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Luthan
Tripel-As

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| RE: Selbstmord, wie kommt's? |
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Einzig richtige Art und Weise, mit der Situation umzugehen. Möglicherweise sollte man sich auf vorher bei der Berufswahl überlegen, ob man mit solchen Ereignissen umgehen könnte, falls man mal damit konfrontiert wird - aber wer denkt wohl schon an sowas... man mag ja vieles in seine Planungen und Vorausschauungen mit einbeziehen, aber immer 100% alles Mögliche abzudecken ist schwierig. Ich persönlich würde auch sofort mir sagen "Scheiss drauf, der Typ hats doch selber gewollt - ist nicht mein Problem... und der Schaden an der Straßenbahn oder Zug kann mir auch egal sein, den zahl ja nicht ich". Dann mit anderen eher witzelnd das ganze ausklingen lassen, bis "Gras drüber gewachsen" ist und niemand mehr darüber spricht.
Das mag sein. Auch wohl oben die angesprochene Sache mit seiner Tochter... wobei ich es schlimmer fände, wenn Eltern sterben - meine Leben beide glücklicherweise noch. Die kennt man ja in der Regel länger als kleine Kinder. Wirtschaftlich gesehen ist da ja noch nicht viel verloren - man hat ja noch kaum was investiert. 20-30 Jahre später, wenn mal der Sohn(welcher studiert hat) an einem tragischen Unfall stirbt... das ist schlimmer. Da hat man mehr reingesteckt(die ganzen langen Kosten die ein Kind + Ausbildung so mit sich bringt) und man kannte das Kind als Person auch länger und hatte die interesanteren Phasen wo die Persönlichkeit sich entwickelte und man Gespräche führte, mehr gemeinsame Momente, etc. bla...
Generell sind die Leute wohl einfach nicht hart genug, um mit dem Leben - welches nun mal kein Ponyhof ist - klarzukommen. Mangelnde Freunde, etc. bla können höchstens "NICHT verhindernd" wirken - da diese, die einem kennen und potentiell den Selbstmordversuch vorhersehen könnten und verhindern könnten eben nicht da sind. Ich würde generell empfehlen, an Eltern, dass die Kinder auf normale Schule gehen und nicht irgendwie Privatlehrer, bla... sie müssen früh die Wirklichkeit kennenlernen. Möglichst wenig unterstützen, damit sie abeghärtet sind und nicht plötzlich vom Hochhaus springen, weil mal Mitschüler X ihnen sagt, dass sie doch gar nicht so toll sind. So wie eine Art Impfung. Richtig überwachen und nur eingreifen wenn es ganz extrem wird. So kann man eben diese Eingreifschwelle langsam steigern und später ist auch der hoffnungsloseste Waschlappen abgehärtet und tanzt nicht auf den Gleisen.
Das ist sehr korrekt, die obige Aussage. Üblicherweise läuft das in Form einer Austauschbeziehung - man erhält bestimmte Dinge und gibt auch einiges. Einfachstes beispiel wäre, dass man mit Freunden einen Kinofilm ansieht, auf den man eigentlich keinen Bock hat - sie dann aber später mal mit einem sehen, den sie eigentlich nicht wirklich sehen wollen. Weils irgendwie dann angeblich lustiger sein soll, gemeinsam...
Ich persönlich hatte mal früher - von den Eltern aufgezwungen - Freunde haben müssen, weil das so üblich ist - das gehört sich in der Gesellschaft so. Mein Cousin hat auch sehr viele Freunde... wer keine hat wird Verbrecher und Amokläufer - so oder so ähnlich ging es dann damals immer. Fand es teils amüsant. Ebenso musste ich ja auch gegen meinen Willen in einen Verein - irgendwas muss man ja machen, gehört sich ja so. Andere sind ja in 100 Sportvereinen. Wie gesagt: Amüsant. Ich lache immer amüsiert darüber, wenn ich sehe, wie andere Menschen sich den Zwängen der Gesellschaft unterwerfen... letzendlich ist es für diese Menschen aber wohl gar nicht sooo amüsant... aber ich schweife ab:
Mittlerweile habe ich keine wirklichen Freunde, im Sinne von Leuten, mit denen man weggeht(Kino, etc.) oder redet über bestimmte Dinge. Ob es jetzt darauf zurückzuführen ist, dass ich viele dieser Gemeinschaftsaktivitäten generell nicht mag... oder ob ich diese Gemeinschaftsaktivitäten nicht mag, weil ich keine Freunde habe... ich weiß nicht ob es es sicher sagen kann, würde aber doch ersteres behaupten wollen. Ich habe zwar oft bei Gemeinschaftsaktivitäten bei denen ich gezwungenermaßen aus irgendwelchen Gründen teilnehmen muss nicht immer negative Gefühle - manchmal sogar recht unterhaltsam - jedoch fehlt mir bei Ausbleiben dieser Aktivitäten nichts. Ich fühle mich nicht schlecht, habe nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt - da ich meine Zeit alleine doch noch sinnvoller gestalten kann und mir dann sage: Okay dies und jenes(Gemeinschaftsaktivität) wäre jetzt zwar nett, aber hier meine Einzelaktivität ist doch irgendwie nutzenstiftender und hat letztendlich mehr Vorteile. Ich will einfach nicht auf diese Vorteile verzichten.
Beispielsweise - ich nehme mal PC-Spiele - ziehe ich den Singleplayer-Modus vor, da ich hier selbst meine Zeit bestimmten kann, es auch genug Spiele gibt, die mir eine gute Story bieten können, worauf ich sehr Wert lege. Multiplayer hingegen bin ich an andere Spieler gebunden und keine Story, sondern nur Multiplayer irgendwie Karten spielen auf denen gekämpft wird, oder sowas(bei Strategie-Zeugs). Dieser Spassgewinn durch Multiplayer übersteigt dann einfach für mich nicht die Verluste, die ich in Kauf nehmen muss. Bei Kino würde ich - interessierte ich mich denn überhaupt ein bisschen für Kino - auch nicht einen anderen Film sehen müssen wollen und meine Zeit verschwenden wollen... aber da sowas üblicherweise dann zu Freundschaften dazugehört sind solche Arten von Freundschaften nun mal nichts für mich.
Heißt natürlich nicht, dass ich nicht mit anderen Menschen klarkomme. Wenn es notwendig oder ist, verstehe ich mich mit jedem sehr gut - ausser der andere hat irgendwie Probleme und zeigt pure Abneigung. Ich will eben einfach nur mein Privatleben zu 100 Prozent selbst bestimmen. Da sind Freunde denen man einen Teil opfern muss inakzeptabel - wenn beruflich oder Studium es notwendig ist mit anderen auszukommen, dann gehört das einfach zur Pflicht dazu, die notwendig ist, ein Einkommen zu erzielen, damit man überhaupt kostspieligen Privataktivitäten nachgehen kann.
Zum Selbstmordthema: Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr, ob ich ernsthaft darüber nachgedacht hatte... wann fängt denn ernsthaft an? Wenn man die Umsetzung in Erwägung zieht - diesen Sinne von ernsthaft? Oder wenn man über das Theme nachdenkt, unabhängig mit welchen Absichten? Früher als meine Eltern noch etwas sehr extrem diese Unterwürfigkeit gegenüber der Gesellschaft zeigten und ich Dinge wie "Stubenhocker, Depp, etc." etwas häufig hören musste, fand ich es schon manch mal interessant, darüber nachzudenken, was wohl so passieren würde... da ich eine relativ stabile Persönlichkeit habe(andere wären wohl direkt vorn Zug gesprungen oder hätten die Eltern gekillt - ist ja nicht gerade mal irgendwer... wen man sowas von den Eltern zu hören bekommt ist es schon etwas krass) habe ich auch wirklich rational darüber nachzudenken versucht. Ich habe auch alles in Erwägung gezogen... und empfand es letzendlich als eine Flucht - wie schon oben beschrieben. "Den Gefallen" wollte ich dann am Ende doch niemandem tun - wobei ein Mord an anderen auch zur Auswahl stand... dann anschließender Knast - "da hat man ja dann vor allen seine Ruhe, wenn man dort irgendwo eingesperrt ist". Aber die Freiheit zu genießen ist dann doch amüsanter - Was könnte amüsanter sein, als die Eltern, welche auf die gesellschaftliche Meinung stark Wert legen, noch mehr in Bedrängnis zu bringen, in dem man dageben verstößt... letztendlich hat sich im laufe der Zeit alles normalisiert. Das war alle so von Grundschule 1. Klasse, bis 10 Klasse später. Ab 11. Klasse Gymnasium wurden die Eltern dann normaler - körperlich leicht Gewalltätiges vom Vater lies bereits schon früher sehr nach... die hatten dann wohl auch andere Problem mit Scheidung, etc. - und jetzt alles optimal: Geschieden, allle reden normal miteinander und niemand hat Selbstmord begangen und ich bin gut abgehärtet und hab viel erlebt und kann mich über alle anderen amüsieren.
Im übrigen: Ich glaub ich habe auch eher total Angst vorm Tod. In ein brennendes Hochhaus reinrennen und Frau und Kind retten mag romantisch sein, in nem Film - und ich würde es wohl auch gerne tun können, könnte es wahrscheinlich nicht und würde alle verrecken lassen, weil ich Angst hätte, selbst zu sterben. Wie sollte ich da Selbsmord begehen?
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25.11.2009 02:48 |
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Trinity

Pinscher-Else


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| RE: Selbstmord, wie kommt's? |
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Von Ciel:
Vielleicht mache ich es mir ja ein wenig einfach, aber jeder Mensch hat freie Entscheidungsgewalt.
Ich nehme mal nicht an, dass (anhand dieses Beispieles) Robert Enke dazu gezwungen wurde, sich einen Job auszusuchen, der diesen Druck der Öffentlichkeit mit sich bringt.
Vermutlich war es seine Leidenschaft Fußball zu spielen, aber andere Menschen schaffen es auch ihre Leidenschaft zum Hobby zu machen.
Es kann natürlich auch ein Segen sein, eine persönliche Erfüllung, aber für die Menschen, die mit dem psychischen Druck nicht umgehen können sollten lieber rechtzeitig die Notbremse ziehen (wozu sie die Möglichkeit haben).
Ich denke es wäre unangemessen zu sagen, Robert Enke hatte die Möglichkeit, aber objektiv betrachtet hat er doch irgendwas falsch gemacht, wenn ihn der öffentliche Druck in solch einer Form zu viel wurde, sodass er sich umbringen musste, mal von den Depressionen abgesehen...
Ist das nicht vielmehr der Punkt.
Der letzte Satz: "Aber ohne einen Willen wirklich zu leben oder zu sterben, was bleibt einem da noch?"
Ist dieser Gedanke nicht der eigentliche Gedanke, der einen dazu bewegt sich umzubringen?
Zudem, folgt doch das Gefühl der Leere, wenn man lange genug gelitten hat (etc.)?
Ist rein logisch betrachtet (emotionale Logik :P) dann nicht das Gefühl der Leere viel schlimmer?
Du sagst selbst, dass es ein Gefühl ist.
Natürlich ist immer die Frage wie man dieses Gefühl definiert (wer fühlt schon gerne dauerhafte Leere?), aber ist der Tod nicht immernoch eine bessere Variante (weil du meinst er sei genauso sinnfrei/egal wie das Leben) als sein Leben lang vor sich hin zu vegetieren? Wäre der Tod nicht eine Erlösung?
(Das soll jetzt keine Ermutigung zum Selbstmord sein, aber das wären meine Gedanken. Wiederum wären meine Gedanken, dass ich ebenso der Überzeugung wäre, dass jede Phase der Leere auch eine künftige Veränderung zur Fogle hätte.
Es gibt niemanden, der sein ganzes Leben lang "Leere" fühlt. Es ist immernoch besser etwas zu fühlen als Leere. Und das wäre schlussendlich die künftige Veränderung, die nach meinem Gedankengang Selbstmord für mich wieder sinnlos machen würde. Denn dann hätte ich die Bestätigung, dass ich doch noch fühlen kann. So meine Sicht.)
Du hast doch selbst gesagt, "Leere" ist ein Gefühl...
Wieso "Leere" für mich ähnlich schlimm ist wie "Hass, Leid,..." habe ich ja oben erklärt.
Letzt endlich treibt Alkohol und Drogen die Menschen doch in eine noch viel größere Scheiße.
Meiner Meinung nach hätten betroffene Menschen eher die Möglichkeit ihr Leben nochmal auf die Reihe zu kriegen ohne Alkohol und Drogen als mit.
Man stelle sich vor, man merkt das Leben ist scheiße. Vielleicht kann man nicht mehr den "leichteren" (zumindest für den Moment) Weg gehen und einfach saufen oder kiffen. Man müsste es "erkennen" und "ändern". Vielleicht scheitert man auch...
Aber den gleichen Prozess mit einer Alk-Sucht oder Drogensucht durchzumachen, empfinde ich als wesentlich schwieriger und demotivierender.
Schließlich verzögert der Prozess der Sucht nur die Erkenntnis.
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Trinity am 26.11.2009 21:20.
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25.11.2009 16:06 |
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bahamut zero
ლ(¯ロ¯ლ)


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| Stickam Broadcasts Girl’s Suicide Live |
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Stickam
....
Mir fehlen irgendwie die Worte, ganz ehrlich. Noch schlimmer ist allerdings, dass ich nicht weiß wie ich darauf reagieren soll. Will man der Welt damit irgendwas beweisen? Ich weiß, es gibt noch schlimmere Suicidpropagandas im ganzen Internet, auf der ganzen Welt, aber live, in Farbe, mit schreien....
Sorry, kann meine Gedanken noch nicht wirklich ordnen, wollte euch diese....."Morbidität" nur gerne "zeigen".....oh Gott....
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28.11.2009 16:01 |
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Seraphita

Fräulein Flauschig
 

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Selbstmord ist ein schwieriges Thema... -.- Wenn ich in den Medien davon etwas mitbekomme, dann kann ich mir immer nicht vorstellen, dass ich mal zu soetwas in der Lage wäre... o.O Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich mir das Leben nehmen könnte, wenn ich genau wüsste wie und wann ich sonst sterben würde... ^^" In meinem Heimatdorf gab es vor ein paar Jahren mal einen Selbstmord, wo der Mann aber auch schon alt war und kurz davor seine Frau verloren hatte... Er hatte sein Leben geführt - warum in Trauer weiterleben? Er hatte die Gewissheit, dass seine Kinder selber in glücklichen Familien steckten... Er hatte einfach nix mehr zu geben... Und ich glaube, dass das durchaus ein Grund ist... ^^
Wenn man aber noch so irre jung ist (und Robert Enke war definitiv noch jung), dann kann ich das überhaupt nicht verstehen... -.-" Das wirkt eher wie eine Kurzschlussreaktion, wenn man bedenkt, wie lange sein Leben noch hätte sein können und was noch tolles und großartiges hätte passieren können!!! Klar ist der Verlust der Tocher schmerzhaft... da kommt man vllt. nie drüber weg... Aber ich weiß sogar von meiner Oma, die gleich zwei Kinder verloren hat (eine Tocher mit 3 Monaten und einen Sohn mit 16 Jahren) und später auch ihren Mann, dass es weitergehen kann - und man noch ein schönes Leben haben kann... Einen Versuch ist es doch wert... ^.~ Dass das allerdings Jahre braucht um einigermaßen zu funktionieren ist klar... Aber man hat doch nur ein Leben!!!!!!
Was für mich allerdings ein No-Go aller Selbstmörder ist: wenn sie andere Menschen da mit hineinziehen!!!!! Deshalb hatte ich bei Robert Enke auch nicht so viel Mitleid - wie kann man sich denn vor einen Zug werfen???!!! Wenn es blöd läuft, hat der Zugführer dann selber Depressionen und nimmt sich das Leben - Enke ist dann quasi ein Mörder >.< Oder noch schlimmer: Leute, die deswegen absichtlich Autounfälle provozieren und dabei Leute mit in den Tod reißen!!!! >.< Da lobe ich mir ja das Bild aus der Bibel (auch wenn ich Atheist bin), dass Selbstmörder nicht in den Himmel kommen, sondern ewig im Fegefeuer schmoren!!!!
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30.11.2009 16:15 |
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Kotoha

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Auch wenn ich weiß, dass du es nicht so meinst, es hört sich trotzdem so an als sei das Leben des alten Mannes weniger wert, als das des jungen Mannes. Würde mit so einer Formulierung vorsichtig sein. Denn auch ein Achtzigjähriger hat noch die Chance etwas schönes im Leben zu erfahren, auch wenn er für uns jungen Menschen vielleicht eine alte Schildkröte sein mag, so hat er ja auch nicht alles im Leben machen können. Ich würde also nicht sagen, dass der alte Mann einen besseren Grund für einen Selbstmord hatte. Beide haben gelitten und für beide schien dieser Schmerz nicht mehr verkraftbar.
Wirklich bewusst oder gar mit klaren Kopf hat Enke nicht gehandelt. Jemand der Suizid begeht, handelt nicht rational und ist sich in diesem Moment mit Sicherheit nicht über die Folgen für den Fahrer bewusst. Es ist nicht so, dass er sich gesagt hat, dass er jetzt dem Fahrer eine Auswischen will, weil dieser nie pünktlich mit der Bahn einfährt...
Mich erinnert das ganze an eine Geschichte, die ich mal gelesen hatte: Ein Mann stürzt sich von einer Brücke und landet auf einem Mann, der daraufhin stirbt. Derjenige, der sich von der Brücke gestürzt hatte, überlebte diesen Vorfall und wurde später wegen Todschlags verurteilt.
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30.11.2009 16:41 |
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Seraphita

Fräulein Flauschig
 

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Interessante Geschichte ^^"
Mit dem alten Mann meine ich das naürlich nicht so, dass sein Leben weniger Wert ist... (Generell das Leben alter Leute - ich hoffe ich werde auch mal so alt ^^") Jedes Leben ist gleich viel Wert... Ich finde nur, dass das Angehörige so vllt. eher verstehen und besser verarbeiten, wenn das so ist, wie bei dem Mann, den ich beschrieben habe... Er hatte ein erfülltes Leben und konnte so sein Leben in Frieden beenden um mit seiner Frau wieder zusammen sein zu können... Das ist schon ein bissel romanisch ^^
Und bei dem Fall mit Enke und anderen Schienensuicidalen wünsche ich mir einfach nur, dass sich solche Leute vorher nur mal kurz Gedanken über die Konsequenzen ihrer Tat machen - und so ein Selbstmord ist ja meist nicht soooooooooo spontan - die Leute überlegen sich das ja meist gut, oder sollten sich dsa jedenfalls gut überlegen... (teilweise ja sogar mit Abschiedsbrief)... Und wenn man Zeit für einen Abschiedsbrief hat, kann man sich doch wohl eine Selbstmordvariante aussuchen, die keine anderen Menschen betrifft (also von den Angehörigen mal abgesehen)...
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30.11.2009 17:11 |
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Mr.Mxyzptlk
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von Luthan
Komisch, ich schau mir mit meinem Kumpel nur Filme an die wir beide mögen und wenn er mir nen Film vorschlägt der mir nicht gefällt dann sag ich einfach nein und schlag was anderes vor und das selbe tut er auch (zugegeben das passiert nur selten, denn wir haben einen ähnlichen Geschmack was fast food Kino angeht ^^). Vielleicht verwechselst du da Freundschaft mit Ehe, da sind deine Wahlmöglichkeiten meist etwas eingeschränkter, hab ich zumindest gehört. :rofl2
von Trinity
Du hast völlig recht. Es ist nie eine gute Idee seine Probleme mit Hilfe suchtfördernder Mittel zu verdrängen. Allerdings ist diese Methode im Laufe der Menschheitsgeschichte zu einem Volkssport herangewachsen dem man sich nur schwer entziehen kann und mal ehrlich, was tust du wenn es dir mal etwas schlechter geht. Genau, du nimmst irgendetwas um dich besser zu fühlen. Ob das nun eine Zigarette, ein Bier, ein Stück Schokolade oder ein guter Film ist spielt da keine Rolle, solange es nur hilft.
Oh, und was die Erkenntnis angeht, ich halte Erkenntnis für ein Luxusgut welches sich heutzutage immer weniger Menschen leisten können oder wollen.
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Frieden ist eine Lüge.
Es gibt nur Leidenschaft.
Durch Leidenschaft erlange ich Kraft.
Durch Kraft erlange ich Macht.
Durch Macht erlange ich den Sieg.
Der Sieg zerbricht meine Ketten.
KdS
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23.01.2010 13:39 |
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-GS-
unleash the animal

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Mir wurde vor kurzem angst und bange als ich von einem guten Freund hörte, dass er Selbstmordgedanken hatte.
Er hat sich sogar darüber schlau gemacht was denn die "angenehmste" Art des Selbstmordes ist und fand herraus, dass zum Beispiel Helium zu atmen anstatt Luft ne super Sache ist, da man langsam weg schwebt.
War dann erleichtert, dass er mir sagte, dass er nie einen suizid Versuch geagt hat.
Er leidet an Depressionen und bekommt sogar Tabletten. Ich kann vermutlich nicht genau die Art beschreiben wie seine Depressionen aussahen, jedoch wird es im großen und ganzen wie bei jedem anderen mit Depressionen sein.
Das Leben fühlt sich nicht mehr lebenswert an. Man fühlt sich verloren, hilflos, oftmals auch allein und weiß nicht was man mit sich anfangen soll, da man auch an nichts Spaß hat.
Wie auch immer, bei Depressionen ist es schwer einen Ausweg zu finden. Die Person hat gute Freund und macht was mit denen und Lacht auch und wirkt so als hätte er spaß. Doch tief im inneren weiß sie das ihm das alles keine Freude bereitet. Sie möchte nicht mehr innerlich leiden. Meist muss sie sich in der Öffentlichkeit verstellen und den Schein waren wie es auch bei Robert Enke war. Das zerstört einen Menschen noch mehr und irgendwann will man dieses "Versteckspiel" nicht mehr und will nur das alles vorbei ist. Wenn man an diesem Zeitpunkt oder vorher keine Hilfe oder nicht genügend Hilfe bekommt, ist es nahezu unmöglich sich zu fangen. Und selbst mit Hilfe ist es ein sehr schwere Unterfangen und es funktioniert nicht bei jedem.
Ich hatte auch so Phasen das ich nicht mehr wollte und dachte ich könne auch nicht mehr. Was mich immer vor dem Ende bewahrt hat (wobei ich natrülich nicht weiß ob ich jemals so weit gegangen wäre), waren die Leute die ich zurrück lassen würde. Meine Eltern welche verzweifeln würden obwohl sie keine Schuld haben. Es würde sie verletzen und vllt zerstören. Soetwas konnte und kann ich nicht verantworten. Ich kann nur aus meiner Erfahnung sagen und aus meinen Vermutungen, dass der gedanke anderen Menschen die einem wichtig sind schaden zu zu fügen durch den eigenen Tod einen davon abhält.
Damit wären ich dann auch bei Seraphita angelangt. Wenn sich jemand wie in deinem Beispiel im hohen Alter das leben nimmt nachdem er seinen geliebten Menschen verloren hat, ist der Selbstmord einigermaßen "verständlich", da die Chance eine neue Liebe zu finden vor seinem natürlichen Tod relativ schwer ist. Das noch andere Faktoren als nur das ableben seiner Frau mitspielt ist für mich selbstverständlich, denn es überwiegt bekanntlich die Zahl der Leute die sich nach so einem Vorfall nicht das leben nehmen. (reine Spekulation) Wenn er vllt nicht mehr so einen großen Kontakt zu seinen Kindern hat, weiß er nicht mehr bei wem er sich wohlfühlen kann oder der einem hilft.
Was hier ins Hintertreffen gerät ist die Tatsache, dass Robert Enke depressiv war. Das ist eine ernst zu nehmende Krankheit und auch als solche von der Medizin anerkannt jedoch in der Gesellschaft noch nicht ganz. Es wird oft als Schwäche aufgefasst, was die meisten Menschen davon abhält offen darüber zu reden. Den Schein zu wahren ist eine sehr anstrengende Angelegenheit und wenn das nun über Jahre hin Tag ein Tag aus der Fall ist, dann zerbricht ein Mensch der sowieso schon labil ist daran.
Die Art wie man sich umbringt, da muss ich dir zustimmen, ist "wichtig", da ich ebenfalls finde das man keine Außenstehende mit hineinziehen darf.
Was ich abschließend noch etwas in der Vordergrund rücken will, ist das Topic. Denn wir wissen alle, dass Selbstmorde egal wie sie von statten gehen erschreckend sind. Doch ich finde die Frage die hier diskutiert werden sollte, WIE es soweit kommen konnte und aus welchen Gründen ist deutlich Interressanter. Denn zu sagen, dass die doch verrückt sind die sich umbringen oder ähnliches ist doch schwachsinn. Erst wenn man das Warum? beleichtet, darf man sich ein Urteil über die Menschen dahinter erlauben.
Grüße GS
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31.01.2010 04:06 |
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pra
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Bedingt durch Schlaflosigkeit (und irgendwo auch Depressionen) hatte ich gerade eine Idee für eine Theorie, nämlich: könnte die Neigung zum Selbstmord evolutionär einprogrammiert sein?
Wenn man nicht den einzelnen Menschen betrachtet, sondern eine Gruppe, ein "Rudel", dann erscheint mir das sogar sinnvoll: ein Individuum, welches das ganze Rudel nur aufhält, aus welchen Gründen auch immer, opfert sich freiwillig zum Wohle der Gemeinschaft. Die Gruppe ist das "klotz am bein" los, ohne dass irgendjemand gegen die Gruppenzusammenhaltinstinkte verstoßen und ihn ermorden muss. Wenn es möglich ist, dass man "indirekt" seine Gene weitergibt, indem man sich besonders gut um seine Blutsverwandten kümmert (die ja mit einem selbst Gene gemeinsam haben), dann halte ich auch so etwas für möglich. Etwas weitergedacht könnte das auch die Erklärung sein, warum einige Menschen unbedingt einen Sinn des Lebens wollen: es ist eigentlich ein Sinn innerhalb des Rudels, den man braucht, um eben nicht diesen Selbstaussortierungsmechanismus auszulösen.
Und sonst: so wirklich konkrete Selbstmordgedanken hatte ich noch nicht (damit meine ich einen tatsächlichen Wunsch zu sterben), aber ich kenne es sehr wohl, wenn man keine Lust mehr hat zu leben. Ich hoffe der Unterschied zwischen den beiden ist klar.
Beim Zweiten kommt es eben noch dazu, dass es ein Aufwand ist, sich zu töten, und man auch noch gegen den Selbsterhaltungstrieb ankommen muss, und aus eigener erfahrung kenne ich das so, dass dieser Aufwand einfach zu viel ist, bzw wenn man allgemein an Motivationslosigkeit leidet, sind auch sämtliche eventuellen Selbstmordpläne davon betroffen. Man hat als keine Lust zu leben, ist aber zu faul zum sterben, so bescheuert das auch klingen mag
Und außerdem denk ich mir: es lohnt sich definitv noch, erst antidepressiva zu versuchen o.ä. Wenns nicht klappt kann man sich hinterher immer noch umbringen, der Tod läuft einem ja nicht weg
Hrrrm, auf die Gefahr hin mir hier ganz viele Feinde zu machen: ich kann es sehr gut verstehen, wenn man mit seinem Tod noch möglichst viel Schaden anrichten will.
Gut, in diesem konkreten Fall war es wohl wirklich eine Kurzschlussreaktion, aber wenn man sich die ganzen Amokläufer anschaut: es ist einfach ein Hass auf die menschliche Gesellschaft, denn schlussendlich waren sie es, die einen dazu getrieben haben, die einen das ganze Leben lang nur verarscht, ausgegrenzt und ausgenutzt haben, am liebsten würde man sie alle umbringen, aber das ist ja unrealistisch. Deshalb paar Waffen holen und wenigstens ein Paar von denen mitnehmen, und wenn nichtmal das klappt, wenigstens so sterben, dass möglichst viele von denen was davon haben, ob sie nun die blutigen Eingeweide auf den Gleisen sehen müssen oder deshalb nur zu spät zur Arbeit kommen.
Ja. So oder so in etwa :3
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04.03.2010 02:02 |
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Trinity

Pinscher-Else


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pra:
Ich denke, wenn ich mal den Gedanken weiterführe, dass es Selbstmord in der Form nicht in der Evolution gab.
Wenn jemand zu schwach war, dann wurde er einfach gefressen. So einfach war das.
So zivilisiert wie der Gedanke verspricht waren wir "Tiere" früher wohl kaum.
Vielmehr könnte es sein, dass Selbstmord als eine Art heutiger Schutzmechanismus dient.
Weil heutzutage niemand mehr einen anderen notgedrungen umbringen würde, nur weil er zu "schwach" ist, tut dies die betreffende Person selbst.
Alle anderen Schritte werden ja trotzdem ausgeführt. Das Opfer/der Schwächste wird solange gerissen bis der Tod "normal" eintreten würde. Den finalen Endstoß versetzt sich nur heute die betroffende Person selbst, um der Schmach ein Ende zu setzen. Natürlich rein unterbewusst, aber der Grundgedanke steckt drin.
Allerdings sind das nur wage Spekulationen. Ich würde auch die Betreffenden nicht zwangsläufig als schwach bezeichnen, sondern eher als temporär hilflos. Viele Faktoren spielen mit rein und versetzen die Person in eine unterlegene Position und so käme theoretisch der Schutzmechanismus ins Spiel, der in der Evolution noch nicht von Nöten war.
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04.03.2010 17:30 |
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pra
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Ich verstehe aber nicht, inwiefern Selbstmord heute ein Vorteil für irgendwas wäre, und zwar auch noch so, dass es von der natürlichen Auslese bevorzugt wird. IMHO ist das "Rudelbewusstsein" heute wesentlich schwächer als zu der Zeit, als wir noch wirklich "tiere" waren. Ich halte es eben für ein Relikt aus alten Zeiten, welches sich irgendwann als sinnvoll herauskristallisiert hat.
Und ich denke mir das so, dass davon solche betroffen waren, die eben schon nicht mehr gefressen wurden (vielleicht auch weil das Rudel selbst schon zu gut funktioniert hat, als dass wir noch Mitglieder an Raubtiere verlieren mussten), aber doch für das Wohlergehen des Rudels hinderlich waren.
Wenn man ein Rudel aus (schon halbwegs) intelligenten Wesen hat, die biologisch darauf programmiert sein, niemanden im Stich zu lassen, dann werden sie es vermutlich auch ziemlich gut hinbekommen, glaube ich. Aber Rudel, die auch "schwächere" Mitglieder mitschleppen, sind weniger "fit" als solche, die es nicht tun. Aber eigene Rudelmitglieder zu töten würde ja wieder gegen die o.g. soziale Programmierung verstoßen. Ich halte das deshalb für eine (objektiv betrachtet) gute Lösung, wenn "schwache" sich selbst aussortieren. So bleibt das Rudel selbst "fit", und es bedarf keiner widersprüchlichen Instinkte.
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04.03.2010 19:47 |
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11Saylor
Untoter Schreiberling
 

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Zitate aus den letzten zwei Seiten, zu denen ich mich mal äußern mag.
"dies und das machen" während man auf nichts mehr Lust hat? Während man Leid durch das Leben erfährt?
Außerdem kann man nicht einfach machen, was einem in den Sinn kommt.
Wenn man das machen würde, wäre die Hölle los, und wie!
Ich glaube, auch diese Gedanken haben Selbstmörder. Nämlich, dass es nichts bringt, den Tod auf solche art von sich fern zu halten.
Erstens wäre es eine Flucht (hört sich bescheuert an, ich weiß) und zweitens fühlt man sich nicht umbedingt besser, wenn man das getan hat.
das kann ich nicht nach voll ziehen.
Denn (davon ausgegangen, dass nach dem Tod nichts folgt): Tot ist einem alles egal. Über das Leben als Toter nachzudenken? Geht wohl schlecht.
Selbstmörder verlieren insofern also überhaupt nichts.
Wie ein Zitat weiter oben beantwortet. Es ist lebendig das Kostbarste was wir haben.
Du bist beileibe nicht der Einzige.
Und ich denke: Sie denken sehr genau über die Folgen nach. Sonst würden sie wohl sofort Selbstmord begehen. Aber irgendwann ist die Gedankenflut so überwältigend, dass die Folgen, gegen das was ihnen sonst bevorsteht, akzeptabel sind.
Für Selbstmörder existiert so eine Herausforderung nicht.
Allein schon dieser Gedanke ist mit Selbstmordgedanken lächerlich. Die Herausforderung liegt dabei wohl eher bei: Kann ich das tatsächlich verantworten?
Und es ist nicht feige, andere hinter sich zu lassen. Es ist nur bescheuert, dass man ihnen das zumutet. Mit Feigheit hat das wenig zu tun.
Man ist mutig genug zu sterben (nicht umbedingt vorteilhaft).
Und wie das geht.
Du glaubst gar nicht, wie und wann diese Gedanken auftauchen.
Stimme zu. Ist genau so. Nur das das einen Selbstmörder wohl kaum stört.
Ich tendiere dazu, dass es nichts mit Feigheit zu tun hat (wie gesagt).
Mit Depressionen (ich weiß nicht genau, wie man die erkennt) habe ich nicht viel am Hut, aber ich glaube, dass auch Depressive dazu in der Lage sind, abzuwägen und ihre Situation zu verstehen und was sie zu tun gedenken -> was sie machen.
Interessante Sichtweise.
ich denke mal so: Das Leben verheißt Leid (und Glück) und leben. Der Tod verheißt Ruhe.
Insofern ist der Tod in jedem Fall verlockend.
Man muss Vorteile und Nachteile abzuwägen wissen.
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18.03.2010 18:23 |
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