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Misato

Satan's Mistress
  

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~~ Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen ~~
Deus X. Machina
Willkommen auf dem wunderschönen Kontinent Zamonien (baknntlich mitten im Atlantik gelegen etwas nördlich von Go), Heimat der Nattifftoffen, Wolpertinger, Haifischmaden, Eydeeten, Buchlingen, Stollentrolle, Rikschadämonen, Blutschinken und und und... *vorspul* und dem wohl letzten Buntbären - Blaubär. Dieses Buch ist die Hälfte seiner Memoiren (bekanntlich haben Buntbären schließlich 27 Leben) und wurde von Walter Moers netterweise aus dem zamonischen übersetzt, damit wir teilhaben können an der fantastischen Reise, die ihn quer über den ganzen Kontinent führte. Zwergpiraten, fleischfressende Inseln, Rettungssaurier (Pterodaktylus Salvatus), Atlantis, die süße Wüste - viele Stationen hat Blaubär bereist, begleitet von einem Lexikon in seinem Kopf und diese außergewöhnlichen Ereignisse spannend und intelligent für die Nachwelt hinterlegt.
Ein Wort vorweg für alle die, die es nicht gelesen haben und Käpt'n Blaubär als netten Lügebär aus der Sendung mit der Maus kennen - dies ist nicht einfach nur ein Kinderbuch, nein, obwohl der fantastische Inhalt durchaus gut geeignet ist um Sprößlingen eine ordentliche gute Nacht Geschichte zu bieten, ist der Roman wirklich für alle Altersklassen geeignet, denn ohne ein gewisses Verständnis für (die deutsche) Sprache verschließt sich dem Leser eine Menge. In der Welt Zamoniens steckt neben einer riesigen Portion Fantasie vor allem ein ggroßen Stück Detailliebe, die durch die Kraft der Worte gehegt und gepflegt wird. Allein der Abschnitt in dem Blaubär von Tratschwellen das Sprechen gelehrt bekommt, ist eigentlich ein gefundenes Fressen für den Deutschunterricht.
Hinzu kommt eine liebevoll verschrobene Sammlung von eigenwilligen Charakteren, die alle ihren eigenen Ziele im Leben haben und den Leser gut zu unterhalten wissen, da Moers immer eine Menge Hintergrund in der Hand hat. Überhaupt ist seine Art selbst die fantastischsten Dinge (wie etwa Reisen durch Dimensionslöcher), in Form von spaßiger Wissenschaft zu vermitteln, eine wahre Kunst.
"Das Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänome Zamoniens und Umgebung" von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller allein ist für mich schon mehr wert, als komplette andere Roman auf dem Markt.
Vielleicht schränkt der Inhalt den Kreis der zu begeisternden Leser etwas zu sehr ein, aber allein vom sprachlichen Niveau und der Gestaltung darf dieses Buch nun wirklich nicht unterschätzt werden.
Doch ehe ich weiter aushole und meinen Lobgesang ins Detail gehen lasse; das übliche - wer kennt's? Warum nicht?? Lieblingsstellen? IRGENDWAS?
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Misato am 30.10.2007 21:58.
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14.05.2006 15:11 |
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Eleana

Keksfee

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Ich bin ehrlich, wenn ich jetzt behaupte, dass ich Käpt'n Blaubär zuerst für Kinderkram gehalten habe. Es gibt ja eine Sendung davon und das hat mich ziemlich verunsichert.
Den Blaubär aus dem Roman habe ich fest in mein Herz geschlossen und hoffe innigst, dass er uns vielleicht irgendwann auch noch die zweite Hälfte seines Lebens erzählen wird. Schlicht und ergreifend wunderbare intelligente und fantasievolle Literatur ehr schön auch die vielen Illustrationen im Buch. Naja, wo man der Fantasie ihren Lauf lässt, ist der Wahnsinn nah. Vor allem das 11. Leben im Großen Kopf mit Ohrenschmalzseen mochte ich. Dann noch die Tratschwellen, der Langlauf mit dieser Riesenspinne
Das Buch soll auch bald als Zeichentrickfilm erscheinen ^_^
Die Stadt der Träumenden Bücher gefällt mir aber trotzdem besser.
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14.05.2006 18:57 |
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Misato

Satan's Mistress
  

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Da es hier in der Literaturecke eh sehr langsam voranschreitet änder ich mal fix den Threadtitel und greife hier Zamonien als Gesamtwerk auf. ^^
Auf Käpt'n Blaubär folgte zunächst Ensel & Krete - Ein Märchen aus Zamonien. Es ist die Geschichte der zwei Fhernhachenzwergengeschwister Ensel&Krete, die mit ihren Eltern Uralub im Großen Wald machen und sich dabei dummerweise verirren. Wie der Titel sagt, ist das ganze ein Märchen und zwar geschrieben von Hildegunst von Mythenmetz (Moers übersetzt ja seine Bücher sowieso nur aus dem Zamonischen für uns), der sich hier sehr gern direkt an den Leser wendet.
Es ist ziemlich kurz, liest sich daher extrem flott und bietet einige skurrile nette Einfälle und tödliche Gefahren, wichtig ist die Rückkehr des Stollentrolls, an sich kommt der Roman aber nirgends an die anderen Zamonienwerke rein. Wirklich genial ist dabei der Ausbau der Figur des Mythenmetz, der auch mal ungeniert seitenweise nur das Wort "brummli" von sich gibt, weil ein Autor in seinem Werk schließlich alles darf - die mythenmetzische Abschweifung eben.
Der dritte Roman ist dann Rumo und die Wunder im Dunkeln. Mein persönlciher Favorit.
Rumo ist ein Wolpertinger, sogar ein aufrechtgehender und kein wilder, d.h. er ist in der Lage Sprechen zu lernen und kein gewöhnliches Tier mehr. Allerdings wird er genau an dem Tag, an dem sich diese Entwicklung zeigt samt seiner Herren von Teufelszyklopen entführt, was Rumos späteres Leben maßgeblich beeinflussen wird. Er findet seine Artgenossen, hat mit sozialen Kontakten aber Probleme und zeichnet sich eher durch Muskelkraft und Willensstärke aus, statt durch geistige Fähigkeiten. Diese kommen ihm aber gelegen, wenn er beweisen kann, dass er ein echter Held ist.
Der Roman spielt nicht nur auf, sondern auch unter Zamonien in Untenwelt. Damit hat Moers Gelegenheit den Kontinent von einer ganz anderen Seite zu erforschen und der Blutgehalt in Rumo ist nicht zu verachten. Sein sprachliches Geschick nutzt Moers, um eine Menge neuer Kreaturen einzuführen und er zeigt, dass er auch Actionszenen beherrscht. Sehr schön auch wieder der Einsatz von verschiedenen Schriftarten für so manche Figur.
Nach Rumo folgte dann eine völlig andere Gangart mit Die Stadt der träumenden Bücher. Das ist dieses Mal keine Geschichte direkt von von Mythenmetz, sondern ein Teil seine Biographie.
Der Dinosaurier beschreibt die Anfänge seiner Karriere, ehe er wirklich ein ernstzunehmender Schriftsteller wurde. Dabei geht es in die Stadt Buchhaim. Mythenmetz besitzt ein Manuskript, das die gesamte Literatur revolutionieren könnte und will den Urheber ausfindig machen. In seiner Naivität gerät er an den Falschen und erwacht bald in den labyrinthischen Katakomben, die bewohnt sind von Buchlingen und dem legendären Schattenkönig, bei dem niemand so recht weiß, was Mythos und was Wahrheit ist.
Wie Rumo eher ein Abenteuerroman, weniger verspielt als Blaubär, dennoch mit einer recht ruhigen Gangart versehen. Wie immer kommt dem Essen viel Detailliebe zugute, was hier nur übertroffen wird von den versteckten Hieben auf bekannte Literatur. Es wimmelt von Anagrammen und jeder, der sich gern ausgiebig in Bücher vertieft wird an der Materie seinen Spaß haben.
Und dieses Jahr gibt es endlich neuen Stoff, da kommt Der Schrecksenmeister. Aus chronischer Faulheit und mangelndem Wissen kopiere ich mal den Text von Amazon:
Wieder ein Werk von Mythenmetz, wieder die zamonische Adaption eines bekannten Werkes, dieses Mal trifft es Gottfried Kellers "Spiegel, das Kätzchen". Ich bin gespannt, was sich ergeben wird.
Mir hat es Zamonien als Gesamtwerk einfach sehr angetan. Die Artenvielfalt, die stilistischen Spielereien mit der Sprache, die im Grunde einfachen Abenteuer, die große Dimensionen annehmen und das immer wieder Aufgreifen bereits bekannter Orte und Figuren sind einfach sehr reizvoll. Hat sonst noch wer hier etwas zu vermelden?
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08.03.2007 23:57 |
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Mellow

Hoody Lover
 

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Kann man Moers als etwas anderes als ein "GENIE" bezeichnen? Wohl kaum.
Leider habe ich ein miserables Gedächtnis, das von Moers wahnsinnigen Einfällen beim Lesen nur so überflutet wird, ich kann mir kaum was merken.
Das erste Buch, das ich gelesen habe, war Käpt'n Blaubär. Allein wie Moers immer aus dem Lexikon von Nachtigaller zitiert - herrlich. (Meine Freundin versucht gerade, die Buntbärfarben auswendig zu lernen, zumindest die, die erwähnt werden.) Ich hab es geschenkt bekommen und zuerst die Augen verdreht, man kennt Blaubär ja nur aus dem Fernsehen. Jedoch ist das Buch kein Kinderkram, es ist witzig, einfallsreich, abenteuerlich. . . Misa hat eigentlich schon alles vorweg genommen.
Meine Lieblingsstelle ist die Im Hirn des Riesen. . .Gott wie eklig XD
Und so gestaltet sich jedes Buch von Moers. Sie werden immer besser, gewaltiger, größer, und am Ende bin ich eigentlich davon überzeugt, dass er genau wie zum Bsp. Tolkien sein eigenes, wahnsinniges Universum geschaffen hat. Es gibt immer etwas Neues in Zamonien zu entdecken, entweder die Buchlinge oder die Wolpertinger, Nebelheim, Atlantis. . .
Es gibt einfach kein Ende! Der Mann muss einen Pool voller Ideen haben!
Vor kurzem hatte ich Ensel und Krete in den Händen und war entweder ängstlich, entsetzt, hab mich totgelacht oder die Stirn gerunzelt. Allein die "Mythenmetzschen Abschweifungen" in denen Mythenmetz seine Kritiker angreift - herrlich. Allerdings wurde es zum Ende etwas sehr absurd. . .
Der Komet war schon komisch, aber dann das Pilzhexenhäuschen und Boris-Boris??? Hallo ? XD Wie soll man da durchblicken? Aber auch die Pflanze, die Ensel und Krete verpflanzen sollten, sehr originell.
Was mich absolut irritierte waren die Halluzinationen der beiden. Geheimpolizei? Prinz Kalthblut? OH, Traum. >_>
Rumo war zwar sprachlich wieder ein Meisterwerk, an einigen Stellen war es mir allerdings zu langatmig, obwohl immer neue Aspekte in die Geschicht einflossen. Moers verbindet Sachen, die eigentlich augenscheinlich nichts miteinander zu tun haben, plötzlich absurd aber logisch miteinander und überrascht ständig aufs Neue seine Leser. . . das hat bei mir bis jetzt selten ein Autor geschafft. ^^
@Misa: Du hast Recht, Grinzold und Löwenzahn sind absolut kultig. "Blut Blut Blut muss spritzen METERWEIT!"
Aber General Tick Tack ist auch sehr genial, grausam, aber in irgendeiner Art faszinierend. °-°" Auch wie dann die Technologie dieser. . .Zwerge? für Rala verwendet wurde, die man schon fast wieder verdrängt hatte. . .wow.
Kurz: Moers ist Pflichtliteratur! Auch wenn es erst mal abschreckend aussieht. Man muss es zumindest versucht haben, in seine Welt abzutauchen, dann kann man immernoch sagen: "Nein Danke."
MFG Mellow
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'Cause they made hoodies awesome!
Eve-Sticker zu verschenken! Nur die ersten 6! XD
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Mellow am 07.11.2007 21:21.
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07.11.2007 21:20 |
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Raziul unregistriert
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Er ist ein Gott.Ich liebe seine Zamonien-romane,wie kann ein mensch nur so viel wunderbare phantasie haben?
Nun noch ein paar gebote die unbedingt in unser weltdenken einzug erhalten sollten.
1. Ehre das Gimp!
2. Du sollst keinen weißen Hahn mit seinem Namen grüßen!
3. Du sollst kein Holz essen!
4. Wenn du zwei übereinandergelegte Hölzer auf dem Boden siehst, sollst du sie nicht mit dem rechten Fuße vorwärts übertreten, sondern mit dem linken rückwärts. Ferner solllst du die Hölzer nicht verspeisen!
5. Fällt der Schatten eines Geiers auf ein erloschenes Feuer, so muss dieses dreimal neu entfacht werden, sonst droht großes Unglück!
6. Kreuzt du den Weg eines weißen Hahns, der auf zwei übereinandergelegte Hölzern sitzt, so sollst du ihn nicht schlagen; noch sollst du Ihn mit seinem Namen grüßen oder von den Hölzern essen!
7. Du sollst einen Namen tragen, der sei wie kein anderer Name im ganzen Universum! Begegnest du einem deiner Brüder, so sollst du ihn fehlerfrei mit vollem Namen anreden!
8. Fällt der Schatten eines Geiers auf einen weißen Hahn, der auf zwei verkohlten Hölzern eines erloschenen Feuers sitzt, befindest du dich in einer beklagenswerten Situation. Du sollst dennoch nicht den Mut sinken lassen, noch den Hahn mit seinem Namen grüßen, die Hölzer nicht verspeisen, den Geier nicht schlagen oder deinen Bruder unzureichend begrüßen!
9. Du sollst nicht rückwärts finkeln!
10. Du sollst nicht vorwärts finkeln!
11. Du sollst nicht auf einer Düne nächtigen, die gegen Mittag wandert! Wandert sie hingegen Richtung Abend, dann gute Nacht!
12. Du sollst nach der Stadt mit dem Namen Anagrom Ataf gehen, und wenn du sie gefunden hast, sollst du sie fangen und zu deiner Heimstadt machen für immerdar!
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26.11.2007 07:44 |
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Misato

Satan's Mistress
  

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Den Schrecksenmeister hab ich frisch gestern beendet. Was mich etwas erschreckt ist, dass ich schon die dritte Auflage besitze, geht ja wieder weg wie warmes Bienenbrot - freut mich für Moers sehr. Wie oben beschrieben geht es in die Stadt Sledwaya, wo ein Schrecksenmeister haust, der sich der Alchimie verschrieben hat, die Bevölkerung mit Gruselsackmusik krank hält und bis auf eine alle Schrecksen der Stadt vertrieben hat. Nun geht er also mit der Kratze Echo den Pakt ein ihn für einen Monat bestens zu verköstigen, um sich beim nächsten Schrecksenmond sein Fett auskochen zu dürfen. Der Leser bleibt immer bei Echo, dass wir die Welt durch die Augen der neugierigen Kratze sehen - und die Welt ist wieder sehr anschaulich gelungen. Da gibt es die Ledermäuse, die niemand versteht (oben ist unten und häßlich ist schön), den Schuhu Fjodor F. Fjodor, der zwar gebildet ist, aber kein Fremdwort richtig auf die Reihe kriegt (ich mußte mich beim Lesen echt anstrengen, wenn da Wortgebilde wie aeronautisch, Diplotamie oder Invudidium auftauchten
) und natürlich die Schreckse Izanuela Anazazi.
Ich gebe zu, als Echo glaubt, dass er Fjodor gefressen hat, hab ich das auch geglaubt und war vom Ende sehr überrascht. Dafür sind aber besonders die Metamorphose Mahlzeiten klasse gelungen, die ja einen schönen Bogen spannen. Gnorx 
Ich hatte erwartet, dass ein Imker vorbeikommt und angebetet wird.
Und der Schrecksismus nahm ja klasse Ausmaße an. Sehr gelungene Gegenüberstellung zwischen der Pflanzenwelt und den Dingen, die Eißpin so benutzt. War ja auch alles sehr genau beschrieben wieder. *schüttel* Die schneeweiße Witwe zum Schluß einfach nur krass. Bin immer wieder überrascht, was es auf Zamonien alles gibt und dabei dachte man, der Blaubär hat schon viel gesehen...
Etwas schade, dass es gar keine mythenmetzischen Abschweifungen gab, aber aus dem Nachwort entnehme ich, dass Moers sich dabei selbst total verzettelt hat und der Lesefluß zu stark unterbrochen wurde.
Das Wunder der Liebe hält auch wieder Einzug. ^^ Parallelen zu Rumo nicht von der Hand zu weisen.
Das Finale war gewaltig, hätte ich nicht mit gerechnet, aber der Weg bis dahin war sowieso wieder der pure Genuß des wahnsinnigen Genies. Ich bin nicht enttäuscht und werde es sicherlich noch ein zweites Mal lesen. ^^
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02.12.2007 20:03 |
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Rincewind
wizzard
 

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Ah ... dieser Thread benötigt definitiv einen Push!!!
Walter Moers ist einer der einfallsreichsten Schriftsteller die ich kenne. Seine von Ideen nur so sprühenden Romane fesseln von Anfang bis zum Ende. Dabei ist man von seiner Wortgewandtheit immer wieder zutiefst beeindruckt … Das "Orm" hat ihn mit Sicherheit an manchen Stellen voll und ganz durchströmt.
Am tollsten fand ich "Die Stadt der träumenden Bücher" in der er die deutsch Literatur wunderbar aufs Korn nimmt (Die Nasenhaare des Hasennarren, Pyromanische Erregungsromane … auf solche Ideen muss man mal kommen
).
Grundsätzlich sind aber jedem, alle seiner Zamonien-Romane ans Herz zu legen.
Bitte lasst euch vom Namen "Käpt'n Blaubeer" nicht abschrecken. Die dämliche Zeichentricksendung hat nichts, aber auch gar nichts, mit der von Moers erschaffenen Figur zu tun!
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08.02.2009 15:32 |
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tomokazu_kyon
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Meine Hitliste:
Rumo
Die 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubärs
Der Schrecksenmeister
Die Stadt der träumenden Bücher und weit abgeschlagen:
Ensel und Kretel
Rumo ist für mich das beste der Bücher, den hier hat man mal einen coolen Helden, der wie ein Kartenspiel heißt, sowie jede Menge cooler Nebenfiguren. Ich hab' das auch zuerst für eine Art Kinderbuch gehalten, immerhin ist Rumo auf dem Einband noch klein und rosa, aber spätestens wenn über die Essgewohnheiten von Teufelsfelsenzyklopen berichtet wird, ahnt man, dass Rumos Abenteuer vielleicht nicht so harmlos sind. Genial finde ich auch, das die vorkommenden Völker wenig mit den Bekannten Begriffen zu tun haben. Welcher andere Autor schreibt schon von Haifischmaden?Also bitte, wie kann man Zwerge mit unvorhandenen Winzlingen verwechseln, die ja nicht mal mehr zu den Zwirgen gehören? Der einzige wichtige Zwerg, der vorkamm, ist dieser Regenwaldzwerg in Atlantis. Und das macht die Bücher für mich so genial, man kann sich in einer wahnsinnigen Fülle von Details verlieren, die Zamonien praktisch greifbar machen. Zu vielen Rassen bekommt man noch Hintergrundinformationen, ausgedachte historische Anekdoten und Besonderheiten geliefert. Vorallem Die 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubärs liest sich teilweise wie eine echte Reisebeschreibung. Nebenbei ist auch Kapitän Blaubär nicht so friedlich, immerhin zerlegt er beim Übernachten in Atlantis mehrere von den komischen Rieseninsekten. Der Mann ist ein Bär und als solcher nicht mal so hilflos.
Beim Schrecksenmeister fand ich die ganzen Begrifflichkeiten der Pseudowissenschaft Alchemie am Besten, was hier vorkommt würde jeden Chemielehrer vor Neid weinen lassen. Und wie jeder kranke Superwissenschaftler hat auch Eißpin seinen persönlichen Klumpen Zamomin. Was der der Hauptfigur Echo alles an abstrusen Geheimlehren zeigt, ist beispiellos und richtig toll beschrieben. Dazu noch ein packendes Finale und man hat ein tolles Buch.
Bei der Stadt der träumenden Bücher hat es nur die Handlung und das Setting rausgehauen, was aber wieder tadellos funktioniert hat. Übrig bleibt der Störfaktor: Mythenmetz. Dieser pseudofanatische, vor Naivität triefende, übergewichtige Dinosaurier ist kein besonders geeigneter Held. Ich mag das Buch trotzdem, eben weil der Rest wie üblich super funktioniert hat, den es war längst nicht so schlimm wie bei Ensel und Kretel. Mit Mythenmetz kann man zur Not noch leben, aber Fernhachenzwerge? Fernhachenzwerge, die nichts können, dumm sind und sich öfter mal in üblen Halluzinationen verlieren? Das muss nicht sein. Zu allem Überfluss hat Moers beim Übersetzen die mythenmetzschen Abschweifungen drin gelassen, was die Sache auch nicht besser macht. Zu mal man hier auch noch relativ wenig über das restliche Zamonien erfährt. Das Buch finde ich, vorallem gemessen an den Anderen, richtig schwach.
Insgesamt eine fast geniale Buchreihe, die perfekt zu lesen ist (ich hab' für keines der Bücher länger als einen Nachmittag gebraucht), aber teilweise Toleranz in Bezug auf unkonventionelle Figuren voraussetzt.
Bleibt nur noch festzustellen:
Gnorx ist sehr groß
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17.06.2009 14:11 |
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Kato
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Yawn....
Yo! Also, ein Komilitone, der total süchtig nach den Zamonien Büchern ist, hat mich mehr oder weniger genötigt, sie zu lesen ^^'
Etwas außerhalb der Reihenfolge habe ich mit dem Schrecksenmeister angefangen. Ich fand es zweifellos nicht schlecht, also, alles in allem. Auch wenn es manchmal etwas seltsam pseudowissenschaftlich wahr, aber sicher sollte man das einfach nicht zu ernst nehmen ^^' Das Hauptthema war wohl die Zamonische Küche, die ja nun recht umfangreich und teilweise lebensgefährlich zu sein scheint. Alleridings muss ich durchaus sagen, dass ich die Moral etwas fagwürdig fand. Gut, der Schrecksenmeister ist natürlich zweifelsohne ein böser Mann, mit einem leichten Dachschaden, aber letzten Endes ist er in Wissenschaftler und hat mit Echo einen handfesten Vertrag geschlossen, so böse er auch sein mag... Also, ich finde es etwas komisch, dass man unpässliche Verträge einfach brechen darf... aber gut, sei's drum ^^'
Der nächste war der ursprüngliche 13 1/2 Leben des Kapt'n Blaubär. Ich mochte ihn recht gut, vor allem die Episodenhaftigkeit der Geschichten kam mir sehr recht. Eigentlich nicht viel dzu zu sagen, ohne groß ins Detail zu gehen... Ich mochte hir (seltsamerweise) die Pseudowissenschaftlichen Erklärungen von nachtigaller für einige Sache, wobei ich doch sagen muss, dass die Sache mit den Bologgs (?) ist ein typisches Beispiel von 'don't know no measures'. Wie kann ein Wesen, das bis in die Atmosphäre reicht, auch nur annähernd genug Nahrung irgendwo auf dem Planeten finden, geschweige denn eine ganze Rasse von ihnen. WTH? Aber seis drum ^^' Alles in allem war es echt nett, so zu erfahren wie Blaubär zu dem großen Lügner wurde.
Schießlich habe ich auch Die Stadt der träumenden Bücher gelesen. Hier war ich docht recht positiv überreascht, auch wenn der Spannungsbogen etwas flach ausfiel. Auch hier wieder, muss ich etwas an den Maßstäben meckern, weil mich der Umfang der Unterwelt mitunter sehr verwundert hat, aber seis drum ^^* Nein, alles in allem war es wirklich gut, mit den ganzen Mysterien der Unterwelt und wie man ihnen langsam aber sicher auf die Schliche kommt... Das Ende war etwas tragisch - und auch etwas unnötig - aber auch irgendwie episch und ziemlic cool, so alles in allem.
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06.07.2009 23:29 |
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limis

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Ich lese gerade Stadt der Träumenden Bücher. Ich wollte schon lange mal etwas von Walter Moers lesen, weil er ja immer angepriesen wird und weil ich dachte, dass seine Bücher sicher lustig sind und eventuell in die Richtung von Terry Pratchett gehen, den ich sehr mag.
Und tatsächlich ähnelt es ein wenig Terry Pratchett. Da wäre natürlich der Humor und das Parodieren der menschlichen Welt. Zum anderen die Fußnoten (ich LIEBE Fußnoten), zum dritten wäre da der Schreibstil, der (durch den Humor denke ich), zwar spannend ist, aber sich nicht in jeder Situation leicht und gern lesen lässt. (Beispielsweise eher nicht, wenn man schon den ganzen Tag über Bücher gehockt hat.) Daher komme ich mit dem Buch auch nicht so gut voran, obwohl es mich seit den Katakomben doch wirklich gepackt hat.
Im Moment ist Mythenmetz bei den Schrecklichen Buchlingen angekommen und es gab schon einige wirklich spannende Stellen. Ich hoffe, dass Mythenmetz tatsächlich mal noch auf Regenschein trifft und nicht nur auf jemanden, der sich als solcher ausgibt.
Wo ich am meisten lachen musste, war das Trompaunenkonzert und der sehr zitierwürdige Ansatz über Wellen. XD
"Dann wurde ich Schall, und wer Schall wird, wird Welle. Ich wage zu behaupten: Wer weiß, wie es ist, eine Schallwelle zu sein, der ist den Geheimnissen des Universums schon ein gutes Stückchen näher gekommen."
Natürlich werde ich mir noch die anderen Bücher besorgen und lesen. Das darf ich mir auf keinen Fall entgehen lassen. ^.^
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10.08.2009 11:37 |
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Kruemi

GNAH-pfff


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Ich muss mich anschließen mit dem (falschen) Grundgedanken, Blaubär sei nur etwas für Kinder... Durch eine Sonderaktion bei Weltbild hab ich damals das Hörbuch für nen 10er bekommen und dachte, dass ich so ja nicht viel verkehrt machen kann... und richtig, ich vergöttere Moers in der Zwischenzeit ^^ Ich habe all seine Romane hier und liebe sie (bis auf Ensel und Krete - war nicht ganz mein Fall). Und die Hörbücher, gelesen von Dirk Bach, sind auch seeeehr zu empfehlen! Ich habe zumindest sehr viel lachen müssen
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12.08.2009 01:02 |
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Totman Gehend
Arbeiterdenkmal

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Durch die Zamonienromane habe ich erst einmal begonnen, Hardcover zu lieben. So ein schnödes Taschenbuchformat käme dem Inhalt nicht gleich und das Gefühl beim Lesen wäre nicht im Mindesten so atmosphärisch. Von der Gesamtaufmachung sind die Moers-Bücher wirklich eine Besonderheit, echte Bücher würd ich doch glatt sagen.
„Die Stadt der träumenden Bücher“ war mein erster Roman von Moers und ich habe ihn mir nur wegen der Gesamtaufmachung gekauft. Ich kannte Moers nicht, ich kannte Zamonien nicht, aber die Illustrationen und typografischen Stilmittel warn toll. Und neuartig. Gekauft.
Und ich fands großartig, auch wenn ich mittlerweile wieder fast alles vergessen habe. Mein heimlicher Held ist mir aber in Erinnerung geblieben:
>>"In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist's, wo jener Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt."<<
Danach jedenfalls wurden der Blaubär und Rumo gekauft. Beide kamen fälschlicherweise zunächst als Taschenbuch, ich war dann aber so eigen und hab nicht eher mit dem Lesen angefangen, bis nicht die Hardcover-Versionen vor mir lagen. Doppelt gekauft, was solls. Taschenbücher verschenkt.
Das ist allerdings die große Stärke: Detailfülle.
Bei vielen anderen Büchern bzw. bei ein paar anderen Büchern^^“ (ich lese in letzter Zeit sehr wenig) ist mir aufgefallen, dass andere Autoren ebenfalls versuchen, sich an Details aufzuhängen, das aber vom Handwerk her lediglich mäßig (um nicht zu sagen saumäßig) ausfällt. In jede Seitenstraßen werde so dermaßen viele gewollt originelle und gequält absurde „historische Anekdoten“ hineingepresst, dass das alles ziemlich gezwungen wirkt, schon beinahe dilettantisch.
Bisher beherrscht nur Moers diese Kunst, sofern ich das mit meinem beschränkten Bücherhorizont beurteilen kann. Ich lese beispielsweise nur 1/80 von montys Bücherbedarf^^“
Die Abschweifungen sind der Höhepunkt. Insgesamt fand ich Ensel & Krete eher durchschnittlich (im Vergleich zu den restlichen Werken), aber die Freiheiten, die sich Mythenmetz herausnimmt, haben das wieder wettgemacht. Ich kann mich zwar nicht mehr erinnern, aber gut vorstellbar, dass ich beim Lesen am Boden lag.
Wobei ich finde, dass der Schrecksenmeister im Vergleich zu den Vorgängern eher abfällt. Aber die Hitlisten scheinen hier sowieso ganz unterschiedlich auszufallen.
Meine sähe aus wie folgt:
-Stadt der träumenden Bücher
-Blaubär
-Rumo
-Ensel & Krete
Vor den Hörbüchern schrecke ich übrigens zurück. Davon mal abgesehen, dass ich sowieso keine höre, käme ich auch nicht mit der Stimme von Dirk Bach zurecht. Zamonien verkörpert die für mich jedenfalls nicht.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Totman Gehend am 19.01.2010 23:24.
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19.01.2010 23:00 |
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Raging Demon
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Dabei seit: 23.01.2010
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Echt kaum zu glauben das der Autor von "Das Kleine Arschloch", welches auf unzensierte und politisch unkorrekte Weise unsere Gesellschaft auf's Korn nimmt, auch klasse Fantasy-Romane schreiben kann. Habe mir zuerst "Die Stadt der Träumenden Bücher" durchgelesen und fand es auf Anhieb klasse. Mal was ganz anderes als dieses altbackene Tolkien'sche und Hohlbein'sche Antiquariat.
Moers schreibt wirklich erfrischend, bringt innovative und unkonventionelle Ideen in das Genre und hat den alten Witz den er auch in seinen "Arschloch"-Büchern versteckt hält.
Den "Schrecksenmeister" fande ich auch gut, aber Moers hat sich zwischendurch ein wenig mit seinen Ideen und seiner Fantasie überschlagen, was an den nicht zu überlesbaren Längen erkennbar ist. Trotzdem ein klasse Buch und mal wieder was ganz Neues.
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23.01.2010 22:19 |
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Nagisa Sayo

Ich bin viele, wir sind eins


Dabei seit: 31.01.2010
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Ich bin ein großer Walter Moers Fan!
Er schreibt wunderbar! und auch seine Zeichnungen sind erstaunlich gut.
Am liebsten habe ich "Die Stadt der träumenden Bücher" und die "13 1/2 Leben des Käptn Blaubär". Die Idee bei "Die Stadt der träumenden Bücher" mir den riesigen unterirdischen Katakomben mit den Bücher ist fantastisch.
Das letzte was ich gelesen habe war der "Schrecksenmeister aber der war verhältnissmäsig uninteresant zu den anderen Büchern. Ich fand abgesehen davon die Characktere nicht wirklich ansprechend.
Das Kleine Arschloch gefällt mir persöhnlich nicht, obwohl es auf jeden Fall genial ist. Aber ich kann mit diesen Thema nicht sehr viel anfangen.
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02.02.2010 18:01 |
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pra
");DROP DATABASE;--
   

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Blut, Blut, Blut!
das muss spritzen meterweit!
Blut, Blut, Blut!
das muss tränken des feindes Kleid!
Ich habe nur Rumo und die Wunder im Dunkeln gelesen, irgendwann lese ich auch den Rest.
Großartiges Buch, voller einzigartiger und origineller Ideen (aus meiner Sicht). Schon allein die unglaubliche Fülle an Daseinsformen wie Haifischmaden. WTF, HAIFISCHMADEN?! dachte ich mir, als mir von dem Buch erzählt wurde. Auch wenn mir die Wolptertinger ein bisschen zu imba vorgekommen sind... Ich zocke zu viel rollenspiele, glaube ich... Ich habe mir sogar überlegt, dass sich das eigentlich wunderbar für ein MMO oder P&P-Rollenspiel eignen würde, aber ich schweife ab...
Zu meinen Lieblingscharacteren gehören definitiv Grinzold und Löwenzahn, sowie Yggdra Sil, aber auch General Ticktack war ein awesomer Bösewicht.
"-Löwenzahn! -So wie die Blume? -Nein, wie der Zahn eines Löwen... es gibt eine Blume, die so heißt?" XDDD
Rumo selbst... hrrrm... Ich glaube ich habe mich ihn ihm zu oft selbst wiedererkannt, wo er sich besonders blöd angestellt hatte. aww.
Die toten Yetis waren auch awesome, wie sie immer über ihren Anführer hergezogen sind, ihm aber doch gefolgt sind, als er losgehen wollte, um Rumo zu helfen.
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04.03.2010 03:00 |
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Keiko-sama
*simply irresistible*
   

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Es ist wirklich sehr beachtlich, was ein Comiczeichner so alles zustanden bringen kann!
Erst das "kleine Arschloch", dann schienbar als Gegenpol, "Käptn Blaubär" und schließlich fängt er auch noch an Bücher zu verfassen, die seinesgleichen suchen, vor allem im deutschen Sprachraum.
Die Sage geht um, das Moers sich eines Tages hinsetzte, völlig erbost darüber, was man aus "seiner" Erfindung Blaubär gemacht hatte und schrieb sein erstes Buch, um das Licht, des im Fernsehn "zahm und einfälltig" gewordenen Bärens wieder zurecht zurücken.
Als ich das erste seiner Bücher "Blaubär" aufschlug war ich begeistert!
Das war "echtes Seemannsgarn", völlig abgedreht und fantasievoll, Blaubär ist ein "echter Münchhausen". Seine Zeichnungen überraschten mich sehr, war ich doch nur den kurzen Strich von Arschloch und Konsorten gewöhnt.
Dann kam "Ensel und Krete", das mich aber schwer enttäuschte...
Üblicher zweiter Teil einer erfolgreichen Geschichte, der den Eindruck erweckt, es wäre zu gewollt und ohne rechte Begeisterung geschrieben.
Mir fehlte das Feuerwerk der Ideen des ersten Teiles.
Das war´s dann *seufz*
Doch zu meiner Freude und meinem Entzücken, war es das nun doch noch nicht gewesen!
Es kamen neue und bei weitem bessere Bücher aus seiner Feder!
"Die Stadt der Träumenden Bücher" & "Rumo", andere natürlich auch, aber diese beiden fand ich herausragend.
Rumo, der kleine Wolperdinger, war eine sehr traurige Geschichte, aber sie schloß an dem an, was mir bei Blaubär schon so gefiel, die Reise durch Zamonien und die vielen seltsamen Gestalten und Begebenheiten, die sich darum spannen.
"Die Stadt der Träumenden Bücher" ist wohl irgendwie trotzdem mein Liebstes, habe ich doch eine Schwäche für gebundene Bücher in jeder Art und bin wenn, es um diese geht, immer sehr voreingenohmen.
So schwanke ich den auch mit der Verteilung meines ersten Platzes:
Einerseits "Blaubär", allein schon, wegen des Charakters und dem Credit des Erstlings, es wird nie wieder ein ähnliches Gefühl sein, das dem gleich kommt, wie wenn man erste Mal in eine Welt entführt wird.
Oder aber "Die Stadt der Träumenden Bücher".
Im Übrigen, den Vergleich mit Terry Pratchett würde ich zurückstellen, da ich zwar einige seiner Sachen mag, aber er nicht in gleichbleibender Qualität schreibt...
Da ist zuviel dabei, was ich nicht als so gut empfinde!
Und Moers muß sich dann doch erst noch beweisen, ob er nicht auch, auf längere Sicht, dieselbe Fehler macht, bis jetzt sind die Bücher noch sehr überzeugend, aber er hat ja mit Abstand noch nicht soviel geschrieben wie Pratchett.
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04.03.2010 07:48 |
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Laviana

Nullposter

Dabei seit: 01.03.2010
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Ich bin noch nicht dazu gekommen alle zu lesen, aber zumindest Rumo zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Der tollpatschige (wenn auch nur im sozialen Sinne) Wolpertinger hat es mir sehr angetan. Ich hab das Buch nun schon mehrmals gelesen und hatte immer viel Spaß dabei. Das war dann auch gleich das erste, was ich von Moers gelesen habe. Darauf folgte der Käptn Blaubär, ddaser mir nicht ganz so sehr gefallen hat, bzw. es kam einfach nicht so viel Symphatie auf wie bei Rumo.
Außerdem hat mich sehr verwirrt, dass der Auftritt von Rumo da so erheblich abwich von seiner eigenen Geschichte. Es hat mich die ganze Zeit über etwas verfolgt. Rumo ist mein Held. Ich verstehe ja, dass Käptn Blaubär vorher geschrieben wurde und die Inspiration für Rumo wohl aus dem Buch kommt, aber gestört hat es mich trotzdem irgendwie. Trotzdem war auch Käptn Blaubär ein geniales Buch voll phantastischer und absurder Einfälle. Die Stadt der Träumenden Bücher gefiel mir dann nochmal viel besser, wenn auch weiterhin nicht so gut wie Rumo.
Hitliste:
1. Rumo
2. Die Stadt der träumenden Bücher
2. Käptn Blaubär
Den Rest muss ich noch lesen.
Faszination für den brutalen aber phantastischen Kontinent Zamonien ist auf jeden Fall da und ich bin auch auf den Rest ziemlich gespannt.
Moers muss mit dem Orm in Berührung gekommen sein.
.: Pra
So imba sind die Wolpertinger dann aber auch wieder nicht, denn
bei einer Spezies mit dermaßen dämlichen Ideen müssten sie sich eigentlich immer wieder selbst dezimieren. Rumo und Rala haben einfach "shameless Luck", dass sie überleben. Wenn Rumo sein sprechendes Schwert nicht hätte oder zu anfangs die Bekanntschaft zu Schmeik, und Rala nicht doch zufälligerweise mal jemand beim Schwimmen beobachtet hätte, hätten sie an diversen Stellen in der Geschichte einfach nicht überlebt. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass andere Wolpertinger sich weniger stur und wesentlich klüger verhalten, aber ein namenloser Held, der nichts erreicht hat, außer seinen eigenen sinnlosen und leicht zu vermeidenden Tod, geht nun mal Sang und Klanglos unter in der Geschichtsschreibung.
Dass nicht alle Wolpertinger "intelligent" werden, trägt wohl auch noch dazu bei, dass sie nicht den ganzen Kontinent überfluten.
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04.03.2010 15:24 |
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araminta

Tomodachi
   

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Mit den ersten der 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär habe ich selbstbewusst Lachen gelernt und irgendwann haben mich die schiefen Blicke der Leute um mich drum rum nicht mehr gestört.
Die Ideen sind erfrischend unkonventionell und oft anders, als man erwartet. Das sind schon mal gute Voraussetzungen für ein gutes Buch ^^
Auf das Ende zu fand ich die Blaubär-Abenteuer sogar etwas übertrieben. Zumindest war ich etwas müde von den vielen verrücktschönen Ideen. Aber das kann auch daran gelegen haben, dass ich die verschiedenen Leben mehr oder weniger am Stück gelesen habe. Unvergessen ist und bleibt Prof. Dr. Abdul Nachtigaller und sein Credo „Wissen ist Nacht“ und natürlich sein Lexikon.
Besser fand ich trotzdem die „Stadt der träumenden Bücher“. Die literarischen Anspielungen waren einfach toll, genauso auch die eigene Interpretation von literaturwissenschaftlichen Begriffen (damit meine ich z. B. den „Dialog“ zwischen Mythenmetz und seinem sterbenden Dichterpaten). Die gefährlichen Buchlinge waren auch super. Ich habe erst letztens die Szene wieder gelesen, wie sie Mythenmetz hypnotisiert haben. Das war so unglaublich herrlich erzählt und ich hatte schon eine ganze Weile nichts mehr von Moers gelesen, dass die Komik mich ziemlich heftig getroffen hatte. Zu gut ...
Ich versteh nicht ganz, warum Mythenmetz deiner Meinung nach kein passender Held für die „Stadt der träumenden Bücher“ sein soll. Als Bücher(lind)wurm finde ich ihn passend für das Setting und auch wenn ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte einen Dino in der Hauptrolle zu haben, kann ich mich jetzt ziemlich für ihn begeistern. Stört dich Mythennetz, weil er pseudofanatisch (warum eigentlich das?), naiv und übergewichtig ist? So kommt das bei mir irgendwie rüber ... hm.
Das Ende von der „Stadt der träumenden Bücher“ fand ich nicht unnötig aber leider ziemlich vorhersehbar. Das war recht schade, auch wenn’s zur Geschichte gepasst hat, es war ein „würdiger“ Abschluss.
Na ja, lassen wir erstmal Walter Moers so viele Bücher schreiben wie Pratchett. Dann gibt es sicherlich auch einiges an Sachen, die von schlechterer Qualität sind. Ich finde den Vergleich von Pratchett und Moers völlig in Ordnung. Beide schaffen es eine völlig neue Welt zu erschaffen mit eigenen Bewohnern, ungewöhnlichen Ereignissen und viel Humor.
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22.06.2010 15:31 |
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tomokazu_kyon
Tripel-As


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@araminta
Ja, der Kerl stört mich, weil er pseudofanatisch und naiv ist. Übergewichtig ist nur eine seiner unvorteilhaften Eigenschaften, aber seine vollschlanke Linie hat Blaubär auch öfter nicht gehalten. Mit Pseudofanatisch meine ich, wie der auf seiner eher unüberlegten Suche nach dem Autor sich von dem Thema Buch erledigen lässt. Sein Ziel ist ihm so wichtg, das er sich alles andere als clever anstellt. Wenigstens steht er rückblickend manchmal dazu. Mit Naiv meine ich auch nur, das der Kerl mit etwas mehr Hirneinsatz wahrscheinlich besser durch's Leben läuft. Und vorallem ist mir der Kerl mit seinen mythenmetzschen Abschweifungen in Ensel und Kretel mehr als nur ein bisschen auf die Nerven gegangen, was ich vor der Stadt der traümenden Bücher gelesen hatte. Ich mochte ihn also schon vor dem Lesen nicht. Ich gebe allerdings zu, das ich ihn nach der Stadt der träumenden Bücher etwas besser fand als vorher, gegen Ende (ab der Transportbahn der rostigen Gnome) mausert er sich.
Mit dem Rest hast du aber Recht, ein bibliophiler Held ist für das Buch eigentlich perfekt geeignet, vorallem ein Lindwurmfestenbewohner, denen ja bekanntlich biologisch das Autorentum schon in die Wiege gelegt wird.
Ensel und Kretel? Ganz sicher schlechter als die anderen Bücher. Halluzinierende Fernhachenzwerge sind schlimmer als jeder noch so nervige Lindwurmfestenbewohner.
Edit:
So viel erwarte ich gar nicht, die anderen Zamonienhelden sind bis auf Blaubär mit seinen utopischen Talenten und Glücksfällen ja auch anders klar gekommen. Vorallem Rumo steht teilweise derbe auf dem Schlauch. Das Mythenmetz sich erstmal orientieren muss und einige Probleme zu lösen hat ist völlig in Ordnung. Aber mit dem Gesamtpaket Mythenmetz kann ich mich trotzdem nicht anfreunden.
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von tomokazu_kyon am 28.06.2010 21:22.
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27.06.2010 22:44 |
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araminta

Tomodachi
   

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Über Mythenmetz:
Na ja, ich gebe zu, Mythenmetz ist nicht der strahlende Held à la Hollywood und deshalb gewöhnungsbedürftig, der Hellste ist er auch nicht ... zumindest nicht außerhalb seiner Buchleidenschaft. Im Grunde ist Mythenmetz ein Fachidiot, kennt sich aus mit fast allen Details zum Thema Buch, hat aber ansonsten keine Erfahrung. Er kommt ja auch zum ersten Mal aus der Lindwurmfeste raus. Aber gerade weil er immer so dermaßen fixiert ist auf Literatur, Literatur, Literatur und auf den Autor der ultimativen Literatur und keinen Blick für anderes hat, tappt er eben in die abstrusesten Situationen.
Was wäre denn gewesen, wenn Mythenmetz cleverer und souveräner gewesen wäre? Alles wäre klinisch korrekt verlaufen: gut vorbereiteter Aufbruch von der Lindwurmfeste mit offiziellem Forschungsauftrag und deshalb einem dicken Beutel Geld in der Tasche, der Haifischmade wäre er gar nicht begegnet, bei den Katakomben hätte er sich wahrscheinlich nur in die bodennächste Etage getraut und nur mal einen kurzen Blick mit Absicherungsleine ins Dunkel gewagt und den Autor des ultimativen Manuskripts nie gefunden – lustig wäre das Buch auch nicht gewesen.
Nur dass man als Leser eben weiß, dass Mythenmetz gerade in eine Falle tappt, sich um den Finger wickeln lässt oder einfach nur umständlich ist, kann unter Umständen nervig sein. Immerhin weiß man immer ziemlich genau, dass er gerade Mist baut und mit ein bisschen Nachdenken eine bessere Lösung gefunden hätte. Aber ich finde, man kann diese konstante „Verplantheit“ auch ein nachsichtig gelten lassen, immerhin ist sie der Ausgangspunkt für die lustigsten Begebenheiten und die machen das Ganze interessant. Aber ich vermute mal, genau das hast du auch gemeint mit: „Bei der Stadt der träumenden Bücher hat es nur die Handlung und das Setting rausgehauen.“
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28.06.2010 12:14 |
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Sciera

Beginner


Dabei seit: 30.07.2010
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Pet: P-Chan
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Ach ist das ewig her, dass ich die Bücher gelesen hab... Aber den Thread hier durchzulesen, hat mir viele tolle Stellen wieder in Erinnerung gerufen. Wenn die Liste an anderen Büchern, die ich lesen will, nicht so endlos wäre, würd ich zumindest das eine oder andere der Zamonien-Bücher sicher in nächster Zeit nochmal lesen.
Ich liebe einfach diesen Schreibstil, so viele geniale Details... Ich bin sonst echt kein Fan von zu detailliertem Erzählen, aber so wie Moers das macht, ists einfach genial.
Und die ersten 3 Bücher besitze ich sogar. Kommt nicht so oft vor, dass ich Geld für ein Buch ausgebe (naja, Band 2 und 3 i-wann zu Weihnachten gewünscht oder so).
Am besten gefallen hat mir Rumo.
Direkt danach aber eigentlich alle anderen Bände.
Nur Ensel und Krete sind an letzter Stelle; das fand ich nicht ganz so perfekt, und teilweise zu seltsam und verwirrend.
Beste Stellen?
Bei den 13 1/2 Leben die Lehrzeit bei Nachtigaller und Wanderung durch den Kopf des Bologgs. Und natürlich die ganzen Zitate aus Nachtigallers Lexikon.
Beim Schrecksenmeister die Ledermäuse und der ganze Alchemie-Kram.
Bei Rumo Grinzold und Löwenzahn <3 Und die Kampfszenen, besonders die am Anfang.
Bei Ensel und Krete die Mythenmetzchen Ausschweifungen. Auch wenns stellenweise auch nervig war.
Und bei Die Stadt Der Träumenden Bücher die Unvorhandenen Winzlinge.
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31.08.2010 22:17 |
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limis

TR-Opfer
  

Dabei seit: 11.03.2009
Alter: 26
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Pet: Happy
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Ich habe an der Ostsee und am Strand passenderweise "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" gelesen. Am tollsten fand ich wohl die überzeugende Darstellung seiner Abenteuer als Realität von Blaubär und das Spiel mit dem Lügen als Lügengladiator. Da wird super mit dem Thema Lügen, Fiktion bzw. Fantasy gespielt, weil man als Leser nicht klar zuordnen kann, was es nun ist. ^^
Vermutlich kann das Problem nur gelöst werden, wenn man sich den Anfang zur Hand nimmt und das Ende.
Blaubär könnte ja von diesem jungen Buntbärenpaar abstammen, das auf der Moloch gefangen gehalten wurde. Allerdings ist er am Anfang so winzig, um in eine Nussschale zu passen. Da hat zum ersten Mal das Rädchen Fantasy nicht in das Rädchen Lügen gegriffen. ^^
Welches Leben fand ich am tollsten? Hm. Ich glaube, das in der Süßwüste und im Ewigen Tornado. Das beste an den Leben war immer, dass man zum Beispiel schon bei der Insel der kulinarischen Künste und auch im Großen Wald wusste: "Hier ist irgendwas faul". Man hat mit Spannung immer auf die neuen gefährlichen Abenteuer gewartet, die dann ja auch kommen sollten. Lachen musste ich auch bei der Stadt Atlantis - super, wie Mythos und Geschichte ineinandergriffen ("Ach, hier bebts eigentlich immer.") und was er am Ende daraus gemacht hat.
Ein Flugschiff! Das zu den Planeten der Unsichtbaren fliegt, deren Meere leiderleider aus elektronischem Strom bestehen ("Bei ist ist alles elektrisch.") - und wie sie dann mit diesem Hobel wegfliegen. XD
Ich fand es sehr unterhaltsam - leider habe ich mir keine Zitate gemerkt. Die Frage mit dem Bollog hab ich mir auch gestellt (in die Richtung: "All? Und was ist mit atmen?!"), da das aber Fantasy ist und zwar in Richtung Satire und Komik, müssen da die normalerweise auch in der Fantasy bestehenden Naturgesetze nicht unbedingt vorhanden sein. ^^
Die Bilderchen bekommen wieder Pluspunkte! Ich bin nicht der Typ, der solche Fantasy am Stück lesen kann, da sind die Bilder immer ganz gut, um mal zu verschnaufen.
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Gestern, 13:36 |
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All Styles, Pet Hack, Index, Galerie & Sammelalbum © by Digital Nippon, 2004-2010
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