckiger Nerd bin. Gnome-Do: "avid", Avidemux geht auf. Wo war aber nochmal gleich die Datei? Ich drücke WIN+E und erwarte den Explorer. Ich stelle fest, dass ich am Laptop sitze und wundere mich auch nichtmehr weiter, warum der Editor aufgegangen ist. Ich drücke SUPER+F und mein Filemanager erscheint.

Zwischendrin drücke ich SUPER+M und mein Musikplayer Exaile geht auf. Ich zucke leicht zusammen bei der Erinnerung an die vielen Stunden des ID3-Tag-Einpflegens, die nötig sind, weil ich für keinen Player etwas gefunden habe, dass auch nur im Ansatz an Dynamic Library für Winamp heranreicht. Dann erschaudere ich beim Gedanken, was meine Laptoplautsprecher gleich für ein Geräusch erzeugen werden und weiß, dass ich keinen Metal höre heute. Ich wähle ein paar Songs aus - mit dem Touchpad, ich weiß eh vorher nicht, was ich möchte - und schließe die Oberfläche des Musikplayers wieder.


Und so weiter. Das tolle an Linux ist, dass das System irgendwann genau das macht, was ich möchte, nicht was sich irgend ein Oberflächendesigner so ausgedacht hat. Es stört mich dabei niemals mit Werbung und ich muss mich nicht um Updates für jedes einzelne Programm von Hand kümmern. Über die supertolle Shell, mit der ich alles am System direkt aus dem Textmodus steuern kann, muss ich mich ja hier nicht auslassen. Trotzdem finde ich es toll, dass ich einfach mal so abends ohne meine Arbeitsgänge zu unterbrechen einfach mal so das Umwandeln eines Films auf einen der anderen Rechner hier im Haus umschichten zu können, ganz einfach per Netzwerk.


Ich muss aber eins feststellen: Unter Windows ist mehr als 80% meiner aktiven Zeit, die ich nicht spiele, im Browser angelegt. Unter Linux habe ich viel stärker das Bedürfnis, produktiv zu sein. Alles in allem löst Windows bei mir keine Kreativität aus, desweiteren bremst es meine Vorgänge sowohl auf schnittstellentheoretischer, als auch auf leistungsbezogener Ebene aus.

Nicht jede Linuxdistribution ist toll und die wenigsten auch nur im Ansatz anfängergeeignet. Ubuntu ist schön als schmerzfreier Einstieg, die Community ist super und das System stabil und voller Fähigkeiten. Wer von Windows kommt, muss halt einiges neu lernen. Ich habe persönlich ein gutes Dutzend Leute auf Ubuntu umgestellt. Drei davon sind nach einer Woche wieder zu Windows migriert, drei weitere sind nach einem halben Jahr eigenständig zu komplexeren Distributionen abgewandert. Der häufigste Kritikpunkt meiner Wechselschützlinge ist der Mangel an nativen ICQ- und MSN-Clients. Die gängigen Multiclients verstehen sich auf manche Spielereien nicht. Für zwei war das ein Rückkehrgrund zu Windows. Der Dritte kam nicht klar mit der Oberfläche und war allgemein kaum gewillt, Neues zu lernen.

Im Moment habe ich meinen zweiten linuxarmen Monat. Ich sitze fast ausschließlich an meinem Game-PC, auch für alltägliche Arbeiten. Das liegt daran, dass ich wenig laptopfreundlich unterwegs bin. In der Schule und im Nachhilfezentrum (also auf der Arbeit) kann ich damit nichts anfangen und abends möchte ich nur Surfen und Zocken, sei es am PC oder der Playstation. Wenn ich dann nächstes Jahr weiterstudiere, liebäugle ich mit einem Netbook. Das wird unter Linux laufen, da gibt es keine Frage. Bei dem kleinen Display brauche ich eine Schnittstelle, die tut, was ich will.

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I got an angel in one pocket, the other’s full of nickels
One for every time I pulled a pistol on your innocence
You’ve been a victim since you bit your lips under my sheets
Under my spell and I was under your wing
Little bird found her bee and she suffered my sting
No wonder why I sing to any open ears
With enough food for two cents drenched in regret
Best friends since we met but these trends that I set
They came and double-crossed me in crisis
I took your king off his throne but I adopted his vices…

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Awebb am 27.11.2009 23:04.

27.11.2009 23:01
Keksdose-sama
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Linux, Windoof, Unix... alles joa.
Alles hat seine Stärken und seine Schwächen.

Unter Unix-Systemen habe ich nur flüchtige Bekanntschaft mit Solaris von SUN gemacht, werde daher hier nichts zu sagen. MAC habe ich ebenfalls kaum Erfahrung, was eine quallifizierte Aussage hierzu auch ausschließt.

Linux und Windows wiederum.... nunja.... ich kenne meine beiden Pappenheimer relativ gut.

Windows: 95, 98, ME, NT, 2000, XP, WinServer 2008, Vista und nun Win7
Linux: Suse, Redhat und Ubuntu

Joa. Ich denke dass Windows bei Heimanwendern noch den größten Anteil hat, dürfte unbestritten sein, auch wenn ich hier leider sagen muss, denn fehlt der Druck auf der Branche kommen Dinge wie Vista raus, die eher Beta heißen sollten. (Zumindest meiner Erfahrung nach)

Joa... stelle ich einfach mal eine kurze Liste auf kommt dies dabei rum:

Win 95, 98, ME - Seinerzeit in Ordnung, aber aus heutiger Sicht nicht zu gebrauchen.
Win NT - Nunja, als Serversystem durchaus Nutzbar gewesen was aber zum größten Teil an der Annäherung zum Unix lag. (NT=NewTechnology)
Win 2000 - Eine deutlich verbesserte Form des NT, welche ich lange Zeit nutzte aber dann austauschte, da ich gerne Spiele spielen wollte.
Win XP - Dieses System habe ich ewig und 3 Tage verwendet. Es lief für Windows sehr stabil und konnte jegliche Spiele zum Laufen bringen. Habe es am Ende austauschen müssen, weil meine neue Hardware nichtmehr unterstützt wurde.

Win Vista - Kein anderes System hat mich so zur Weißglut getrieben wie dieses. Ich bekam bereits bei der Installation einen Bluescreen, weil meine Hardware nicht unterstützt wurde. Eine von Microsoft georderte Version incl. Service Pack 1 konnte dann endlich installiert werden. Der Tagesschnitt waren 3 Bluescreens pro Tag, was mich dann zum OS-Wechsel bewegte.

Win Server2008 - Da ich gelesen hatte, dass 2008 alles könne, was Vista können sollte und dazu noch stabieler wäre versuchte ich es. Ich habe es zugegebener Maßen geschafft, leider ließen sich einige Programme nicht installieren da diese nicht für Serverversionen zugelassen waren.

Win7 - Ist zugleich auch das System, welches ich zur Zeit nutze und mich bisher nicht enttäuscht hat.

Suse - Ich nutzte damals die Version (glaube) 7.1 die etwas schwer in der Installation war, danach aber sehr zuverlässig lief. Leider war die Unterstützung suboptimal.
RedHad - Siehe Suse
Ubuntu - Nutzte damals Feisty Fawn und war recht begeistert dabei. Durch das Emulationsprogram Wine konnten auch DX9 Anwendungen wie Spiele genutzt werden, was mir sehr gefiel. Ebenfalls ein großer Pluspunkt war, wenn irgendwas im Argen lag, konnte man es selber mit etwas Ahnung wieder richten, selbst Dinge, die bei Windows eine Neuinstallation gefordert hätten. Habe es am Ende wegen der mangelnden Unterstützung von DX10 und der bescheidenen Treiber für ATI-Karten zur Seite gelegt.

Windows ist recht Einsteigerfreundlich, aber hier macht Ubuntu ebenfalls riesige Schritte vorwärts. Stabilitätstechnisch liegt Ubuntu aber noch einen kleinen Tick vor Win7 auch was Resourcenlast betrifft.
Bei entsprechendem Wissen dürfte Ubuntu die bessere Wahl sein, aber nur wenn man keine Spiele spielen will. Die DirectX Nutzung wird leider immernoch nur emmuliert, was dieses System hierfür stark benachteiligt. Vieles läuft einfach garnicht, oder nicht richtig.
Ich für meinen Teil denke, dass sich auf diesem Markt in den nächsten Jahren viel verändern wird aber ich weiß nicht in welche Richtung. Microsoft hat jedenfalls den Weg in Richtung der Linuxsysteme eingeschlagen, was man nicht ausser Acht lassen sollte.

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06.12.2009 20:32
Sirey
not an オタク




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Von vornherein: Zu MAC kann und werde ich nichts sagen, ausser dass ich iPods hasse. Mein Nokia N95 kann das alles besser ohne, dass ich meinen Finger stundenlang im Kreis drehen muss.
Aber MAC ist mir zu teuer und will zu stark mit sich selbst auffallen, als dass ich es mögen könnte.


Also zu Windows und Linux, genauer Ubuntu 9.04.17.

Ich habe 3 PCs. Einen daheim, Win XP. Dann einen 15,4" Asus auf dem Win Vista vorinstalliert war, und den ich dann um Ubuntu 9.04.13 ergänzt habe, was sich mittlerweile zu .17 geupdatet hat. Hier mein erstes Problem mit Linux:

GRUB! Ich habe dank Ubuntu-Updates sage und schreibe 12 (!!!) Betriebssysteme. Win Vista, Win Vista Loader, und alle Ubuntu 9.04 seit .13 als einzelne Version. wat?!


Naja und dann noch meinen Eee PC, sowieso eine Klasse für sich... Hatte zuerst da Win XP drauf, sehr zufrieden gewesen. Dann hat meine Uni kostenlos Win7 angeboten und ich war überrascht wie toll es ist - mittlerweile ist daraus ein sauebes Linux Netbook geworden. Warum? Win7 und Win XP vertragen sich anscheinend nicht auf derselben Platte. Der Bootloader von Win7 hat sich stark durch Win XP gefressen, und mir z.B. den Touchpad-Treiber zerschossen. Dann konnte Win7 seit vorgestern GRUNDLOS nicht mehr auf meinen WLAN-Adapter zugreifen, ich musste das Laptop aufgrund eines Bildschirm-Ansteuerungsfehlers nach dem booten zuerstmal in den STandby setzen und wieder hochfahren damit Win7 überhaupt angezeigt wird (sonst schwarzer Bildschirm) und dann hab ich manchmal noch das tolle "Anmeldeprogramm konnte nicht initialisiert werden" woraufhin sich Win7 festfährt ohne was getan zu haben.

Wenn es dann mal lief hab ich direkt meine Schnellstartleiste vermisst. Dann natürlich meinen Tray-Bereich, in den ich Winamp so toll einarbeiten konnte. Und Aero ist wie immer zu aufgebläht, da hat sich nicht viel geändert.

Zwar sind die Themes besser und Win7 schneller als Vista, aber wer mit XP klarkommt sollte immernoch nicht wechseln.

Alles in allem bin ich echt enttäuscht von Win7, daher umgestiegen auf Ubuntu. Schaunmermal!

Win XP kann ich nur in höchsten Tönen loben. Ich bin kein großer Hacker, kann aber schon mit Add-ons und diversen anderen Gimmicks umgehen. Win XP macht mir seit 4 Jahren Spaß und ist beliebig aktualisierbar. Ich liebe WinXP!

Und dann noch das kleine Bastardkind so vieler: Vista.

Zu Vista kann ich sagen, dass sich einige Leute zu BLÖD dafür anstellen. Vista ist eigentlich was feines.

1. xp-antispy für Vista runterladen
Damit habt ihr dann schon fast wieder XP
2. Aero abstellen, Win-Sicherheitsdienste raus und die UAC abstellen. Schon habt ihr ein schickes, wenn auch fettes System, das trotzdem STABIL läuft. Und halt Windows ist.


Fazit:

Ubuntu bin ich immernoch ein wenig skeptisch, ob es so fein nutzbar ist wie alle sagen. Das wird sich jetzt in der Uni rausstellen, im Praxistest. Zum cracken von WLAN ist es allerdings super zwinker

Win XP ist meine Liebe. Kann alles, ist schlank und hat von sich aus eine Silberne Taskleiste zu bieten. Was will ich mehr zu meinem Design als ne silberne Taskleiste?

Win Vista ist erträglich, wenn man es entschlackt hat. Zwar kann man sich beim booten nen Kaffee kochen (3,5 GB RAM, 2,2 GHz Dual Core und trotzdem eben 4-5 Mins), aber wenn Vista mal rennt dann rennts auch. Bei mir.

Win7 ist für mich einfach nur scheisse. Michaelsoft hat bei Vista schon ins Klo gegriffen und 7 ist da auch nicht die Versprochene Rettung.


XP >= Ubuntu > Vista >> 7

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09.12.2009 12:59
hotty
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Kurz mal so Zwischendurch: Mann kann WinXP in den höchsten Tönen loben, aber der Support für das System läuft demnächst aus, sodass es keine Updates (auch keine Sicherheitsupdates) mehr gibt. Dadurch wird man gezwungen auf Win7 umzusteigen. Und das ist auch gut so. Alleine vom Sicherheitsaspekt ist ein Umstieg sinnvoll. Im Gegensatz zu WinXP ist das arbeiten und zocken nicht mehr als Admin nötig, sondern als einfacher User, der sich kurzzeitig Adminrechte verschaffen kann.
Das Konzept kommt von Linux und hat sich bewährt; damit dürfte es Viren und anderen Schädlingen es deutlich schwere fallen, sich zu verbreiten.

Ich arbeite am Laptop unter Ubuntu, einfach weil es für mich persönlich als die produktivere Oberfläche herrausgestellt hat. Ich kann schnell mein Programm schreiben, surfen, chatten, Videos anschauen (der CCCP verwendet ffdshow, welches als Hintergrund den mplayer hat).... und sogar zocken. Dank wine läuft SC1, WC3 und CS. Mehr läuft nicht auf meinem Laptop, aber unter der Woche komme ich eh nicht zu mehr als 20 min zocken. Da reicht das aus. Und natürlich ist mein Desktop in 20 Sekunden einsatzbereit. Das schafft auch nur Win7. Ohne Virenscanner.

Daheim läuft mittlerweile Win7 auf dem Desktop. Einfach weil ich zocken will. Und weil es doch das eine oder andere Programm gibt, das sich nicht wirklich so gut mit wine verträgt. Wenn ich aber ins Internet/Arbeiten/chatten will, starte ich die virtuelle Maschine mit Ubuntu. Schon bin ich wieder im Arbeitsmodus.

Andererseits hat sich mein Opa unter Mac besser zurechtgefunden als unter Windows. Apple konzentriert sich gerne auf Bedienfreundlichkeit (siehe iPhone: Die Touchoberfläche hat als erstes nur wirklich bei Apple gut funktioniert), weshalb ich komplett unerfahrenen Anwender eher ein PC mit MacOS andrehe, als ein Windows. Wenn die nicht irgendwas spezielles oder zocken wollen, finde ich genügend Software auch für den Mac, die sogar stellenweise besser ist, als auf Windows.

Persönlich ist diese Streiterei um das bessere Betriebssystem ein Religionskonflikt. Jedes System hat Vor- und Nachteile, weshalb ich mir das Aussuche, was ich brauche. Deshalb ist auf meinem Laptop auch Linux drauf. Einfach weil ich nur mit dem Ding arbeiten will.
Dank virtueller Maschine wechsle ich schnell hin und her und nehme mir so alle Vorteile mit, ohne das ich alle Nachteile habe. Diese Lösung hab ich für meinen Desktop genutzt.
Was soll also der Streit? Ich freu mich lieber, dass ich eine solche Auswahl habe. Die eigentlichen Idioten sind die, die regelrecht ein System fanatisch favorisieren. Das ist so, als würde ich meinen Einkauf auf (setze bekannte Discounter-oder Supermarkt-Kette ein) beschränken, obwohl ich im (setze andere bekannte Kette ein) bestimmte Dinge vielleicht billiger bekomme. Da gehe ich in beide Geschäfte und hab so den Maximum an Gewinn.
09.12.2009 14:44
GoGoOtaku
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Zitat von Sirey

GRUB! Ich habe dank Ubuntu-Updates sage und schreibe 12 (!) Betriebssysteme. Win Vista, Win Vista Loader, und alle Ubuntu 9.04 seit .13 als einzelne Version. wat?!
Du sprichst da etwas an über das ich Jahre gelacht habe! Den wunderbaren GRUB-LOADER! Dieses "tool" ist so ziemlich das schlechteste was ich je in einem boot Bereich gesehen hab!
Ein Kollege musste sein ganzes System neu aufsetzen weil sein GRUB-LOADER den Geist auf gegeben hatte.
Da ist die MS Variante um einiges besser - allerdings ergänzt die nicht automatisch und dort neue Betriebssysteme rein zuhauen wird von Windows zu Windows komplexer - aber dafür gibt es ja auch wieder tools zwinker
Im allgemeinen habe ich aber noch keinen wirklich "intelligent" boot-loader gesehen.
Alle hatten bis jetzt ihr Nach- und Vorteile - liegt aber vielleicht auch daran das boot betreffende Vorgänge schwer zu Programmieren sind da man einen gewissen Teil nur in Assembler machen kann (ich schweife wieder ab...)

Zitat von Awebb

Und... es kostet nichts. Nochmal: Du bezahlst keinen Cent, weder für das Betriebssystem noch für Anwedersoftware. Wenn du jetzt sagst, für Windows haste auch nix bezahlt, stimmt das so nicht: Im Preis für deinen Rechner ist die Einzelplatzlizenz für Windows bereits drin. Wir FOSS-Hardliner nennen das "Microsoftsteuer".
Aah ein Komplettsystem Kind![/justjoking]
"Hardliner" wie du sie nennst kaufen sich einen Rechner dann auch meist in Einzelteilen - Und da gibt es noch kein Windoof hinterher geschmissen zwinker
(Ausnahme: Laptop - aber da gibt es ja schon meist die Variante ohne BS oder mit vorinstalliertem Linux)
Aber Spaß bei Seite: Kannst du den großen Fehler den Linux/Unix und die meisten FOSS haben etwa nicht? Er hört auf den Namen Java und ist ein furchtbar langsamer Zeitgenosse dessen größte Freude darin besteht den User mit Updates in Form einer Neuinstallation und hoher Instabilität erfolgreich zu necken.
Natürlich gilt: Wer sich nicht ärgern lässt und immer schön brav mitspielt hat natürlich daran auch seine Freude...

Zitat von Keksdose

Win Server2008 - Da ich gelesen hatte, dass 2008 alles könne, was Vista können sollte und dazu noch stabieler wäre versuchte ich es. Ich habe es zugegebener Maßen geschafft, leider ließen sich einige Programme nicht installieren da diese nicht für Serverversionen zugelassen waren.
Du hast Windows Server auf einem PC installiert? Coole Wurst - Sinnlos aber Cool!
Auf einem Server macht sich Server 2008 jeden Falls meist gut. Und Stabiler läuft es wirklich auf jeden Fall! zwinker

Zitat von Sirey

Von vornherein: Zu MAC kann und werde ich nichts sagen, ausser dass ich iPods hasse. Mein Nokia N95 kann das alles besser ohne, dass ich meinen Finger stundenlang im Kreis drehen muss.
Aber MAC ist mir zu teuer und will zu stark mit sich selbst auffallen, als dass ich es mögen könnte.
Psst! Das darfst du doch nicht verraten!
Du verletzt die elitäre Ehre aller Apple Nutzer.

Zitat von hotty

Kurz mal so Zwischendurch: Mann kann WinXP in den höchsten Tönen loben, aber der Support für das System läuft demnächst aus, sodass es keine Updates (auch keine Sicherheitsupdates) mehr gibt. Dadurch wird man gezwungen auf Win7 umzusteigen. Und das ist auch gut so. Alleine vom Sicherheitsaspekt ist ein Umstieg sinnvoll. Im Gegensatz zu WinXP ist das arbeiten und zocken nicht mehr als Admin nötig, sondern als einfacher User, der sich kurzzeitig Adminrechte verschaffen kann.
"Demnächst" ist gut. 2012 ist bei mir nicht demnächst sondern noch genügend Zeit 7 auf einen Stand ähnlich wie XP zu bringen. Außerdem kann man Windows XP durchaus auch ohne andauernde Updates benutzten. Ich möchte auch mal erwähnen das auch bei Vista das nutzen des PC als Admin möglich ist... und bei XP/7 ist es auch möglich sich weniger rechte einzuräumen.

Zitat von hotty

Was soll also der Streit? Ich freu mich lieber, dass ich eine solche Auswahl habe. Die eigentlichen Idioten sind die, die regelrecht ein System fanatisch favorisieren. Das ist so, als würde ich meinen Einkauf auf (setze bekannte Discounter-oder Supermarkt-Kette ein) beschränken, obwohl ich im (setze andere bekannte Kette ein) bestimmte Dinge vielleicht billiger bekomme. Da gehe ich in beide Geschäfte und hab so den Maximum an Gewinn.
Meine Rede - Naja nicht ganz... ich zähle mehr die negativen Seiten an allen BS auf... aber am Ende stimmt das schon.

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"Ihr macht das ganz falsch! Wenns lustig sein soll müsst ihr die richtige Antwort geben." - Kasuga, Ayumu

09.12.2009 14:58
Keksdose-sama
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Da ich Zitatpostings nicht mag führe ich das nun mal so auf:

Win Server 2008
Ja, Win Server 2008 nutzt den selben Kernel wie Vista. Die einzigen Unterschiede sind die aktivierten Zusatzmodule und das Flag "Server". Es ist nicht so stark überladen wie Vista, was seinen Vorteil ausmacht. Viele Programme prüfen aber vor der Installation ob das Serverflag existiert. Server werden allgemeinhin als kommerziell betrachtet, daher verweigern die meisten Freesoftware die Installation.
Server 2008 kann aber von der restlichen Nutzbarkeit in 5 Minuten zu einem Vista gemacht werden. Lediglich das Nachinstallieren einiger .dll ist erforderlich, welches aber keine größeren Probleme bereitet.

Grub
Ich habe Grub lange Zeit genutzt. Aus mehreren Gründen. Grub selbst ist ein einfaches Tool welches mir bisher keinerlei Probleme bereitet hat ausser dass seine Aktualisierung etwas hängt. Dies kann man aber manuell recht einfach beheben. Man löscht veraltete Einträge einfach aus dem Index.
Grundsätzlich ist Grub aber ein Bootloader wie jeder Andere. Er besetzt den Bootsektor, da hier lediglich ein Bootsystem sein darf und verzweigt dann auf die installierten Betriebssysteme und deren eigene Loader.
Hinzu kommt, dass Grub unabhängig von Betriebssystemen ist und auch später eingebundene Systeme ohne großen Aufwand eingebunden werden können, falls er sie nicht ohnehin selbst erkennt.

Win7 und W-Lan
Das einzige Manko an Win7 dürfte wohl das dämliche W-Lan sein. Dieses Teil verliert er dauernd und mir fehlt jede Idee, warum das so ist. Mal läd er fehlerfrei, dann findet er die Hardware nicht, dann stockt er.... ich habe nicht den blassesten Dunst, was da abgeht.

Java
Joa.... Java.... wie ich diese Sprache der SUN-Corp hasse.... narf.
Aber sie ist unabhängig für Betriebssysteme und gerade in Sachen Datenbanken ist sie wirklich im Vorteil gegen Sprachen wie C, C++, Delphi und Konsorten.

Last but not least, was zum Geier soll nen Hardliner sein??
ich hab ja schon viele Begriffe gehört, aber der ist neu XD den merk ich mir^^
Heißt das, jeder der seinen PC in Einzelteilen selber zusammen gesucht hat ist ein Hardliner?^^ Und was sind dann die Geiz-ist-Müll-Kunden? Die müssen doch dann auch so einen knackigen Begriff haben oder?^^

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09.12.2009 17:20
GoGoOtaku
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Zitat von Keksdose-sama

Java
Joa.... Java.... wie ich diese Sprache der SUN-Corp hasse.... narf.
Aber sie ist unabhängig für Betriebssysteme und gerade in Sachen Datenbanken ist sie wirklich im Vorteil gegen Sprachen wie C, C++, Delphi und Konsorten.
Also:
1. Delphi ist eine meiner Meinung nach tote Sprache die nur noch von Schulen oder Unis zum ärgern der Insassen benutzt wird (ausgenommen sind ein paar Freaks die damit gerne rumspielen - in der Praxis ist sie so gut wie komplett verschwunden)

2. C ist immer noch eine der Leistungsfähigsten Sprachen - aber leider eben nicht Objekt-Orientiert was das arbeiten mit Datenbanken aber nicht unmöglich macht... JAVA bietet aber wahrscheinlich trotzdem bessere Libraries

3. Das du meinst das JAVA besser mit Datenbanken umgehen kann als C++ ist ein Witz oder? C++ stellt um einiges effektivere Lösungen dafür bereit! Der Nachteil an C++ ist eben nur das es eine schwierigere Sprache als JAVA und co hat. Ansonsten bleibt C++ die stärkste objektorientierte Sprache die es gibt.

4. Wenn es schon eine Framework basierende Sprache sein muss dann bitte C# - schneller - leistungsfähiger - stabiler - bessere IDE - bessere Standards - mehr Libraries - bessere Einbindungsmöglichkeiten - vereint bewährtes aus C++, SQL, JAVA und sogar aus C und dem doofen Delphi ist was drin.
Das SQL sagt ja schon aus wie leicht/gut die Datenbank Verbindungen aufgebaut werden können.
Und mit .NET 3.5 ist auch die Basis dieser Sprache um einiges besser als die JAVA-runtime-environment.
Und durch MONO oder dotGNU ist sie auch noch Betriebssystemunabhängig - außerdem stellt man fest das viele Firmen inzwischen schon auf .NET umgestiegen sind was mich noch mehr bestätigt das in C# die Zukunft liegt.

Ich weiß nicht wie gut du dich mit programmieren auskennst aber ich war mit JAVA mehr als unzufrieden.

Allerdings kommen wir vom Thema ab...

Zu Grup:
Solange Grup läuft hast du damit keine all zu großen Probleme.
Probleme gibt es erst wenn:
1. Du Grup entfernen willst
2. Grup "kaputt" geht
Und es soll ja auch Windows Nutzer geben die noch nie einen Blauen Bildschirm hatten...

Hardliner

Zitat von Urban Dictionary

someone who has a strict pespective of something
Es ist einfach jemand der ein Thema wirklich ernst oder besser zu ernst nimmt.

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09.12.2009 18:00
Keksdose-sama
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Mit Java musste ich mich 2 Jahre herumschlagen, kenne die Sprache zwar relativ gut, kann sie aber nicht wirklich, weil mir Programmieren einfach nicht liegt. C++ hatte ich ein Jahr, genau wie Delphi.
Kurz der Einschub, denn du sagtest ja bereits richtig, es geht nicht ums Thema:
Ich meinte den Teil mit den Datenbanken schon ernst aber nicht im Hinblick, dass Java "besser" damit umgehen könne, sondern nur dass es einfacher ist dies umzusetzen.. Ich musste mich wie gesagt damit auseinandersetzen und genau aus diesem Grunde wurde sogar das Zentralabitur Informatik auf Java umgestellt. Vorher hatten wir C++, was mir deutlich besser gefiehl.

Zu Grup... und damit auch zurück zum Thema:
Ich hab es geschafft bei Win genauso wie bei Linux einen Bluescreen zu haben. Nun werden einige Fragen, Linux hat Bluescreens? - Ja, auch Linux kann sowas mit blauem Hintergrund haben^^
Entfernen musste ich Grup bisher nie, dazu kann ich nichts sagen. Hatte wie gesagt bisher keine Probleme.

Was aber wieder zu dem Punkt Win oder Linux führt:
Der Bluescreen bei Linux war um Welten einfacher zu beheben, als es bei Windows jemals möglich gewesen wäre. Das System hatte vollständig die X-Engine (Das, was die Grafik auf den Bildschirm zaubert) zerschossen und weigerte sich auch diese zurück zu setzen oder ähnliches. Bei Windows wäre das im besten Fall extrem viel Aufwand gewesen und im schlimmsten Fall die Neuinstallation. Bei Linux konnte ich einfach über die Befehlsausgabe (für die die es nicht kennen: Wie das frühere DOS, nur reine Textein und ausgabe.) den VI (ein Programmier- und Texteditor) die entsprechende Bibiothek öffnen und das Problem per Editor in wenigen Minuten lösen. Der Treiber hatte sich damals zerschossen und wurde jedes Mal wieder falsch geladen. - Ein Manko von Linux: Die ATI Treiber werden oft nur mangelhaft gewartet -.-

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Keksdose-sama am 09.12.2009 20:23.

09.12.2009 20:20
Awebb
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Zitat von GoGoOtaku

"Hardliner" wie du sie nennst kaufen sich einen Rechner dann auch meist in Einzelteilen - Und da gibt es noch kein Windoof hinterher geschmissen zwinker
(Ausnahme: Laptop - aber da gibt es ja schon meist die Variante ohne BS oder mit vorinstalliertem Linux)


Beides ist lediglich mutmaßlich, faktisch aber falsch. Nur FOSS zu benutzen hat nichts mit der Hardware zu tun. Meine Mum benutzt auch nurnoch FOSS und hat keinen Schimmer, wie rum die Schraube gedreht werden muss am Gehäuse. Bis auf die Grafiktreiber und Flash, aber hey...

Die Behauptung, es gäb wirklich ausreichend qualitative Laptops mit Linux oder ganz nackt, ist beinahe Hohn und Spott. Bei den Netbooks geht das mittlerweile, aber die Linuxunterstützung außerhalb von Dell und ähnlichen ist miserabel. Microsoft hatte übrigens einen Deal mit den Netbookherstellern, keinen Atom über 1,6Ghz anzubieten, weil XP dann gegen andere OS mies aussehen würde. Der Deal wurde gelockert, da Win7 dann ja glänzen kann.


Zitat

Aber Spaß bei Seite: Kannst du den großen Fehler den Linux/Unix und die meisten FOSS haben etwa nicht? Er hört auf den Namen Java ...


"Spaß bei Seite" und dann ironisch werden? Wenn Sun es nicht auf die Reihe kriegt, ihr proprietäres System auf einem UNIX-System stabil zu kriegen... moment, auf Solaris usw. läuft es ja toll... Ich hatte bisher nur einmal probleme mit Java und Performance: Ubuntu und 64bit. Genau wie mit Flash. Proprietär. Sogar dotnet läuft als mono besser. Und Sun hat den aktuellen Meilenstein der JRE7 schon wieder nicht unter eine Opensource-Lizenz gestellt, also gegen alle Versprechen. Es hieß ja mal, die OpenJDK solle nun der eigentliche Entwicklungszweig werden, aber das kam dann doch nicht. Blabla, wer hat schuld?

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I got an angel in one pocket, the other’s full of nickels
One for every time I pulled a pistol on your innocence
You’ve been a victim since you bit your lips under my sheets
Under my spell and I was under your wing
Little bird found her bee and she suffered my sting
No wonder why I sing to any open ears
With enough food for two cents drenched in regret
Best friends since we met but these trends that I set
They came and double-crossed me in crisis
I took your king off his throne but I adopted his vices…

09.12.2009 23:45
hotty
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Wir kommen total vom Thema ab.....

@GoGoOtaku: Worauf ich hinaus wollte: Unter XP muss ich meist zum spielen oder installieren als Admin unterwegs sein, da mir wie in Linux, Vista, Win7 die Möglichkeit fehlt, mir kurzzeitig Adminrechte als normaler User zu geben. In der Anfangszeit von XP hab ich meist fröhliches Userswitchen gespielt, bin aber meist doch wieder beim Admin gelandet. Es ist Recht nervig, ständig den User wechseln zu müssen, da es selbst Programme gibt, die ich als User mit ausreichend Rechten (also fast schon Admin) trotzdem meckern.

Zum Thema Java, ich hab irgendwo folgendes gelesen: "Wer sagt, Java sein toll, weil es auf allen System läuft; das ist so, als würde ich sagen, Analsex ist toll, weil es bei allen Geschlechter funktioniert."
Jede Programiersprache hat Vor- und Nachteile. Und somit ihre Daseinsberechtigung Java ist dagegen ziemlich verkorkst, wenn man bedenkt, die Sprache wurde urpsrünglich entwickelt um Mikrocontroller und Embedded Systems zu programmieren. suspekt
Aber das C# von Microschrott ein tolle Sprache sein soll, ist mir neu. Es gibt ein paar nette Tools, aber bei dieser Sprache mache ich mich abhängig von Microsoft, was ich überhaupt nicht brauchen kann. Ich kenne auch einen, der hat versucht sein Bachelor in C# zu schreiben. Dann aber stiess er auf ein paar strukturelle Probleme der Sprache, die, so seine Worte, absoluter Hirnfurz sind. Er ist wieder bei Java gelandet und Teile der Bibliothek programmiert er in C.

Bei den Sprachen gilt das gleiche, was ich schon zu den System sagte. Ich suche mir das raus, was ich brauche und wenn ich mich dabei flexibel anstelle, nehme ich auch nicht jeden Nachteil in Kauf.
10.12.2009 09:41
Awebb
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Zitat von hotty

Aber das C# von Microschrott ein tolle Sprache sein soll, ist mir neu.


Das sagt auch keiner. Ich sage lediglich, dass das Microschrott ding C# in form von Mono sehr performant unter Linux zu finden ist, so performant, dass ich mich traue, grundlegende Oberflächenelemente, die in mono/C# verfasst sind, zu verwenden. In Java würde ich nicht im Traum daran denken, einen systemnahen Prozess zu gestatten. Damit möchte ich folgendes aufzeigen: Windows und Linux können sehr wohl recht gut koexistieren. Es gibt Schnittstellen für alles mögliche auf beiden Seiten, dank mono trauen sich jetzt frühere Win-only-Programmierer, auch mal ein Linuxprogramm zu schreiben.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Awebb am 10.12.2009 15:09.

10.12.2009 15:09
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Zitat von hotty

Aber das C# von Microschrott ein tolle Sprache sein soll, ist mir neu.
Besser als JAVA auf jeden Fall!
Und JAVA hat noch größere strukturelle Probleme als C#.

Zitat von hotty

Ich kenne auch einen, der hat versucht sein Bachelor in C# zu schreiben. Dann aber stiess er auf ein paar strukturelle Probleme der Sprache, die, so seine Worte, absoluter Hirnfurz sind. Er ist wieder bei Java gelandet und Teile der Bibliothek programmiert er in C.
Und ich kenne einige die von dem unzuverlässige und unperformanten JAVA aus geschäftspolitischen Gründen abgegangen sind.
Und JAVA und C# konkurrieren - zwischen JAVA und C/C++ herrscht nicht wirklich Konkurrenz.
JAVA und C zu benutzen ist Programmiervergewaltigung da man damit OO mit NON-OO vermischt.
Aber OK...

Zitat von Awebb

In Java würde ich nicht im Traum daran denken, einen systemnahen Prozess zu gestatten.
Sowohl JAVA als auch C# sind eher weniger für wirklich tiefe Systemprozesse gemacht.
Sie sind für Anwendungen ausgelegt.
Für Systemprozesse wird immer noch C++ genommen da diese Sprache einfach Systemnaher ist und kein (teils hinderliches) Framework benötigt

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11.12.2009 02:00
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