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Crescent Brigade - Rekrutierungsbüro
SimplyNacht
  

Sooo...

@Mortva:
"ICH BIN KEIN CHOLERIKER!"
Und Varg öffnet die Türen ganz normal... mit 'nem Dietrich... ja, oder mit Gewalt... schon richtig...
BTW: Charakterzüge erweitert... um (lt. Varg) positive Punkte.

@Celondor:
Wieso hab ich das Gefühl, dass Varg bald ein "Property of Viktoria Delamar"-Bändchen trägt?

@bahamut_zero:
Yep... most...epic...weapon...ever

@Misato:
Ferengi? Also so groß sind meine Ohren nu nich. ^^

@wollmonster: (fast übersehn ^^")
danke danke... wie gesagt: charakter etwas erweitert im letzten Edit. :D

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von SimplyNacht am 24.07.2010 23:17.

24.07.2010 23:09
Plaetzchen




Launische Waise – aber glücklich!

23 Jahre
160 cm
50 kg

Waffe(n): Bomben, Gift, Dolch
Sonstiges: liebt alle Arten von Gebäck und hat stets mehrere kleine Notrationen bei sich

Charakterdetails
  

oo normale Leute! AH! Dann auch noch jemand der für den Job geeignet ist! Mortva, Wolli! Wie könnt ihr nur?! So versaut ihr doch die ganze Statistik! Und die Mindestanforderungen der Crescent Brigade erfüllt er auch nicht!
"Möglichst unfähig und nicht für den Job geeignet." Dachte immer das war das Motto von Rastigan. XD

herzlich willkommen @SimplyNacht
25.07.2010 06:07
monty




magiehassender magischer Techniker

23 Jahre
179 cm
70 kg

Waffe(n): Degen mit ausklappbarer Messerklinge im Griff, ausklappbare Klingen an Schuhe
Sonstiges: überflügelt von der kleinen Schwester

Charakterdetails
  

Frischfleisch, yeah :D und dann noch vergleichsweise normal ^^

Ich stimme Misa zu, ein RPG ist ein guter Weg hier ins Forum gesogen und nicht mehr ausgespuckt zu werden. RENN solange du noch kannst >_>''
Also ein herzliches Willkommen in Genesis und dem Forum ^^
25.07.2010 13:21
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

1. Name: Ailis Chuanvor

2. Geschlecht: weiblich

3. Alter: 21 Jahre

4. Größe: 1,72 m

5. Gewich: 66 kg

6. Aussehen:



7. Gesinnung:

Also, diese Technikheinis sind mir egal, solange sie nichts basteln, was denkt eines Tages mal unvorhergesehener Weise in meiner unmittelbaren Nähe hochzugehen. Wenn sie meinen immer wieder was neues entwickeln zu müssen, damit ein gewisser Fortschritt gesichert ist, sollen sie das eben machen. Und etwas Komfort im Leben schadet sicherlich nicht und kommt jedem zugute. Es sollte allerdings niemand von denen auf die Idee kommen, mir mit dem Technikzeug ein Ohr abzuquatschen, ansonsten hat derjenige womöglich mal schnell ne Tür im Gesicht.

Ganz anders sieht es bei den Magiefuzzis aus. Ich verstehe Magie nicht und will es auch gar nicht verstehen. Leute, die Magie nutzen mag ich nicht besonders. Es ist mir unverständlich, wie man auf sowas unberechenbares wie Magie setzen kann. Man weiß bei Magiern nie wirklich, woran man ist, da sie starke und schwache Zauber können. Das ist mir nicht geheur. Ganz ehrlich, ich bevorzuge lieber einen Kampf Mann gegen Mann oder Frau gegen Mann oder... ach wie auch immer. Eben handfeste Sachen, wo allein die körperliche Stärke zählt. Dabei kann man wenigstens abschätzen, ob man der Stärke des Anderen gewachsen ist oder ob es besser wäre bei der nächsten Möglichkeit abzuhauen.

8. Biographie:

Du willst meine Vergangenheit wissen? Nun, dann höre gut zu, ich wiederhole mich kein zweites Mal. Geboren wurde ich vor 21 Sommern in Desolas. Dieser Ort sagt dir nichts? Nun, dann hast du nicht wirklich etwas verpasst. Desolas liegt in einer recht kargen, steinigen und wüsten Gegend. Es regnet dort sehr selten, deshalb gab es auch kaum Flora.Mein Vater war Bauer oder netter ausgedrückt Landwirt. Ja, Landwirt! Hast richtig gehört, ziemlich sinnlos in einer Gegend wie Desolas, oder? Nun, dass er Landwirt geworden ist liegt daran, dass er nicht in die Fußstapfen meines Großvaters treten wollte. Dieser war nämlich in der Armee. Mein Großvater hat meinen Vater zwar in dessen Jugend den Umgang mit ein, zwei Waffen beigebracht, aber letztendlich war dieser Weg nichts für meinen Vater, er verabscheute Gewalt. Also... ich persönlich finde, Gewalt ist ab und zu ein legitimes Mittel um Sachen (geregelt) zu bekommen. Trotz dieser unwirtlichen Gegend hat mein Vater es geschafft ein paar Ernten einzufahren. Diese hat er zum Großteil für uns genutzt und der Rest, der übrig war, hat er in der Stadt verkauft. Das Geld war bei uns zwar nicht im Überfluss vorhanden, aber arm waren wir auch nicht. Wir lebten im unteren Mittelstand, würde ich behaupten. Über meine Mutter gibt es nicht viel zu sagen. Sie war Hausfrau, wie soviele andere der Frauen in dieser Stadt. Sie hat sich gut um das Haus, meinen Vater und mich gekümmert. In genau dieser Reihenfolge.

Die Schule habe ich besucht, bis ich 13 war. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr und hab nur noch geschwänzt. Meine Eltern wussten das, haben aber dahingehend nichts unternommen. Wahrscheinlich weil sie genau wussten, dass ich aus der Schule wieder abhaue, sobald sie mich persönlich dort hingebracht hätten. Statt also in der Schule zu hocken, habe ich also lieber Dinge unternommen, die mich interessierten. Außerdem habe ich meinen Vater öfter auf dem besucht. Geholfen habe ich nicht... keine Lust. Er hat mir dann oftmals von meinem Großvater und dessen Zeit in der Armee erzählt. Und natürlich vom Waffentraining, was mein Großvater ihm zugute kommen ließ. Eines Tages hat mein Vater mir die Waffen gezeigt, die er einigermaßen beherrschte. Besonders aufgefallen ist mir ein Gerät, was ich so noch nie gesehen hatte, ich kannte nicht mal den Namen dafür. Mein Vater meinte, dass dieses Gerät eine Kettensichel sei und führte es mir vor. Sicherlich, nach so langer Zeit war er etwas eingerostet, aber seine Vorführung beeindruckte mich dennoch. Nachdem ich ihn ein paar Wochen genervt habe, hat er schließlich aufgegeben und versucht, mir den Umgang damit beizubringen...

Mit 17 Jahren bin ich von zu Hause weg, da ich gern etwas mehr erleben und vorallem sehen wollte als nur diese öde Umgebung. Was ich in meinem jugendlichen Alter natürlich nicht bedacht hatte war, dass man am Anfang einer Reise vielleicht auch etwas Geld haben sollte, um einigermaßen über die Runden zu kommen bzw. zumindest in die nächstgrößere Stadt zu gelangen. Nach einigen Tagen des Durchschlagens und -schnorrens gelangte ich schlussendlich doch in die Stadt Arbaalo. Ich hörte, dass diese Stadt fast das genaue Gegenteil von meiner Heimatstadt war. Es gab fruchbares Land, Arbeit vorallem im Bereich der Landwirtschaft und des Lebensmittelverkaufs. Außerdem gab es durch die fruchtbare Umgebung und dem regen Handel Früchte, Obst und Fleisch jeglicher Art. Aber, wie so oft, haben die Leute an Bettler und Schnorrer nichts zu verschenken und allein ist es auch immer schwierig, an "kostenloses" Essen zu kommen. Daher habe ich immer mal wieder Aushilfsjobs gehabt, die ich nach kurzer Zeit stets verloren habe. Das liegt wohl an dem Umstand, dass ich nach ein paar Tagen einfach nicht mehr aufgekreuzt bin... keine Lust eben. Aufgrund der guten Möglichkeit eine Arbeit zu finden sind nach und nach immer mehr Leute nach Arbaalo gekommen. Die Aushilfsarbeiten, in denen ich einigermaßen etwas verstand, wurden immer knapper. Vorallem im landwirtschaftlichen Bereich, indem ich öfter mal als Erntehelferin ausgeholfen habe, fand ich nach anderthalb Jahren keine Beschäftigung mehr. Gestohlen hatte ich bis dahin nie etwas. Jedoch war meine Lage ziemlich übel und ich war drauf und dran mein gemietetes Zimmer zu verlieren, weil ich dafür kein Ged mehr aufbringen konnte.

Eines Tages sah ich einen Jungen, ungefähr 14 Jahre alt, wie er auf dem Markt vom Stand eines Händlers zwei Brote und ein paar Äpfel ungeshen unter seinen Sachen verschwinden liess und sich in eine Seitengasse absetzte. Seit dem Vortag hatte ich nichts mehr gegessen und meine Bitten bei den Passanten um etwas Geld waren nicht sehr erträglich gewesen. Das bisschen Geld, was ich noch hatte ging für die Miete des Zimmers drauf. In dem Augenblick fasste ich den Entschluss, dem Jungen seine Beute abzunehmen, Hunger treibt schließlich zur Verzweiflung. Ich hatte zwar keine Waffe oder sowas, aber durch das Training meines Vaters hatte ich zumindest etwas Muskelkraft und war bereit auch meine Fäuste einzustezen, irgendwie. Ich folgte dem Jungen durch ein paar Hinterhöfe und Gassen. Als er endlich stehen blieb und seine Beute hervorholte ergriff ich meine Chance. Gelassen ging ich auf ihn zu und forderte ihn auf, mir etwas von den Lebensmitteln abzugeben. Er weigerte sich natürlich und aus der Nähe sah ich, dass er nur einen halben Kopf kleiner war als ich. Aus der Entfernung sah er irgendwie mickriger aus. Nach einer kurzen Überlegung, ob sich der Aufwand eines Kampfes mit dem daraus nicht wirklich sicherem Nutzen, nämlich etwas Essen zu bekommen, lohnen würde, kam ich zu dem Entschluss ihm zu sagen, dass es nur Spaß war. Ich drehte mich um und ging ein paar Schritte, als ich auf einmal einen Griff um meinem Arm spürte, als nächstes einen Schlag in den Rücken und schon lag ich am Boden, mit dem Gesicht im Sand. Mühsam und erschrocken rappelte ich mich auf und stellte fest, dass ich auf einmal von einer handvoll Jugendlichen, bestehend aus Mädchen und Jungen, umgeben war. Einige waren vom aussehen her nicht älter als 10 und andere waren wohl schon knapp an die 20.

Diese kleine Gruppe bildete einen Kreis, in dem ich und der Junge, den ich verfolgt hatte standen. Der Junge hatte einen hämischen Gesichtsausdruck auf den Lippen und fragte mich, ob ich noch mehr wollte. Da ich keinen Ausweg sah und sie mich wahrscheinlich sowieso verprügeln würden, nahm ich die Kampfaufforderung an. Außerdem wollte ich mich für das Sandfressen revanchieren. Ich hatte zwar nicht wirklich eine Chance gegen ihn, allerdings konnte ich ihm den ein oder anderen üblen Tritt und Schlag verpassen. Am Ende jedoch lag ich erneut am Boden. Nachdem ich nun dachte, dass sie jetzt zufrieden abziehen werden, halfen sie mir hoch und brachten mich zu einem baufälligem Gebäude. Ich wunderte mich zwar, was das sollte, war jedoch zu erschöpft und schwach, als dass ich mich hätte losreißen und weglaufen können. Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ich mich mit einem Mitglied einer Bande angelegt hatte und sie mich nun in eins ihrer Verstecke gebracht hatten. Mitgenommen hatten Sie mich, weil sie meinten, dass ich mich bei dem Kampf ganz gut geschlagen und somit bewiesen hätte. Sie boten mir an, dass ich bei Ihnen mit einsteigen könnte, da sie mehr solche Leute gebrauchen könnten, die zumindest ein kleines bisschen vom kämpfen verstanden und den Kleineren ein paar Tricks und Kniffe beibringen könnten. Sie sagten, dass sie fast jeden Tag auf Beutezug gingen, um Essen, Kleidung und auch Geld zu stehlen. Ich ließ mir meine Situation durch den Kopf gehen: keine Arbeit, kein Geld und bald kein Dach mehr über dem Kopf. Sollte ich etwa zurück nach Hause und meinen Eltern zeigen, dass ich gescheitert war? Und dann? Würde ich so enden wie meine Mutter, am Herd? Nein, das waren keine wirklich rosigen Aussichten. Der Gedanke an ein Leben in einer Bande war zwar auch nicht grad das Tollste, aber hier hatte ich die Möglichkeit zumindest unabhängig zu bleiben. Also stieg ich ein.

Das Bandenleben war die meiste Zeit recht einfach. Für Beschaffunngen wie Lebensmittel schickte man die Kleineren vor, welche als Stehler bezeichnet wurden und die Älteren hielten ihnen im Ernstfall den Rücken frei, die sogenannten Decker bei uns. Wobei ich das Rücken freihalten nicht immer ganz so genau nahm. Teilweise hatte ich keine Lust zu warten, bis der Stehler möglicherweise von einem wütenden Händler an em vereinbarte Punkt vorbeiflitzte, damit sich der Decker "ausversehen"mit einer Kiste oder einem anderen sperrigen Gegenstand in den Weg des Händlers stellte oder wahlweise mit ihm zusammenprallte. Manchen Stehlern bekam mein plötzliches Verschwinden nicht und sie kamen völlig zerschlagen in einem unserer Verstecke an, da sie der Händler doch noch erwischt hatte. Na und, das war ja nicht mein Problem. Ich hatte keine Lust für diese kleinen Plagen Babysitter zu spielen. Über die Älteren dachte ich jedoch anders und ich war froh dazuzugehören. Denn wir zogen los, wenns um die Beschaffung von Geld ging. In festen Dreiergruppen hingen wir des Nachts im Viertel der Gutverdienenden und im Handelsviertel rum. Kreuzte eine einsame, reich aussehende Person auf, dann schlugen wir zu. Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Beträge, die wir erbeuteten waren nicht riesig, aber es reichte oftmals für die ganze Gruppe, wenn Beutezüge an manchen Tagen keine Lebensmittel einbrachten. Natürlich haben wir uns teilweise auch selber was in die Taschen gesteckt, um es später für unsere eigenen Bedürfnisse auszugeben, wenn der Betrag groß genug war, was jedoch nicht oft vorkam. Im Gegensatz zu den Stehlern, hätte ich die beiden, mit denen ich in einer Gruppe war niemals zurückgelassen. Es war sicherer mit mehreren unterwegs zu sein anstatt allein. Denn die Bürgerwehr patroullierte des Nachts regelmäßig im Viertel der Reichen und unregelmäßig auch im Handelsviertel. Wenn jemand durch das zurücklassen oder sich absetzen, zum Beispiel weil er keine Lust oder Angst hatte, dazu beitrug, dass ein anderer seiner Gruppe von der Bürgerwehr gefasst wurde, konnte das so vom Rest nicht akzeptiert werden. Nach einer gehörigen Lektion, die unschön für den Betroffenen war, wurde dieser anschließend aus der Bande ausgeschlossen. Ach... bevor ich es vergesse, es gab natürlich auch Revierkämpfe mit anderen Banden in der Stadt. Diese "politischen" Spielereien waren mir ziemlich egal, aber durch die Möglichkeit mit einem Gegner die Kräfte zu messen, machte mir das kämpfen doch ziemlichen Spaß und es war eine gute Übung.

Nach zweieinhalb Jahren von der Hand in den Mund leben, hatte ich jedoch keine Lust mehr auf dieses doch relativ unstete Bandenleben. Ich war nun mit eine der Ältesten, denn viele verließen die Gruppe früher oder später, entweder freiwillig oder unfreiwillig. Mein Ausstieg war freiwillig, denn die ständige Geldknappheit ging mir irgendwann tierisch auf die Nerven. Gerne hätte ich mir einige Sachen geleistet und vorallem ein vernünftiges Dach über dem Kopf gehabt und keine halb zerfallene Ruine. Ich hörte von einem ehemaligen Bandenmitglied etwas über eine Gilde. Crescent Brigade oder so und dass diese einigermaßen gutes Geld zahlt. Somit machte ich meinen Ausstieg offiziell, möglicherweise bin ich damit auch einigen auf die Füße getreten, aber was solls, und ich machte mich auf den Weg nach Aventura. Allerdings musste ich auf den Weg dorthin von Reisenden, die durch die Festung Hohenmut kamen, erfahren, dass das Gebäude der Gilde abgebrannt war und die Gilde selber zerschlagen wurde.

9. Waffen:



Den Umgang mit der Kettensichel beherrsche ich, dank meines Vaters, so einigermaßen. Ich hatte zwar längere Zeit keine mehr in der Hand, aber ich denke, dass ich die Übung recht schnell wieder haben werde, sobald ich diese öfter benutze. Allerdings nutze ich diese Waffe auf meine eigene Art und Weise. Das heißt ohne Kette. Als mein Vater mir damals den Umgang mit der Kette richtig beibringen wollte, war ich nur halbherzig bei der Sache und hab schnell die Lust daran verloren. Stattdessen hat mein Vater mir gezeigt, wie man diese Waffe als eine Art Axt oder Hammer verwendet.



Ah ja, mein geliebter Teleskopschlagstock. Er gehörte einst einem Händler aus Arbaalo... nun gehört er mir. Diese Waffe ist wirklich praktisch, man kann sie versteckt in einer geheimen Tasche oder Innentasche seiner Kleidung aufbewahren, sodass die Leute glauben, man sei unbewaffnet. Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn sie eine Überraschung erleben.

10. Fähigkeiten: Was erwartest du von mir? Sehe ich etwa so aus, als könnte ich irgendwelche Zaubertricks?! Das Einzige was ich besitze sind ein paar schlagkräftige Argumente. Und falls du gern mal etwas haben willst, was nicht dir gehört, kannst du mich fragen. Wenn ich Lust dazu habe, zauber ich es aus einer Tasche... auch wenn es nicht meine eigene ist.

11. Charakter: Es heißt, ich wäre faul. Ich nenne es "Vorbeugung unnützer Energieverschwendung". Wenn mich etwas lockt, zum Beispiel Geld oder einen Vorteil/Nutzen den ich daraus ziehen kann, dann bin ich 100%ig dabei. Auch wenn das dabei sein so ausfällt, dass ich mich um unangenehme Dinge drücken möchte und lieber versuche es anderen aufzuhalsen, ich bin tortzdem dabei. Und hey, wenn etwas erledigt wird und ich dabei kaum was tun musste und dennoch meinen Vorteil oder Lohn daraus ziehen kann, dann ist das verdammt nochmal was Gutes. Falls ich nicht drumherum komme, irgendetwas zu tun, worauf ich gar kein Lust habe, fange ich auch gern mal an zu diskutieren oder zu meckern, das heißt also, ich bin wohl relativ leicht genervt. Wenn es allerdings ernst wird, also ich meine, wirklich ernst, dann bin ich natürlich kein Kameradenschwein sondern loyal, die Zeiten der verprügelten Stehler sind vorbei. Allerdings kann es dann sein, dass ich demjenigen, dem ich geholfen habe, das gerne vorhalte und dadurch versuche, mir einen Nutzen draus zu schaffen. Wie auch immer dieser Nutzen aussehen mag.

Beziehung:

[*]Arthur Crescend: Hat immernoch den Platz eines besten Freunds inne. Seit seinem Weggang zur Lux Aeterna bestand der Kontakt für 7 Jahre lediglich in Geschenken aneinander, Worte wurden nicht ausgetauscht. Aber Taten sagen sowieso mehr als Worte. Seit ungefähr 4 Jahren treffen sie sich wieder unregelmäßig. Ihr allererstes Treffen als Kinder fand in einem Steinbruch außerhalb Deleros statt. Sie begegneten sich zufällig und beide waren sie da gewesen, um mit sich allein zu spielen. Beide dachten, wer so schräg drauf ist, allein in einem Steinbruch zu spielen kann kein schlechter Mensch sein. Die Freundschaft erhielt einen ziemlich krassen Dämpfer, als sich zu einem späteren Zeitpunkt im Steinbruch ein Unfall ereignete, bei dem Ailis von einem schweren Stein am Kopf getrofffen wurde. Es war zwar keine allzu schwere Verletzung und bald war sie wieder topfit, aber dennoch konnte sie nicht drüber hinwegkommen, dass Arthur so leichtfertig gewesen war. Ab dem Tag fing sie an eine Abneigung gegen Magie zu entwickeln und sie als unberechenbar anzusehen. Ihre Entwicklung in diese Richtung und Arthurs Entwicklung zur Magie hin sorgten fortan dafür, dass es Spannungen in ihrer Freundschaft gab. Jedoch war es nie so stark, dass sich einer von beiden aus der Freundschaft lossagte. Ein Band der Verbundenheit besteht immernoch zwischen den Beiden, auch wenn sie sich gegenseitig fiese Sprüche an den Kopf werfen. Die Zukunft wird zeigen, ob es stark genug ist oder reißt. Arthur weiß nicht, dass Ailis während der Zeit in Arbaalo Mitgleid in einer Bande war.

Zur Zeit arbeitet sie mit Arthur an einem Auftrag, den sie angenommen hat, weil sie dringend Geld braucht. Leider sind auch noch drei von seinen Magier-Kollegen dabei, was ihr natürlich gehörig auf die Nerven geht, mit mehr als einem von dieser Sorte zusammenzuarbeiten.

Sonstiges:
Ailis hat einen Tätowierung auf ihrem linken Oberarm. Dies ist das Zeichen ihrer ehemaligen Bande und alle (Ex)Mitglieder haben es.

Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert, zum letzten Mal von Kurogane am 05.09.2010 03:15.

05.09.2010 02:40
Laxis




RPG Basics
FAQ
Regeln

  

Yay! Also ich habs dir eh schon per PM gesagt, aber noch mal offiziell in Kurzform. Für mich passt alles und von meiner Seite aus wäre es genehmigt, müssen nur noch auf Mortva warten. ^^

Ich mag, wie assozial und faul sie rüberkommt... und wie verhältnismäßig "normal" und glaubwürdig sich alles liest. Das ist ja nix im Gegensatz zu dem Dramaaaa beim anderen Steinbruchkind und vielen anderen Charas. :D Die Beziehung aus ihrer Sicht ist auch cool, ist interessant, was für einen Unterschied das gleich ausmacht. Bin schon gespannt darauf, sie live zu erleben. xD

Und immer diese Magierhasser, das ist ja sooo diskriminierend >;O
05.09.2010 02:49
Celondor




disziplinierte Söldnerin

23 Jahre
172 cm
67 kg

Waffe(n):Katana
Sonstiges: hat trotz ihrer kalten Attitüde eine heimliche Schwäche für die schönen und süßen Dinge im Leben

Charakterdetails
  

Ich mag Ailis Steckbrief - sie ist sicher die richtige Ansprechpartnerin, wenn Hera mal eine Truppe für eine Kneipentour samt Schlägerei zusammenstellt. Und einfach immer schön in die Fresse. rofl

Zitat von wollmonster

Und immer diese Magierhasser, das ist ja sooo diskriminierend >;O


Magier und Heteros - irgendwelche Minderheiten muss man in Genesis ja diskriminieren. :D
05.09.2010 02:52
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

@wolle
naja, wie ich ja schonmal meinte, ich wollte doch eine recht normale vergangenheit und sicherlich weißt du noch, wie ich vorhin übelst abgegangen bin, dass da doch auf einmal "drama" reinkommt, mit der drohenden obdachlosigkeit etc., sowas wollte ich ja eigentlich gar nicht, aber habs dann doch eingebaut. xD aber sicherlich hast du recht, wenn du sagst dass andere krassere dramen haben. da erscheint ailis stecki doch al recht normal. rofl

und zum anderen steinbruchfreund sag ich mal nichts. hast da ja tierisch vom leder gezogen. arthur tut mir echt leid. xD

@celo
joar, da wird nicht lang gefackelt, einfach mal paar aufs maul und ruhe ist. pfeif
05.09.2010 03:03
Misato




wissbegierige Mechanikerin

24 Jahre
176 cm
71 kg

Waffe(n): Armbrust, Teleskopstab
Sonstiges: kann noch heute das Massaker nicht vergessen, das ihr Bruder angerichtet hat

Charakterdetails
  

Super, "nene, die ollen Stehler sollen sehen wo sie bleiben - wehe man lässt jemanden nachts von der Bürgerwehr erwischen". Man muss wirklich aufpassen, warum man mit Ailis unterwegs ist, damit sie wirklich den Rücken frei hält, was? XD Freut mich, dass du mitspielst. Magiehasser sind immer gut und hey, Teleskopschlagstock up Der wirkt!

Weil ich hier bin, sage ich es gleich - ich mag Arthur. Vom Wesen her, müsste er sich gut mit Emily verstehen. Aber nö, muss ja so ein Zaubertrickpupser sein. freak Der Ärmste, gefoltert und dann musste er seine Kameraden flicken, damit sie wieder vermöbelt werden können... mir wurde da ganz anders beim lesen, das ist so... böse. Die anderen nicht sterben zu lassen und zu wissen, dass sie wieder fällig sind.
05.09.2010 03:07
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

Zitat von Misato

Super, "nene, die ollen Stehler sollen sehen wo sie bleiben - wehe man lässt jemanden nachts von der Bürgerwehr erwischen". Man muss wirklich aufpassen, warum man mit Ailis unterwegs ist, damit sie wirklich den Rücken frei hält, was? XD
Naja, bei den nächtlichen Raubzügen ging es um Geld, wovon sich die Beteiligten ab und zu auch mal etwas abgezwackt haben, also von daher war das zu ihrem Vorteil, deswegen hat sie die anderen Beiden nicht im Stich gelassen. xD Die Stehler waren doch nur irgendwelche kleinen Gören, die ihr relativ egal waren. *g*

Zitat von Misato

Freut mich, dass du mitspielst. Magiehasser sind immer gut und hey, Teleskopschlagstock up Der wirkt!
Ja danke, ich freu mich auch hier endlich mitmachen zu dürfen. Und dass ein Teleskopschlagstock wirksam ist weiß ich. zwinker Vielleicht gibts ja mal ein Duell Emily vs Ailis, wer ist die bessere Schlagstockmeisterin. Bestellen Sie Karten, noch heute. rofl
05.09.2010 03:29
Laxis




RPG Basics
FAQ
Regeln

  

loool Celo, bring mich nicht um kurz vor 4 Uhr nachts zum Lachen, die Wände hier sind dünn! XD Ja, Heteros und Magier... :( Für die armen diskriminierten Randgruppen sollte man auch nochmal extra einen Thread machen!

@Misa: Dankö! wooi2 Bei Arthur hatte ich irgendwie viele verschiedene Varianten im Kopf, aber auf jeden Fall wollt ich diesmal Dramaaa, da Eden ja keinen Schaden hatte... äh, so normal war mein ich :D Eben auch so als Gegensatz anfänglicher Idealismus und Naivität -> durch Einzelvorfälle geschürter Hass bzw Abneigung gegenüber die gesamte Gruppe. Ich hatte da auch schon richtig die Szenen vor Augen, die kommen dann eh in den Memoirenthread ;___; Und jetzt wo dus sagst, ich glaub eigentlich auch wirklich, dass - Gesinnungen aside - Emily und Arthur sich gut verstanden hätten. Aber das können wir jetzt vergessen wo sie ihn fast angespuckt hat!! Ò.ó

@Kuro: Ich find das eh gut, die bodenständigeren/normalen Charaktere sind so wie Heteros im RPG, also sehr selten! XD Und so dumm das klingt, aber das Obdachlosigkeit/Diebstahl/Gangzugehörigkeit/Essensnot Zeug... erschien mir sogar richtig *normal* rofl Irgendwas muss ja passieren in der Bio, sonst müsste man sie erst gar nicht schreiben!!

Mir tut Arthur auch Leid... ich mein, die eine ein Steinbruchsichelklopfermachoweib *duck*, die andere eine fanatische Peitschenschwingerin... ganz zu schweigen davon, dass sie beide Magier hassen! Was wird aus dem Kerl nur werden o_O;

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Laxis am 05.09.2010 03:54.

05.09.2010 03:45
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

Zitat

Mir tut Arthur auch Leid... ich mein, die eine ein Steinbruchsichelklopfermachoweib *duck*, die andere eine fanatische Peitschenschwingerin... ganz zu schweigen davon, dass sie beide Magier hassen! Was wird aus dem Kerl nur werden o_O;
Ich sehe eindeutig ein Tendenz... er steht einfach drauf getriezt zu werden. xD

Was die Bio angeht... naja, man könnte natürlich ach schreiben, schön behütet aufgewachsen, Abschluss in irgendwas erlangt, ruhiges und normales Leben. Aber dann wäre man bei dem RPG hier wohl falsch. xD sichelklopfer? wenn dann steinbruchSICHELIMKOPPmachoweib. xD

Dann erfüllt mein Chara aber gleich zwei Minderheiten, relativ normal und hetero... omg, sie wird bestimmt Opfer von Diskriminierung, bei diesem Potenzial. >_>
05.09.2010 03:55
Misato




wissbegierige Mechanikerin

24 Jahre
176 cm
71 kg

Waffe(n): Armbrust, Teleskopstab
Sonstiges: kann noch heute das Massaker nicht vergessen, das ihr Bruder angerichtet hat

Charakterdetails
  

Zitat von wollmonster

wo sie ihn fast angespuckt hat!! Ò.ó

Für manche Leute ist sowas Vorspiel. twinkle

@Kurogane
Keine Angst, gegen hetero gibt's eine Kur. Frag mal Tessa. twinkle twinkle
Bei dem Kampf wäre das aber fies, Emily hat ihre Reichweite vergrößert. Moment mal... das kann man ja alles verbinden. Aber erstmal muss Valeria bekehrt werden.
05.09.2010 03:59
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

@misa
vielleicht ändert sich das, so genau weiß man das nicht. xD aber aktuell ist sie hetero. das hört sich an, als ob man sexualität wechseln kann wie unterwäsche. naja, es its immerhin ein rpg, da ist (fast) alles möglich. xD

Bei reichweite vergrößert musste ich grad an was anderes denken, nur nicht an einen schlagstock. lol
05.09.2010 04:07
monty




magiehassender magischer Techniker

23 Jahre
179 cm
70 kg

Waffe(n): Degen mit ausklappbarer Messerklinge im Griff, ausklappbare Klingen an Schuhe
Sonstiges: überflügelt von der kleinen Schwester

Charakterdetails
  

Willkommen bei den Wahnsinnigen, Kurogane ^^

Es wurde ja schon oft erwähnt, schön 'normal' wirkender Char. Tora meinte vorhin, dass ihre Vergangenheit der von Dyami ein wenig ähnelt. Dass sie die Straßen unsicher machte und so weiter. Da ist was dran, allerdings haben die dafür unterschiedliche Gründe ^^
Bin gespannt, wie sich Ailis im RPG macht, da der Steckbrief aber auch schon aus ihrer Sicht geschrieben ist, hat man schon ne gute Aussicht darauf, wie sie wird. Ich freu mich drauf ^^

Nachdem ich nun Arthurs Steckbrief gelesen habe, finde ich es auch nicht mehr unrealistisch, dass Theos 5 Jahre jüngere Schwester schon so ne steile Karriere hingelegt hat. Ist zwar bei der AN, aber was solls.
Arthur wirkt auf mich sympathisch, und wie Misa schon sagte: die Sache mit der Folter durch AN war echt fies zu lesen ._.
Auch hier bin ich gespannt, wie er sich dann letztendlich in der Egoperspektive macht ^^
05.09.2010 04:21
chion




streitinkompetenter Distanzkämpfer

21 Jahre
179 cm
72 kg

Waffe(n): Schleuder
Sonstiges: in mancher Hinsicht Spätentwickler

Charakterdetails
  

Zitat von Kurogane

...die Zeiten der verprügelten Stehler sind vorbei

Ich liebe diese lapidare Aussage! Überhaupt, der ganze Steckbrief liest sich wirklich flüssig, ich kann mir Ailis schon gut vorstellen. Hinsichtlich ihrer sexuellen Orientierung habe ich wohl etwas verpasst, aber hey, Joni ist auch normal und hetero (wenn das Ganze aber so weitergeht, dann wird er wohl überschnappen, und bei den ganzen anders orientierten Mädels im Club wird er gar nicht dazu kommen, da auch mal eine Entwicklung durchzumachen - und nein, Hera zählt nicht, die würde ihn glatt vergewaltigen, mit Fluppe im Mundwinkel...).

Na, dann willkommen und viel Spaß im RPG, @Kurogane!
05.09.2010 08:08
Misato




wissbegierige Mechanikerin

24 Jahre
176 cm
71 kg

Waffe(n): Armbrust, Teleskopstab
Sonstiges: kann noch heute das Massaker nicht vergessen, das ihr Bruder angerichtet hat

Charakterdetails
  

Joni kann sich mit Yusaku darum streiten, wer jetzt Tessa trösten darf. :D

Wenn man sich die Liste mal richtig ansieht, ist es auch gar nicht so schlimm um unsere Unmoral bestellt:

Em (alles essen, alles trinken, alles genießen, ihre zwei Beziehungen waren allerdings )
Joni (im Moment will er aber eigentlich gar nichts)
Erin
Flo (die kann sich ja mal gar nicht entscheiden :D ) (+ Lilly , die hat ja nur Augen für Mynt, würde aber wahrscheinlich auch alles nehmen, wenn sie nur könnte)
Tessa (hatte zwar bisher nur , aber sie fragt sich, wie Vergleichsmöglichkeiten aussehen)
JC
Theia (vermutlich, auch wenn manche Männer ihn anziehend finden, hat noch kein Kommentar vermuten lassen, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht)
Theo ( :D er weiß es nur selbst noch nicht, aber wenn Dyami ihm erstmal so richtig fehlt... aber seine Liebe zu Mynt legt auch nahe)
Seth
Louma (ist wohl zu verpeilt für irgendwas, würde aber zu tendieren)
Suana
Mynt (Gott hat keine Bedürfnisse, eine Magievereinigung mit Lilly wäre technisch gesehen , auch ist sie sehr interessiert, wie das genau funktioniert ohne die "passenden Teil" rofl )
Jasmina (was im RPG aber noch nicht zur Sprache kam und sie merkt nicht, dass vor allem Galen immer da ist)
Loki
Galen
Mira (wenn die erstmal 18 wird, kriegt sie von JC ein besonderes Geschenk)
Dyami (zumindest befürchtet er das grade so gedächtnislos, nachdem Theo ihn umarmt hat freak )
Yusaku
Aruna (erscheint asexuell, aber ich drücke ein rein)
Maya
Vik
Radrast
Io (bei der hab ich zu viel Angst, wo ihre Präferenzen genau liegen fürcht zu Forschungszwecken würde sie wohl alles machen)
Hera (auch wenn sie die Herren gern verprügelt, die grapschen wollen)
Kain
Varg
Valeria ( twinkle sie weiß es nur noch nicht, aber mit den Peitschen weiß ich, wer auf sie abfährt)
Arthur
Ailis
05.09.2010 15:03
Celondor




disziplinierte Söldnerin

23 Jahre
172 cm
67 kg

Waffe(n):Katana
Sonstiges: hat trotz ihrer kalten Attitüde eine heimliche Schwäche für die schönen und süßen Dinge im Leben

Charakterdetails
  

Zitat von Misato

Galen


Warte nur, bis er auf Kain trifft. Dann sieht die Welt schon gleich anders aus. freak
05.09.2010 15:13
Laxis




RPG Basics
FAQ
Regeln

  

An was ihr da immer gleich denkt =O er ist doch kein Masochist, der auf Anspucken steht... oder doch? XD

Die Liste ist echt lustig... xD ich glaub übrigens Arthur ist asexuell... oder so. Jedenfalls will Ailis ihn irgendwie nötigen, aber ich glaub das kriegt er gar nicht mit. Und lol, das mit Ailis und lesbisch haben wir gestern auch schon besprochen xD :

Nichtschwimmer: genau, dann wenns zur sache zw. ailis und arthur geht, fragt sie ihn, ob er noch jungfrau ist. 8D
Wut?: lool wie fix du das alles schon planst!!
Nichtschwimmer: pass auf und dann kommt doch irgendein mädel und verdreht ihr den kopf. xD
Wut?: lass doch mal locker angehen D: lass dem burschen seinen freiraum!!
Wut?: looool XD
Wut?: das wär sooo lustig
Wut?: stell dir vor alles läuft auf ACxAC raus
Wut?: und dann...
Wut?: kommt irgendne lesbe daher und irgendein schwuler und schwupp XD
Nichtschwimmer: xD
Nichtschwimmer: change sex. *lol*
Wut?: und alle so "neiiiiin die hetero hoffnung des rpgs!!!!"
Nichtschwimmer: wieso soll ich ihm freiraum lassen? sie klammert halt. xD
Nichtschwimmer: die geschenke waren zuviel xD
Nichtschwimmer: und dann werden wir von einem wütenden mob bestehend aus la un an mitgliedern gelyncht, weil wir ihnen die hoffnung auf ein hetero-pärchen geben
Nichtschwimmer: und brutal zerstören. 8DD

(AC und AC... die initilaien von arthur und ailis, die zufällig gleich sind xD genau wie ihr gewicht rofl )

Herrje, diese ganzen Chatlogs sind so krank, noch kränker seit Kurogane dabei ist ;____;

edit: argh, warum verwechsle ich Valeria und Ailis immer?! Es ging ja gar nicht um Ailis, sondern um Valeria XD

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Laxis am 05.09.2010 15:48.

05.09.2010 15:34
Mortva





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@Kurogane
Der Steckbrief ist auch von mir soweit genehmigt, habe nichts daran auszusetzen und bin mal gespannt wie sich das kleptomanische Faultier in die Gruppe einbinden wird ^^.

Zitat von Möchtegern Sextherapeuthin

Valeria (sie weiß es nur noch nicht, aber mit den Peitschen weiß ich, wer auf sie abfährt)

Pfui, aus, böses Emily, hör auf die liebe Frau anzuspringen!
05.09.2010 17:22
Kurogane




Machoweib vom Dienst

21 Jahre
172 cm
66 kg

Waffe(n): Kettensichel, Teleskopschlagstock
Sonstiges: "Manche sagen, ich hätte ein psychotisches Lächeln."

Charakterdetails
  

@monty und MoonshineTora
Hab mir grad mal den Stecki von Dyami durchgelesen. Da könnte sich ja vielleicht mal ein Dialog zwischen ihm und Ailis draus entspinnen, über das Leben auf der Straße und und wie man sich so relativ unehrlich durchschlägt. ^^

@chion
Danke. xD Ja, es ist ja nicht so, dass sie nicht aus der Vergangenheit lernt. Das ist alles Mittel zum Zweck, muah. ^^

@wollite (dieser Name, herrlich xD)
Die Besten Ideen entspinnen sich meist aus so kranken Logs, also beschwere dich nicht. *g*

@Misa
Die Auflistung der Charas ist echt genial. Im Endeffekt sehnen sich doch alle nach Liebe und Anerkennung. Lasst sie alle Gruppenkuscheln und Valeria umarmen. xDD

@Mortva
Da bin ich auch drauf gespannt, wie sie sich integrieren wird. Und hey, wenn was weg sein sollte... sie war es nicht, klar? zwinker
05.09.2010 18:09
MoonshineTora




Oliver Twist

21 Jahre
184 cm
70 kg

Waffe(n): Bogen
Sonstiges: "Wächst Brot an Bäumen?"

Charakterdetails
  

Zitat von Kurogane

@monty und MoonshineTora
Hab mir grad mal den Stecki von Dyami durchgelesen. Da könnte sich ja vielleicht mal ein Dialog zwischen ihm und Ailis draus entspinnen, über das Leben auf der Straße und und wie man sich so relativ unehrlich durchschlägt. ^^


Wäre eine Möglichkeit. Aber mal sehen, ob Dyami in Zukunft überhaupt noch ansprechbar sein wird.

Ps: du darfst mich Tora nennen XD

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von MoonshineTora am 05.09.2010 18:19.

05.09.2010 18:13
monty




magiehassender magischer Techniker

23 Jahre
179 cm
70 kg

Waffe(n): Degen mit ausklappbarer Messerklinge im Griff, ausklappbare Klingen an Schuhe
Sonstiges: überflügelt von der kleinen Schwester

Charakterdetails
  

Zitat von Misato

Theo ( :D er weiß es nur selbst noch nicht, aber wenn Dyami ihm erstmal so richtig fehlt... aber seine Liebe zu Mynt legt auch nahe)


Ich würd ja eher sagen, der Grund, warum er auf Mynt so abfährt ist, dass sie ne Maschine ist. So wie moderne Männer sabbernd vor Autos stehen können, geht es Theo halt jetzt mit ihr. Dass sie in weiblicher Form gebaut ist spielt da ne untergeordnete Rolle :D
Aber sobald Theo die 'Ledertante' und Konsorten näher kennenlernt, sehen wir ja, ob er auf eine davon steht XD (immerhin kann er sich jetzt mal Frauen angucken, die weder wahnsinnig (Io), lebensgefährlich (Louma) oder zu braungebrannt (Maya), noch magisch sind. Nur vor Hera wird er sich hüten, die spinnt ja auch ein wenig >_>)
05.09.2010 18:19
Plaetzchen




Launische Waise – aber glücklich!

23 Jahre
160 cm
50 kg

Waffe(n): Bomben, Gift, Dolch
Sonstiges: liebt alle Arten von Gebäck und hat stets mehrere kleine Notrationen bei sich

Charakterdetails
  

ich hab da noch was nachzuholen, jetzt aber schnell.

HW an Kurogane =) mir gefällt übrigens Ailis Schnorrer-Art, damit passt sie eigentlich perfekt zur CB bleibt aber trotzdem einzigartig, so ungeeignet wie sie für die Gilde ist (gut ok, nicht dass DAS noch was zählen würde)


Zitat von Misato

Io (bei der hab ich zu viel Angst, wo ihre Präferenzen genau liegen fürcht zu Forschungszwecken würde sie wohl alles machen)
*trommelwirbel* Io ist wohl eher bisexuell, allerdings könnte man sie was HeteroSex angeht durchaus als Jungfrau bezeichnen. Du hast aber recht Misa, zu Forschungszwecken würde Io *fast* alles machen.
05.09.2010 22:25
bearcat




magiebegabte Kneipenschlägerin

19 Jahre
1,68 m
62 kg

Waffe(n): Fäuste, Magie
Sonstiges: Ist stumm und kann Beleidigungen gegen ihre Familie nur schlecht unbeantwortet lassen.

Charakterdetails
  

Ich ziehe den Charakter zurück.
Wünsche Euch noch viel Spaß im Spiel. smile

Da mehrfach darum gebeten wurde, poste ich hier noch einmal den Steckbrief in seinem Original:

Spoiler

Dann will ich mich mal ebenfalls zu Euch gesellen zwinker

Name: Cascaya Lucia Lafan - Tochter Cynthia Lafans und Tirral Lafans
Geschlecht: weiblich - ja, ehrlich
Alter: 19
Größe: 1,68m
Gewicht: 62 kg
Aussehen:
- klare, blaue Augen
- weißes, kurzes Haar
- dunkle, bequeme Lederreisekleidung
- schwarze Handschuhe
- sportlich, schlank, durchtrainiert

Gesinnung:
- Aurora Nova
Zu technisiert. Die Technologie wird sich irgendwann gegen sie wenden und ihr Untergang sein.
Kurz: Idioten.
- Lux Aeterna
Zu verbohrt in alten Traditionen. Sie kommen aus ihrer muffigen Bude und den modernden Bibliotheken erst langsam heraus. Vielleicht zu spät.
Kurz: Idioten.
Okay, okay. Vielleicht nicht ganz so gravierende Idioten, schließlich ist meine Mutter von dort.

Biographie:

Spoiler

„Kannst du dich noch an die Geschichte mit der Hebamme erinnern?“ Die Frage meiner Schwester kam aus dem Blauen heraus. Sie versuchte Konversation zu betreiben, während sie mich langsam den Weg entlang schleppte.
Ich sah halb zu ihr auf, war aber zu müde und zu geschafft, um eine großartige Erwiderung zu formulieren. Vielmehr zeigte ich nur auf einen Stein, der unweit von uns im Schatten der Bäume stand; ich brauchte etwas zu rauchen.
Wie meine Schwester so war, tat sie mir den Gefallen und ließ mich dort nieder. Aus einer Tasche sammelte ich mein Tabakbeutelchen und konnte schon hören, wie meiner Schwester die Gesichtszüge entglitten.
„Du kannst doch nicht?“, begehrte sie auf. „Du bist verletzt und du weißt, wie Mama darauf reagiert.“ Sie hatte Recht. Nicht, dass ich die Konfrontation mit meiner Mutter scheute, nein, das Blut, welches noch langsam von meiner Hand tropfte, würde mir die Zigarette versauen. So streckte ich ihr den Beutel entgegen und sah in ein verblüfftes Gesicht.
Kaum hatte sie ihn, wenn auch zögerlich, angenommen, rieb ich mit dem Daumen über Zeige- und Mittelfinger, was ihr zeigte, dass sie mir eine Zigarette drehen sollte. „Du…“, wollte sie etwas sagen, aber mein leicht verzerrtes Lächeln brachte sie von ihrem Gedanken ab. „Nur weil du es bist.“
Sie seufzte und öffnete das Beutelchen. Mit einem „Rück mal“ ließ sie sich neben mir auf dem Stein nieder. Behände nahm sie ein Papier zur Hand und ließ ein wenig Tabak darauf rieseln, bevor sie es zusammenrollte. Ich war immer noch erstaunt, dass sie das so gut konnte, obwohl sie es nur einmal von mir gesehen und einmal selbst probiert hatte. Das war aber schon Jahre her und sie hatte es nie wiederholt, da es ihr nicht geschmeckt hatte.
Sie reichte mir die Zigarette und mit einem dankenden Nicken nahm ich sie an. Es knisterte leise, als ich die Kippe entzündete und kurz daran zog. Der Rauch füllte meinen Körper und gab mir meine Ruhe zurück. Das restliche Adrenalin in meinen Blutbahnen, die restliche Aufregung verschwand mit einem zweiten Zug.
„Können wir?“, fragte Deirdre nachdem sie mir mein Beutelchen zurückgegeben hatte und aufgestanden war. Ich sah sie an, nickte leicht und hob meinen Arm, so dass sie sich darunter schieben und mich hochdrücken konnte.
So half sie mir wieder aufzustehen und weiter gen Heimat zu gehen. „Mama wird dich zusammenfalten, nachdem sie dich versorgt hatte.“ Ich nickte ihr zu. Das wusste ich, das wusste ich alles.

„Da wird eine Narbe zurückbleiben, Cascaya.“ Ich konnte an der Stimme meiner Mutter das Missfallen hören, ja ich konnte es regelrecht berühren.
„Ihr hättet es auswaschen und verbinden müssen.“ Sie schüttelte leicht ihren Kopf und besah sich die Wunde. Kaum dass sie mit ihren Fingerkuppen meine Hand berührte, spürte ich die Energie, die sie mir in einem sanften Leuchten abgab, um diese Wunde zu heilen. Sie seufzte leise. Ich konnte mir vorstellen, dass diese Anwendung ihr einiges an Kraft abverlangte. Sie strich sich eine Strähne ihres roten Haares hinter ihr Ohr und sah mich aus diesen klaren, grünen Augen an. Es lag ein Vorwurf darin und der schmerzte.
„Es wird ein, zwei Tage dauern, in denen du die Hand nicht benutzen solltest.“ Sie zog die Bandage um die Wunde herum und fest zu, so dass ein spitzer Schmerz durch meinen Körper fuhr. Ich schrie lautlos und sah zu meiner Mutter.
„Das hast du dir selbst zuzuschreiben,“ war ihre Antwort auf meinen fragenden, fast schon flehenden Blick.
„Das stimmt nicht so ganz,“ sprang Deirdre mir zur Seite. Meine Mutter erhob sich und sah zu ihr.
„So? Na dann erzählt mal. Fangen wir bei dir an, mein Fräulein.“ Sie musterte mich und ich ließ meine Schultern hängen. Da musste ich nun wohl eine Geschichte mit meinen Händen erzählen, wobei ich eine nicht so sehr belasten sollte.
Isabelle war vor wenigen Tagen ein Jahr älter geworden, weshalb sie direkt auf mich zutrat. „Cascaya,“ begrüßte sie mich überschwänglich, wie ich es eigentlich immer von ihr gewohnt war. Wir kannten uns nun schon ein paar Jahre und hatten die Kommunikationsprobleme mit mir durch ihre schnelle Auffassungsgabe gelöst. Ich erwiderte ihre Umarmung herzlich.
„Heute haben die anderen Mädels auch endlich Zeit. Willst du mitkommen? Ich gebe in der ‚Wildsau’ einen aus.“ Eigentlich wollte ich absagen. Zwei der anderen Frauen konnte ich nicht leiden, aber als ich diese freudig funkelnden braunen Augen sah, konnte ich einfach nur lächeln und zustimmend nicken. Ich wollte nicht, dass sie anfing zu betteln, denn das stand ihr irgendwie nicht. Ich hatte zwar das Gefühl, dass der heutige Tag schlimm verlaufen würde, aber ich schob diese Ahnung als unsinnig beiseite.
So ging ich mit ihr in das Dorf zu der Schenke „Die verrückte Wildsau“, deren Tür sie aufschob und hineinschlüpfte. „Oh, Schneekopf,“ wurde ich sogleich lautstark von Emilie begrüßt. Das verhagelte mir mal wieder meine Laune und ich funkelte sie sofort an.
„Na, na, na, nicht streiten,“ beschwichtigte uns Leonore, die immer um Ausgleich bemüht war. „Wir wollen doch Isabelles Geburtstag nachfeiern, also lasst eure Frotzeleien einfach stecken, okay?“
Natürlich waren wir nicht hier, um uns gegenseitig dumm von der Seite anzureden, da hatte sie schon Recht. Daher nickte ich und setzte mich auf einen freien Platz am Tisch, wo die anderen drei schon saßen. Dennoch verstand ich nicht so ganz, warum Isabelle mit ihr befreundet sein konnte, aber ich werde es wohl auch nie verstehen.
Isabelle war schon zur Theke gegangen, um unter dem leicht argwöhnischen Blick von Matthew, dem Wirt, einen großen Krug Bier zu uns zu bringen. Meine letzte Prügelei unter Alkohol war wohl noch frisch in seinem Kopf. Gut, sie war ja auch erst drei Tage her, aber das waren unbedeutende Details!
Isabelle stellte den vollen Krug in die Mitte und verschwand noch einmal zum Tresen, Gläser holen. Solange die anderen Mädels noch untereinander plauschten, ließ ich meinen Blick gleiten. Der Schankraum war voll, voller als sonst, und laut, lauter als sonst. Scheinbar waren zwei Handelskarawanen gleichzeitig hier angekommen und nun waren Händler, Handlanger und Karawanentreiber hier und genossen den Abend bei Wein und Gesang. Das Klirren der Gläser und das Gluckern des Bieres ließen mich wieder zurück zu den anderen schauen.
„So, jetzt hat jeder sein Glas, aber Cascaya, du musst dich wohl an deinem festhalten, Anweisung von Matthew.“ Ich verzog das Gesicht und die Mädels kicherten.
„Nach der Prügelei letztens? Das verstehe ich sogar.“ Emilia schmunzelte mit einer Spur von Häme.
„Hast du eigentlich die anderen gesehen? Also die Opfer?“ Das war Patricia, die Klatschtante aus unserem Kreis. Auch sie konnte ich nicht leiden. „Bevor sie bei Cynthia in Behandlung waren, konnte man sie gar nicht wieder erkennen.“ Ja, ich hatte schon den Ruf weg, dass ich mich nur dafür prügelte, damit meine Mutter etwas zu tun hätte, in diesem kleinen Dorf.
„Die Schlägerin unseres schönen Dorfes,“ feixte Emilia mich an, doch ich ignorierte sie. Ja, ich mochte einen gewissen gewalttätigen Ruf weg haben, aber meist waren das Missverständnisse; nur wollte das nie jemand wissen.
„Ach komm schon, die sind meist selbst schuld!“ Isabelle war immer gern dabei, mich zu verteidigen, wenn auch nur verbal. Unrecht hatte sie damit auch nicht. Die letzte Prügelei war zwar im angetrunkenen Zustand, aber er hatte mich gereizt. So etwas machte man einfach nicht, wenn man nicht mit den Konsequenzen leben konnte.
Ich nahm einen tiefen Zug von meinem Bier und stellte das halbvolle Glas ab. Aus meinem Täschchen fingerte ich meinen Tabakbeutel und ließ ihn auf den Tisch klatschen. Langsam öffnete ich ihn und nahm ein kleines Papierchen heraus, auf das ich den Tabak krümelte.
Leonore sah mir zu und flüsterte: „Darf ich auch eine haben?“ Ich schlug meine Augen hoch und sah sie an, noch immer über den Tabak gebeugt. Was man nicht alles für Freundinnen machte. Die Zigarette wurde noch schnell von mir gedreht, bevor ich sie an Leonore weiterreichte. Ich nahm ein neues Papier heraus und begann von neuem.
„Es ist schon schwer, als Tochter eines Schlichters, rauchen zu dürfen. Mein Vater passt immer auf, wie ein Wachhund.“ Sie nahm die Zigarette und steckte sie sich zwischen die Lippen. Da hatte ich auch schon meine fertig und sah zu ihr.
„Ja, das ist wohl wahr,“ stimmte Emilia zu. „Du hast es schon schwer.“ Wäre es an mich gerichtet, hätte ich Sarkasmus wahrgenommen, aber bei Leonore meinte sie es tatsächlich ernst. Leonore schmunzelte leicht und sah zu mir. Ich wusste, was dieser Blick bedeuten sollte. Leicht nickte ich, noch bevor ich meinen Tabakbeutel einpacken würde. Eine kurze Konzentrationsphase später glühten unsere beiden Zigaretten und Leonore zog einmal kräftig.
„Danke,“ sagte sie und pustete eine Rauchwolke aus. Ich nickte ihr leicht zu.
„Habt ihr eigentlich schon von Tobias gehört?“, fragte Patricia und meinte damit Emilias Bruder, den Sohn des Bürgermeisters.
„Was hast du denn gehört, was…“ Emilia wurde von zwei lautstarken Typen unterbrochen, die zu uns an den Tisch kamen. Ich war gerade dabei, meinen Tabakbeutel zusammen zu räumen, als sie mich anstießen.
„Hey, Süße, kann ich auch eine abbekommen?“ Erst war ich etwas irritiert und blickte dementsprechend erst zu meinen Freundinnen, um dann mit gelupfter Augenbraue aufzuschauen, zu diesem jungen Mann, der mich da anstieß. Keine Haare im Gesicht, aber einen auf dicke Hose machen. Solche Leute konnte ich ja leiden. Dazu stank er erbärmlich, als hätte er eine ganze Schnapsbrennerei leergesoffen. Ich lächelte ein wenig und schüttelte den Kopf. Mama hatte mir das letzte Mal einen Sermon heruntergebetet, doch bitte diplomatischer bei Streitigkeiten zu sein. Demonstrativ zog ich das Lederband meines Beutelchens zu.
„Ach, komm schon, Süße,“ stupste er mich erneut an und dieses mal etwas stärker. Er lächelte mir zu und erneut schüttelte ich den Kopf.
„Sei doch nicht soooo.“ Er ging mir jetzt schon gehörig auf den Senkel. Wieder schüttelte ich den Kopf, was aber nur zu einer anderen Erwiderung meines Bettlers führte: „Kann ich wenigstens einen Schluck von deinem Bier haben? Der Wirt will mir nichts mehr geben.“ Noch immer sah ich ihn an und ein „Matthew hat ja auch Recht“ ging mir dabei durch den Kopf. Mein Kopfschütteln wurde energischer und mein Lächeln war verschwunden. Der Typ ging mir gehörig auf den Senkel, aber ich hatte keine Lust mich zu prügeln. Nicht heute. So drehte ich mich demonstrativ zu meinen Freundinnen um.
„Ey… die ignoriert dich,“ meinte sein Kumpel zu ihm. Er warf ihm ein „Ich weiß“ schroff an den Kopf und stieß mich wieder an.
„Hey, nun komm schon. Nur ein kleiner Schluck oder eine kleine Zigarette. Das schmerzt doch nicht.“ Ein letztes Mal drehte ich mich um. Meine Stirn war in Falten gelegt und man konnte mir meine Laune direkt von meinem Gesicht ablesen, was ihn aber nicht abhielt, dennoch zu versuchen, gewinnbringend zu lächeln. Energisch schüttelte ich abermals meinen Kopf und machte mit beiden Händen eine verscheuchende Handbewegung. Demonstrativ sah ich dann wieder weg.
„Hey, Mädchen,“ sprach er weiter und wartete einen Moment. Doch ich war nicht mehr auf Spielchen aus und ignorierte ihn jetzt endgültig. Sollte er doch labern, bis er heiser war, ich wollte mich heute nicht prügeln. „Hey, sieh mich an, wenn ich mit dir rede.“ Noch immer reagierte ich nicht.
„Hey, wenn ich dich um etwas bitte, dann sollte es dir ein Privileg sein, mir das zu geben. Also jetzt gib mir etwas ab.“ Keine Reaktion von mir. Ich hörte ihm schon an, dass es ihn nur mehr auf die Palme brachte. Aber ich war da einfach ein Dickkopf. Irgendwann würde er sowieso gehen.
„Pass auf, Kleine. Wenn du mir nicht gibst, was ich verlange, werde ich ungemütlich!“ Ich hatte meinen Kopf auf meine linke Hand gestützt und die rechte lag flach auf dem Tisch. Meine Freundinnen zuckten weg, als plötzlich ein Messer zwischen meinem Mittel- und Ringfinger im Tisch steckte. Ich zuckte nicht zusammen, sondern sah ihn nur an.
„Ah… endlich reagierst du wieder.“ Er grinste. „Wusste ich doch, dass ich dich aus der Reserve locken kann.“ Ich sah kurz zu Matthew, der eingeschüchtert blickte. Die Typen am Tresen gehörten wohl zu diesem Ekelpaket.
Ich wollte keinen Stress, wirklich nicht. Also nahm ich meinen Tabakbeutel und drückte ihm den gegen die Brust. Als er ihn fasste, setzte ich mich wieder hin, wieder in meine gleiche, fast schon gelangweilte Position.
„Ich wollte nicht deinen blöden Beutel, ich wollte eine Zigarette.“ Der kleine Lederbeutel landete wieder vor mir. Er wollte nicht? Von mir aus. Ich hatte meinen Teil zu einer friedlichen Lösung beigetragen, ab jetzt würde ich ihn nur noch ignorieren. Die Stille, die plötzlich um uns herrschte, war schon erstaunlich.
„Los, dreh mir eine Zigarette.“ Er wurde immer verlangender, doch ich ignorierte ihn weiter.
„Sag mal, bist du taub?“ Ich hörte, wie er sich langsam immer mehr in Rage redete. Er war der einzige in der ganzen Wildsau, der noch redete. Ich hätte ihm ja etwas erwidert, das ging aber so schlecht. Außerdem sollte er endlich abhauen. Meinen Freundinnen konnte ich die Angst schon ansehen. Sie sahen zwischen ihm und mir hin und her und konnten meine Seelenruhe nicht fassen.
An und für sich mochte ich ruhig wirken, aber er ging mir langsam wirklich auf den Senkel. Hätte ich nicht meiner Mutter versprochen, endlich etwas ruhiger zu werden und weniger Konflikte zu suchen, hätte ich ihn mir unlängst vorgeknöpft. Aber so sah ich eher gelangweilt zu Emilia, die mir fast schon panisch dreinblickend gegenüber saß.
„Wer nicht hören will, muss fühlen,“ kam es leise von ihm und dann ging es schnell. Die Worte waren noch nicht einmal vollständig in meinen Kopf gesickert, da spürte ich einen spitzen, brennenden Schmerz, der sich von meiner Hand ausbreitete. Ich sah zu meiner Rechten, in der etwas steckte, was ich nicht glauben konnte. Er hatte das Messer genommen und es durch meine Hand in den Tisch gerammt! Vor Schreck sprang ich auf, merkte aber, dass ich nicht weit kam. Meine Hand war fest am Tisch. Meine Freundinnen sprangen auch zur Seite.
Es tat weh. Es tat höllisch weh. Ich spürte meinen Puls rasen, mein Körper schüttete Adrenalin aus, noch und nöcher. Der Schmerz brannte, bestialisch wie Feuer. Ich hatte mich schon häufig geschnitten, aber niemals ein Messer durch meine Hand gehabt.
„Und jetzt mach mir eine Zigarette!“ Der Kerl hatte Mumm. Zuerst jagt er mir ein Messer zwischen Mittel- und Zeigefinger, dann will er auch noch was. Aber ich hörte ihn kaum noch. Ich spürte Wut in mir aufsteigen, während ich gekonnt die Panik bekämpfte. Ich war festgesetzt und gleichzeitig so sauer auf diesen Typen.
„Wird’s bald?“
„Ey, das hast du gut gemacht. Hast der eine Lektion erteilt!“ Das war’s. Ich konnte nicht mehr. Sein Kumpel beglückwünschte ihn auch noch zu der Leistung, als wäre es nichts. Irgendwo in mir sprang etwas um. Mit meiner Linken, die ich genauso gut benutzen konnte, wie die Rechte, fasste ich das Messer und zog es unter einem lautlosen Schrei heraus.
„Oho… sie will sich we…“ Mehr konnte er nicht sagen. Das Messer hatte ich bis zum Griff in den Tisch gerammt und in dem Moment drehte ich mich ihm zu und rammte ihm die linke Faust in den Bauch.
Sein Kumpel staunte nicht schlecht, während er zurücktaumelte. Aber ich setzte ihm nach und stand sogleich neben ihm, bevor er sich noch fassen konnte. Mit dem rechten Unterschenkel schlug ich nach seinen Knien und nutzte die Fallbewegung, um ihn mit meiner linken auf seinem Gesicht nur noch mehr auf den Boden zu hauen.
Einer bewusstlos auf dem Boden. Ich stand auf, schwer atmend. Meine Hand blutete. Jeder einzelne Tropfen ließ meinen Puls rasen. Nur noch das Topfgeräusch auf den Tavernenboden und mein schwerer Atem waren zu hören. Ich sah seinen Kumpel, der noch verarbeitete, was gerade geschehen war.
Da sprang ich auch schon auf ihn zu, mit ein wenig Anlauf. Nicht direkt zu ihm, sondern neben ihn. Doch im Flug packte meine Linke sein Gesicht und ich nutzte die Kraft hinter dem Sprung, um ihn, der sich noch nicht gefasst hatte, mit dem Hinterkopf auf den Tisch vor dem er stand zu hämmern. Da war auch schon der zweite bewusstlos.
„Hey!“ Der Dritte im Bunde hatte sich gefasst. Er kam auf mich zu gerannt. Aber so angeheitert, wie er war, war seine Haltung offen. Ich duckte mich unter seiner weit ausgeholten Faust weg und verpasste ihm eine mit der Handfläche gegen sein Brustbein.
„Nein! Nicht!“ Entfernt hörte ich eine Stimme, die von Deirdre, aber ich war noch nicht fertig. Blut hatte ich geleckt, Blut war geflossen, das mussten sie büßen. Er taumelte einen Stück zurück. Das Adrenalin in meinem Körper ließ mich kaum noch die Schmerzen in der Hand spüren. Ich legte dem Dritten beide Hände auf die Schultern und stieß ihn das gestreckte Knie in die Magenkuhle. Dann fasste ich ihn an den Kopf und rammte es ihm noch einmal ins Gesicht. Da ging auch er zu Boden. Eigentlich wollte ich noch nachtreten. Sie hatten mich angegriffen, sie sollten es büßen!
Doch da waren vier feste Hände, die mich zurückzogen. Langsam kam ich wieder zu Besinnung. Dieser rote Schleier auf meinen Augen, war zurückgegangen, ich beruhigte mich etwas.
Langsam sickerte die Umgebung zurück in meine Gedankenwelt und auch die Schmerzen kamen langsam wieder an. Ich schrie noch einmal lautlos und hielt meine rechte Hand. Mit der Linken griff ich meinen Beutel vom Tisch und sah mich fast schon gehetzt um.
Deirdre war tatsächlich da und zog mich mit sich, mit sich hinaus aus der Taverne. Ich weiß nur noch, dass ich ihr folgte. Erst später setzte alles wieder ein.

Skeptisch musterte meine Mutter mich. Sie stand da in ihrem grünen, hochgeknöpften Kleid und ihre wachen Augen musterten mich, als könne sie durch mich hindurch gucken und so die Wahrheit sehen.
„Stimmt das?“, fragte sie Deirdre, ohne den Blick von mir abzuwenden.
„Das, was ich erlebt habe, war genauso, wie sie es beschrieben hatte.“ Ich sah zu meiner Mutter auf, die mich noch immer so skeptisch ansah. Stille senkte sich über uns und es fühlte sich so an, als ob die Sekunden in dieser Küche zu Stunden würden.
„Gut, ich will euch glauben,“ meinte sie dann und sank ein wenig in sich zusammen. Sie entspannte sich sichtlich, auch wenn ich das Gefühl hatte, dass sie noch immer etwas skeptisch war.
„Wir müssen etwas gegen deine Aggressionen tun,“ meinte sie dann und setzte sich links vom Tisch, an dem ich bereits saß.
Meine Aggressionen? Warum meine Aggressionen? Ich hatte mich doch nur verteidigt. So deutete ich einfach nur auf mich.
„Ja, deine. Du magst in diesem Falle eigentlich unschuldig sein, aber nicht in jedem.“ Da hatte sie nun auch Recht. Sonst war ich immer schnell mit von der Partie, wenn es um Kneipenprügeleien ging.
„Ich werde morgen bei Armin vorbeischauen und ihm sagen, dass du die nächsten Tage nicht zur Lehre kommen kannst,“ erzählte meine Mutter und stand wieder auf. Eigentlich wollte sie noch etwas sagen, aber ein energisches Klopfen an der nahen Eingangstür unterbrach sie.
„Nach dem Klopfen zu urteilen, sind das die Verletzten. Deirdre, bring’ doch bitte deine Schwester hinauf. Ich will den Verletzten nicht noch einen Schock versetzen.“ Damit wandte sie sich um und ging zur Tür.
„Na dann komm mal Schwesterherz.“ Sie packte mich sanft an den Schultern und zog mich ein wenig hoch. Als ich stand, merkte ich, wie auch der wirklich letzte Rest von Adrenalin aus meinem Körper gewichen war und meine Knie nachgeben wollten. Doch Deirdre fing mich auf und stützte mich.
„Schritt für Schritt Cascaya. Schritt für Schritt.“ Ich mag meine Familie und bin dankbar für sie.

Die zwei Tage hatten wirklich genervt. Ich konnte nicht rausgehen, ich musste zuhause bleiben. Meine Mutter wollte das so und sie wusste, was gut für mich war. Sie war schließlich die Dorfheilerin. So blieb ich auch zuhause und wartete und schlief. Mein Körper heilte die Verletzung langsam, die nur noch wenig brannte.
Nach den zwei Tagen brannte sie gar nicht mehr und ich konnte es kaum erwarten, wieder herauszukommen. Ich musste den Vieren noch einmal danken, dass sie mich den nächsten Abend besucht hatten, um nach mir zu fragen. Mama hatte sie zwar weggeschickt, aber ich hatte sie unter dem Fenster gehört.
Doch zuerst musste ich zu meiner Arbeit. Armin, Isabelles Vater, hatte mich aufgenommen und bildete mich zum Tischler aus. Holzarbeiten waren eine Sache, die ich lernte zu mögen. Es hatte alles mit ein wenig Schnitzen angefangen, bis Armin es mal sah und mich unter seine Fittiche nahm.
So drückte ich langsam die Tür zur Werkstatt auf, in der Armin mit seinem anderen Lehrling Daan, der später angefangen hatte als ich. Beide sahen zu mir hin und lächelten. Sie kamen zu mir hin und klopften mir auf die Schulter.
„Na, hat unsere Kämpferin wieder eine Schlacht geschlagen?“ Sie sahen das Ganze ein wenig lockerer. Wahrscheinlich auch, weil Isabelle beiden erzählt hatte, was sich zugetragen hatte. Entweder Isabelle oder Patricia.
Ich nickte leicht, ein wenig schüchtern, und sah etwas zu Boden. Beide schmunzelten langsam und sahen zueinander, nur um dann leise zu lachen.
„Na komm. Wir wollten eh Pause machen und draußen ist gerade gutes Wetter. Daan, holst du die Stühle? Wir setzen uns hin und du erzählst uns, wie du sie vermöbelt hast, okay?“ Das war eigentlich keine richtige Frage, denn Daan verschwand schon und Armin schob mich hinaus unter das Vordach, was ein wenig schwer einzusehen war.
Ich wehrte mich nicht dagegen, denn ich kannte Armin schon lange genug durch meine Freundschaft mit Isabelle und vertraute ihm auch genug. So standen wir unter dem Vordach, während Daan die Stühle hinstellte und ich sah zu den beiden.
Sie verstanden kaum meine Zeichensprache, weshalb ich auf einfache Gesten und bildliche Darstellung zurückgriff. Beide Hände reckte ich hoch mit aufgerissenen Augen und offenen Handflächen.
„Groß wie ein Bär, war er,“ interpretierte Daan und ich fand seine Ideen immer sehr lustig. Vielleicht sollte er doch Schriftsteller werden. Wäre da sein Vater nicht, der auf eine handwerkliche Ausbildung pochte. Ich nickte ihm begeistert zu.
Mit geballten Fäusten und leicht gebeugten Armen neben meinen Seiten stampfte ich mit ärgerlichem Gesicht auf der Stelle. „Und er war muskelbepackt und sauer! Wie so einer dieser kleinen Hunde.“ Kurz musste ich lautlos kichern und auch Armin war begeistert.
Erneut nahm ich diese Pose ein und stellte mich dann gerade hin. Als würde ich jemanden vor mir schubsen, drückte ich meine Hand nach vorn. Kurz danach wechselte ich die Position, ging ein wenig in die Hocke und hob meine Arme schützend vor meine Brust. Ängstlich schüttelte ich den Kopf. „Und dann kam er und machte mich an. Er wollte seine Stärke ausspielen und mich unterwerfen, denn er war tief böse!“ Zum Ende seiner Beschreibung hatte Daan eine tiefe, fast schon verschwörerische Stimme angenommen. Schmunzelnd nickte ich.
In der fast schon kauernden Position verharrte ich für einen Moment, bevor ich mit einem Schritt nach vorn schnellte und aus der Bewegung meine Hand nach vorn stieß.
Eigentlich wollte ich niemanden treffen. Doch der schwer einzusehende Unterstand unter dem Vordach, ließ einen auch schwer hinaussehen. Und so traf ich mit meiner flachen Hand einen jungen Mann, der gerade eintreten wollte. Durch den Schwung und seine fehlende Vorbereitung, flog er einen Meter zurück und landete auf dem Hosenboden. Daan und Armin sprangen auf und auch ich sah perplex zu ihm. Mit einem Schritt war ich bei ihm und kniete nieder.
Es war Tobias, der blonde Jüngling des Bürgermeisters, der dort vor mir lag und nach einer kurzen Irritation mich angrinste. „Du hast immer noch einen Wumms hinter deinen Schlägen, kein Wunder, dass du dich immer so gut schlägst.“ Er grinste mich an, während ich ihn hochzog. Manchmal hatte ich das Gefühl, er stünde darauf, wenn ich ihn schlug. Jedes Mal, wenn so ein Missgeschick passierte, grinste er mich an. Hin und wieder sogar, gab er sich scheinbar extra dumm, damit ich ihm einen Schlag auf den Hinterkopf verpasste. Das war mir unheimlich.
„Alles in Ordnung?“, fragte Armin, noch immer ein wenig belustigt.
„Ja, alles in Ordnung, Meister Armin,“ entgegnete Tobias. „Ich war nur hier…“
„Um wieder zu fragen, ob unsere Heldin des Abends, Cascaya, die Bärenkämpferin wieder da ist,“ beendete Daan den Satz, was von Tobias mit einem Zungenschnalzen und einem „Richtig!“ quittiert wurde.
Daraufhin sah ich zu ihm und hob fragend die Augenbraue. Er erkundigte sich gern nach meinem Wohlbefinden und war häufig in meiner Nähe. Ich glaube, er suchte immer gern nach Prügel. Leicht nur nickte ich.
„Gestern Abend alles gut überstanden? Die Verletzung auch?“ Wieder nickte ich nur kurz. „Dann bist du jetzt also hier, um wieder zu arbeiten?“ Jetzt nickte ich etwas enthusiastischer.
„Sie ist eine hervorragende Schülerin und immer mit Elan bei der Sache. Du weißt ja, wie energiegeladen sie sein kann. Mich wunderte es schon, dass sie sich nicht aus dem Haus geschlichen hat.“ Armin schmunzelte, wie eigentlich immer. Ich hatte keine Erinnerung, in der er mal nicht schmunzelte oder grinste.
„Und gerade hat sie von ihrer glorreichen Schlacht von gestern Abend erzählt!“, ergänzte Daan. Immer, wenn es um Geschichten ging, war er ganz Feuer und Flamme. Er sog sie regelrecht auf.
„Dann ist ja gut. Ich wollte nur sehen, ob’s dir gut geht.“ Tobias sah zu mir und lächelte mich gewinnbringend an. „Dann werde ich euch mal weiter arbeiten lassen.“ Doch schon nach einem halben Schritt wandte er sich noch einmal um. „Ach, Meister Armin, wie steht’s um den Tisch?“
Ich verdrehte die Augen. Der Tisch. Da war ja etwas. Ich frage mich nur, wer verantwortlich dafür gewesen war, dass Tobias’ Familie einen neuen Tisch brauchte. Unschuldig pfiff ich eine Melodie.
„Da Cascaya wieder da ist, können wir mit den Intarsien beginnen,“ erklärte er und nach einem Nicken von Tobias legte er eine Hand um meine Schulter. „Kommt meine Lieben. Cascaya kann uns immer noch heute Abend von ihrem Kampf gegen den Bären erzählen.“ Während ich lautlos lachte, prustete Daan los und wir drei verschwanden wieder in der Werkstatt. Es wartete noch ein Tisch auf uns.

Mein Leben schien in bester Ordnung. Meine Narbe wurde zu einem Teil von mir, auch wenn ich mich ein wenig für sie schämte; mit ein paar abgenutzten Handschuhen begann ich, sie zu kaschieren. Ich lernte immer mehr ruhig zu werden, durch meine hingebungsvolle Mutter. Sie lehrte mich, ruhiger zu sein, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Auch wenn es anfänglich nicht so aussah, als würde es fruchten, nahmen die Schlägereien, in denen ich beteiligt war, etwas ab. Doch ganz verschwanden sie nicht. Vielleicht wollte ich ja tatsächlich meiner Mutter ein paar Patienten bescheren, wer weiß?
Tobias, so eröffnete mir Isabelle irgendwann, war wohl in mich verschossen. Etwas derartiges hatte ich schon vermutet, aber es tat gut, diese Theorie auch von jemand anderem zu hören. Doch ich wusste es nicht genau und bevor ich mich lächerlich machte, würde ich ihn den ersten Schritt machen lassen. Doch der kam nicht. Entweder taxierte er mich und lotete seine Möglichkeiten aus, weil er schüchtern war, oder er wollte tatsächlich nichts. Ich wusste es nicht und werde es wohl auch nie erfahren.
Doch nicht immer ging alles glatt. Auch wenn ich gern in meinem Dorf geblieben wäre, bei meiner Familie, bei meinen Freunden, so sollte mir das wohl nicht beschienen sein. Es war wieder einer dieser Tage, an dem zwei Karawanen durchkamen.

Ich hatte den ganzen Tag schon ein ungutes Gefühl und dennoch war ich in der „Wildsau“, um Isabelle abzuholen und mit ihr zum Abendessen zu mir nach Hause zu gehen. Meine Mutter hatte Armin und Isabelle eingeladen. Tirral, mein Vater, war nach längerer Reise mal wieder zu Hause, und wir wollten auch mein Gesellenstück feiern.
Matthew nickte mir zu, auch wenn er wie immer ein wenig grummelig war. Meinen Kämpfen zum Trotz brummte seine Kneipe. Was sollte sie auch sonst, war sie doch die einzige im ganzen Ort.
Isabelle kam mit einem Lächeln aus der Küche und auf mich zu, während ich mich umsah. Kurz überlegte ich, ob ich nicht einige der Händler kannte, wurde dann aber durch den Arm von Isabelle unterbrochen, der sich unter meinen hakte und mich mit zog in Richtung Ausgang.
Draußen war es frisch und der Weg zwischen den Bauernhäusern war dank des Sichelmondes kaum beleuchtet. Doch zum Glück kannten wir beide den Weg ziemlich gut. So gingen wir den kleinen Weg aus dem Dorf hinaus in den Wald.
„Ich finde den Wald immer so gruselig im Dunkeln.“ Isabelle war schon immer ein kleiner Angsthase gewesen. So schmunzelte ich ein wenig und gab ihr einen freundlichen, sanften Klaps auf die Hand, mit der sie sich bei mir festhielt.
„Mach dich nicht über mich lustig,“ echauffierte sie sich. „Ich habe wirklich ein ungutes Gefühl. Als würde ich beobachtet werden.“
„Und damit hat sie Recht.“ Die Stimme kam mir nicht wirklich bekannt vor. Aber als da jemand aus den Bäumen heraus trat, keine fünf Schritt vor uns, konnte ich erkennen, dass das der ungehobelte Kerl war, dem ich die Narbe zu verdanken hatte. Mit einem kurzen Seitenblick konnte ich sehen, dass hinter uns seine zwei Freunde aus den Waldrändern kamen, um uns zu flankieren und den Fluchtweg abzuschneiden.
Langsam ließ ich Isabelle los und sah zu dem Typen. Ich wusste, dass sie ängstlich war, ich konnte es spüren. Daher versuchte ich nur mehr Selbstvertrauen und Ruhe auszustrahlen.
„Überrascht?“, fragte er und kam einen Schritt dichter. Seine Kumpane taten es ihm gleich. „Ich bin hier, um dir zurückzuzahlen, was du mit uns angestellt hattest.“ Zurückzuzahlen? Ich fand diese Formulierung sehr witzig. Dennoch verzog ich keine Miene, etwas, was meine Mutter mir beigebracht hatte: Nicht noch mehr reizen. Er trat weiter auf uns zu und im fahlen Mondlicht blitzte ein Messer auf. Ich wusste nicht, was er vor hatte, aber langsam wurde es gefährlich. Wieso neigen Menschen eigentlich immer dazu, zu übertreiben? Es würde mir ein Rätsel bleiben.
„Aaaaah!“, schrie Isabelle, als sie das Messer sah, wurde aber jäh durch eine Hand auf ihrem Mund unterbrochen. Überrascht sah ich zu ihr. Die beiden Typen waren doch schneller auf uns zugekommen, als ich gedacht hatte. Sie zogen sie ein Stück weg. Ich drehte mich zu ihr um und hatte dabei meine Aufmerksamkeit von dem Kotzbrocken gelöst. Das nutzte er sofort aus.
„Na, wer wird denn gleich?“ Mit einer kräftigen und schnellen Handbewegung packte er mich am Hals und drückte mich gegen einen Baum. Er schob mich nach oben, so dass ich in der Luft hing. Noch blieb ich ruhig. Er konnte einiges mit mir machen, solange Isabelle nichts geschah.
„Willst du nichts sagen? Willst du dich nicht wehren?“ Ich reagierte nicht. „Willst du mich wieder ignorieren? Dann gebe ich dir etwas, was du nicht ignorieren kannst!“ Das scharfe Messer fuhr über meinen Arm. Das Leinenhemd, was ich an hatte, wurde zerschnitten und eine oberflächliche Wunde entstand darunter. Es blutete, aber ich machte nichts.
„Los! Sag etwas!“
„Sie ist stumm, du Idiot!“, schrie Isabelle, nachdem sie der Hand des nachlässigen Kumpanen ein wenig entkommen war. Das währte aber nicht lange.
„Pah, eine billige Ausrede!“, entgegnete der Kotzbrocken. „Los, bringt sie zum Schweigen!“ Gebannt sah ich über seine Schulter und sah, wie die beiden grinsten. Sie begannen mit ihren Messern, sich um Isabelle zu „kümmern“. Ich hielt noch ein paar Sekunden aus.
„Willst du ni…“ Da begannen sie, Isabelles Kleid zu zerschneiden und tief in mir drin wurde etwas losgeleint. Ein wildes Tier, welches seit sehr, sehr langer Zeit schlief und nur hin und wieder an seinen Ketten rasselte, wurde losgelassen. Es geschah alles recht schnell. Meine Rechte stieß von innen gegen seinen Ellenbogen, so dass der Arm, der mich hielt einknickte. Ich nahm in Kauf, dass die Wunde, die er mir mit dem Messer bei dem Fallen zufügte, doch etwas tiefer wurde. Es ging hier nicht um mich, es ging hier um Isabelle. Ich begrub den Typen unter mir und gab ihm noch einmal einen kräftigen Kopfstoß gegen seine Nase. Eigentlich hatte ich nach solchen Aktionen immer leichte Desorientierung, aber das Tier in mir stieß mich weiter, ließ mich nicht abbremsen. Isabelle schwebte in Lebensgefahr und das Tier in mir wollte es verhindern. Ich stürmte nach vorn, die Schultern voran. Der eine stieß Isabelle zum anderen, der etwas überrascht wirkte. Da rammte ich den anderen aber auch schon um, indem ich mit geöffneten Armen gegen seinen Bauch sprang. Ich begrub auch ihn unter mir und rappelte mich ein wenig auf, dass ich aufrecht saß.
Das Tier lechzte nach Blut und ich war nur zu gern dazu bereit, es ihm zu geben. Meine Sicht veränderte sich. Ein roter Schleier, der bei dem Kampf mit der Narbe nur wenig da war, legte sich jetzt komplett über meine Sicht. Meine Fäuste prasselten auf das Gesicht meines Opfers hernieder. Immer und immer wieder, bis ich ein „Hey“ hörte. Das war der andere Typ, der sich gefangen hatte. Noch ignorierte ich ihn, wusste ich doch, dass er noch weg war. Oder viel mehr das Tier spürte es, dass er noch nicht in gefährlicher Reichweite war. So wurde das Gesicht des anderen mit zwei weiteren kräftigen Schlägen bearbeitet. Instinktiv wandte ich hierbei die Magie an, die meine Mutter mir beigebracht hatte. Meine Hände flammten in der Kraft des Sommers – so hatte meine Mutter die Feuermagie immer bezeichnet – auf und brannten ihm Spuren von Fingern ins Gesicht.
Der andere kam dichter und ich spürte es tief in mir drin. Ein schneller Seitenblick und da sah ich auch schon das Messer auf mich zukommen. Es schnitt mir eine oberflächliche Wunde auf die Wange. Mit meiner brennenden Hand griff ich nach seiner Messerhand und zog ihn zu mir herunter. Bevor ich mich versah, lagen meine Hände an seinem Kopf und ein leises Knirschen bestätigte mir, dass die Kraft in meiner ruckartigen Bewegung ihm das Genick gebrochen hatte.
Doch es war mir egal, ich bekam es noch nicht einmal wirklich mit. Ich war in einem Rausch, in einem Blutrausch. Das Tier in mir brüllte, es wollte die Typen büßen lassen.
„Bei allen Göttern!“ Da war noch jemand! Gut! Das Tier freute sich und auch ich tat es. Mit einem Mal stand ich wieder auf meinen Beinen und rannte zu dem Typen hin, der sich erhoben hatte. Im Widerschein meiner flammenden Fäuste konnte ich die Panik in seinen Zügen sehen. Ich nahm Anlauf und wollte auf ihn zuspringen, ihm in den Rücken springen, wo er gerade fliehen wollte. Er würde büßen, genauso wie seine Freunde. Alle würden sie büßen, alle würden sie vor mir fallen! Sie hatten meine Freundlichkeit verspielt in dem Moment, in dem sie Isabelle mit einem Messer angingen.
„Das tust du nicht!“ Eine klare und herrische Stimme durchbrach die kalte Nacht, doch es war mir egal. Ich war im Sprung und ich würde ihn büßen lassen. Das wollte ich, das wollte mein inneres Tier. Ich sah rot und ließ mich von diesem Hass leiten.
Da merkte ich, wie ein starker Windstoß mich erfasste und aus dem Sprung warf. Ich fiel auf die Seite und rappelte mich schnell auf. Da stand jemand mit hochgeknöpftem Kleid und mit Barett. Ich setzte dem Typen nach, der schon ein paar Schritte Vorsprung gewonnen hatte.
„Du lässt mir keine andere Wahl.“ Ich spürte, wie ich wieder erfasst und dieses Mal gegen, nein durch einen dünnen Baum geworfen wurde. Nicht nur das Holz brach und splitterte, auch zwei meiner Rippen wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Mir wurde die Luft aus den Lungen gepresst und auch das Tier in mir geriet ins Straucheln. Langsam wollte es sich wohl beruhigen. Der Typ war außer Sicht und langsam kam ich wieder zur Besinnung. Ich sah ein besorgtes Gesicht über mir, während ich mir die Seite hielt. Schmerz verzerrte meine Züge und meine Mutter sah mich stark besorgt an.
„Sie sind beide tot, Mama!“ Auch Deirdre war hier. „Wie geht es Cascaya?“ Mama sah noch immer zu mir und ich konnte ein Glühen außerhalb meines Sichtfeldes sehen. Meine Muskeln versagten mir langsam ihren Dienst und ich lag immer mehr auf dem Rücken. Meine Energie, mit der ich gerade noch kämpfte, sickerte aus mir heraus, wie Wasser aus einem Krug mit Loch.
„Mama?“ Deirdre klang besorgt, doch langsam war ich mit allem im Einklang. Es passte alles zueinander. Ich hatte Isabelle gerettet und würde dafür jetzt meinen Preis zahlen.
„Kritisch und jetzt scht!“ Sie hatte es gepresst hervorgebracht. Das war so ziemlich das letzte, was ich hörte. Meine Augenlider wurden langsam immer schwerer und alles entfernte sich von mir. Ich sank hinein in die tiefe, dunkle Umarmung von irgendetwas… und sei es der Tod. Vorzuwerfen hatte ich mir nichts, denn ich wusste, ich hatte getan, was ich konnte.

„Sie…“ „Zwei…“ „Panik…“
Ich hörte erst nur Wortfetzen, doch langsam kehrte alles wieder zu mir zurück. „Sie hat meiner Tochter das Leben gerettet!“ Die Stimme kannte ich, auch wenn sie nur gedämpft zu mir ans Ohr drang. Es war Armin und er klang ernst. Etwas, was ich noch nie bei ihm gehört hatte. Ernst und aufgeregt.
„Das ist egal! Sie hat Panik ausgelöst! Sie hat zwei Menschen umgebracht!“ Die andere Person war jemand, der mir schon häufiger eine Standpauke hielt, Tobias Vater, der Bürgermeister.
„In Notwehr!“ Die Stimme kannte ich auch. Das war mein Vater. Aber warum waren sie so gedämpft? Langsam öffnete ich die Augen und wollte mich erheben, aber ich war festgeschnürt. Als ich mich umsah, sah ich mein Zimmer. In einem Stuhl in sich zusammengesunken, saß Deirdre, die wohl schlief. Neben mir, am Bett kniend, war Isabelle eingenickt. Durch meine Bewegungen wachte sie auch langsam auf. Ich sah sie im Dunkeln an.
„Woher wollen sie wissen, dass es Notwehr war? Das eine Opfer war zu Klump geschlagen, das andere hatte ein gebrochenes Genick. Beide hatten Brandspuren!“
„Meine Tochter hatte bisher nie solch großen magischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt, wie ich sie diesen Abend sah. Sie muss instinktiv gehandelt haben.“ Die ruhige Stimme war meine Mutter. „Das bedeutet, dass sie sich gewehrt und nicht aktiv auf sie losgegangen ist.“
„Sie mag in Notwehr gehandelt haben, aber nichts desto trotz ist sie eine Gefahr. Wir wissen alle, was sie in der Vergangenheit getan und sich zu schulden kommen lassen hat. Wir können nicht riskieren, dass sie noch mehr Opfer fordert. Ich denke, dass sie gehen sollte.“ Die Stimme kannte ich nicht so richtig. Als ich Leonore sah, die sich aus dem Dunkel der Tür schälte und schweigend auf mich zukam, wusste ich, dass es ihr Vater sein musste.
„Sie muss dafür gerichtet werden!“
„Nein! Wenn ihr meiner Tochter auch nur ein Haar krümmt…“ Meine Mutter unterbrach sich selbst. Ihre Ruhe war vorbei, sie wollte mich verteidigen.
„Nein, das werden wir auch nicht,“ entgegnete Leonores Vater. „Ich vertraue der Aussage meiner Tochter. Aber Cascaya ist und bleibt eine Gefahr. Wenn ich mich recht entsinne, wurden sie, Frau Lafan, damals, als sie herkamen, vorgewarnt, dass sich mit ihrer Magie keine Schäden anrichten dürfen. Nun sind aber zwei Menschen tot, unter anderem durch Magie, aus ihrem Haus. Es ist so, dass dies gesühnt werden muss.“
Langsam erwachte auch Deirdre. Alle drei Frauen waren still und setzten sich einfach zu mir. Sie sahen bedrückt aus. Auch sie schienen gebannt auf das Ergebnis der Diskussion der Erwachsenen zu warten.
„Daher würde ich vorschlagen, dass sie ins Exil geht. Entweder sie allein oder mit ihrer Familie zusammen.“
Ich würde etwas sagen müssen, etwas schreiben müssen. Meine Eltern hatten hier ein Dorf gefunden, eine Bleibe, die ihnen gefiel und ich wollte sie jetzt nicht davon verscheuchen.
„Ich würde es aber begrüßen, wenn sie blieben. Sie sind eine gute Heilerin und wir brauchen sie.“
„Ha!“ Diesen triefenden Sarkasmus meiner Mutter hatte ich selten gehört. „Sie wollen, dass ich meine Tochter wegschicke? Sie wollen, dass ich sie allein lasse, weil sie eine Heilerin brauchen? Für wie dämlich halten sie mich?“
Erst leise, dann etwas lauter, schnipste ich mit den Fingern an der rechten Hand. Isabelle und Leonore sahen sich ein wenig verwirrt an, aber Deirdre wusste, was ich meinte. Sie entzündete schnell eine Kerze und verschwand damit. Meine beiden Freundinnen sahen ihr hinterher. Es dauerte nicht lang, da stellte meine Schwester die Kerze neben mir ab und gab mir einen großen, glatten Schiefer und ein weißes Stück Kreide. Isabelle verstand und öffnete die Schnüre an meinem linken Arm. Es war gut, dass ich mit beiden Händen schreiben konnte.
„Ich gehe freiwillig und allein,“ schrieb ich nur. Deirdre las das und schüttelte den Kopf. Sie wollte etwas sagen und ich sah sie Luft holen, aber mein Blick brachte meine große Schwester zum Schweigen. Sie seufzte leise und nickte. Dann ging sie langsam hinunter.
„Ich halte sie nicht für dämlich, aber ihre Tochter muss für ihre Taten gerade stehen.“ Leonores Vater war ein Schlichter, wie er im Buche stand. Er war gegen mich, das merkte ich, aber gleichzeitig versuchte er, mein Leben zu schonen.
„Und ich…“ Sie brach ab. Scheinbar war Deirdre angekommen und hatte ihnen die Nachricht gezeigt.
„Sie ist wach?“ Meine Mutter war erstaunt.
„Ja,“ erwiderte Deirdre, „aber wir wollten euch nicht unterbrechen.“ Ich konnte die Treppe hören, wie meine Mutter zwei Stufen auf einmal nahm und direkt neben mir in die Knie ging.
„Schatz? Was machst du nur? Was machst du nur?“ Ich konnte Tränen im Scheine der Kerze sehen und auch die anderen Erwachsenen kamen hoch. Langsam drängten sie sich durch die Tür. Während der Bürgermeister einen bösen Blick aufgesetzt hatte, sah Leonores Vater einfach nur mit ernster Miene drein. Etwas hinter ihnen stand mein Vater zusammen mit Armin. Auch den beiden war nicht zu Lachen zu Mute.
„Schatz, bleib ruhig, es wird alles gut. In drei oder vier Tagen bist du wieder auf dem Damm.“ Mama versuchte zu lächeln, auch wenn eine Träne über ihre Wange lief. Ich versuchte dieses Lächeln zu erwidern. Drei Tage ans Bett gefesselt, im wahrsten Sinne des Wortes. Deirdre drängelte sich neben mich und hatte den Schiefer noch bei sich. Ich deutete dann auf die Nachricht.
„Du willst also wirklich allein gehen?“ Es war nicht meine Mutter, die das fragte, sondern mein Vater. Er zog an seiner Pfeife und sah ernst zu mir. Ich hob die Hand und spreizte den Daumen ab, während die anderen Finger geballt blieben.
„Du bist dir sicher, was das bedeutet?“ Er schien wissen zu wollen, ob ich alles durchdacht hatte. Wirklich gänzlich hatte ich das nicht, das musste ich zugeben, aber ich wollte auch nicht, dass meine Eltern wegen mir wegziehen mussten. Erneut streckte ich den Daumen empor.
„Das heißt, dass du Lebzeiten nicht mehr zurückkommen darfst.“ Armin sprach und sah mich ernst an. Das war wirklich heftig. Ich sollte nicht mehr in meine Heimat zurückkehren dürfen. Nicht mehr an den Ort meiner Geburt. Tief in mir drin begann etwas zu weinen. Ich spürte auch dieses Brennen in den Augen und meine Tränen liefen mir die Wangen entlang auf das Kopfkissen.
Es kostete mich Überwindung, sehr viel Überwindung, aber wieder streckte ich den Daumen empor. Ich wollte hier bleiben, aber ich konnte nicht. Meine Familie bedeutet viel für mich, doch auch Deirdre hatte hier ihre Wurzeln und würde wohl bald jemanden finden, mit dem sie hier würde leben wollen. Ich konnte meine Familie nicht für mich büßen lassen, auch wenn meine Mutter das wohl ohne weiteres eingegangen wäre, genauso wie mein Vater und wie meine Schwester. Doch ich konnte es nicht.
„Dann ist es besiegelt. Sobald du fit genug bist, zu wandern und fort zu gehen, wirst du das Dorf und seine Umgebung verlassen,“ sprach Leonores Vater in einem gemäßigten und doch kühlen Tonfall. Leonore und Isabelle unterdrückten, so gut sie konnten, ihre Tränen, was bei keiner wirklich klappen wollte. Erneut erhob ich den Daumen. Ich hatte verstanden. Verstanden, was es bedeuten würde, ins Exil zu gehen, verstanden, was ich tun würde. Und dennoch, es war ein gewaltiger Schritt und ich hatte Angst.

Ich hatte die beiden umgebracht. Das war so sicher, wie ich gefesselt am Bett lag, um zu genesen. Ich hatte ihnen das Lebenslicht ausgeblasen. Es war so einfach gewesen. Das Tier in mir hatte ich losgelassen, es von seinen Ketten befreit, damit es auf Jagd gehen konnte.
Eigentlich sollte ich Gewissensbisse haben, sollte ich mich schlecht fühlen, weil ich das getan habe, weil ich zwei Menschen getötet hatte. Doch irgendwie fühlte ich nichts. Keine Gewissensbisse, aber auch keine Genugtuung. Sie waren tot, ja, aber gleichzeitig wusste ich auch, dass sie Isabelle etwas Schlimmes angetan hätten, wenn ich nicht ihre Forderungen erfüllt hätte. Forderungen, die ich nicht erfüllen konnte. Sie wollten, dass ich rede, und das als stummes Mädchen. Nein, es gab keinen anderen Weg, sonst würde ich mich jetzt fragen, warum ich nicht Isabelle gerettet hätte.
Es ist rein von einem neutralen Standpunkt vielleicht böse, wenn ich zwei Leute töte, um eine Person zu retten, aber von meinem Standpunkt aus, ist das mehr als gerechtfertigt. Isabelle war in Gefahr und diese Idioten wollten ihr etwas antun. Das habe ich verhindert. Und das war gut so.
Dennoch erstaunte es mich, dass ich dazu in der Lage war, dass meine Hände zu Tötungs-werkzeugen werden konnten. Es flößte mir einen gewissen Respekt ein. Meine Hände und Fäuste hatte ich noch nie mit einer derartigen Gewalt, in einem derartigen Licht gesehen. Vielleicht sollte ich in Zukunft bei Schlägereien ein wenig vorsichtiger sein.

Die Tage meiner Genesung lag ein Schatten auf unserem sonst so friedlichen und freudigen Haus. Wenn gelacht wurde, wirkte es halbherzig. Jeder von uns trug dieses Damoklesschwert mit sich herum. Jeder wusste, dass diese letzten Tage die letzten unserer Familie sein würden.
Ich hatte allen noch einmal erklärt, dass ich allein gehen würde, dass ich für meine Taten gerade stehen würde, auch wenn ich selbst die Strafe für überzogen hielt. Doch würde ich gehen, damit meine Schwester und der Rest meiner Familie hier bleiben konnten. Ich würde meine Strafe allein tragen, das war ich ihnen schuldig.
Meine Familie widersprach mir darin, dass ich es ihnen schuldig sei und dass sie mit mir kämen. Doch respektierten sie auch meinen Wunsch, dass ich allein gehen wollte.
So kam auch schon bald der Tag des Abschiedes. Meine Wunden waren verheilt und ich war bereit, loszugehen. Von meinem Vater bekam ich einen Reiserucksack, damit ich meine Sachen auch mitnehmen konnte. Ebenso gab er mir seine alte Pfeife, die ich immer bewundert hatte.
„Ich weiß, dass deine Mutter es nicht gerne sieht, aber ich weiß eben so, wie schwer es ist damit aufzuhören. Ich will dir das hier mitgeben.“ Er reichte sie mir und ich musste schief lächeln. Wie konnte ich das annehmen? Fragend sah ich ihn an.
„Nimm sie mit, bitte. Ich möchte, dass du sie erhältst.“ Langsam nickte ich und steckte sie vorsichtig ein. Dann gingen wir aus der Küche auf den eingezäunten Hof. Am Tor standen meine Mutter und Deirdre.
Meine große Schwester sah traurig drein und gab mir ein kleines metallenes Medaillon. Sie drückte es mir in die Hand. „Hier, damit du uns immer bei dir tragen kannst.“ Ich öffnete es und da war ein Bild meiner Familie darin. Ich musste lächeln, es rührte mich schon fast zu Tränen. Dieses Bildnis würde ich immer an meinem Herzen tragen, weshalb ich es auch sofort um meinen Hals band.
Meine Mutter lächelte ein wenig und drückte mir einen kleinen Beutel in die Hand. „Hier, damit du auch zurecht findest. Darin ist eine Karte und Kleingeld, damit du nicht verhungerst.“ Eine Karte lesen, na das konnte ja spannend werden. Es war lange her, dass ich das mal gemacht hatte. Langsam nickte ich und auch diesen Beutel hing ich mir um den Hals, damit ich das Geld nicht verlor. „Auch wenn ich dich nicht gehen lassen möchte, weiß ich, dass du es schaffen kannst. Schließlich bist du das erste und einzige Baby, das ich kenne, das seiner Hebamme eine gescheuert hatte, nachdem es einen Klaps zum Luftholen bekommen hatte. Du kannst dich durchboxen und das nicht nur im übertragenen Sinne.“
Wir traten durch das kleine Tor hindurch und gingen den Weg ein Stück entlang. In der Entfernung konnte ich schon Armin, Daan und Isabelle auf mich zukommen sehen. Auch diese drei waren nicht sonderlich fröhlicher, als meine Familie oder mir an diesem Tage zu Mute gewesen wäre.
„Meine Heldin,“ verbeugte sich Daan leicht. Er schien es tatsächlich ernst zu meinen, auch trat er so galant auf, wie ich es selten von ihm gewohnt war. „Nehmt bitte dieses Kleinod. Ich weiß, dass ihr gern schnitzt und ich hoffe, dass dieses doppelte Messer euch dabei hilft. Die eine Seite ist etwas größer, für große Dinge und die andere ist etwas kleiner für die Feinschliffe. Ich denke, ihr werdet damit umgehen können.“ Er reichte mir dieses Messer, das wunderbar in der Hand lag. Die größere Klinge war leicht gebogen und die kleinere war feiner und hatte eine scharfe Spitze. Damit würde ich wirklich etwas anfangen können. Der Rucksack wurde abgesetzt und dann verpackte ich dieses Messer sorgfältig.
„Vergesst bitte nicht diesen Schleifstein. Er mag zwar klein sein, doch für das Messer ist er ausreichend.“ Daan gab mir noch den gräulichen, rauen Stein. Leicht nur nickte ich und packte ihn dazu. Sogleich stand ich auf und drückte ihn einmal an mich.
„Kein Problem,“ erwiderte er nur auf mein unausgesprochenes Danke.
„Dann bin ich wohl dran,“ meinte Armin. Man merkte, wie schwer es ihm fiel. So drückte er mir die eingerahmte und flache Schiefertafel einfach in die Hand. „Hier meine Liebe. Ich habe sie bearbeitet und eingerahmt, damit du etwas hast, mit dem du schreiben kannst, wenn andere Leute dich ansprechen.“ Erneut lächelte ich schief, wenn auch etwas glücklicher. Ich umarmte meinen früheren Meister dankend und verstaute auch die Schiefertafel. „Hier noch ein paar Kreidestücke.“ Er gab mir noch vier weiße Stück Kreide, die ich dazu legte.
„Hier ist ein Geschenk von Leonore, Patricia, Emilia und mir. Emilia und Leonore wollten es dir eigentlich mit mir zusammen überreichen, aber es wäre wohl etwas schwierig mit ihren Eltern geworden.“ Als ich stand, reichte Isabelle mir ein paar Handschuhe, die mit ihrem Schwarz gut zu meinen sonstigen Sachen passten. „Da wir gehört haben, dass deine Hände brannten, oder besser gesagt, weil ich es gesehen habe, haben wir besondere Handschuhe gesucht. Sie sind sehr hitzebeständig. Doch solltest du es nicht übertreiben… denke ich.“ Lächelnd drückte ich Isabelle an mich, für einen langen Moment. Sie war meine beste Freundin und es schmerzte mich, dass ich sie zurücklassen musste. Doch auch sie wollte ich nicht dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen. So nahm ich das Geschenk entgegen. Ich zog meine alten Handschuhe, die ein paar Brandflecken von dem Abend hatten, aus und zog die neuen an. Sie passten wie angegossen. Ich lächelte freudig und umarmte Isabelle noch einmal.
„Wie ich sehe, kommen wir gerade rechtzeitig, um sicher zu gehen, dass du verschwindest.“ Was Tobias Vater gegen mich hatte, werde ich nie verstehen. Es hing wohl mit dem zerstörten Tisch zusammen. Dabei hatte ich doch für Ersatz gesorgt.
„Vater, wir können sie nicht einfach wegschicken! Sie gehört zu unserem Dorf.“ Tobias schien noch immer aufgebracht.
„Doch können wir und jetzt ist Ruhe! Sei froh, dass sie mit ihrem Leben davon kommt!“ Sein Sohn grummelte etwas Unverständliches in seinen nicht vorhandenen Bart und lehnte sich vor zu mir.
„Wenn ich Bürgermeister bin, kannst du zu jeder wieder zurückkommen. Versprochen.“ Ich lächelte und nickte. Auch ihn drückte ich an mich, bevor ich zu Emilia blickte.
Ich bot ihr meine Hand an. Sie nahm sie entgegen und war nicht verwundert, als ich auch sie an mich heranzog und drückte. Vielleicht konnte ich sie nicht leiden, sehr sicher sogar. Doch sind die bekannten Feinde einem noch immer die liebsten.
Eine kleine Träne stahl sich aus Emilias Auge. „Ich glaube, ich habe ein Staubkorn ins Auge bekommen.“ Leise lachten wir alle.
Patricia kam hinter Emilia hervor und auch sie lächelte mich an. Ja, sie war die zweite Person aus meinem Freundeskreis, die ich eigentlich nicht leiden konnte, aber auch sie gehörte zu dem Freundeskreis hinzu. So drückte ich auch sie an mich.
„Mach nichts unüberlegtes, ja?“, sagte sie leise. „Nicht, dass ich darüber nachher den anderen erzählen muss.“ Sie zwinkerte mir zu und erneut ging ein leises Lachen durch die Reihen.
„Du musst doch etwas tun können!“ Leonores Stimme unterbrach uns.
„Ich habe alles getan, was ich konnte,“ konstatierte ihr Vater und sah dann zu uns. Als die beiden zu uns kamen, stand ich gerade vor dem Bürgermeister und reichte ihm die Hand, doch er blickte nur verachtlich zu mir. Ich schüttelte leicht den Kopf und nahm die Hand wieder herunter.
Leonore kam direkt auf mich zu. „Mach bloß keine Dummheiten, ja? Ich will so etwas nicht von Patricia hören!“ Die sah auf und entgegnete ihr mit einem „Hey!“ Erneut lachten alle, dieses Mal ein wenig lauter und fröhlicher.
„Ich wünsche dir viel Glück auf deiner Reise, Cascaya Lucia Lafan.“ Der Schlichter sprach mich direkt mit meinem vollen Namen an, was mich ein wenig irritierte. Und doch streckte er mir seine Hand entgegen und lächelte leicht, wenn auch nicht wirklich überzeugt. Respektvoll erwiderte ich diesen Händedruck und sah dann noch einmal durch die Reihe.
Alle sahen sie mich fast schon erwartungsvoll an. Gespannt und traurig sahen diese ganzen Augenpaare auf mich. Ich drehte mich um und ging ein paar Schritte.
„Moment!“, hörte ich noch jemanden rufen und sah mich noch einmal um. Da kam jemand gelaufen und drückte mir einen Trinkschlauch in die Hand. „Hier. Es ist zwar kein Bier, aber Wasser löscht eh besser den Durst.“ Matthew war ein freundlicher Mann, auch wenn ich hin und wieder seine Taverne neu möblierte. Ich lächelte ein wenig schief und reichte ihm die Hand. Er nahm die Hand und zog mich an sich, um mich kurz zu drücken.
„Pass auf dich auf… ich will…“ begann er und wurde von Patricia ergänzt: „von Patricia nichts negatives über dich hören.“
Alle lachten auf. Es waren sich alle einig, die hergekommen waren um mich aus Herzen zu verabschieden. Im Geiste ging ich noch einmal durch, ob ich alles dabei hatte und nickte zu mir selbst. So ging ich ein paar Schritte. Jeder einzelne fiel mir sehr schwer. Es fühlte sich so an, als ob Mühlensteine meine Füße zu Boden zogen. Und dennoch musste ich weiter gehen.
In einigen Metern Entfernung wandte ich mich noch einmal halb um und sah auf die ganze Gruppe zurück. Ich wollte umdrehen, umdrehen und zurückgehen, um meine Mutter und meinen Vater um den Hals zu fallen, meinen Freundinnen in die Arme zu springen und mit meiner Schwester weiterleben. Kurz war ich auch dazu verführt, umzudrehen. Ich wollte mich schon umwenden, doch dann wusste ich wieder, ich konnte nicht bleiben. Es ging nicht.
So erhob ich ein letztes Mal meine Hand zum Abschied und machte ein paar letzte Zeichen für meine Familie und Isabelle verständlich: „Möget ihr in Frieden leben.“
Dann wandte ich mich leise ab und ging meinen Weg.

Waffen:
- Fäuste
- Feuer- und Wassermagie

Fähigkeiten:
- Schnitzen und Tischlerei
- Magie
- Kneipenprügelei/Schlägereien
- Kampf mit unfairen Mitteln
- grundlegendes taktisches Verständnis
- kann mit beiden Händen gleich gut umgehen
- kann wider Erwarten lesen, schreiben und rechnen

Charakter:
- Stärken
- Magie
- Ruhig und überlegend
- loyal zu Freunden und "Familie"
- tolerant jedem Fremden gegenüber - Neutralität, die erst durch Aktionen der betreffenden Person gut oder schlecht gerät
- Schwächen
- mit den richtigen "Schaltern" schnell auf 180
- Jähzornigkeit gegenüber Beleidigungen gegenüber der Familie und engen Freunden
- misanthropische Phasen, die durch aus ihrer Sicht wiederholte absolut dämliche Aktionen ausgelöst werden, und darin enden, dass sie jedem, dem sie begegnet erst einmal negativ eingestellt ist und zum Ende am liebsten jemanden eine Klippe runterschmeißen würde.
- trägt ein Medaillon mit einem Bildnis ihrer Familie bei sich, das eine starke Depression auslösen kann, sollte es geklaut oder verloren werden
- eine Schwäche für Schundliteratur jedweder Art
- stumm
- Sonstiges
- ansonsten ist sie recht sarkastisch, was durch ihre Wanderung und dem langsam beginnenden Zweifel an der Intelligenz der Menschen begründet ist
- ekelt sich vor glitschigen Reptilien
- Respekt, vielleicht auch ein wenig Angst, vor Bienen

So, ich hoffe, ich habe alles richtig gemacht. Sollten Fragen bestehen, einfach stellen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von bearcat am 23.09.2010 18:25.

23.09.2010 00:37
Mortva





RPG Basics
FAQ
Regeln
  

Gleich eines vorweg:
Ich würde dich darum bitten, dass du dich an den anderen Steckbriefen orientierst und dementsprechend die einzelnen Abschnitte ausformulierst, anstatt sie in Stichworten anzugeben, wirkt dann gleich viel schöner ^^.
Zu der Biographie:
Es geht dabei wirklich nur um eine kurze Darstellung des bisherigen Lebens. Ich habe es mir noch nicht durchgelesen, werde auch wohl heute Abend leider nicht mehr dazu kommen, aber ich denke, ohne deinen Eifer einen Dämpfer verpassen zu wollen, dass man das wirklich kürzen könnte.
Deine Mühen in allen Ehren, aber das ist in dem Fall wirklich zuviel des Guten. Du kannst gerne im nachhinein, Ausschnitte aus ihrem Leben in den Memoiren-Thread posten, aber bei dem Steckbrief sollte die Biographie doch nicht so ins Detail gehen. Es geht hierbei wirklich nur um eine Überblicksdarstellung über das bisherige Leben des Charakters, damit man sich etwas unter ihm vorstellen kann und nicht um das gesamte bisherige Leben.
Bitte daher noch einmal überarbeiten! smile

mfg Mortva
23.09.2010 01:02
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